Beiträge von flamesoldier

    was faselt ihr denn da immer von einem STOB-Eintrag für zwei Frequenzen über eine Antenne? Sowas ist absoluter Quark, habt ihr noch nie eine STOB gesehen?!
    Für jede verwendete Frequenz wird ein eigener STOB-Eintrag benötigt. Dazu benötigt man bei der Konsolidierung sowieso neue STOBs, weil bei Doppelstandorten mind. 1x UMTS als Eintrag rausfliegt und man auch teils die Sektorisierung und Sendeleistung/Downtilt umstellt.
    Auch die Antennen werden, wenn es keine Triband-Antennen sind, neu aufgebaut. Und E+ hat praktisch nirgends Triband-Antennen verbaut, sondern immer GSM900/1800 Dualband und UMTS/LTE1800 Dualband. O2 baut aber GSM900/UMTS/LTE800 Triband und LTE1800/2600 Dualband. Da lassen sich maximal die UMTS/LTE1800 Dualbandantennen weiterverwenden, aber selbst die sind schon etwas älter und es sind neuere, bessere Modelle auf dem Markt. Schaut euch einfach mal das Sortiment von Huawei an.

    Man kann eine 1800er STOB nicht einfach für 2600er LTE nutzen, die Frequenz steht in der STOB drin und muss demnach auch eingehalten werden. Sonst könnte sich die Telekom ja nur LTE genehmigen lassen und dann munter 800, 1800 oder 2600 nach Lust und Laune schalten. Das wäre Unsinn.

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    Original geschrieben von Pebble94
    Ah, verstehe, muss ich mal schauen, ob sich mein iPhone in die am Alex beispielsweise auch einbucht. Ich hab da ja leider nicht viele Möglichkeiten außer LTE an/aus und schauen, in welchem Frequenzband ich mich befinde. Und das ist mit meinem iPhone 6 in Berlin fast immer LTE800. Aber kann natürlich auch daran liegen, dass sich das iPhone nicht besonders gerne umbucht, also den Frequenzbereich wechselt. Kann das Netz dem Endgerät eigentlich auch irgendwie "sagen", dass es jetzt besser auf 2,6 GHz geht?


    Klar kann es das, siehe Vodafone, dort wird man sobald LTE2600 mit ca. -115 dBm empfangbar ist sofort hinübergeschoben. Bei O2 dauert das immer etwas und das Signal kommt mir bei O2 deutlich fragiler vor, da man schnell wieder in 800 fliegt wenn das Signal nicht ganz so stark ist...

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    Original geschrieben von Tob
    Z. B. irgendein Großkunde, für den man LTE bereitstellen wollte. :)


    So ein Fall wäre mir nicht bekannt. Man hat lediglich erstmal die meisten UHSs aufgerüstet (nicht alle, der Düsseldorfer Rheinturm mit seinen 18 UMTS Sektoren bekam kein LTE) und dann einige Städte noch mit normalen eNodes versehen, ein wirkliches Muster ist danach nicht mehr zu erkennen. Meine Heimatstadt Willich hatte so 1 LTE UHS sowie 5 normale LTE eNodes + 2 weitere, die genehmigt, aber nie umgesetzt wurden. Dabei hat Willich nur 55.000 EW, andere Städte wie Düsseldorf mit über 500 k EW bekamen dagegen erst kurz vorm Ausbaustop LTE hingepflastert. Das gleiche mit Hamburg.
    In Montabaur hat man eine einsame eNode hingesetzt (1&1 Zentrale dort).

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    Original geschrieben von Tob
    Gibt es eigentlich einen Grund, dass in S-H (mit Ausnahme des Hamburger Speckgürtels) nur Neumünster LTE von eplus erhalten hat?


    E-Plus mag die restlichen Schleswig-Holsteiner einfach nicht.



    Nee, im Ernst, was willst du da hören? Der E+ LTE Ausbau erfolgte nach keinem nachvollziehbaren Schema.

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    Original geschrieben von Hans_Vader
    Hat schonmal jemand mehrere angefragt, ich hätte so 3-4 interessante Standorte.


    3 bekommt man noch zugeschickt, bei mehr wirds kritisch. Die offizielle Gangart der BNetzA ist maximal 3 STOBs pro Person, da die Standorte offiziell von manchen Netzbetreibern als Geschäftsgeheimnis angesehen werden...

    Outdoor befand ich mich 50 m vom Sender entfernt exakt in HSR auf Bodenhöhe. Indoor war ich um die 70 Meter entfernt im 2. Stock auf fast gleicher Höhe mit den Antennen. Wenn man 70 Meter entfernt vom Sender indoor schon fast einen Signalabbruch hat, ohne dass das Haus für seine dickem Wände bekannt wäre, dann ist das ein eindeutiges Zeichen für Energiesparmodus!