Alles anzeigenEin schöner Artikel zum aktuellen Krisenmanagement:
https://www.msn.com/de-de/nach…nnews11&OCID=ansmsnnews11
Besonders treffend finde ich folgenden Teil:
".....
ZEIT ONLINE: Aber wie müsste das konkret aussehen?
Zeimers: Es ist zwingend notwendig, ein Problem immer in seinem Kontext zu sehen, im Kontext seiner Entstehung und Entwicklung und auch im Kontext von anderen Problemen, Aufgaben und Herausforderungen. Deshalb müssen Politiker in systemischen Zusammenhängen denken. Bei komplexen Phänomenen haben wir es mit Wirkungen und Gegenwirkungen, Rückkopplungen, Zeitverzögerungen, Zirkularität statt Linearität zu tun. Die Politiker glauben jedoch, sie könnten sich zuerst dem einen und dann dem anderen Problem stellen, je nach vermeintlicher Dringlichkeit. Sie wollen ein Problem lösen, und mit der vermeintlichen Lösung schaffen sie neue Probleme. Wohin das führt, erleben wir seit Jahren, Jahrzehnten. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, werden nicht kleiner, sondern größer, die Krisen werden nicht weniger, sondern mehr."
Gerade auch der letzte Absatz, mit dem sinnlosen Verbrennen von Milliarden für den Lockdown legt man ein solides Fundament für die nächste Krise in der sich die Politiker die es verbockt haben hinterher als Retter profilieren können.
Mit dem "Politiker in systemischen Zusammenhängen denken" sehe ich diese absolut überfordert. Und wenn so etwas stattfindet, dann allerhöchstens in Bezug auf die eigene Karriere.
Zur Wirksamkeit der erdachten Maßnahmen hier mal eine wissenschaftliche Betrachtung: