ZitatOriginal geschrieben von autares
The Big Lebowski
Heute, 20.15, ZDFNeo
Heute um 20:15 auf Arte.
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ZitatOriginal geschrieben von autares
The Big Lebowski
Heute, 20.15, ZDFNeo
Heute um 20:15 auf Arte.
Wir haben so etwas, quasi ein internes Facebook. Ehrlich gesagt wurde das von meiner Mannschaft eine Woche benutzt und seitdem liegt das Brach. Mag in anderen Abteilungen aber anders sein.
ZitatOriginal geschrieben von Majon
Außerdem empfinde ich es als höchst unreflektiert, die Masse der Gegendemonstranten als gewaltbereite Steinewerfer und Knüppelschwinger zu deklarieren - das ist, als würdest Du jeden Fußballfan als Hooligan bezeichnen...
Geile Argumentation! ICH dagegen finde es als höchst unreflektiert, dass DU die Masse der Polizisten als das bezeichnest, wie du es machst. Aber gut, jeder pauschaliert halt gerne die Dinge, die ihm/ihr besser gefallen...
Zu dem "Pazifisten" wurde hier ja schon so einiges gesagt...
ZitatOriginal geschrieben von Educator
Sehe ich genauso.
Das trifft Eurer Meinung nach sowohl auf Polizisten als auch auf Polizistinnen zu?
Na, wenn DAS kein Thread für unseren Frank aus Wedau ist/wird! ![]()
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In meinen Augen ist das größte Problem diese um sich greifende Legarthie, die auch hier im Forum sichtbar ist. Brüllen ja, handeln nein. Die Menschen scheinen sich heute schon wohl zu fühlen, wenn sie ihre Ansichten in einem Telefonforum äußern. Und wie Educator meinte: der Schmerz ist anscheinend noch nicht groß genug, dass sie die Leute bewegen.
Ich denke eher, man muss mit der Zeit gehen und realisieren, dass die Welt sich immer verändert hat und es immer noch tut.
"Die ollen Kamellen von früher interessieren doch keinen mehr" pflegt mein Chef immer zu sagen. Nur deswegen darf man auch nicht alles schwarz malen, was die Zukunft betrifft, sondern sollte ihr realistisch und offen entgegentreten. Dazu gehört weder überhöhter Optimismus noch apokalyptische Entzeitfantasien. Wie gesagt: da werden wir alle eher von einem Auto überfahren als zu verhungern....
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Es ist immer wieder witzig wie du, autares, dich an mir abarbeitest. Ich weiß nicht, welches Problem du mit mir hast. Aber es ist schon auffällig, wie du jedes Mal anspringst und persönlich wirst wenn ich etwas schreibe. Aber ich habe ja auch schon mehrfach betont, dass ich mich deswegen nicht mehr mit dir auseinandersetze.
Zurück zum Thema.
Wo bin ich denn jetzt schon wieder persönlich geworden? Du gehst ja nicht einmal mehr auf Argumente wie die des 911 und der Stromversorgung ein.
Ich zähle mich zudem nicht zu den Verweigerern, nur liest sich bei dir mehr oder weniger jeder Satz melodramatisch und eben nicht sachlich - wieder als Beispiel die Steomversorgung genannt.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Ich glaube, dass du hier zu sehr ein Bild mechanischer Zerstörung vor Augen hast. Die Bedrohung der Neuzeit ist nicht, dass mit Bomben alle plattgemacht wird. Die Gefahr heute und in Zukunft ist, dass man EDV manipuliert und damit digitale Strukturen stört. Wir sind heute extrem abhängig davon, die Leute machen Geschäfte mit dem PC, Rechner verwalten fast alles, Bankgeschäfte laufen elektronisch, unsere ganze Informationsbasis besteht aus Internet und Handy.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung und Wissen eines sagen: die Banken können alles, aber auch alles per Fax und/oder Post erledigen lassen. Zudem haben die großen Rechenzentren alle (!) Notstromaggegrate. Der eigentliche Zahlungsverkehr kann somit über ein paar Tage/Wochen aufrecht erhalten werden.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Ein flächendeckender Ausfall des Stroms legt ALLES lahm, sollte es zu einem Shutdown an dieser Stelle kommen weil beispielsweise die Energierzeuger aufgrund einer Finanzkrise die Hebel umlegen, würde komplett "das Licht ausgehen" und kaum jemand wäre
Auch hoher liegst du wieder falsch. Stromversorger sind per Gesetz dazu gezwungen, für die Stabilität des Netzes zu sorgen. Aufgrund eigenen Wissens kann ich dir sogar sagen, dass eine EON lieber heute als morgen fast den gesamten Kraftwerkspark abschalten würde, weil bei den momentanen Preisen so gut wie kein Kraftwerk von den rentabel läuft. Die melden momentan wie bescheuert Kraftwerke zu Abschaltung an - genehmigt wird das nur bei einem Bruchteil. Ich kann dir also versichern, dass keiner ein Kraftwerk runterfährt, weil das Finanzsystem zusammenbricht.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Natürlich fallen hier nicht gleich nach Stunden alle wie Tiere übereinander her. Aber es ist halt die Frage, wie schnell welche Stufe von Durcheinander ausbricht. Die Beispiele New Orleans (Überflutung), New York (Stromausfall) oder auch tagelange Unruhen wie in Los Angeles, London oder Paris (in den vergangenen Jahren) zeigen, dass es auch in zivilisierten Gegenden schnell kippt und Randgruppen der Gesellschaft, wenn sie von der Leine gelassen werden, zu einer Bedrohung werden können.
Und? haben die Menschen New Orleans überlebt? haben sie den Stromausfall in NY überlebt? Hat es Unruhen gegeben und die Menschen haben trotzdem überlebt? Ja, haben sie. Jetzt wirst du wieder einwenden, dass das ja Einzelfälle waren und nicht die Gesamtheit betroffen hat. Wenn du das Argument bringst, bringe ich dir das andere Extrem: da sind mehr Leute gestorben und es gab größere Ausschreitungen. Trotzdem hat die Menschheit es überlebt. Die Menschheit hat sogar die große Depression überlebt.
Also: Ja, sei vorsichtig. Aber: bleib ruhig und werde nicht so apokalyptisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass du morgen von einem Auto überfahren wirst ist immer noch größer, als dass du bei einem Bürgerkrieg draufgehst.
Also: Ja, die Welt kann dem Ende entgegengehen. Das Beispiel des AKW ist hier sehr schön gewählt. Muss ich mir jetzt - wie Printus - den ganzen Tag Sorgen machen, dass Chaos ausbrechen könnte? Wie sehen die Pläne aus, wenn ein AKW mitten in Europa hochgeht? Was passiert, wenn ein Asteroid einschlägt? Was passiert, wenn der Euro zerbricht? Was passiert,.... Die Liste der etwaigen Katastrophen ließe sich fortsetzen. Nur: es gab schon immer Katastrophen. Wieso also sollte die nächste immer schlimmer als alles bisher da gewesene sein? Weil die Leute es so wollen. Weil es eben nur noch Superlative geben muss. Eben im Radio meint der Moderator: also so einen Sturm, den hat er noch nie erlebt. Ich habe mich an Kyrill erinnert. Der war wohl um einiges schlimmer.
Und Printus: Ich finde das Beispiel 911 wunderbar. Hätte man dich vor 15 Jahren gefragt, was wohl passieren würde, wenn das WTC weggebombt werden würde, ich bin mir ziemlich sicher, du hättest Katastphenszenarien aufgemalt. Zumindest wäre für dich NY komplett zusammengebrochen und Anarchie ausgebrochen.
Und es ist bezeichnend, dass du der TE kein Land nennen kannst, denn irgendwie ist es überall scheisse. Und genau solche Bemerkungen machen mich stutzig, denn das wirkt extrem depressiv.
Edit:
Ich zitiere mal auf einem befreundeten Blog:
ZitatMEDIEN FÖRDERN DAS GIGANTISCHE Übertreiben die Medien so heftig, weil die Zuschauer es so wollen oder übertreiben immer mehr Menschen, weil die Medien es ihnen so vorleben? Diese schwierige Henne-Ei-Problematik wird wohl nie geklärt werden. Fakt ist, dass es vor zehn Jahren noch genügte, normale Menschen mit alltäglichen Problemen im Fernsehen zu Wort kommen zu lassen. Heute hingegen sind Talkshows, Gerichtssendungen oder Kuppeleien komplett gescriptet und warten mit immer abstruseren Geschichten auf. Als im Jahr 2000 die erste Staffel „Big Brother“ lief, wurde in der Gesellschaft noch heiß darüber diskutiert, ob dies mit der Würde des Menschen vereinbar sei. Die heutigen Staffeln sind inhaltlich viel extremer, regen aber kaum noch jemanden auf. Diagnose: abgestumpft. Auch unsere tägliche Sprache spiegelt den Wunsch nach Sensation und Übertreibung wider. Hieß es früher schlicht „Ich habe Appetit“, muss es heute schon ein melodramatisches „Ich sterbe vor Hunger“ sein. Wer im Alltag viel zu tun hat, spricht sofort vom „Mega-Stress“. Und ein zerstreutes und hibbeliges Kind gerät vorschnell unter ADHS-Verdacht.
EditII:
Printus:
Wie kommst du darauf, dass bei einem Zusammenbruch des Finanzsystems alles zusammenbrechen würde? Also keine Krankenhäuser mehr funktionieren würde, kein Polizist arbeiten, kein Supermarkt mehr offen wäre - über Tage und Wochen, wie du annimmst? In meinen Augen gibt es nur zwei Möglichkeiten: Kapitalrestriktionen (also jeder darf nur 100€ am Tag abheben) oder eine Währungsreform. Ich sehe nicht, wie eines von beiden zu einem Zusammenrch staatlicher Strukturen führen sollte. In meinen Augen führen zwei Szenarien zu Chaos: Krieg und Naturkatastrophen. Ich betrachte die Panik nach einem Super Gau wesentlich höher als nach "dem Ende des Finanzsystems" - das du bitte auch einmal spezifizieren solltest.