Beiträge von autares

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    .Das ist doch der Trick, mit dem das Lohnniveau geradezu in Lichtgeschwimdigkeit gesenkt wird.


    Und genau das ist Euer Problem: Ihr neigt zu Übertreibungen, geratet und verbreitet sofort Panik, seid Pessimisten, die ein grau sofort als schwarz interpretiert und neigt Eure persönliche Wahrnemung über die Fakten zu stellen.


    Wenn du diesen Kommentar Mitte der 90iger gebracht hättest, hätte ich "Lichtgewschwindigkeit" vllt noch zugestimmt, aber nicht momentan. Und da Printus ja anscheinend nicht preis geben will, dass sein Reallohn in den letzten Jahren gestiegen ist, bleibt er für mich das, was er immer war: Ein Pessimist, der einfach alles nur schlecht sieht und dabei sogar übersieht, wie gut es ihm und sein Umfeld geht.



    Ich klinke mich hier jetzt aber aus. Solche Diskussion Fakten vs. persönliche Wahrnehmungen führen nämlich zu nichts. Ich kann Euch nur raten, etwas aktiv an der Situation zu ändern, anstatt hier in einem Telefonforum Luft abzulassen. Ihr stellt nämlich im Endeffekt genau das Bild des Deutschen da: Faul, unzufrieden, lethargisch aber pöbeln. Arsch hochkriegen und was bewegen. Haben Eure Eltern im Gegensatz zu Euch nämlich noch gemacht...

    Nochmal, Printus, falls du es überlesen haben solltest: Wie hat sich eigentlich dein Reallohn entwickelt?


    Und noch etwas:
    Habe ich irgendwo behauptet, dass ich der Statistik des DIW glaube? Ehrlich gesagt gehen mir solche Statistiken ziemlich am Popo vorbei. Eine Statistik des Bundesamtes nehme ich dagegen sehr wohl ernst. Genauso wie ich einer Statistik des Bundesverbandes Deutscher Milchbauern Glauben schenke, wenn die sagen, dass die Milchpreise gesunken sind.


    Mich würde mal interessieren, wer und was deine "gut informierten Kreise" sind...

    Sorry, aber wer immer noch mit der "meine Wahrnehmung ist aber eine andere" Keule schwingt, sollte sich ernsthafte Gedanken machen, ob er nicht vllt besser zum Seelendoktor sollte.


    Was macht Ihr eigentlich, wenn alle in Eurem Bekanntenkreis mit 40 sterben? Dann wird die Statistik der Lebenserwartung auch angezweifelt? Oder sitzt Ihr dann in Eurem dunklen Zimmer und grübelt, was mit Eurer Wahrnehmung nicht stimmt?


    Wenn alle Eure Bekannten einen Job haben, zweifelt Ihr dann die Arbeitlosenstatistik an, denn darf es ja eigentlich gar keine Arbeitslosen geben?


    Es ist schon geil zu sehen, wie hier einige von ihrem Bekanntenkreis (und ich würde schätzen, dass hier niemand mehr als 100 Personen "Bekannte" nennt) auf eine Masse von 80 Millionen Menschen Rückschlüsse ziehen wollen. Wenn Ihr schon den Warenkorb als nicht repräsentativ bezeichnet, dann meint Ihr, Eurer Freundeskreis ist es?


    Ich sage das, was ich immer sage: Die Wurzel des Übels sind mal wieder die Medien. War beim Euro so, war in der Krise, wird immer so sein.


    Und um jetzt auch mal mit der Keule zu schwingen: Wer sagt eigentlich, dass der Reallohnverlust stattgefunden hat? Alle meine Freunde verdienen heute real mehr. Und jetzt kommt mir bloß nicht mit einer Statistik. Die sind doch sowieso alle gefälscht :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von 1233321918
    Thema Inflation: Macht euch doch mal die Mühe und recherchiert, wie lange ein Durchschnittsverdiener in den letzten 5 Jahrzehnten für bestimmte Waren arbeiten musste. Ich freu mich auf Ergebnisse. Von mir aus lassen wir auch den ganzen technischen Fortschritt, der unser Leben immer besser macht, beiseite, wenn es so einfacher ist.


    http://www.n-tv.de/ratgeber/an…s-Geld-article883797.html


    Aber das ist doch sowieso alles gefälscht. Diskussion zu Ende :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Wenn du einen Kredit aufnimmst weil du fremdes Geld brauchst um eine dringende Investition zu finanzieren, ist das OK.


    Wenn du ihn aber aufnimmst weil du mehr "verdienst" wenn du dein Vermögen auf der Bank liegen lässt, dadurch hohe Zinsen erwirtschaftest anstatt Anschaffungen mit deinen vorhandenen Mitteln zu finanzieren, ist das volkswirtschaftlich ein Problem. Du nimmst mit den erwirtschafteten Zinsgewinnen mehr Geld ein als du selber an Zinsen zahlst. Zu wessen Lasten geht das, wer kommt für die Differenz auf? Diejenigen, die Geld aufnehmen MÜSSEN weil sie auf fremdes Kapital angewiesen sind, die den Kredit nicht als "Sparoption" wählen können weil es preiswerter ist als sein Vermögen einzusetzen.


    Mirko I:


    Kreditzinsen sind immer höher als Guthabenzinsen.


    Es ist somit nie preiswerter, einen Kredit aufzunehmen als eigenes Kapital einzusetzen.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Und genau da versagt die Verantwortung derjenigen: wenn ich das Geld habe, den Wagen aber dennoch über eine Firma abschreibe oder mein Privatvermögen auf der Bank weiter vermehre, weil der Autokredit preiswert ist, schädigt das volkswirtschaftlich alle: den Steuerzahler, der die Abschreibung bezahlt oder im anderen Fall die Kreditnehmer, die keine andere Wahl haben als Geld für eine Investition aufnehmen zu müssen.
    Das ist eben genau jene Gier von Leuten, die eigentlich genug haben aber dennoch zusätzliche Vorteile mitnehmen wollen, die gesellschaftliche Verantwortung vermissen lässt.
    .


    Sorry, aber das must du mir jetzt bitte mal erklären: Wo schädigt es die Volkswirtschaft, wenn ich einen Kredit aufnehme?

    Printus:


    Sorry, aber deine Argumentation ist einfach lächerlich! Du zeigst immer und ständig mit dem Finger auf andere, das ist einfach unglaublich. Du hörst dich an wie mein Opa. Du "erwartest" das die ihren Job machen? Anscheinend tun sie das ja deiner Meinung nach nicht. Dann solltest du das wohl ändern. Aber hier rumsitzen und jammern bringt mal gar nichts - aber okay, du unterscheidest dich anscheinend nicht von den restlichen 70% der Bevölkerung, die nur jammern kann aber nichts unternehmen will. ChickenHawk hat das alles schon sehr schön zusammengefasst :top: