Dass die Schweizer eine Indoor-Schwäche haben ist kein Geheimnis, das ist deren geringeren Grenzwerten von Mobilfunkanlagen geschuldet. Die Österreicher hatten lange eine Indoor-Schwäche, weil kein LTE800 im Einsatz war mangels versteigerter Frequenzen. Nun haben A1 und T-Mobile auch dort L8 im Einsatz, 3AT sah es nicht als notwendig an, sich 800er Frequenzen zu sichern. Auch bei 900 hat sich 3AT nur 5 MHz gegönnt, wovon auf 3 MHz LTE900 läuft, der Rest für GSM900 genutzt wird. Dazu kommt dort jetzt noch eine sich mir nicht ganz erschließen wollende Frequenztausch-Prozession, die vorübergehend (vom 1.1.2018 bis 1.1.2020) dafür sorgt, dass 3AT kein zusammenhängendes 20 MHz Stück mehr im 1800er Band besitzt. Hier der entsprechende Ablaufplan im 1800er Band:
https://www.rtr.at/fileadmin/u…d/1800_nach_refarming.png
Hier der ganze Spaß im 900er Band, auch etwas ungewöhnlich:
https://www.rtr.at/fileadmin/u…efarming_Uebertragung.png
Im 800er Band sieht die Verteilung so aus:
A1: 20 MHz
T-Mobile 10 MHz
3AT: 0 MHz
im 900er Band so: (ab 2018)
A1: 15 MHz
T-Mobile: 15 MHz
3AT: 5 MHz
im 1800er Band so: (ab 2020)
A1: 35 MHz
T-Mobile: 20 MHz
3AT: 20 MHz
im 2100er Band so:
A1: 20 MHz
T-Mobile: 15 MHz
3AT: 25 MHz
im 2600er Band so:
A1: 20 MHz
T-Mobile: 20 MHz
3AT: 30 MHz
alles jeweils nur FDD-Spektrum.
Das 700 MHz Band wird erst 2019 versteigert werden und voraussichtlich ab 2020 zur Verfügung stehen.