In einer Bäckerei habe ich am Sonntagmorgen bemerkt, dass die Kassiererin nichts in die Registrierkasse eingetippt, sondern das Geld über die offene Schublade gewechselt hat. Da kann die Registrierkasse von Gesetzes wegen her noch so manipulierungssicher sein. Wenn sie nicht als solche genutzt wird, bringt das nichts.
Gerade kleinere Bäckerei/Läden machen das so. Sehe ich hier auch öfter mal.
auch das wird dann sicherlich vom FA geklaert 
Manchmal frage ich mich, wie dummdreist manche Verkaeufer sind, oder ist mein Auge einfach nur zu gut?
Schon mal das Auto „unter der Hand“ reparieren lassen, oder andere „Privatarbeiten“?
Wer das noch nie gemacht hat oder niemanden in der Familie hat der/die das mal gemacht hat, den/die will ich sehen.
Ich hatte mal einen Betrugsfall, ca. 100.000 bis 200.000 Euro in meinem Kleinbetrieb. Als der Mitarbeiter von der Company für die ich „in Namen und Rechnung“ verkaufe, hochgenommen wurde, hat der MA 20.000 Euro zugegeben und jahrelang abbezahlt. Umsatz pro Kunde ca. 10,- Euro.
Der MA hat ca. 600,- bis 1000,- Euro PRO TAG unterschlagen.
Nur ich habe das bemerkt und die vorhandene Videoanlage Nachts mit einem Computerspezialisten ausgelesen und Cds gebrannt damals. Und meine Sicherheitsfirma hat Kameras usw. installiert.
Es ist trotz enormer Verbräuche nicht aufgefallen, weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte, weil mir immer gesagt wurde, die Company überwacht uns angeblich mit Detektiven usw. wegen Öffnungszeiten und anderer Sachen.
So kann so eine Lügerei nach hinten losgehen.
Auch wurden die Kunden tatsächlich beim eintreten und beim Austreten aus dem Betrieb automatisch erfasst. Massgeblich dür die Abrechnung war der Eintrittszähler, da Programmgesteuert. Am Ausgang einfache Gegenzählung per Lichtschranke und sehr effektiv.
Es hat in der Zentrale nur NIE jemand beide Zähler verglichen! Erst als von mir der Hinweis kam!
Lösung war, die Companie hatte einen Softwarefehler, der MA konnte durch Tastendruck den Eingangszähler wegschalten. Hätte man mal auf die simple Lichtschranke geguckt wäre es sofort aufgefallen. Zumal ich lange Zeit vorher ohne es zu wissen, den Softwarefehler gemeldet hatte, weil es Probleme beim Einlass gab.
Da kam der Hinweis, „ja, ja, mach Dir keine Sorgen, läuft alles“ ! 😅
Ende vom Lied war, der MA wurde hochgenommen, völlig unprofessionell von Wichtigtuern aus der Zentrale. Sieht man an den zugegebenen 20 Mille von ca. 200 Mille. MIR wurde gleichzeitig die Kündigung auf den Tisch gelegt! Habe ich abgelehnt, und weiter gemacht! 😂👍🏻 Arschlöcher!
Durch meine Hinweise wurde an mehreren Standorten das Gleiche gemacht. Für die Company mehrere 100 Tausend gerettet, und ich bekam die Kündigung auf den Tisch. Muss man sich mal vorstellen!
Als ich dann mit anderen Selbstständigen sprach, haben alle das Problem! Egal ob Fleischerei, da wurde auf dem Papier ausgerechnet und die MA das Geld eingesteckt, gleiches bei der Floristin im Ort, bei der Sparkasse die Omas vom Kassierer abgezogen wenn sie Geld vom Sparbuch holten, bei einem großen bekannte Kaufhaus, die Einkäuferin Hemden teurer eingekauft, und mit dem Hemdenvertreter das Mehrgeld geteilt, ca. 1-2 Euro pro Hemd bei mehreren tausend Hemden pro Jahr pro Jahr. Usw.
Unser Fall kam nie an die Öffentlichkeit weil Börsengang oder Verkauf anstand, darum ist der MA auch gut dabei weggekommen. Und sonst auch nicht, weil der „CEO“ das natürlich nicht will, da kein Einzelfall !
Finanzamt: Kannst ja mal melden! Dann musst auch Beweise vorlegen! Und wenn man es nicht beweisen kann, hast ne Klage am Hals wegen übler Nachrede usw. Umd das kann im richtig teuer werden. Also mal kleinere Brötchen backen!
Die Beamten des Finanzamtes sind die mit der höchsten Quote Burnout, weil die nur gefickt werden! Die sind sicherlich nicht scharf darauf wenn Horst meint etwas gesehen zu haben!
Außerdem kann man immer eine Begründung anführen warum die Kassen offen war, das ist übrigens völlig normal!
Marktleute: Die haben auch bald eine Kasse, da gilt eine Sonderregelung!
Ich habe meinen Betrieb 2021 abgegeben, dort gibt es bis heute keine Kasse, das geht auch. Dafür eine enorme Zettelwirtschaft. 1998 passte ca. 2-3 Jahre Buchungsunterlagen in EINEN Ordner! Das meiste wurde über die Company abgerechnet! Zuletzt waren es bei mir FÜNF BIS SECHS Ordner! Für nichts!
Übrigens kann man Kassen ganz offiziell so einstellen, dass die null registrieren! S. g. „Trinkgeldtaste“ usw. !
Also tut Euch nicht so wichtig, umd spielt nicht Sherlock Holmes, und lasst die, die noch richtig arbeiten am Leben!
Je weiter oben, desto mehr wird sich eingesteckt, auch vor Euren Augen, und teilweise ganz offiziell! Und auch in Eurer Firma - auch wenn Ihr denkt es geht nicht! Gibt immer einen Weg!
Und sei es eine Flugreise zu Weihnachten von einem „Geschäftspartner“ ! Aber das sind nur Peanuts in den Spähren!
Beispiel Volkswagen, Nutten, Parties usw. Oder Versicherungen und Banken! 👅
Könnte noch ewig erzählen, von Kellnern die Champagner selbst eingekauft und dann im Restaurant an die Kunden verkauft haben, völlig unbemerkt! ca. 100,-€ pro Flasche! Und in Timmendorfer Strand gehen einige Falschen an einem lauen Sommerabend übern Tresen! Problem war nur, der Chef war irgendwann pleite. Am eigenen Ast gesägt, die Kellner. Aber da findet sich wieder ein Laden! 🧘🏼♂️