Beiträge von autares

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    Original geschrieben von David328
    Naja Fakt ist doch, das Differenzen von 1-2 cent an der Tanke ja nicht den Braten dick machen. Angenommen dein Auto tankt 50 Liter, da sparste dann 50 cent - 1 Euro ein.


    Und wenn sich jetzt 1m Autofahrer entscheiden, dass sie auf lange Sicht 50cts bis 1€ sparen können? Wenn du jede Woche tankst, 50 Wochen im Jahr, sparst du 25-50€. Wenn ich das mit dem "Schnäppchen"-Thread vergleiche, muss ich laut lachen.


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    Original geschrieben von thomasGr
    Zeit ist nun mal Geld. 90 Cent für 15 Minuten ist jedenfalls nicht der Lohn den ich für mich veranschlage.


    Die Konzerne danken es dir!

    Wo genau steht das? Ich kenne die Statuten als "es ist für eine stabile Währung zu Sorgen". Nicht für eine starke Währung.


    Ferner scheinst du mich misszuverstehen (zu wollen): Ich rufe nicht zum Drogenhandel auf. Ich versuche dir nur zu verdeutlichen, dass bei einem Goldverbot der Handel und Besitz von Gold vergleichbar ist mit dem heutigen Verbot und Besitz von Drogen.


    Und noch ein dickes, fettes Edit, da gerade nochmal überflogen:
    Wo und was haben die Lissaboner Verträge damit zu tun? Die regeln die EU, nicht den Euro. Lediglich der Verweis auf die Euro-Gruppe wird darin geregelt, aber nichts über die Währungspolitik? :confused:

    Ich finde es wieder amüsant, wie Leute Bücher wie "1000 legale Steuertricks" in die Ranglisten heben, dem Staat hier und da versuchen einen auszuwischen, sich über "die Abzocke der Konzerne" aufregen, aber dann seelenruhig ein "ich warte bestimmt nicht in der Schlange" oder für "1-2cts fahre ich bestimmt nicht woanders hin"-Argument hervorzaubern. Inkonsequent, aber solange die Mehrheit so denkt, wird sich am Verhalten der Konzerne nichts ändern.

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    Original geschrieben von thomasGr
    Das stimmt nicht. So weit muss es doch überhaupt nicht kommen. Dass du gleich in solchen Extremszenarios argumentierst, untergräbt deine Glaubwürdigkeit stark.


    Ich argumentiere hier bestimmt nicht mit einem Extremszenario. Das sind Kollegen wie Bielefelder, die meinen, es wird in absehbarer Zeit keine Staatsgewalt mehr geben.



    Ich finde es bemerkenswert, dass du selbst Wikipedia aufzählst, wir dir das jetzt aber erklären sollen. Die Erklärung findest du doch in deinem o.a. Artikel?


    Und noch einmal: Wenn es ein Goldverbot gibt, ist der Besitz und Handel illegal und wird bestraft. Natürlich entsteht ein Schwarzmarkt. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass es illegal ist. Deswegen habe ich dir bereits oben gesagt, dass auch der Handel mit Drogen illegal ist. Im Endeffekt läuft es beides auf das gleiche hinaus.


    Und dass die Bürger ihr Gold im Ausland kaufen, wirkt auch nur bis zu dem Punkt, an dem die Regierung das Verbot international beschliesst - und zwar für alle ihre Bürger. Das steht übrigens auch in dem Artikel....


    Und ja, du kannst das natürlich wieder umgehen usw., usf. Aber wie gesagt: du solltest mit Drogen handeln, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass man Gesetze umgehen kann, dann aber auch mit den Konsequenzen rechnen muss.

    Sollte der Staat nicht mehr die Durchsetzungskraft haben, kannst du jedmöglichen Goldbesitz sowieso vergessen. In der Anarchie wird dein letzter Gedanke der Gedanke an an dein Gold sein, glaub mir. Das übersehen leider die meisten Menschen wie du, die davon ausgehen, dass der Staat nicht mehr existieren kann, sie aber sehr wohl. Wenn du so denkst, solltest du besser kein Gold, sondern nur Waffen besitzen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    In der Bundesrepublik ginge das so einfach nicht. Und wenn requiriert wird, dann nur gegen angemessenen Wertersatz (Art. 14 GG und auch irgendwo in der EMRK). Existiert keine geeignete Währung, müsste halt Grundbesitz o.ä. als Gegenleistung dienen.


    Ohne hier jetzt wieder eine Rechtsdebatte lostreten zu wollen, aber mit dieser Auffassung stehst du ziemlich alleine da. Selbst eingefleischte Goldfans und -profis sehen in Art. 14 die möglicherweise legitime Grundlage eines Goldverbots.


    Der Artikel erwähnt explizit, dass eine Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit gültig ist. Die Entschädigung muss angemessen sein, was auch immer und wie auch immer das aussehen wird. Das von saintsimon verwendete Beispiel aus den USA stellt aber genau das Szenario dar, das in Deutschland ohne weiteres ebenfalls machbar wäre.


    Und dass es immer irgendeine Form von Währung geben wird, sollte klar sein. Genauso wird früher oder später auch wieder eine Zwangshypothek kommen, da bin ich mir ziemlich sicher.