Beiträge von flamesoldier

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    Original geschrieben von paabel
    Hatte auch noch nie lte mit der Karte, obwohl o2 lte vor Ort verfügbar.


    Karte steckt in einem k5005 mit Telekom Firmware :-)


    Man kann mit einer Base Go Karte auch kein O2 LTE nutzen. Das National Roaming gilt einzig und allein für 3G, nicht für GSM und nicht für LTE!

    Ich hab mittlerweile (fast) sämtliche Netze in der Gegend, wo ich mich fast ausschließlich aufhalte, durchgetestet (außer O2 GSM/LTE). Dazu zählt insbesondere die S-Bahn-Strecke Bad Canstatt-Backnang, wo sich allerdings alle Netzbetreiber nicht mit Ruhm schmücken können. Im E-Plus Netz gibt es bis auf 3 Stellen durchgehend H+ und an einigen Stellen LTE. Wie sich durch Tests gestern und heute morgen herausgestellt hat, schafft es E-Plus tatsächlich, eine durchgängige GSM-Versorgung im Zug zu gewährleisten, auch im Tunnel vor Schwaikheim bricht das Signal nicht ab. Dies passiert nur, wenn man im automatischen Netzwahlmodus ist und das H+ Signal wegbricht, dann landet man zuerst in kein Netz und dann zumeist in O2 GSM.
    Das Vodafone-Netz ist auf der Strecke die reinste Katastrophe, nicht einmal H+ stellt Vodafone durchgehend bereit, LTE ist auf der Strecke nach Verlassen der Stadtgrenze von Stuttgart praktisch nicht mehr vorhanden. Dann wechseln sich GPRS und EDGE meistens ab und im Tunnel hat man einen Signalabbruch.
    Das Telekom-Netz ist auf der Strecke aber auch nicht das Maß aller Dinge, es gibt zwar viel LTE, dafür kommt davon aufgrund der geringen Sendeleistung im automatischen Netzwahlmodus nicht mehr viel an und man landet oft in EDGE oder H+, wenn man sein Handy in LTE festzwingt hat man praktisch durchgehend LTE, allerdings stellenweise aufgrund der geringen Signalstärke nicht mehr nutzbar + 1 Signalabbruch im Tunnel. Erstaunlicherweise schafft es die Telekom ebenso nicht, den Tunnel durchgängig zu versorgen, das Signal bricht von Süden kommend kurz vorm Tunnelende ab.
    Vor dem Nordeingang des Tunnels befindet sich ein GSM-R Mast mit 2 Sektoren eines normalen Mobilfunkanbieters drauf, zu wem die gehören sollen konnte ich aber noch nicht herausfinden, die STOB ist auch bereits aus dem Jahr 2000. Da das Signal bei allen Anbietern außer E-Plus im Tunnel abbricht, E-Plus aber definitiv nicht auf diesem Mast sitzt, genauso wenig wie O2, kann ich mir nicht erschließen zu wem die Sektoren dort gehören sollen.
    Auch sehr interessant: Nach dem Signalabbruch im Telekom-Netz im Tunnel wird man per Notfall-Roaming ins E-Plus Netz geschoben und verbleibt dort. Praktisch genau das gleiche Problem wie mit einer E+ Sim, wenn man wieder in O2 GSM landet. Netzwahl war auf Telekom festgelegt und sowohl GSM, als auch H+ und LTE800/1800 standen nach dem Tunnel wieder zur Verfügung, mein S4 blieb aber stur in E+ GSM Notfallroaming.

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Die Prepaidplattform hakt mal wieder. Verbrauchsanzeige steht bei mir bei gestern Abend, sowohl bei Aldi als auch bei Base Go.


    Bei mir zeigte es vor 10 Minuten noch in der App für die IP+ Option "Die Anzeige wird in Kürze aktualisiert" an, das Telefon Paket hingegen war regulär mit Einheitenanzeige einsehbar. Jetzt läuft es wieder normal.


    Nun, die Karten lassen einen denken, dass dort eine gute Versorgung gegeben ist. Oben auf dem Hügel hat man auch super Empfang. Aber die Bahnstrecke 500 m weiter ist ca. 40 Höhenmeter tiefer, rechts und links etwas Wald und im Zug hat man gerade einmal 1-2 Balken GSM bei allen Netzbetreibern. Selbst beim sonst so Sendeleistungsstarken E+ hat man keinen H+ Empfang mehr, von LTE ganz zu schweigen. O2 H+ bricht auch ab, LTE800 ebenfalls. Die Telekom verliert dort im Zug auch beinahe komplett den LTE800/1800 Empfang, es geht bis auf -124 dBm zurück und Vodafone hat dort sowieso kaum H+ oder LTE800, sodass auch dort ein Rückfall auf GSM gegeben ist. Kein Anbieter bietet auf einer Strecke von 1,5-2 km mehr als GSM (wenn man die Nutzbarkeit voraussetzt). Und das ist die Strecke der S3, die dort unter der Woche alle 15 Minuten verkehrt, in Maubach am Bahnhof (wo ebenfalls im Zug noch ein H+/LTE Funkloch bei allen Netzen besteht, außer man sitzt gaaaaaanz vorne im Zug) treffen sich jeweils der Zug nach Backnang und der Zug von Backnang, dann sitzen alle Fahrgäste im jeweiligen GSM-Netz fest. Outdoor am Bahnsteig hat man noch 1-2 Balken H+ oder LTE, aber auch das mehr schlecht als recht. Ein weiteres Funkloch (selbst GSM!) ist der Tunnel zwischen Neustadt-Hohenacker und Schwaikheim kurz vor Schwaikheim, dort bricht in jedem Netz jedes Gespräch ab, da es keine Tunnelversorgung gibt. Der Tunnel ist vielleicht 300-400 m lang, aber spätestens auf halber Strecke bricht von jeder Seite jeglicher Empfang ab.

    Ich verlinke hier einfach mal meinen Beitrag aus dem E+ Netzqualitäts Thread mit folgender Frage:
    Kann mir jemand sagen, ob am im Beitrag genannten Standort noch ein Ausbau mit Mobilfunkantennen in näherer Zukunft erfolgen soll oder ob das Ding ein reiner Richtfunkknoten bleibt und das Funkloch in der Bahn weiterhin bestehen bleibt?
    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5519425#post5519425
    Eine Standortbescheinigung besitzt der Standort nicht, daher hier die Koordinaten des Standortes:
    https://www.google.de/maps/place/48°56'02.3"N+9°25'11.2"E/@48.933979,9.4192188,149m/data=!3m2!1e3!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0
    Oltener Straße 44
    71522 Backnang

    Nein, da ich die Sim im Handy nutze, aber ab und an merke ich tatsächlich (so 2-3 Mal die Woche), dass die LTE-Datenverbindung mal kurz 2 Sekunden weg ist und dann wieder da ist. Keine Ahnung woher das kommt...
    Heute hab ich auch mal wieder einen netten Fall von Überreichweiten erblicken können, war mit dem Rad von Bad Cannstatt nach Backnang unterwegs und auf dem Hügel zwischen Backnang und Maubach steht ein Riesen Mast, der genau da steht, wo alle Anbieter ein Funkloch in der Bahn 500 m weiter haben. Hab mich also dafür interessiert, wem das Teil denn gehört und was da genau dranhängt. Ich war recht überrascht, das Telefonica Germany Schild am Container vorm Mast zu sehen, Baujahr 2013. Am Mast hängen ganze 5 Richtfunk-Schüsseln unterschiedlicher Größe und über 2x3 Etagen verteilt besitzt der Mast jeweils 3 Antennenhalterungen, insgesamt 18 Stück je Seite (insgesamt 4 Seiten). Für den Mast liegt keinerlei Standortbescheinigung vor, es befindet sich aber auch keine einzige Mobilfunkantenne am Mast, wobei der Mast rein rechnerisch 72 Antennen (4 Sektoren à 18 Antennen) beheimaten könnte, das wäre die ideale Lösung, um dieses Funkloch zu stopfen. Aber kein einziger Anbieter sitzt da dran...
    Vorm Mast empfing ich dann nicht nur den einen Backnanger LTE1800-Sender von E+ mit 2-3 Balken vom Wasserturm, sondern auch noch einen weiteren Sender mit der eNodeB ID 30260, LAC 50281 und Sektor 2. Der LAC gehört zur Gegend Bietigheim-Bissingen/Ludwigsburg/Kornwestheim, also mind. 16 km entfernt. Der Sender wurde im Netmeterproject noch nie gesampelt, daher konnte ich ihn noch nicht lokalisieren. Ich fahre da aber wohl in nächster Zeit mal vorbei und schau mal, ob ich ihn finde.
    Bilder vom Sender:
    http://img5.fotos-hochladen.ne…51115132204pakzl0syjt.jpg
    http://img5.fotos-hochladen.ne…51115132536leo70xwk6c.jpg
    http://img5.fotos-hochladen.ne…51115132333emw3ri2bn8.jpg
    http://img5.fotos-hochladen.ne…51115132822zrv14kn3qt.jpg
    http://img5.fotos-hochladen.ne…51115132833abgq2pod5e.jpg

    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    TM1,
    das glaube ich Ihnen sogar.
    Aber das ändert nichts daran, dass Sie Angst davor haben, die Fragen zu beantworten.


    - Warum vernichtet fast die Hälfte der Einwanderer ihre Papiere?


    Woher haben sie diese Zahlen? Können sie diese mit Quellen belegen? Viele Syrer besitzen keinen Reisepass, weil sie diesen bisher nie gebraucht haben und sich das syrische Regime sich die Ausstellung eines solchen im Moment sehr teuer bezahlen lässt.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Warum weigern Sie die Einwander, sich in den anderen EU-Ländern registrieren zu lassen?


    Weil sie dann zwangsläufig ein Asylverfahren in diesem Land durchlaufen müssten und bei Anerkennung als Asylberechtigter dort leben müssten. Nicht jeder, der aus der syrischen Mittelschicht stammt, möchte in Armut in einem von der Wirtschaftskrise gebeutelten Griechenland leben und mit den ohnehin schon gebeutelten Griechen um einen Job konkurrieren. Die Wirtschaft dort ist im Moment nicht gerade dafür bekannt, viele freie Stellen anzubieten.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Warum weigern sich die Einwanderer, in Österreich, Italien oder vier anderen EU-Ländern zu bleiben und erzwingen mit Gewalt (=Straftaten) die Weiterreise nach Deutschland?


    Das resultiert aus einer Mischung aus Gerüchten, die über soziale Netzwerke verbreitet wurden, schlechten Erfahrungen mit den dortigen Behörden und dem Drang, ein Leben in Würde führen zu können. Wie geschrieben flüchtet in Syrien mitnichten nur die ärmsten Leute, sondern auch große Teile der wohlhabenderen Mittelschicht (sonst könnte man sich eine Überfahrt übers Mittelmeer etc. wohl kaum leisten). In sozialen Netzwerken werden dazu Gerüchte verbreitet, dass in Ländern wie Deutschland, Schweden etc. die Aufnahmebedingungen besonders gut seien oder den Leuten wird das Paradies auf Erden versprochen. Weiterhin haben etliche Flüchtlinge schlechte Erfahrungen mit Behörden in etlichen Balkanstaaten gemacht, dort ist die Polizei teils gewalttätig, misshandelt Leute in Gewahrsam oder geht gewaltsam gegen Grenzübertreter vor. Ich möchte Gewalt durch Flüchtlinge nicht verharmlosen, aber sie in der gleichen Situation im entsprechenden Alter wie die Flüchtlinge würden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anders verhalten.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Was soll Deutschland mit Menschen machen, die zu einem Drittel weder Lesen noch schreiben können - und der Rest steht grob auf dem Niveau unserer Hauptschule? Die unsere Sprache nicht können, die nicht Auto fahren können, die unsere geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze nicht kennen?


    Ich dachte grade sie meinen die größe Menge der deutschen Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten bis zur 9. Klasse. Aber da hab ich wohl falsch gedacht. Diese beherrschen nämlich durchaus in erschreckendem Ausmaße die deutsche Rechtschreibung nicht adäquat. Auto fahren können diese ebenfalls nicht, welch Wunder. Was ist daran auch so schlimm? Stört sie auch jeder Deutsche, der keinen Führerschein besitzt? Das bezweifle ich. Des Weiteren mal eine durchaus ernst gemeinte Frage: kennen sie das Gesetzbuch der Volksrepublik China bereits? Nein? Hab ich mir gedacht. Die Sitten dort sind ihnen vermutlich auch nicht bekannt. Immer so schwachsinnige Annahmen, dass, sobald man in ein fremdes Land kommt, sofort das gesamte Gesetzbuch auswendig kennt und sämtliche Angewohnheiten der dortigen Bevölkerung beherrscht. Ich habe selbst in China gelebt und kannte vorher auch nicht das chinesische Recht bzw. die dortigen Sitten und Gebräuche, habe mich aber entsprechend anpassen müssen. Das passiert auch nicht in 3 Tagen.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Wieviele Einwanderer sollen Ihrer Meinung nach noch nach Deutschland strömen? Dieses Jahr waren es etwa 1,3 Millionen. Wo ist für Sie persönlich die Grenze? Bei 5 Millionen? 10 Millionen? 100 Millionen?


    Weltweit sind laut UNHCR im Moment 60 Millionen Menschen auf der Flucht, der größte Teil davon innerhalb der entsprechenden Krisenländer oder Krisenregionen, nur ein Bruchteil davon ist auf der Flucht nach Europa. Europa könnte durchaus mehr als ein Dutzend Millionen Flüchtlinge verkraften, wenn die entsprechende Solidarität unter den Staaten vorhanden wäre (das ist im Moment aber nicht annähernd der Fall). Nach dem 2. Weltkrieg gab es auch einen riesigen Flüchtlingsstrom bei einer weitaus geringeren Bevölkerung hier, damals gab es Zwangseinquartierungen, die "Polacken" oder wie die Leute aus den östlichen damals zum Deutschen Reich gehörigen Landesteilen genannt wurden, waren nicht gern gesehen und es gab eine erhebliche Menge an Vorurteilen. Und heute? Sind diese Menschen allesamt ein vollständig integrierter Teil der Gesellschaft. Und die kulturellen Unterschiede zwischen Siebenbürgnern und Rheinländern waren nicht unbedingt kleiner als die zwischen Deutschen und Syrern heute. Trotzdem kenne ich heute keinerlei Siebenbürgner-Ghettos.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Warum weigert sich ein Viertel der Einwanderer, sich dann wenigstens in Deutschland registrieren zu lassen?


    Wieder meine Frage, woher haben sie diese Zahlen?
    Ein Teil weigert sich mit Sicherheit sich hier registrieren zu lassen, weil man weiter nach z.B. Schweden reisen möchte. Jeder Flüchtling hört ja andere Gerüchte, welches Land das "beste" Fluchtziel sei und peilt entsprechend dieses an.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Wieso lügen so viele Politiker und Medien, wenn es um dieses Thema geht? ("Das sind doch blos 200.000 Flüchtlinge... naja, OK, es sind 300.000 - naja, geflunkert, es sind 500.000 - OK, OK, war ein Scherz, es sind 800.000 - na, wer wird denn gleich beleidigt sein, eine kleine Notlüge, es sind 1 Millionen... na gut, es sind 1,3 Millionen, aber diesmal stimmt´s wirklich...")


    Die Korrektur von vorhergesagten Zahlen gleich als Lüge zu bezeichnen finde ich ein wenig überzogen. Vermutlich rufen sie aber auch montags immer "Lügenpresse" und begeben sich damit aufs rhetorische, argumentative Niveau von Leuten, die 1933 an die Macht kamen und die gesamte, durchaus vielfältige Presselandschaft in der Bundesrepublik Deutschland als Gesamtheit über einen Kamm scheren und als Lügner abstempeln. Dass die Flüchtlingszahlen dieses Jahr sprunghaft angestiegen sind, wird ja überhaupt nicht bezweifelt, auch, dass dies schon evtl. ein paar Monate vorher abzusehen war wurde mittlerweile eingesehen, die entsprechenden Politiker haben da auch Fehler eingestanden, nun sind sie dabei, die Folgen dafür zu tragen. Dazu muss man niemanden lynchen.


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    Original geschrieben von Felsen2000
    - Warum sind über 60% der Einwanderer junge Männer zwischen 20 und 30 gut ausgestattet mit Handy und Verpflegung, wenn doch die "ärmsten der Ärmsten" zu uns kommen?
    - Woher nehmen so viele Flüchtlinge die 4000 bis 6000 Euro für die Schlepper (was einem kleinen Vermögen in Syrien entspricht), wenn das doch die "ärmsten der Ärmsten" sind?


    Woher auch immer sie aufgeschnappt haben, dass nur die "Ärmsten der Ärmsten" zu uns kommen würden, weiß ich nicht, denn es ist weithin bekannt, dass in Syrien im Moment weite Teile der Bevölkerung auf der Flucht sind und Syrien früher kein unbedingt besonders armes Land war. Dazu kennen sie anscheinend die aktuellen Preise für ein stinknormales UMTS-Smartphone nicht. Die Dinger mit Touchscreen gibts schon ab 50 Euro aufwärts. Und wie es auch schon oft in den Medien erklärt wurde, ist eine Kommunikationsmöglichkeit mit der Familie in der Heimat eins der wichtigsten Dinge, an die ein Mensch auf der Flucht zuerst denkt. Der Exodus, der im Moment in Syrien stattfindet lässt nun einmal auch Leute fliehen, die ein Studium an einer Universität genossen haben, einen guten Beruf vor Kriegsausbruch besaßen und entsprechend wohlhabend gelebt haben. Syrien ist eben nicht Ostasien, die Gehälter liegen dort nicht bei 50 € im Monat. Und das mit den jungen Männern wurde auch oft genug erklärt. Eine Familie, die nur genug Geld hat einer Person zur Flucht zu verhelfen wird wohl kaum die 90-jährige Oma auf so eine strapazenreiche Flucht schicken, sondern die noch am Ehesten dazu geeignete Person, und das ist nunmal meistens der älteste Sohn.

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    Original geschrieben von jockelomat
    Aha. Aber wovor genau flieht denn nun einer aus Österreich nach Deutschland? Sag doch mal.


    Vermutlich vor der FPÖ und ähnlichen Pegidioten.
    Spaß beiseite, stell dir vor alle Flüchtlinge flüchten nur noch nach Österreich und nicht mehr weiter. Dann hat Österreich sämtliche Flüchtlinge an der Backe und in Deutschland käme kein einziger mehr an, Österreich wäre total überfordert und der Rest hat nix zu tun mit dem Thema. Österreich lässt doch nur deswegen so viele Flüchtlinge durchreisen, weil man die Garantie hat, dass nicht alle davon auch im Land bleiben, sondern etliche weiter nach Deutschland, Dänemark oder Schweden reisen. Wie es ein Politiker heute in der ARD bereits sagte, wenn sich ganz Europa solidarisch zeigen würde und die Flüchtlinge gleichmäßig verteilt werden würden, dann gäbe es keine Flüchtlingskrise. Aber Länder wie Polen weigern sich ja schon, 4500 Flüchtlinge aufzunehmen bei einer Bevölkerung von über 38 Millionen Einwohnern. Bei einem solchen Egoismus kann nur eine Krise entstehen. In Europa leben über 500 Millionen Menschen, wenn alle Flüchtlinge auf ganz Europa verteilt werden würden wäre kein einziger Staat hoffnungslos überfordert mit dem Andrang, wie es aktuell in Österreich, Deutschland und Schweden stattfindet. Stattdessen schotten sich die ganzen ehemaligen Ostblockstaaten ab.
    Und ich empfinde es wirklich als Schande, wie der Anschlag letzte Nacht in Paris (der im Übrigen von akzentfrei französisch sprechenden Personen begangen worden sein soll) nun wieder mit Flüchtlingen in Verbindung gebracht wird. Keiner von diesen Hetzern hier hat sich anscheinend mal mit der Situation in Frankreich genauer auseinandergesetzt, wie die Einwanderer dort untergebracht werden etc., die französischen Banlieus sind soziale Brennpunkte ohne Perspektiven, resultierend aus der Politik der bisherigen französischen Regierungen (Sarkozy etc.), da ist es kein Wunder, dass sich Menschen radikalisieren, wenn der entsprechende Nährboden dafür vorhanden ist und es Leute gibt, die gut Reden schwingen können. Aber ob man es wahr haben will oder nicht, dieser Nährboden ist auch bei Anhängern von Pegida gegeben. Die Leute, die da Reden schwingen, heißen Lutz Bachmann, Kathrin Oertel, Geert Wilders, Götz Kubitschek oder Akif Pirinçci. Letztendlich sind diese Leute nicht besser als radikale islamistische Prediger, die zum sogenannten "heiligen Krieg" aufrufen, das Gegenstück zum sogenannten "heiligen Krieg" ist hier Gewalt gegen Flüchtlinge, Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte usw. usf.
    Aber genauso wenig wie man einen verblendeten Dschihadisten von seinem Vorhaben durch Argumente abbringen kann, kann man einen Pegidioten durch Argumente überzeugen.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Im Upstream ist er Unterschied zwischen UMTS und LTE generell etwas groesser als im Downstream - aber normale Fotos fuer Foren, Facebook und Instagram in maximal 15 Sekunden durch - und mehr als 1-2 Fotos pro Tag laedt man normal ja eh nicht ueber das Mobilfunknetz hoch


    Wie gross waren die Fotos den das es solange gedauert hat


    Aber bei einem GSM/LTE Netz und einen Tarif ohne LTE Freigabe haette es dann wohl erstmal 3-5 Minuten hochgeladen und Traffic verbraten, und dan doch mit einem Timeout abgebrochen. :(


    Also ich weiß ja nicht, was ihr da so für UHD-Kameras in euren Handys verbaut habt, aber meine S5-Kamera macht Bilder mit einer Größe von maximal 4,5 MByte, und das auch nur bei guter Belichtung (Sonnenschein), ansonsten sind die Bilder eher so 1-2 MByte groß. Wenn ich Bilder allerdings regulär per Whatsapp verschicke oder in Instagram hochlade, dann werden diese stark komprimiert (Whatsapp 60-250 KByte noch, Instagram auch nur noch 200-300 Kbyte), sodass selbst mit EDGE diese Bilder in der Regel in unter 1 Minute hochgeladen sind.
    Beim genannten Beispiel war wohl das Vodafone H+ Netz stark überlastet oder es lief einfach mal wieder alte Technik oder beides, was ja bei VF gut und gerne mal vorkommt.