Beiträge von Sprite

    Prof. Dr. Klaus Stöhr:

    "Jeder der sich ein bisschen mit Atemwegserkrankungen beschäftigt oder noch an sein Medizinstudium erinnert, weiß doch, dass das Ende der Pandemie am Anfang bereits feststeht: die dauerhafte Zirkulation des Erregers. Wie gut ist die Krisenkommunikation in den letzten 18 Monaten gewesen, dass das noch immer nicht allen Menschen klar ist, was am ersten Tag der Pandemie feststand? Das Virus wird bleiben, es wird endemisch, es wird zirkulieren, im Winter stärker, im Sommer auf der nördlichen Hemisphäre kaum nachweisbar. Und jeder wird sich nachfolgend infizieren, sogar mehrfach. Die Erstinfektion verläuft schwerer, besonders in den höheren Altersgruppen; die Reinfektionen in den Folgejahren viel schwächer, jedoch sind Personen mit Vorerkrankungen und Ältere stärker gefährdet. Die Kinder infizieren sich alle bis ungefähr zum 12 bis 14 Lebensjahr natürlich, meistens sehr mild. So läuft das bei der Influenza, Metapneumoviren, Reoviren, Rhinoviren, Parainfluenza oder RSV."

    Quelle: https://www.nd-aktuell.de/arti…fstoffe-beendet-wird.html


    Also: Wir werden mit diesen, wie auch anderen Viren leben müssen. Ob mit den ganzen zwischenzeitlich ersonnen und meist wirkungslos verpufften Maßnahmen, ist damit nicht gesagt. Über die dadurch erzeugten medizinischen, finanziellen, existenziellen, psychischen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen "Nebenwirkungen" gibt es noch eine Gesamtübersicht, aber die einzelnen Bestandsaufnahmen versprechen Gigantisches.


    Das einzig Gute an der Situation ist die Erkenntnis, dass Regierung und Behörden zum großen Teil jämmerlich versagt haben. Wenn die von Digitalisierung quatschen, muss es erst mal zweistellige Mio.-Beträge kosten. Und dann noch ein Jahr warten, bis alle notwenigen Funktionen implementiert sind (CWA).


    P.S.: Wenn der "Russe" in DE wirklich einmarschieren wollte, könnte er kaum einen günstigeren Zeitpunkt erwischen.

    Aber will er das inzwischen gar nicht mehr (lohnt eh nicht...).

    Ich habe schon einige Erfahrungen mit der Bahn gemacht, gute wie schlechte, aber heute, das war mit Sicherheit ein Tiefpunkt der besonderen Art. Auf dem Hinweg musste ich den Weg über die Streckenabschnitt Neustadt an der Weinstraße nach Karlsruhe nehmen, mit Schienenersatzverkehr. "Was ist schon dabei" dachte ich, als ich auf dem Bahnhofsvorplatz Wörth am Rhein in einen großen Gelenkbus mit der Aufschrift "SEV Karlsruhe" eingestiegen bin. Was folgte war ein regelrechtes Schienenersatzchaos. Auf der B10 fuhr der Bus am erst besten Ortsteil von Karlsruhe, nämlich Knielingen ab, hielt an der S-Bahnhaltestelle Rheinbergstraße, und meinte wir sollten alle aussteigen. Auf meinen Hinweis dass das aber nicht der Hauptbahnhof ist, kam in schlechtem Deutsch "Müsse mit Tram weiter fahre. Kommt 5 Minuten". Die einige Linie die da fuhr war die S5 der Albtal Verkehrsgesellschaft. Auf der S-Bahn stand aber nichts von Karlsruhe Hbf. In der S-Bahn wendete sich einer aus dem Zug von Wörth sofort an den Fahrer. Der meinte "Hauptbahnhof? Nein, da fahre ich nicht hin. Fahren sie mit bis zum Europaplatz. Da müssen sie noch mal umsteigen". Zum Glück war in der Gruppe eine Frau mit Ortskenntnis, die wusste wo der Bus der Linie 11, der zum Vorplatz des Hauptbahnhofs, und der im Prinzip auch eine Art SEV war (die Schienen der S11 werden teilweise ersetzt) abfuhr. Von alle dem Stand im Fahrplan nichts. Da hieß es nur SEV Karlsruhe Hbf, Abfahrt 8:51 - Ankunft 9:21. Lange Rede, kurzer Sinn. Man hat uns ohne Hinweise zur weiterfahrt und zu Umstiegen an einer völlig unbekannten S-Bahn Haltestelle weit weit außerhalb der Stadt ausgesetzt, und sich drauf verlassen dass wir den Weg zum Ziel schon irgendwie selbst finden. Mit Verlaub. Das geht echt gar nicht. Auf der Rückfahrt habe ich dann den Umweg über Schifferstadt genommen. Der Weg ist zwar deutlich länger, aber kaum langsamer und vor allem, planbar.

    Das wäre ein prima Einsatzfall für meinen 7-sitzigen Van gewesen. 100km hin und zurück mit Dieselkosten von insgesamt unter 9€. Für alle 7! Personen!

    Ein Auto ist, wenn man in DE ab von Städten unterwegs ist, immer noch "alternativlos" (ob wohl ich dieses Wort hasse). Da wird eher das Mobilfunknetz auch dort ausgebaut, statt sich etwas am ÖPNV verbessert.

    Und warum machen dir dann 2x 30Minuten extra für die Bahn was aus, zumal im Urlaub? Genieß die Aussicht, schwätz mit Mitreisenden, lies ein Buch, mach Sudoku.... in der Zeit.

    Auf dem Weg zur Arbeit würde mich der Zeitverlust auch nerven, aber im Urlaub packe ich meine Tagesplanung nicht so voll dass mir sowas etwas ausmachen täte, zumal man die Zeit wie beschrieben sinnvoll nutzen kann.

    Der Unterschied zwischen Arbeit und Urlaub ist ja: Das erster muss man machen, das zweite will man. (ok, Frau auch...).

    Weil ich morgen keinen Bock habe nach 18km Wanderung den ganzen Weg wieder selbst zurück zu fahren.

    Dann musst Du Dich halt 40 Minuten mit dem Bus fahren lassen, kannst Dich aber auch nicht beschweren, das es so lange dauert.


    P.S. "Zurückwandern" wäre auch ne Lösung!

    Keks: Die Sperrung des Schienenabschnittes zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe. Der RE braucht auf dem Abschnitt üblicherweise 10 Minuten, der stattdessen fahrende SEV fast vier mal so lange. Da muss ich am Sonntag zwei mal durch. Vielleicht fahre ich auch auch außenrum. Der Umweg über Schifferstadt scheint zeitlich betrachtet auch eine Option zu sein. Preislich ist es mit dem Rheinland-Pfalz Ticket jedenfalls kein Unterschied.

    Warum fährste nicht mit dem Auto? Du hast lt. meiner Erinnerung doch einen Japaner mit neuer Batterie...