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Original geschrieben von Telefonicer
Überall wo es E+ 3G gab gibt es laut meinen Infos LTE. Nenn bitte eine Straße.
Das ist so nicht korrekt... Guck dir nur einmal Tübingen an. E+ 3G abgeschaltet, O2 hat lediglich einen 100 m Radius abdeckenden LTE2600er.
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Wenn man vom Teufel spricht: heute ging mein Haussender (bisher O2 UMTS only mit 2 Trägern) mit LTE800+1800 aufgerüstet neu in Betrieb. (Hattenloh 1, S-Untertürkheim) Ist damit der erste LTE1800er innerhalb Stuttgarts, wenn ich das richtig sehe. Vor ein paar Tagen ging ja schon einer in Filderstadt on air, das ist aber nicht mehr Stuttgart selber.
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Einerseits liegt das an den großen Zellen, dadurch ergibt sich ein geringerer SNR. Andererseits bedingt eine hohe Auslastung einen schlechteren RSRQ, da mehr Geräte nah beieinander liegende Frequenzen nutzen und so die Signalqualität beeinflussen. Zusammengenommen ergibt das eine niedrige Datenrate...
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Ich werde morgen mal in Backnang gucken, dort stehen die Sender ja schon als abgebaut am 29.11. drin. Allerdings gibt es dort O2 LTE800, also sollte es erträglich sein. Mal sehen.
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Original geschrieben von Telefonicer
An einem Hauptbahnhof macht 2600 ja auch mehr Sinn!
Der Sender direkt am Hauptbahnhof hat seit Februar 2014 LTE800. Ein Sender 100 m weiter soll Anfang 2017 L8+26, also vermutlich auch L18 bekommen. UMTS ist, wenn man die zwei Netze zusammen nimmt, mit 7 Trägern aufgestellt.
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Original geschrieben von 2sexy4u
Ja das kann ich bestätigen, habe hier im Ruhrgebiet auch meist immer nur so maximal 2-3 Mbit. Am schlimmsten ist es meiner Meinung nach am Düsseldorf HBF (ok, nicht Ruhrgebiet und E-Plus Freigabe), hier habe ich immer gefühlte Drosselgeschwindigkeit - nie mehr als 100Kbit/s...
Mein „Haus- und Hofsender" ist eine rühmliche Ausnahmeerscheinung. Immer mindestens 10Mbit. In der Regel aber immer zwischen 25 und 45 Mbit/s..
Beim Düsseldorfer Hbf kommt das aber stark auf die Tageszeit an. Ich erreiche an den Fernbahngleisen (15, 16) am späten Nachmittag/abend Sonntags in der Regel noch ein paar Mbit/s. Aber schnell ist das wirklich nicht. Lustigerweise hatte E+ da wenige Monate vor Abschaltung des LTE1800er Netzes dort noch eine neue L18 eNodeB on air genommen. Da ZTE-Technik fliegt die aber natürlich wieder aus dem Netz 
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Das ist tatsächlich eine Milchmädchenrechnung, da sie die unterschiedlichen Modulationsarten von UMTS und LTE mit der daraus resultierenden unterschiedlichen Geschwindigkeitsreduzierung bei Interferenzen nicht berücksichtigt. UMTS schafft ja in den seltensten Fällen, auch mit leerer Zelle, mehr als 30 Mbit/s. Meistens ist man sowieso im Bereich von 10-20 Mbit/s. Bei LTE lässt sich da bei einer leeren Zelle ein deutlich höherer Wert im Vergleich zur Maximalgeschwindigkeit erzielen. Dazu wurde LTE dazu konzipiert, auch bei sehr geringen Feldstärken noch einen vernünftigen Speed zu liefern, was bei UMTS nicht der Fall ist. Dort hat man bei Signalen unter ca. -105 dBm deutlich spürbare Einschränkungen beim Surfen. Bei LTE ist es so, dass solange Daten fließen, diese auch gut genutzt werden können.
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Original geschrieben von Telefonicer
Und LTE braucht keinen solchen Schutzabstand? Danke für die Klarstellung, ich war mir nicht sicher!
Bei LTE wurde schlichtweg keiner in die Spezifikation eingebaut :p In Großbritannien gibt es ja z.B. Anbieter, die nicht die vollen 3x4,95 MHz im 2100er Band besitzen, sondern nur 14,6 statt 14,85 MHz. Ohne den Schutzabstand (den man wohl reduzieren kann), könnten die dort keine 3 Blöcke UMTS nutzen, sondern hätten 4,7 MHz ohne Nutzen...
LTE kann dafür verschiedene Trägerbreiten nutzen, das sind:
-1,4 MHz
-3 MHz
-5 MHz
-10 MHz
-20 MHz
Vodafone wird wohl oder übel einen Schutzabstand in Städten nutzen müssen, schlichtweg deswegen, weil sie 5 MHz des obersten Bereichs im 1800er-Band ersteigert haben, der bisher als DECT-Schutzband galt und direkt an den DECT-Frequenzbereich grenzt. Frei nutzbar ist da wohl nur ein Bereich von weniger als 2 MHz des 5 MHz Blocks, der Rest darf in Städten wohl nicht ohne strenge Auflagen verwendet werden. Also ist der Teil nur für GSM1800 nutzbar, da sich CA-LTE mit einem 1,4 MHz Block wohl kaum lohnt, das ergäbe ja starke 10,3 Mbit/s theoretische Kapazität durch diesen Träger 
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Original geschrieben von Telefonicer
Ein Träger ist rund 5MHz breit, 2 Träger sind das maximum auf einmal, zwischen den Trägern wird die Last ausgeglichen.
Genau genommen ist ein Träger 4,95 MHz breit, effektiv genutzt werden allerdings nur 3,8 MHz, der Rest sind Schutzabstand.
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Einfach das ZTE-Zeug behalten war keine Option, da ZTE nicht der günstigste Anbieter für die Netztechnik war. Man munkelt, ein anderer Anbieter hätte O2 die Technik fast gratis hinterhergeworfen... Da die Netzplanung allerdings separat ausgeschrieben war, hat dort ZTE den Zuschlag bekommen. Das Problem im Moment ist vor Allem, dass ZTE nicht in die Gänge kommt und Huawei mit dem Liefern der Technik nicht in die Gänge kommt. Die haben schon seit Monaten Lieferschwierigkeiten...