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Original geschrieben von Printus
Zum Gehalt würde ich in der Bewerbung grundsätzlich gar nichts schreiben, schon gar nicht eine Summe. Ignoriere die Frage nach der Gehaltsvorstellung - und wenn du etwas dazu schreiben willst: "erörterst du es gerne im persönlichen Gespräch".
Das kenne ich anders und widerspricht auch deinen anderen - richtigen - Ausführungen, dass Fakten in die Bewerbung gehören. A) steht das da nicht zum Spass, sondern ist eine klare Aufforderung. B) möchten viele Unternehmen damit wissen, ob du dir deines Marktwertes bewusst bist. Du musst dabei keine Summe, aber zumindest einen Rahmen nennen.
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Da du dich ja auf eine Stelle bewirbst und nicht auf beide, schreibst du deine Vorstellung einfach rein. verstehe das Problem jetzt nicht genau? :confused:
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Was steht denn in der Anzeige für den Job?
Solange nicht gewünscht wird, dass du deine Vorstellungen bereits in der Bewerbung mitteilen sollst, brauchst du auch keine Zahlen zu nennen.
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Bei der gesetzlichen RV kann ich das auch noch nachvollziehen. Bei der freiwilligen betrieblichen Altersvorsorge in Form von normalen LVs aber nicht mehr. Das sind alles Einzelentscheidungen, die entweder gut oder schlecht ausgehen können. In diesem Fall wohl leider schlecht. Jetzt andere für seine Fehlentscheidungen verantwortlich machen zu wollen, finde ich etwas schwach.
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Das liegt daran, dass der "Normalbürger" leider zu phlegmatisch ist - und das nicht im positivem Sinne. Wie meinte ein Fondsmanager neulich: Die Menschen nehmen sich 5 Tage Zeit, sich einen Fernseher auszusuchen. Wälzen Kataloge, surfen im Netz, recherchieren und vergleichen. Aber bei ihren Bankgeschäften und Anlageentscheidungen, da wollen sie alles in 30min abgehandelt haben.
Kein Wunder also, wenn der gemeine Sparer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, bzw in häufigen Fällen einfach nicht erkennen will. Und was die gesetzliche Altersvorsorge angeht: wem heute nicht klar ist, dass diese Vorsorge vorne und hinten nicht reichen wird, dem ist imho nicht mehr zu helfen 
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Das ist mir schon klar, dass es solche Produkte gibt. Aber wer hat dich gezwungen, diese abzuschliessen? Die Südländer? Angela Merkel?
Nein, es war DEINE Entscheidung und deine Entscheidung war anscheinend falsch. Jetzt sind es die Südländer, die dir dein Erspartes madig machen. Hätte genauso gut irgend etwas anderes sein können. Seit Lehman gibt es eben das "sichere Anlage Paradoxon" nicht mehr.
Lebe damit, dass die Entscheidung in eine LV einzuzahlen falsch war.
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Original geschrieben von thomasGr
Wer jammert hiert?
Du hast hier geschrieben, dass hohe Inflationsraten auch in der Vergangenheit (angeblich) schon an der Tagesordnung und normal waren, dabei aber unter den Tisch fallen lassen, dass die entsprechend hohen Zinsen das ganze für Sparer kompensiert haben, was heute nicht mehr der Fall ist.
Aber gut... 
Du jammerst doch die ganze Zeit! Über Politiker, über die Südstaaten, über die EZB, über den negativen Realzins, über dieses anscheinend extrem ungerechte Leben, das du führen musst.
Dann haben wir halt einen negativen Realzins, und? Du musst dein Geld also in 10jahrige Bunds anlegen, oder was?

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Wie meinte ein von mir hoch geschätzter Ex-Kollege: Jede Aktie kann am Tag 100% fallen 
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Passend dazu: http://www.spiegel.de/wirtscha…-die-sparer-a-846833.html
Nicht jammern, sondern die Konsequenzen ziehen!
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Natürlich stört es mich, mir ist der Grund aber egal. Dass es so kommen muss, war ausserdem schon seit der Finanzkrise klar. Nur frage ich mich inzwischen, ob das Szenario angesichts des geringen Wachstums möglich ist. Und da neige ich inzwischen fast mehr zu einem Deflationsszenario als zu einem Inflationsszenario.