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Original geschrieben von Intruder
Wenn das Studium so praxisfern ist, dann liegt das wohl vor allem auch an der Uni und deren Gestaltung. Ich kann mich über mangelnden Praxisbezug nicht beklagen.
Keine (gute) Uni ist praxisnah. Das unterscheidet nämlich den Auftrag einer Uni (Forschung) von einen Unternehmen. Und das mangelnder Praxisbezug das am häufigsten genannte Problem von Personalern ist, ist allgemein bekannt. Und diesem Anspruch der Personaler kommt keine Uni nach.
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Original geschrieben von Intruder
Zu Mikro I: wer dahinter den Sinn nicht kapiert, dem ist wohl nicht zu helfen. Mag sein, dass die Haushaltstheorie an einigen Stellen etwas abhebt (Slutsky-Zerlegung etc.), aber insbeondere die Produzentenrente und Marktstrukturen sind extrem wichtig und realitätsnah.
In welchen Bereichen der Praxis ist die Produzentenrente wichtig? Vor allem, wenn wir vor dem Hintergrund einer vorigen Banklehre stehen? Kein Praktiker hält es im ersten Semester aus, wenn dort über Spieltheorie geredet wird. ich habe auch eine Banklehre, wusste schon immer, dass ich studieren will und danach wieder in eine Bank, aber Mikro etc. haben mir am Anfang echt den Nerv geraubt, da es so abgehoben und irrelevant für den Beruf ist. Bei VWL hab ich dieses problem nie gehabt, da konnte man immer noch einen Bezug zur Praxis herstellen, aber Mikro ist echt sinnlos für die Praxis. Dass sich ein Preis aus N. und A. ergibt hab ich schon in der 11. Klasse gelernt.
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Original geschrieben von Intruder
Ich bin Hiwi für einen Doktoranden am hiesigen Marketinglehrstuhl, der eine Diss zum Thema "Commodityprodukte" verfasst. Was glaubst du, wieviel Mikrowissen da gebraucht wird (Markt- und Kostenstrukturen).
Das mag sein, aber ist das praxisnah? Es handelt sich um eine Diss, also um eine Forschungsarbeit. der Praxisbezug geschieht dort (gewollt) nur am Rande.
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Original geschrieben von Intruder
Wer glaubt, das BWL nur aus Marketing und Unternehmensführung besteht, hat sich wohl etwas geschnitten. Nur Dampfplaudern kann jeder, in der VWL trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
Das ist ja genau der Grund, warum so viele BWL abbrechen. Die erkennen, dass das GS knüppelhart ist und die "soften" Fächer erst im HS kommen.
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Original geschrieben von Intruder
PS: Herrlich finde ich immer dein "entschuldige", was häufig Auftakt für handfeste Diskussionen ist. Da braucht man gar nicht mehr links auf den Nick schauen um zu wissen, wer da gerade schreibt. 
Ich bin halt ein sehr zuvorkommender Mensch, der ja nicht möchte, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt 

greetz,
autares