Beiträge von autares

    Geil, Bürgerkrieg. Jetzt sind wir also schon soweit. Wie wäre es denn, wenn man sich anstatt gleich mit Gewalt zu reagieren, sich einfach politisch involviert um das drohende Ungemach zu verhindern?


    Das Problem ist nicht, dass die Leute keinen Bock mehr haben, sondern dass sie schlicht und einfach zu dumm und zu faul sind. Jammern kann jeder und einen Stein zu schmeissen ist immer noch spannender als abends am SPD Stammtisch teilnehmen zu müssen.


    Du bist das beste Beispiel dafür: Statistiken zählen nicht. Es ist einfach alles scheisse. "Es muss sich was ändern" - aber ich habe keinen Bock, aktiv zu werden (das ist mir bei dir übrigens schon häufiger hier aufgefallen).


    Diese Lethargie im Volk ist unglaublich - und meiner Meinung nach immer noch ein Zeichen, dass es allen zu gut geht.


    Dass der Staat zuviel Geld ausgibt, sollte jedem klar sein. Kürzen ja - aber bitte nicht bei mir lautet doch immer das Motto.


    Ich kann dieses rumsitzen und jammern nicht mehr hören. Entweder man selber ändert etwas dagegen oder aber man findet sich mit der Situation ab. Alles andere ist pure Heuchlerei.

    Zitat

    Original geschrieben von 31509
    für die Importe die auf $-Basis operieren ist ein schwacher Euro von Nachteil - Bsp. Öl/Gas. Die Amis können jetzt bei uns günstiger Firmen erwerben, bspw. Karstadt.


    Denke mal an die ganzen Firmen die in den letzten Jahren einen Umzug in die USA wegen des $ angekündigt haben...nur Vorteile zu sehen ist sicher zu einfach.


    Wie ich bereits gesagt hatte, kann man das so nicht stehen lassen. Schliesslich ergibt sich der zu zahlende Preis nicht nur aus dem EURUSD, sondern auch aus dem Preis des Produktes in USD. Öl ist z.B. gerade so ein Fall. Obwohl der Euro schwächer wird, fällt auch der Preis für Öl in Euro. Warum? Weil der Ölpreis in USD momentan schneller fällt als der EURUSD Kurs.

    Klar. Das ist alles nur Psychologie. Genauso wie die Panikmache momentan auch nur Psychologie ist. Noch einmal: 1.26! Für Deutschland hat ein schwacher Euro nur Vorteile. Dass Importe teurer werden stimmt so nämlich auch nicht. Schliesslich hängt dieses immer noch vom Preis des underlying ab.


    Und noch einmal: Auch Deutschland war eine Währungsunion. Die USA sind eine Währungsunion usw.


    Es gibt bei einem Zusammenschluss immer schwächere und stärkere Mitglieder.


    Und noch einmal: Wer redet überhaupt von Euro Schwäche? Ausser mal wieder die Bild? Der Euro steht bei 1.26? Die meisten Leute tun gerade so, als würden sie für ihr Geld nichts mehr kaufen können.


    Und zu den Exporten: Was glaubst du eigentlich, warum die Amis immer ihre Währung weich reden?


    Und noch etwas aus "professioneller" Sicht: Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass alle Spekulanten ihre Position im Euro vor der Sommerpause abbauen. Was dann passiert, hat man die letzten Tage gesehen. Glaubt mir, das Ding wird schneller bei 1.35/1.40 stehen, als wir gucken können. Aber dann jammern ja wieder alle, dass das Benzin so teuer wird. Die Karawane wird weiterziehen und als nächstes UK, dann die USA in Angriff nehmen.


    Bei 1.26 so ein Aufriss. Ich fass das nicht.... :rolleyes:

    Ich weiss immer noch nicht, wieso einige Leute hier sich an Kleinigkeiten festhalten. Der Warenkorb bildet den Durschnitt ab. Jetzt aufzuzählen, dass Energie teurer geworden sei, mag zwar richtig sein, im Durchschnitt ist das Leben aber nur unwesentlich teurer geworden. Da kann ich ja auch sagen, dass obwohl das Durschnittsalter in Deutschland bei 45 Jahren liegt, meine Oma 98 ist?! :confused:


    Durschnitt aller Waren bedeutet genau das: Den Durschnitt. Einige Sachen sind günstiger geworden, andere teurer. Fände es ja interessant, was die Leute sagen würden, wenn Energie günstiger geworden wäre, aber Lebensmittel teurer...

    Zitat

    Original geschrieben von chefkoch01
    Aber ist es dann sinnvoll diese in einer Währungsunion sind, wo man auf gedeih und verderb aufeinander angewiesen ist? Und meinst du das die Bevölkerungen dann auf Dauer die Umverteilungen mittragen? Durch die großen Programme jetzt, wird unsere Staatsverschuldung ja auch nicht kleiner.


    Genau. Deswegen habe ich inzwischen auch beantragt - sofern wir die D-Mark wieder einführen sollten - als erstes Berlin und McPomm aus Deutschland auszuschliessen. Diese Länder sind in der Bundesrepublik einfach nicht tragbar und ich sehe es nicht weiter ein, wieso ich für deren Misere zahlen sollte. :rolleyes:

    Okay. Also wieder die Supermarktgeschichte:





    usw usf......



    Wie bereits einige meiner Vorgänger meinten: Es ist ja okay, wenn man einer Statistik nicht glauben kann/will. Nur sollte man nicht in den Wahn verfallen, dass hinter jeder Statistik eine Fälschung vermutet werden sollten.


    Und noch etwas: Wer kann sich den Anstieg des Euros erklären? Ein Schelm, wer böses dabei denkt :p

    Ich frage mich, wie einige Leute hier bei all ihrem Pessimismus, Panik und Heuchelei morgens aufstehen können. Pychologe müsste man sein. Nun gut


    An alle Teuro Fans: Lesen, verstehen und überdenken!


    http://de.wikipedia.org/wiki/Teuro


    Zitat

    Nach dem Verbraucherpreisindex des deutschen Statistischen Bundesamtes betrug die Teuerung in Deutschland für die ersten zweieinhalb Jahre seit Einführung des Euro-Bargelds im Januar 2002 insgesamt 3,3 %. In den zweieinhalb Jahren zuvor – den letzten der DM – stiegen die Verbraucherpreise um insgesamt 4,3 %. Mitte des Jahres 2001 verzeichnete der Verbraucherpreisindex einen deutlicheren Anstieg der Preise in Deutschland im Vergleich zu den Vormonaten. Dieser lag jedoch weit unter den Steigerungsraten, die Anfang der 1990er Jahre verzeichnet wurden (bis zu 6,3 % Anstieg des Preisindexes im Vergleich zum Vorjahresmonat). Auch ist zu bemerken, dass schon im 2. Quartal 2002 eine deutliche Korrektur einsetzte. Fälle deutlicher Preissteigerung wurden durch den Markt zumeist nach unten korrigiert.


    Zitat

    Die tatsächliche Preisentwicklung erklärt nicht in vollem Umfang die von der Bevölkerung wahrgenommene umfassende Verteuerung von Produkten. Teilweise lässt sich die Beobachtung der scheinbar hohen Inflation auch auf Wahrnehmungsfehler durch die Bevölkerung zurückführen. Gefühlte Inflation [Bearbeiten] Als gefühlte Inflation bezeichnet man eine Preisniveausteigerung, die zwar von den Käufern eines Gutes angenommen wird, jedoch in der Realität nicht zu beobachten ist. Bezogen auf die Euro-Einführung zeigt sich, dass sich zwar solche Güter merklich verteuert haben, deren Preise im Fokus der Öffentlichkeit stehen (z. B. Gaststätten), gleichzeitig jedoch die Preise solcher Güter kaum gestiegen sind, die im Alltag weniger wahrgenommen werden.


    Hört auf die scheiss Bild Zeitung soviel zu lesen! Deutschland verdummt zusehends....

    Zitat

    Original geschrieben von Smartshopper
    hmm, das klingt ja recht überheblich, was autares da schreibt. freu dich doch, dass kleinere anleger (<100k) geld bereitstellen, welches superinvestoren wie du dann absahnen können. wobei, auch die vermeintlichen gurus verzocken milliarden.


    ich scheue das risiko nicht, denn das ist eigentlich nur zockerei zum vergnügen (besser als casino allemal!). außerdem zocke ich nur mit beiseite gelegtem "spielgeld".


    a) Fuer mich klingt "kleinere anleger (<100k)" ziemlich ueberheblich.


    b) ich bin kein Superinvestor, sondern Trader - und zwar beruflich.


    c) Softs sind fuer Privatanleger nicht handelbar. Egal ob als Zertifikat, Etc oder sonstwas. Alleine schon das Wissen, wie sich die Kurve verschieben koennte, ist fuer Privatinvestoren nahezu unmoeglich.


    d) ob du ins Casino gehst oder in Aktien handelst, ist vollkommen egal. Die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen is bei den meisten Spielen im Casino genauso hoch wie beim Trading


    e) nochmal die Frage: Warum denn Weizen?


    Und ueberheblich, mein Freund, sind vor allem Sprueche wie "das ist ja nur Spielgeld, das brauch ich gar nicht". Dann solltest du es besser spenden :rolleyes: