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Original geschrieben von DJ Wisdom
Hier sprichst du ein Szenario an das frühestens in 30-40 Jahren eine Rolle spielen wird.
Sollten die Energiepreise weiter so steigen: 10-15 Jahre
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Original geschrieben von DJ Wisdom
Der Kunde ist den Konzernen momentan ausgeliefert. Und die wissen dies natürlich zu schätzen.
So wie mit Microsoft. Und irgendwann, nachdem der Konzern es endgültig übertrieben hatte, sind die Aufsichtsbehörden dazwischen gegangen. So wird es beim Öl auch sein - die Frage ist eben nur wann.
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Original geschrieben von DJ Wisdom
Einen Nachfrageüberschuss gibt es nicht. Der würde zu Engpässen führen, die im gesamten Markt einfach nicht vorhanden sind. Das Angebot deckt die Nachfrage. Nur ist diese höher als früher. Das ist alles.


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Original geschrieben von DJ Wisdom
Falsch.
"Ein praktisch kostenloser Energieträger, auf den unser gesamtes Leben der letzten hundert Jahre aufgebaut wurde, wird frühestens in ca. 40-50 Jahren, eher danach, alle sein und ist jetzt noch weit ausreichend vorhanden, wird aber von den Großkonzernen als edles Gut behandelt und von Spekulanten und Investoren als Anlageform entdeckt und ist dementsprechend gepreist."
Noch einmal für alle: der Rohstoff mag ja genug vorhanden sein, es mangelt aber am Abbau!
Nur weil du 30Trd Barrel in der Erde hast, bedeutet das nicht, dass die Preise niedig sind, wenn davon nur 100Barrel am Tag gefördert werden können, die Nachfrage aber 150 Barrel ist!
DAS ist das eigentlich Problem, was viele, viele Menschen einfach nicht verstehen.
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Original geschrieben von Hadraniel
@autaresDeinen Humor möchte ich haben. Der, der Du tiefen Einblick in die Materie hast (und ja auch kräftig daran zu verdienen scheinst): wie sieht für Dich denn die mittel- bist langfristige Lösung für das Energieproblem und den Individualverkehr aus? Und vor allem: was kann und sollte der einzelne dafür tun?
Nur um das ein für alle mal klar zu stellen: Nur weil ich Öl - nebenbei - handel, bedeutet das nicht, dass ich an steigenden Preisen verdiene! Im Futureshandel muss es für jeden Gewinner einen Verlierer geben. Du kannst also davon ausgehen, dass es zu jedem Gewinner im Handel auch einen Verlierer gibt - und nein, in diesem Fall bist nicht du das als Autofahrer.
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Original geschrieben von Hadraniel wie sieht für Dich denn die mittel- bist langfristige Lösung für das Energieproblem und den Individualverkehr aus? Und vor allem: was kann und sollte der einzelne dafür tun?
Den Menschen wird es mittelfristig zunehmend in die Städte ziehen. Kürzere Wege und geringere Kosten im Bereich der Energie werden durch höhere Mietkosten aufgefressen, die Unabhängigkeit von täglich schwankenden Benzinpreisen wird wegfallen. Wasserstoff-angetriebene Auto werden zunehmend eingesetzt.
gebäude werden über hocheffiziente virtuelle Kraftwerke betrieben, die Versorger sind somit Kunden der Verbraucher.
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Original geschrieben von Hadraniel Eine kurzfristige Lösung wäre wohl die Zerschlagung und Enteignung der Energiekonzerne, und die Wiederherstellung eines echten Wettbewerbs. Meiner Meinung nach ist das schon länger überfällig.
Jetzt redest du von zwei unterschiedlichen Dingen: Mineralölgesellschaften und Versorgungsunternehmen. Auf dem Ölmarkt herrscht echter Wettbewerb, ebenso auf dem lokalen Benzinmarkt - eine Zerschlagung bringt da nichts, nur eine bessere Kontrolle. Die Zerschlagung der Versorger hat bereits begonnen - auch wenn dann die Leute wieder jammern, dass die Netze in der hand von PE-Gesellschaften noch maroder werden.
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Original geschrieben von Hadraniel
Jetzt hast Du vermutlich was zu lachen. Da bin ich gespannt auf Deine Antwort, vielleicht hab ich dann auch was zu lachen ...
Wieso sollte ich lachen?
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Eine Solaranlage auf dem dach ist meines Wissens nach in den letzten Jahren sogar günstiger geworden. Wenn diese Alternative nun noch zu teuer für dich ist, bedeutet es auf der anderen Seite, dass Öl für dich immer noch günstiger ist.
Es ist im Endeffekt auch egal. Ich amüsiere mich über diesen Thread sowieso nur noch, verkennen viele hier einfach die Realität.
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Sorry, aber deine Aufregung kann ich nun echt nicht verstehen. Wer 1km zur Arbeit mit dem Auto fährt, dazu noch einen Roller im Keller hat und sich jetzt hier aufregt, zeigt nur, wie emotional und heuchlerisch diese Debatte von vielen geführt wird...
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Mädels, Ihr solltet erstmal klären, von welcher Vola Ihr jeweils redet? Vola der Aktie oder implizite Vola des Scheins?
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Original geschrieben von Chefkoch85
Und vorher brauchten die etwa keins?
Das ist doch nur wieder ein Vorwand um die Preise zu erhöhen...
Nein, vor dem Erdbeben hatten die Dämme (Hydropower) zur Stromgewinnung, die nun aufgrund des Erdbebens abgeschaltet wurden oder nur mit geringerer Produktion betrieben werden können. Insofern besteht jetzt zusätzliche Nachfrage, da die Stromproduktion auf Ölkraftwerke umgelagert wird.
So einfach ist die Welt eben doch nicht...
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Original geschrieben von KingBoa
Es ist erschreckend und keiner weiß, wo das noch hinführen soll... :eek:
Höher!
Petrochina hat gestern aufgrund des Erdbebens angefangen, Öl auf dem Wektmarkt einzukaufen um so die Stromproduktion aufrecht zu erhalten.
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Original geschrieben von derAL
Aktien kaufen und auf Termin verkaufen und dafür noch eine Prämie (neben etwaige Kursgewinne und Dividenden) erzielen.
a) das hat nichts mit OS zu tun
b) wo bekommst du bei "Aktien kaufen und auf Termin verkaufen" eine Prämie? Der Einnahme durch den Verkauf stehen die Ausgaben durch den Kauf ggü.