Beiträge von flamesoldier

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    Original geschrieben von phonefux
    Nach meinem Verständnis ist das ein sternförmiger Aufbau, d.h. nur jeweils ein Standort schickt per RiFu an den Sammler, und das ggf. mehrfach pro Sammler.


    Da hast du Recht, außer Vodafone und O2, die bauen auch gerne mal Relais-Stationen mit ein. Normalerweise gibts einen Sammel-Sender, der per Glasfaser angebunden ist und beispielsweise 4 Richtfunk-Empfangsantennen besitzt. 4 Standorte in der Umgebung senden dann mit einer Richtfunk-Sendeantenne jeweils an eine der Richtfunk-Empfangsantennen. Somit hat jeder RiFu-Sender mit Gigabit-Richtfunk auch eine Gigabit-Anbindung.

    Auch die Telekom nutzt noch Richtfunk zur Anbindung sonst stark unrentabler Stationen. Mit Gbit-Richtfunk stellt das kein großes Problem dar, der hält auch schlechtes Wetter mittlerweile recht gut aus. Nur bei extremen Unwettern gibt´s da natürlich Ausfälle, aber das hält sich in Grenzen.
    Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass mittlerweile jede 3. bis 4. (UMTS-)Station von E-Plus eine Richtfunk-Sammelstelle ist, also per Glasfaser angebunden ist.

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    Original geschrieben von Steinbrenner
    Ich finde die 2600er Frequenzen jetzt nicht mal soo untauglich, zumindest die Reichweite im Freien ist ganz ordentlich. Hatte schon rund 20 MBit bei 9 km Entfernung und Pegel um die -120 dBm. Indoor geht ganz schnell gar nichts mehr, klar, aber so viel besser ist LTE1800 innerhalb von Gebäuden auch nicht. Sprich, fast alle Indoor-Verbindungen laufen eh über LTE800 und outdoor ergibt sich bei der Senderdichte in den Großtädten kein Unterschied zu LTE1800.


    Wo es kritisch werden könnte sind eher kleinere Städte mit einem Senderstandort am Ortsrand, da hat LTE2600 dann kaum einen Sinn um eine überlastete LTE800-Zelle zu entlasten. Aber solange 3G auch dort aufgerüstet wird, sehe ich da mittelfristig keine Probleme.


    LTE1800 hat eine wesentlich bessere Wand-Durchdringung als LTE2600. LTE2600 wird ab 200 Metern Entfernung zum Sender indoor sehr kritisch werden in Großstädten, in dünner besiedelten Gebieten mit wenig Gebäuden zwischen Sender und Empfänger können auch 500 m indoor drin sein. Outdoor kann man natürlich fast beliebig weite Reichweiten erreichen, wenn der Downtilt das zulässt, da die Dämpfung von Luft dann doch relativ gering ist. Dazu ist natürlich auch relevant, wie stark die erste Fresnelzone bebaut ist. Wenn die komplett nur aus Luft besteht, kann man so nen Sender auch im zweistelligen Kilometerbereich problemlos empfangen, aber wo kommt sowas schon vor? Dazu müsste man sich schon selbst auf nem hohen Abhang befinden und der Sender in z.b. 20 km Entfernung auf nem anderen hohen Abhang stehen. Je höher die Frequenz ist, desto höher (vertikal) ist die erste Fresnelzone, also auch das potenzielle Gebiet zwischen Sender und Empfänger, dass das Signal dämpft.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnelzone

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    Original geschrieben von w.erik
    Mal ne Frage: Bei mir in der Gegend ist von E-Plus LTE noch nichts zu finden. Wenn ich das richtig verstanden habe sind die neu errichteten UMTS-Stationen von Eplus schon auf LTE vorbereitet. Mein "Haus-Sender" funkt bisher auf GSM 1800 und auf UMTS, wobei ich mit GSM vollen Empfang habe und UMTS gerade so oder oft auch nicht mehr indoor ankommt. Wenn nun in ferner Zukunft dort mal LTE 1800 aktiviert wird, wird die Reichweite dann mit GSM 1800 vergleichbar sein?


    Eher weniger, man nutzt zwar dasselbe Frequenzband, aber GSM hat höhere Sendeleistungen als LTE. Allerdings ist es meistens so, dass der LTE-Empfang 3-5 dBm niedriger ist als der UMTS-Empfang, wobei UMTS allerdings bei -113 dBm endet und LTE durchaus bis -120 nutzbar ist und in Extremfällen bis -132 vom Smartphone empfangen werden kann. Der indoor-Empfang würde sich also bei LTE Aufrüstung bei dir vermutlich nicht signifikant verbessern...

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    Original geschrieben von Tomcat007
    Du kannst dir ja mal Kostenvoranschläge von Unitymedia machen lassen, wenn dein Haus nicht ans Kabelnetz angeschlosse ist, du das aber haben willst - da legst du die Ohren an.


    Früher dachte ich immer, die Nachbarstraße in 50 Metern Entfernung hätte Kabelinternet und habe auf Basis dieser Annahme mal in einem Unitymedia-Shop nachgefragt, was eine Erschließung unseres Hauses dann grob kosten würde. Die Antwort war mittlerer 4-stelliger Bereich. Mittlerweile weiß ich, dass, obwohl unser gesamter Ort auf der UM-Abdeckungskarte blau eingefärbt ist, eigentlich nur 2 Straßen am anderen Ende des Ortes versorgt werden, Buddelstrecke: ca. 1,5 km. Da wirst du selbst als Millionär arm wenn du nen Privatkundenanschluss möchtest...