Die Voraussetzung dazu ist das er in der Industrie arbeitet oder Selbstständig ist und mehrere MA hat.
Als normaler Handwerker in einem Kleinbetrieb/Mittelbetrieb verdient ein Handwerker nicht so viel. Handwerkermangel hin oder her, der ist eh selbst eingebrockt, weil keiner mehr ins Handwerk wollte/will und das Handwerk als Arbeit für Dumme angesehen wird. Heute schreien die AG nach MA und bekommen kaum welche die Arbeiten wollen bzw. Auszubildende - wenn die Überhaupt außer Feierabend was Verstehen. Die meisten wollen ins Büro/studieren oder sonstige Arbeit haben wo sie sich nicht die Hände schmutzig machen und besser angesehen werden.
Der Kollege redet von MEISTERN! Nicht von Gesellen, die nichts dafür tun, dass sie mehr Geld bekommen. Dazu gehört eben auch mal nachfragen, und nicht nur alles hinnehmen, und - größtes Problem für die meisten - die Firma wechseln !
Ich bin aus der Selbstständikeit raus nach über 30 Jahren, fange als Haustechniker an, und verdiene bei einer Stunde mehr pro Tag, fast 50! % (kein Schreibfehler) mehr als mein Vorgänger, weil ich beim Probearbeiten mehrfach habe fallen lassen, dass für mich das Geld zählt, und nichts anderes. (Arbeitsklima super usw. ist für mch eine Selbstverständlichkeit, sonst fange ich gar nicht erst an.)
War es hier auch Thema, in diesem Fred, von wegen „ ohne Abschluss“ ?
Meine Schwester ist von der Realschule nach der 8. Klasse abgegangen, Schulpflicht waren damals mindestens 9 Jahre, da sie aber die 8. Klasse zweimal gemacht hat, durfte sie raus, mit 14/15.
Prekäre Situation zuhause, der Alte gesoffen, meine Mutter geschlagen, ständig die „Bullen“ (Danke an die, ernstgemeint) im Haus, Scheidung, in die nächste Stadt gezogen, „Entwurzelung“, usw.
Hat ihren Traumberuf gelernt, Frisörin, sehr viel gearbeitet für wenig Geld, dann ihren Meister gemacht, und seit zig Jahren selbstständig. Und immer noch glücklich in ihrem Job. Voila.
Problem ist, wenn die Abbrecher aus Mirgrantenhaushalten stammen, männlich sind, und wie die Dukes erzogen wurden und auftreten. Solche Fälle gab es bei meinen Töchtern, damals Ende der 1970er gab es so etwas nicht, da waren es Deutsche Bildungsferne. Erstgenannte hatte ich unter meinen Mitarbeitern, die haben sich aber dann irgendwann gefangen.