Beiträge von flamesoldier

    Richtfunk DSL ist ein Widerspruch in sich ;)
    DSL = Digital Subscriber Line -> Wie der Name sagt kabelgebunden. Richtfunk ist aber nicht kabelgebunden, sondern wie der Name sagt Funk ;)
    Kann gut sein, dass das eine LTE Antenne ist.
    Auf Stromverteilern ist das vielleicht eine Steuerungsantenne, die das Signal für den Verteiler empfängt.

    Du bekommst sowohl mit einem 7.2er als auch mit einem 50er Tarif DC-HSPA+. Das eine hat halt maximal 7.2 Mbit was für alle gängigen Internetdienste reicht, das andere maximal 50 Mbit, die du aber mit DC-HSPA+ nicht einmal theoretisch erreichen kannst. Einen wirklichen Unterschied merkst du nur bei LTE, auch wenn man nur 7.2 Mbit LTE hat, da dort der Ping niedriger ist und der Wechsel aus dem Sleepmode in den Activemode entfällt (H auf H+ oder 3G auf H+ im Display).

    der schwankende Empfang liegt an den noch recht wenigen eNodes und der Bündelung durch die Straßenschluchten. So hat man an ner Kreuzung noch top Empfang aus Richtung einer Seitenstraße, während man 20 m weiter fast nix mehr hat, weil zwischen Sender und Handy nun statt Straße plötzlich 100 Häuser sind. Erlebe ich in Krefeld regelmäßig, an einer Kreuzung aus 1.5 km Entfernung 4/4 Balken LTE, 10 m vor der Kreuzung 1 Balken.

    Zitat

    Original geschrieben von elchris
    Die Idee dahinter ist ganz nett, aber dank keineswegs flächendeckend verfügbarer Hochgeschwindigkeits-Kabelnetze kannst das vergessen. Ich würde unserem Dorf da zwar gerne eine Versorgung spendieren, da wir fürs I-Net aber selber nur am LTE hängen bliebe als Anbindung nur Richtfunk - da hörts für den Privatmann/Mittelständler schon wieder auf...


    Ich würde mich da auch zur Verfügung stellen, so hab ich perfekten Empfang :D
    Aber aktuell haben wir nur eine VDSL 16.000er Leitung (Vectoring mit 100/40 verfügbar). Und ich weiß auch nicht, ob sowas überhaupt vertraglich zulässig ist, denn so öffnet man ja quasi seinen Internetanschluss für Kunden eines anderen Unternehmens.

    Ich sehe einen Ausbau mit lauter Mikrozellen ziemlich kritisch.
    1. Wie soll die Anbindung der ganzen Mikrozellen realisiert werden? Bis heute hat man nichtmal flächendeckend 16 Mbit und ein LTE/DC-HSPA+/EDGE Sender (angenommen es wäre ein Rundstrahler) braucht knapp 200 Mbit Anbindung, Wer hat soviel denn heutzutage? Kabelanbieter bieten demnächst 200 Mbit DL, aber maximal 15 Mbit UL was bei LTE den UL kastriert. VDSL Vectoring bietet maximal 100/40, was den Download bei 20 MHz kastriert und den UL immerhin einigermaßen bedienen kann. Dafür ist bei Vectoring allein der Anbindungsping bei knapp 30 ms.
    2. Was ist mit dem Schutz vor elektromagnetischer Strahlung? Ein normaler Sendemast hat einen gewissen Sicherheitsabstand, meist zwischen 2 und 15 Metern. Wenn so ein Teil 500 m weit senden soll, wird da grob geschätzt ein Abstand von 2 Metern bei rauskommen. Wie soll man dann noch lüften, wenn das Teil auf der Fensterbank steht?
    3. Wer garantiert für die Funktionsfähigkeit eines solchen Netzes? Mobilfunkmasten sind doch meist separat ans Stromnetz angeschlossen, wohingegen Privatkunden bei Unwettern durchaus längere Stromausfälle haben können und folglich auch Ausfälle der VDSL/DSL Anbindung.
    4. Sicherheit des Traffics. Wer garantiert für die Sicherheit der Daten des Nutzers? Ich bin mir sicher, dass so eine Homebox geknackt werden könnte und so ein Aufsteller die Daten auslesen kann.
    5. gegenseitige Störungen. Was passiert, wenn jeder 2. sich so ein Ding auf die Fensterbank stellt und auf volle Sendeleistung stellt? Dann gibts Inteferenzen ohne Ende und eine vernünftige Verbindung ist nicht mehr möglich.