In Deutschland haben private Haushalte keine Verträge mit Entsorgern (außer vielleicht mal in Wochenendsiedlungen oder sowas). Das ist öffentlichrechtlich geregelt und damit Gegenstand der Politik.
Querdenker?
Ich habe einen Vertrag mit meinem öffentlichen Entsorger! Was willst Du mir denn erzählen? Weisst Du eigentlich, was Du da redest? Meine Freundin hatte einen Vertrag mit einem privaten Entsorger, der von der Gemeinde nach einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat.
Gegen einen solchen Bußgeldbescheid würde ich vorgehen. Wie genau will der Abfallentsorger nachweisen daß der Besitzer der Tonne den falschen Müll in die Tonne gesteckt hat? Üblicherweise werden die Tonnen einen Abend vor der Leerung raus gestellt. Die stehen also die ganze Nacht unbeaufsichtigt vor dem Haus.
Rein theoretisch vielleicht richtig, aber wenn es hart auf hart kommt, musst Du eben zuhause sein, und dann die Tonne direkt übergeben.
Wenn ich Dir mein Altöl auf Dein Grundstück stelle, und Du kriegst mich nicht zu fassen, dann ist es DEIN Müll, und DU musst ihn entsorgen.
Bei uns würden Bußgelder auch vielfach die Falschen treffen. Gibt hier viele Nachbarn, die nicht genug Platz in der eigenen Tonne haben und am Abfuhrtag die raus gestellten Tonnen unerlaubt "mitnutzen" und sich dabei nicht um Sortierregeln scheren. Nach dem Motto "ich verstoße eh gegen Regeln, warum dann dem Rest der Regeln folgen? Ist ja eh nicht meine Tonne." - Großstadt halt.
Völlig richtig, aber da ist man selbst der Gelackmeierte. Hilft nur den Täter der illegalen Entsorgung zu überführen und Anzeige erstatten. Leider.
Im Großen und Ganzen kennen die Entsorger die Problematiken, und sind darum auch sehr großzügig. Da eh fast alles in die "thermische Verwertung" kommt, also in die Müllverbrennung, und dort oft Mangel an Brennstoff herrscht, ist denen auch vieles egal, Hauptsache der Ofen läuft. Metalle werden danach eh rausgefischt, die Asche wird nochmal sortiert.