Beiträge von autares

    Protzig oder nicht sei einmal dahingestellt, auf jeden Fall solltest du breite Handgelenke haben, da die Uhren zum einen ziemlich breit sein (die von dir verlinkte 42mm ist glaube ich die kleinste Grösse), zum anderen sind die Uhren auch sehr hoch.

    Zitat

    Original geschrieben von noksie
    Geile Watch.
    Trage ich jeden Tag. Nur: kein Schwein achtet auf die Uhr. Kauf sie dir wirklich nur, wenn du sie für dich tragen wirst. Mich haben in 6 Monaten sage und schreibe 2 Leute angesprochen ^^ (Vielleicht treibe ich mich in den falschen Kreisen rum).


    Die GMT war in meinen Augen nix. Mit dem grünen Zeiger und der großen 24h Anzeige wirkt sie nicht so "rund" wie die 116610LN (SubDate).


    Bei Bedarf kann ich mal Live Pics hochladen!


    Sorry, aber wenn ich solche Dinge höre, möchte ich fast von einem Minderwertigkeitskomplex ausgehen. Du kaufst nicht wiRklich eine Uhr, um darauf angesprochen zu werden? Dann wäre wohl eine Breitling das richtige, denn meiner Meinung nach wirst du sowieso nur bei zwei Gelegenheiten auf eine Uhr angesprochen:


    A) sie ist extrem auffällig und protzig (Breitling, Armani, bestimmte Rolex) - also dieser BlingBling Effekt
    Oder
    B) sie ist eine echte Rarärität (Pateke, eine Tourbillon, meinetwegen auch eine Daytona)


    Eine Submariner fällte garantiert nicht in eine der beiden Kategorien. Ich Frage mich schliesslich auch nicht, wieso ich nicht auf meine Mainstream Uhr angebrochen werde.


    ich habe von einem Sammler einmal gesagt bekommen: Man trägt (sammelt) eine Uhr, weil man Spass an ihr hat. Nicht um Aufmerksamkeit zu erregen.

    A) wir haben es momentan eben nicht mit einer privaten Überschuldung zu tun, sondern vielmehr mit einer staatlichen. Dies einmal zum Unterschied Finanz- und jetziger Krise. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass die jetzige Krise so einfach zu lösen ist wie die Finanzkrise - wo lediglich eine Umschichtung von privaten Schulden in öffentliche Schulden stattgefunden hat.
    http://ftalphaville.ft.com/blo…/the-great-de-leveraging/


    B) Deutschland ist mit Nichten der Star, so wie du ihn gerne siehst. Junker hat vollkommen recht mit seiner Aussage, dass Deutschland bei Weitem nicht der Musterknabe ist, wie es sich selbst gerade darstellt. Die häufig genutzte Rechnung der Schulden/GDP ist momentan Nur für Deutschland so günstig, weil anderswo Rezession herrscht. Deutschland verfehlt dagegen die Maastricht Richtlinien ebenso wie andere Staaten. Spanien gehört übrigens nicht zu die Staaten...


    C) 60% gehen also in Nicht-Euro Länder. Bedeutet also im Umkehrschluss, dass 40% der Exporte in 16 Länder gehen und 60% in 150+ Länder. Ferner weiss ich nicht, woher du diese Statistik hast - auch wenn du mir unterstellst, dass ich hier ungeprüfte Durchhalteparolen von mir gebe. Hier jedenfalls kann ich deine Aussage nicht bestätigt sehen:
    http://de.statista.com/statist…orte-nach-laendergruppen/


    D) Wie eine Stützung des deutschen Bankensystems bezahlt werden soll, scheinst du nicht zu betrachten. Ebenso übersiehst du imho die Wahrscheinlichkeit eines Bank Runs.


    Sorry, aber einige deiner Sätze lassen auf eine inzwischen etwas ausgeartete deutsche Überheblichkeit schliessen, wie sie im Ausland mehr und mehr wahrgenommen wird. Deutschland ist weder besser durch die Finanzkrise gekommen als andere europäische Staaten, noch ist es der Schulden-Musterknabe, noch ist es eine Insel. Du vergleichst Deutschland mit Ländern wie Schweiz und Schweden, was aufgrund der Wirtschaft und Exportneigung schwer vergleichbar ist. Deutschlands wirtschaftliche Grunddaten sind nicht viel besser als die der anderen AAA Staaten, teilweise sogar deutlich schlechter. Wieso sich Deutschland hier so aufspielen muss, ist mir absolut unverständlich.


    http://www.ftd.de/politik/deut…eck-ausgeht/60130765.html


    Noch einmal: Deutschland steht momentan nur so gut da, weil es den anderen wesentlich schlechter geht. Das ganze kann sich schneller ins Gegenteil wenden als du gucken kannst.

    Sorry, aber die letzten Ausführungen kann ich in keinster Weise nachvollziehen, zumal du die Folgen auf den Finanzsektor vollkommen ausser Acht lässt. Deshalb nur einmal soviel: Unter den 10 größten Importländern deutscher Waren befinden sich 5 Länder des Euro-Raums. Bricht die Wirtschaft dieser Länder zusammen, was unweigerlich bei einem Zusammenbruch des Euro passieren würde, hätte das sofortige Rückkopplungseffekte auf die deutsche Wirtschaft. Deutschland als Exportnation profitiert momentan so extrem von dieser Krise, wie kein anderer. Denn eines sollte sich jeder, der einen Zusammenbruch für die beste Lösung hält einmal vor Augen halten: Die momentanen Transfers würden sich ziemlich schnell umkehren. Der Zufluss an Kapital würde ebenso schnell zu einer Inflation für wie das Gelddrucken. Ein Ende mit Schrecken wäre ein Auseinanderbrechen bestimmt nicht. Die Rückkopplungseffekte kann momentan niemand vorhersehen und bewerten. jeder, der meint, Deutschland würde eine Insellösung darstellen, sollte sich einmal die Finanzkrise 2008 vor Augen führen.

    Ich an deiner Stelle würde mir weniger über eine Inflationierung als über den kompletten Zusammenbruch des Systems Gedanken machen. Inflationierung ist da wohl noch das geringere Übel, schliesslich ist sie wesentlich leichter beherrschbar. Ihr solltet einmal den Schrecken der Hyperinflation ablegen. Die Geschichte ist mit der heutigen Zeit in keinster Weise vergleichbar.


    In meinen Augen kann sich Europa genau jetzt ein für alle mal entscheiden: Zusammenbruch des Systems, Depression, Isolierung und Nationalisierung oder aber Deflation. Auch wenn ich keine der Option wirklich schön finde, würde ich hier das geringe Übel wählen. Japan lässt grüßen...