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Original geschrieben von DC01
Das eplus Lte Netz ist in Tübingen jetzt komplett tot .
Roaming in den einzigen LTE Sender von o2 (2600er mit Reichweite 200 Meter) außerhalb der Innenstadt geht .
Werde mal das 3G Netz beobachten denn die LTE-Abdeckung ist jetzt definitiv eine deutliche Verschlechterung ( Eplus hatte große Teile von Tübingen abgedeckt ...o2 hat praktisch kein Lte weit und breit ...)
Ohje, das habe ich befürchtet. In Tübingen ist das 3G-Netz sowieso schon ziemlich stark ausgelastet gewesen. Bin mal gespannt, wann sich da etwas tut. Das wäre eine der ersten Städte, bei denen ich vermuten würde, dass sie das LTE1800 reaktivieren: Es gibt keinerlei Ausbauplanung seitens O2 (LTE800/2600) und die Last im 3G-Netz ist schon seit Jahren extrem hoch. Mal abwarten …
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Original geschrieben von KleinerMarcel
Netzqualität zeichnet sich aber auch durch Kapazität aus. Und die werden sie mit dem jetzigen LTE-Netz nicht erreichen.
Die Ausbauplanung steht ganz klar im Zeichen der Kapazitätserweiterung. Es sind allein in Stuttgart, München, Nürnberg, Hamburg, Rhein-Main und Berlin in den nächsten 3 Monaten um die 100 LTE2600-Stationen geplant.
Falls die 1800er Stationen zurückkommen (und das werden sie, zumindest teilweise), dann ist das Netz auch an Hotspots solide.
Und nebenbei: Auch der Premium-Provider Telekom scheint teilweise Lastprobleme zu haben:
Teltarif
Ich denke, man wird sich nur nicht am Werbespiel der Spitzendatenraten ("bis zu 300 Mbit") beteiligen, sondern versuchen, solide Datenraten bereit zu stellen, die den aktuellen Anforderungen der meisten Mobilnutzer genügen. So hat es schon E-Plus gemacht und die Strategie ist ja am Schluss sehr gut aufgegangen.
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Original geschrieben von manu_86
xelavator: Ja du hast recht, Rosenheim ist gut versorgt. Weißt du, wo der 2600er Standort ist? Mit eplus LTE wurde das Gebiet um den Bahnhof versorgt. Dort ist entsprechend viel los, da gefühlt die halbe Stadt nach München pendelt.
Der 800/2600er Mast steht im Gewerbegebiet an der Klepperstraße, in der Nähe des VW-Zentrums und McDonalds. Der kann zumindest teilweise die Last am Bahnhof abfangen.
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Original geschrieben von xeno6
Und Carrier Aggregation sollte auch möglich sein zwischen unterschiedlichen Standorten wenn vom Standort A LTE800 und vom Standort B LTE1800 bzw. LTE2600 kommt.
Möglich ja, aber ob es tatsächlich realisiert wird, wenn die NodeB nicht die gleiche ist, wage ich zu bezweifeln. Meines Wissens wird das bei 3G auch nicht zwischen verschiedenen Standorten gemacht.
Ich schätze, dass die Komplexität bei der Implementierung deutlich höher ist.
Davon abgesehen wundert mich sehr, warum in Stuttgart LTE2600 auf separaten BTS aufgebaut wurde. In Berlin sind es praktisch überall Kombistationen.
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Original geschrieben von phonefux
Klingt aber in der Konsequenz danach, dass ihr nicht damit rechnet, dass TF die E+-Standorte für 2600 MHz verwenden wird. Dann wollen wir hoffen, dass sie fix die benötigte Bandbreite für 1800 MHz freiräumen können.
Das wäre meine Vermutung:
- Die STOBs sind ja für 1800 bereits MHz vorhanden.
- Telefonica muss schnell die Kapazität erhöhen bzw. die alte Abdeckung wieder herstellen, also werden sie keine neuen Standortbescheinigungen einholen, denn bis die bewilligt sind, dauert es einige Monate.
- Die Hardware könnte regional sogar weiter verwendet werden.
- Selbst wenn die Hardware getauscht wird, könnte man den Backhaul und evtl. die Antennen weiterverwenden. Ein reiner Hardwaretausch ist ja vergleichsweise einfach, wenn der Standort schon erschlossen ist.
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Original geschrieben von phonefux
Das ist mir bekannt, so wird es ja üblicherweise angegeben.
Ich bezog michauf Deine Aussage "das sollte mehr als ausreichend sein" bezüglich der Frequenzen. Tatsächlich hat Telefonica ja nach der Auktion weniger Bandbreite im 1800er Bereich.
Und die ist größtenteils noch belegt. Das wollte ich damit sagen 
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5 MHz weniger als VF (wobei die ja das DECT-Schutzband sind - was heißt das für innerstädtischen Einsatz?), Telekom hat sogar 2 x 30.
In anderen Ländern wird das Band häufig voll verwendet, und auch laut diesem CEPT-Report sollte es ohne Interferenzen laufen. Letztenendes muss das die Bundesnetzagentur entscheiden. Ich glaube aber nicht, dass Vodafone soviel Geld für diesen Block ausgegeben hätte, wenn man den nicht voll nutzen wollte.
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Ist denn meine Interpretation richtig, dass sich 2600 MHz auch an den genehmigten Standorten für 1800 MHz betreiben lassen?
M.E. gilt das nur für kombinierte Antennen (also z.B. 800 und 900 MHz).
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Original geschrieben von xelavator
Schade, dass sich Telefónica nicht traute, in solchen Sonderfällen wie hier den koreanischen Weg zu gehen: Man definiert 3G als das "Core"-Netz, erhöht die (Sprach-)Kapazität dort, schaltet 2G ab und baut 4G aus. Zumindest so lange, wie der Freuqenztazsch und Umbau dauert. Als Fallback für 2G-Telefone gibt es ja noch GSM900.
Das dürfte daran liegen, dass Telefonica einer der größten Anbieter von M2M-Lösungen ist, die meist nach wie vor auf GSM laufen. Wenn die das abschalten würden, wären Geldautomaten, Payment Terminals, Fahrstühle, Car Sharing-Autos, Flottenmanagement etc. auf einen Schlag ohne Funktion.
Leider, muss man sagen. Da liegt viel Spektrum brach, was man viel effizienter nutzen könnte.
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Original geschrieben von phonefux
Telefónica hat nach der Frequenzumteilung 2 x 20 MHz bei 1800 MHz, das sollte mehr als ausreichend sein, sofern sie in ausreichendem Maß von GSM freigeräumt sind.
Unter anderem deshalb frage ich auch danach, ob man nicht auch 2600 MHz stattdessen verwenden kann. Bei den Ausbauplanungen an "Original-o2-Standorten" sind ja wohl 800 + 2600 aktuell die Frequenzen der Wahl.
Telefonica hat ab 1 Juli effektiv nur 20MHz (die 2x kommen von der Paarung von Up- und Downstream):
Frequenzübersicht der Bundesnetzagentur
D.h. 5MHz weniger als die Konkurrenten und bisher größtenteils durch GSM1800 bei O2 und Plus belegt.
Das muss regional erst einmal refarmed werden, bevor LTE1800 wieder aufgeschaltet werden kann.
Aktuell wird daher für Hotspots 2600 verwendet, weil da 40 MHz bereit stehen, die auch sofort verwendet werden können.
Der Nachteil sind die schlechteren Ausbreitungseigenschaften -> Ich wohne 500m mit Sichtverbindung zu einem LTE2600-Standort und werde dort nicht einmal outdoor auf dem Balkon eingebucht.
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Original geschrieben von citroike
Hey, wie sieht es denn zwischen Aschaffenburg und Nürnberg auf der A3 aus?
Da gibt es einige Lückenschlüsse:
Bischbrunn
Mainstockheim
Kleinlangheim
Geiselwind
Kreuz Erlangen-Tennenlohe
Winkelhaid
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Original geschrieben von thomsit
Danke, hast du du Standorte für den Standort direkt in Emmendingen und den direkt nördlich davon noch genauer? Der untere ist meiner Meinung nach schon aktiv (Denzlinger Str./B3).
Kannst du auch bitte noch nach 77948 Friesenheim und 77933 Lahr schauen?
Vielen Dank!
Der Standort an der Denzlinger Str. ist in der Tat schon aktiv und auch nicht mehr in der Planungsübersicht vorhanden.
Die beiden anderen Standorte:
1) Tenningen, Brunnenstraße/Badstraße (Raiffeisengebäude). Sollte schon im April live gehen
2) Heimbach, nahe der katholischen Kirche (müsste ein frei stehender Mast sein). Für August geplant.
In Friesenheim und Lahr ist nichts geplant.