Beiträge von lbo

    Eines der besseren Tagesgeldkonten für Bestandskunden hat übrigens Bank Norwegian, Tochter der schwedischen Nordax Bank, mit derzeit 1,4%. Die Kontoführung dort verlief bisher problemlos und Rücküberweisungen waren immer zügig, nicht instant, aber häufig taggleich, jedenfalls schneller als bei der Bigbank.

    Wobei auch das eben Tagesgeld ist, also nicht für Langfristanlage zu empfehlen.

    Opel-Bank 1,5%, Barclays ebenso, LeasePlan 1,1%


    Alles gerade eben abgerufenen Konditionen fuer BestandsKunden!

    Voirsicht mit Barclays! Die 1,5% waren in meinem Fall ein auf 4 Monate befristetes Angebot, unter der Voraussetzung, dass ich den Saldo um mindestens 5000€ erhöhe, "garantiert ab 14.12.". Das kam per Briefpost im November.

    Tatsächlich gab es dann ab 14.12. für zwei Tage 1,5% und am 16.12. wurde mir mitgeteilt, dass die "Zinsgarantie" abgelaufen sei. Jetzt wieder auf 0,7%... :cursing:

    Per SMS kam gleichzeitig der Hinweis, das sei ein Fehler gewesen. Korrektur steht aber noch aus. Alles etwas chaotisch dort. ?(


    Eines der besseren Tagesgeldkonten für Bestandskunden hat übrigens Bank Norwegian, Tochter der schwedischen Nordax Bank, mit derzeit 1,4%. Die Kontoführung dort verlief bisher problemlos und Rücküberweisungen waren immer zügig, nicht instant, aber häufig taggleich, jedenfalls schneller als bei der Bigbank.

    Wobei auch das eben Tagesgeld ist, also nicht für Langfristanlage zu empfehlen.

    Diese Trotzreaktionen verstehe ich nicht. Wenn der Bäcker die Preise erhöht, diskutiere ich doch auch nicht und möchte meine Brötchen gerne weiterhin zu den alten Bedingungen. Dann zahle ich den neuen Preis oder gehe zu einem anderen Bäcker.

    Das kann natürlich jeder sehen, wie er (oder sie) mag. Ich schreibe mir nur von der Seele, wie ich das Geschäftsgebaren der DKB wahrnehme.


    Der Vergleich mit dem Bäcker hinkt aber. Beim Bäcker habe ich kein Abo, da ist jeder Kauf ein eigenes Rechtsgeschäft mit immer neuen Bedingungen. Und ich entscheide jedes Mal aufs neue, ob ich Brötchen beim Bäcker kaufe oder bei Aldi.

    Das ist bei Banken anders. Da gehe ich ein unbefristetes Vertragsverhältnis zu vorgegebenen Bedingungen ein. Und die Essenz des BGH-Urteils war ja gerade, dass das eben nicht einseitig geändert werden darf. Man möchte ja nicht ständig die Bank wechseln. Wenn jetzt eine Bank die Kunden mit Einschüchterungsversuchen (=Androhung unklarer Konsequenzen) "überzeugen" will, den Änderungen zuzustimmen, dann ist das nicht gerade im Geiste dieses Urteils. Banken sind ja nicht die Mafia. Oder doch? ;)

    Mir geht es da eigentlich nur um eine klare Aussage als Entscheidungsgrundlage. Als einst die Netbank eine Kontengebühr eingeführt hat, habe ich auch nicht zugestimmt, bzw. widersprochen, und da war klar, dass das zu einer Kündigung führen würde. Die DKB aber scheut so eine klare Aussage und eiert herum: "Sollten Sie nicht zustimmen, werden wir das Girokonto nicht komplett kündigen. Wir werden jedoch Kündigungen aussprechen, z. B. von bestehenden Karten."

    Das dürfte aber kein Alleinstellungsmerkmal der DKB sein. Das werden wohl alle Banken so machen, seitdem Änderungen nicht mehr stillschweigend gelten.

    Jein. Andere Banken - ich bin Kunde bei so einigen - müssen natürlich auch die Zustimmung der Kunden einholen, wenn sie die Bedingungen ändern wollen. Die DKB macht das aber nun schon zum zweiten Mal, nachdem ich letztes Jahr "notgedrungen" zugestimmt habe. Und sie macht das besonders penetrant, weil man ständig diese Popups wegklicken muss, vor allem aber, weil sie eben nicht klar kommuniziert, was die Konsequenzen bei fehlender Zustimmung konkret sind. Das soll anscheinend die Kunden einschüchtern, weichklopfen. Ich finde das penetrant. Das stört mich mehr als Gendern und Duzen.

    in aller Kürze: woke #geldverbesserer*innen, die nicht so sehr auf den eigenen Vorteil schauen und daher lukrativer sind für die Bank. ...

    Das Alleinstellungsmerkmal der DKB bestünde dann also darin, dass man die Kunden duzt und alle Texte gendert? Ziemlich schwache USP für eine Direktbank mit eher mittelmäßigem Service und mittlerweile durchschnittlichem Angebot. Irgendwie glaube ich nicht so recht, dass man damit neue Kundenkreise erschließt. Aber das muss das DKB-Management wohl besser wissen.

    Wohlgemerkt, mich regen solche Dinge nicht auf, solange ich korrekt und fair behandelt werde. Das ständige Nagging wegen neuer Bedingungen nervt aber schon. Grenzt m.E. an Nötigung, weil man widerspenstigen Kunden mit unklaren Konsequenzen droht.

    Das sind alles keine Debitkarten.

    Debitkarten erfordern in aller Regel - prinzipbedingt - Online-Autorisierung, aber nicht unbedingt Online-PIN. Revolut erlaubt z.B. Offline-PIN. Die Mastercard der Openbank auch.

    Warum eine Akzeptanzstelle zwar online autorisieren kann, aber nicht die PIN prüfen, das sei dahingestellt. Vermutlich Legacy.

    Wer es genauer wissen möchte, findet eine Liste (wenn auch etwas kryptisch) hier: https://emv.smart-upstart.de/


    Jedenfalls wurde meine Revolut-Karte eigentlich nie bei der PIN-Prüfung abgelehnt, auch an Tankautomaten irgendwo in der weltweiten Pampa. Aber vielleicht habe ich da auch immer Glück gehabt.

    (Das heißt jetzt nicht, dass die Karte überall auch funktioniert hätte. Es gibt da schon Automaten, die eh nur Maestro nehmen, oder nur Girocard, oder nur spanische Debitkarten. Aber das war ja hier nicht das Thema.)

    Also wenn man im Ausland im Internet was mit Amex bezahlt, kommt zwar direkt diese Push Benachrichtigung das man so viel ausgegeben hat, aber irgendwie dauert es manchmal wochenlang bis der Betrag auch in der App ersichtlich ist. An was liegt das?

    Die Push-Benachrichtigung kommt schon bei der Vor-Autorisierung eines Betrags. Angezeigt wird die Transaktion aber erst nach der Buchung.


    So ein Zeitverzug kann auch im Inland auftreten: Einige Hotels machen schon bei der Reservierung so eine Vor-Autorisierung. Gebucht wird dann natürlich erst nach dem Aufenthalt. In deinem Fall haben es die Verkäufer anscheinend nicht so eilig mit der Buchung, weil sie ja den Betrag auf deinem Konto geblockt haben.

    Oh, hatte ich glatt übersehen ...


    Fragt sich nur, was passiert wenn man weniger als 5000 auf dem Tagesgeldkonto hat ...

    "Solange keine Festgeld- oder FestgeldPLUS-Anlagen erfolgt sind und das EUR-Tagesgeldkonto weniger als EUR 5.000,- Guthaben ausweist, kann das pbb direkt-EUR-Tagesgeld-Konto von der Bank jederzeit schriftlich gekündigt werden. Gegebenenfalls vorhandene Guthaben überweist die Bank in diesem Fall auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto."

    Ob die Bank das so macht sei dahingestellt.