Beiträge von autares

    Klar kan man Dinge auch verkomplizieren. Das ist genauso verkehrt, wie Dinge zu vereinfachen. Ich stimme dir überein, dass ein Mittelweg gefunden werden muss. Eichelberg stellt das momentane Paradebeispiel der Gesellschaft dar: keine Mitte, alle driften zu den Extremen. Hier in diesem Thread genauso sichtbar.

    Zitat

    Original geschrieben von thomasGr
    Wo ist denn dein Problem mit hartgeld? Dass er Leuten zu einem Investment geraten hat, welches im letzten Jahrzehnt hervorragend performt hat? Sind dann nicht auch alle Normalo-Bankkunden "Deppen" weil sie einfach auf das hören, was der Bankberater sagt? Und ist der auch ein Depp? Böser böser Eichelburg.


    Und genau hier liegt das Problem: Eichelberg hat Gold empfohlen. Gold. Mehr nicht. Irgendwann kamen dann Edelmetalle hinzu. Und irgendwann Immobilien. Und was unterscheidet ihn von einem John Paulson? der typ hat den Börsencrash vorher gesagt und danach auf Gold gesetzt. Wieso wird um den nicht so ein Hype gemacht. Eichelberg hat ein einziges Mal richtig gelegen und schon stellt er sich selbst als DEN Propheten dar und alle Anhänger folgen ihm hörig. Ich wiederhole mich: Mein Chef während eine Praktikums hat bereits 2003 gesagt, dass der US Häusermarkt abstürzen wird. Und nu?


    Das problem mit Eichelberg und seinen "Deppen" ist, dass sie immer alles aus ihrer Sicht sehen. Sie denken, ihr Wort wäre Gesetz. Sie verdrängen Falschaussagen, nicht zutreffende Vorhersagen, haben keine Weitsicht. Wie viele Male hat Herr Eichelberg denn das Ende des Systems für ein Wochenende vorhergesagt? Wie häufig einen Bankencrash und Bank Run? Wie häufig sollte seiner Meinung nach die D-Mark schon wieder eingeführt werden? Und jetzt kommen wieder Leute wie du und sagen: Ja, aber irgendwann hat er Recht. Klar hat er irgendwann Recht. Irgendwann. Und um einmal im Händlerjargon zu reden: der typ hat ein Hit-Ratio von vllt 10%. Wenn ich so ein Hit ratio hätte, wäre ich längst gefeuert worden. Aber nein, bei all der Verblendung wird der Typ weiterhin gelobt.


    Zu all seinen anderen Sichtweisen habe ich hier schon genug gesagt. Für mich bilden er und seine Anhänger den Bodensatz der menschlichen Rasse. ich unterscheide nicht zwischen Moral und Investments. Doch seine Äußerungen und Weltansichten sind rasistisch, menschenfeindlich und und menschenverachtend. Wie man solch einem Menschen folgen kann, ist mir unverständlich.


    Und ja: Jeder Mensch, der einem Menschen ausser seinem engsten vertrautenkreis blind folgt, ist für mich ein Depp. Dazu zähle ich auch den "normalen" Bankkunden.


    Zitat

    Original geschrieben von thomasGr
    Und wieso musst du gleich Leute als Deppen beleidigen, nur weil sie nicht deiner Meinung sind? Eichelburg mag das zwar alles recht einfach rüberbringen, dann nimm ein zerohedge - die sagen im Prinzip dasselbe, nur dass da eben ehemalige Investmentbanker mit Oxbridge-Abschlüssen und Millionenvermögen dahinterstehen. Und die werden schon ein bisschen Ahnung haben. Im Zweifel haben die auch mehr Ahnung als Du!


    Du scheinst hier etwas zu verwechseln. ich teile Eichelbergs Meinung, dass Gold ein gutes Investment ist. Du kannst hier in anderen Threads lesen, dass ich seit 2007 investiert bin. Nur: Dass Gold steigen wird bzw so gestiegen ist, dafür brauche ich keinen Eichelberg. das war seit dem Platzen der Blase klar. Und der Unterschied zwischen Eichelberg und Zerohede (die ich übrigens sehr schätze) ist genau der, den du genannt hast: Eichelberg denkt viel zu einfach. er hat keine Ahnung, versucht lediglich zu polarisieren. Die Welt ist etwas komplizierter und vernetzter als ein Eichelberg das gerne darstellen will. Die Darstellung von ZH ist da eine ganz andere. Dort wird die Materie, hre Aussagen und die Wirkungen untersucht, hinterfragt und notfalls korrigiert. Eichelberg macht das nie. Er poltert los, ohne Wissen. Sein Wissen sammelt er von Seiten wie ZH, nimmt sich dort die Dinge heraus, die ihm passen, stellt nur diese dar und wieder folgen ihm alle.


    Ich würde tatsächlich soweit gehen, dass ZH und ich auf einer Ebene stehen, wenn es um die Ahnung zu dem Thema steht. Vllt mit dem Unterschied, dass ZH sich besser im Fixed Income ex comm Bereich auskennt. Das wars aber auch schon. Ich wage es aber zu bezweifeln, dass Herr Eichelberg ein fundierteres Wissen als ich besitzt.

    Zitat

    Original geschrieben von Bielefelder
    Oder die gestreuten Gerüchte über Aussehen der Banknoten waren / sind Fakes. Wer weiß das aber schon...... Aber gedruckt sind sie. Da kann man von ausgehen.


    Wieso kann man davon ausgehen?


    Und zu Hartgeld: Was qualifiziert diesen Mann, dass so viele Leute ihm ohne zu hinterfragen, hinterherlaufen? ich verstehe diesen Kult einfach nicht. Es gab 10.000 Menschen, die den Crash haben kommen sehen. Und seit dem Crash hat Hartgeld bei keiner einzigen "Prophezeihung" Recht behalten. Dagegen ist Roubini ja fast glaubhaft...


    Edit:
    Und mit den Deppen meint er dich. Leute, die einfach nachplappern, ohne zu hinterfragen. Die einfach Migröhlen, ohne zu wissen, was es bedeutet. Die ihr Gehirn nicht einschalten, sondern dumm mitlaufen. Und genau das ist Hartgeld: eine Ansammlung von Besserwissern, selbst ernannten Propheten, Untergangsbeschwörern und Verschwörungstheoretikern. Mit etwas Gehirnschmalz und etwas Mitdenken erkennt jeder, welches System dahintersteckt. Die "Deppen" dort erkennen dieses leider nur nicht...

    Ich bin mir nicht sicher, ob Speedtriple da nicht falsch verstanden wurde: es fehlte nach meiner Interpretation überhaupt an einer Entschuldigung für die Verspätung - also auch nach Landung. Und das wäre wirklich ungewöhnlich. Kann ich mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass das nach der Landung nicht gemacht wird...sogar bei BA!


    Vor dem Abflug macht es auch gar keinen Sinn, evtl kannst du während des Fluges einen Grossteil der Verspätung schliesslich wieder wett machen...


    Edit:
    Und dass die Menuauswahl bei solch einem Flug a) auf der Strecke und b) in der Klasse ein Fehler ist, sollte doch klar sein. Da stimmt halt deren HP nicht oder wo auch immer gebucht wurde.

    Ich glaube nicht, dass es an den Fachbegriffen liegt, denn eigentlich gibt es nur 4 Stück in diesem Zusammenhang: Long/Short, Call/Put.


    Dass man mit einem Put an fallenden Kursen partizipieren muss, ist ein viel gerühmtes Ammenmärchen. Optionspreistheorie ist dann doch etwas komplizierter.


    Und zu den Apple Optionen:
    http://www.reuters.com/article…ngs-idUSTRE80M2HW20120123


    Es geht vielmehr um die Frage, ob das Wetten auf fallende Kurse bei Apple Sinn macht. Und da bin ich eher der Meinung, man sollte die Aktie mit einem Stopp shorten anstatt einen überteuerten Put zu kaufen.


    Und zu den Immobilienfonds:
    Davon habe ich ehrlich gesagt so gut wie gar keine Ahnung. Ich glaube aber, dass eine Bewertung des Fonds wesentlich schwieriger zu durchschauen ist als z.B. ein Aktienfond. Für mich sind all solche Fonds Black Boxes. Und wenn schon ein Investment, dann nur in offene Fonds.