Beiträge von Manfred2

    Die eNB 10054 hat einen Sektor nach Norden, einen nach Südosten und einen nach Südwesten. Also exakt dorthin, wo auch Häuser stehen. Befindest du dich genau westlich auf dem Friedhof, bist du auf der Grenze zwischen zwei Sektoren und außerhalb der Hauptstrahlrichtung. Daher verbindet sich dein Gerät mit einem anderen Standort, auch wenn der weiter entfernt ist.


    Die Mindestabstände werden selbstverständlich eingehalten, sind aber natürlich ein Grund für die geringe Reichweite dieses Senders.


    Die benachbarte Vodafone eNB 203545 ist vergleichbar (bezüglich Sektoren, Höhe und Sicherheitsabständen), und hat eine ebenso jämmerliche Reichweite.


    Die Telekom hat in diesem Bereich überhaupt keinen Standort.

    Erfreulich! Der Standort hatte vor Kurzem eine neue STOB bekommen, sodass es nicht ganz unerwartet kam. Ich bin gespannt, ob es nur B20 über die Bestandsantennen ist, oder doch etwas mehr. In jedem Fall ein wichtiger Lückenschluss.


    Nächste Baustellen: Boppard-Hirzenach und Assmannshausen.

    Über Pfingsten findet auch in Mainz seit mittlerweile 50 Jahren das Open Ohr Festival mit mehr als 11.000 Besuchern (2024) statt. Das Gelände rund um die Zitadelle wird von zwei o2-Standorten versorgt: eNB 78013 (LTE B1+3) und eNB 190687 (LTE B1+3+20 + 5G n3+28+78).


    Die eNB 70813 versorgt die Campingplätze und lieferte durchgehend sehr gute Datenraten, trotz der überwiegend jungen Besucher mit vermutlich sehr hohem o2-Kundenanteil. Die eNB 190687 versorgt das Festivalgelände und den Bereich vor der Hauptbühne. Zur Primetime (22:00 Uhr) am Samstagabend waren hier via LTE nur 1,5 MBit/s down und 4 MBit/s up möglich. Via 5G SA (n78) waren zeitgleich 137 MBit/s down drin, was auch schon eine erhebliche Auslastung zeigt. Später am Abend waren es 240 MBit/s, bei immer noch hohen Besucherzahlen.


    Eine Nutzbarkeit war zu jeder Zeit gegeben, trotzdem interessant den Effekt einer solchen Veranstaltung zu sehen. Die eNB 190687 könnte durchaus einen Vollausbau gebrauchen, denn auch am Rosenmontag spielt sie eine wichtige Rolle, geht aber traditionell ganztägig in die Knie. Ein großer Bereich um den Bahnhof Römisches Theater steht dann zeitweise ohne Netz da (Einbuchen nicht möglich).

    Am Montag habe ich die Netzzugehörigkeit von zwei Nummern per SMS abgefragt, über die 4636. Habe auch direkt eine Antwort erhalten, alles bestens.


    Seit heute Nacht ca. 0 Uhr habe ich nun plötzlich über 30 SMS erhalten, immer abwechselnd mit dem Abfrageergebnis dieser beiden Nummern. Seit Montag habe ich keine SMS mehr an die 4636 geschickt!

    Die Nachrichten kommen in unregelmäßigen Abständen, heute morgen war auch mal 3 Stunden Ruhe.


    Hat noch jemand das Problem?

    Passt doch, oder woran hast du genau Zweifel? Alle werden nach und nach umgestellt. Dann hast du erstmal weiterhin das Telefonica-Netz (plus die 1&1 Standorte), und irgendwann dann stattdessen/evtl. zeitweise zusätzlich das Vodafone-Netz.


    Ob das Ziel Juli realistisch ist, wird sich zeigen. Ich kenne aber viele, die schon umgestellt wurden bzw. denen ein Termin mitgeteilt wurde.

    Hoppla, heute ist mir erstmals die Vorwahl 015561 begegnet. Eine kurze Recherche zeigt: auch die gehört zu 1&1.


    Die o2 Netzabfrage meldet:

    Zitat

    Sehr geehrter Kunde, die angefragte Nummer +4915561.... ist im Netz von Unknown aktiv (Angabe ohne Gewähr).

    Bei Nummern mit der 015566 wird korrekt zurückgemeldet, dass die Nummer zu 1&1 gehört.


    Die Abfrage von Vodafone scheitert schon an der 015566, und natürlich auch an der 015561:

    Zitat

    Die Rufnummer gehört zum Netz von Wenn Sie eine weitere Rufnummer eingeben möchten...

    Seit wann werden 015561 Nummern vergeben, weiß jemand etwas?

    Ja, das ist sicherlich eine ziemlich komplexe Sache die von vielen Faktoren abhängt. Bei Autofahrten habe ich auch einen ganz guten Eindruck gehabt.


    Stationär ist hier das Problem. Ich habe es schon erlebt, dass alle paar Sekunden von LTE zu 5G SA gewechselt wurde, Empfang aber zu schwach, also wieder zurück zu LTE, nach ein paar Sekunden wieder zu 5G, und so weiter.

    Auch bucht sich mein Gerät zuhause in eine entfernte n28 Zelle ein (RSRP kleiner -120 dBm), die aber so schwach ist, dass kein Anruf durchkommt.


    Beides darf natürlich nicht passieren und das Handy sollte zu LTE mit Vollausschlag wechseln.

    Ich kann nun endlich VoNR bei o2 nutzen mit einem Galaxy A33 und Android 14. Meine ersten Erfahrungen sind durchwachsen:


    Prinzipiell sehr schneller Rufaufbau und hervorragende Klangqualität. Stationär ist es also sehr gut nutzbar, bei ausreichendem 5G Signal.

    Handover funktionieren grundsätzlich, auch zwischen verschiedenen Frequenzen. Allerdings sind dabei immer kurze Aussetzer zu hören. Die Handover zu VoLTE klappen auch, teilweise mit Aussetzern von mehreren Sekunden. Aber das Gespräch bricht immerhin nicht ab.


    VoWifi und VoNR ist scheinbar noch nicht kompatibel. Es wird immer der Umweg über VoLTE genommen, bzw. wenn man ein Gespräch via VoWifi startet, wird auf der Mobilfunk-Schnittstelle sofort zu LTE gewechselt. Das ist eigentlich ganz gut gelöst.


    Ansonsten sind die Datenraten von 5G ziemlich mau - ausgenommen natürlich im Band 78. Das liegt auch daran, dass schon bei sehr schwachem 5G Signal ein Wechsel erfolgt - scheint mir fast so, als wäre hier gar kein Grenzwert hinterlegt. Sobald auch nur ein Hauch 5G empfangbar ist, geht es in den SA Modus.


    Fazit: für normale Nutzer kann ich 5G SA noch nicht empfehlen, die Nachteile überwiegen derzeit auf jeden Fall noch die Vorteile.