Beiträge von habehandy

    1&1 scheint sich damit abgefunden zu haben das sie 2GHz erst 2026 nutzen können. Vorteil ist das sie jetzt mehr als 10 Jahre Zeit haben genügend Standorte für eine Abdeckung von 50% der Bevölkerung zu finden.


    Die 25% der Bevölkerung (ca. 1% der Fläche) bis 2023 sind auch mit 3,6GHz ohne extremen Aufwand möglich.


    Dadurch spart 1&1 viel Geld das vorraussichtlich ende 2022 in die Versteigerung von B3+B7+B20 investiert werden muss. Ende 2030 wird dann 700, 900, 1500 & 1800 MHz versteigert.

    Mit der aktuelle B1 Verteilung sollte alle (insb. die Telekom) leben können. TEF hat bis 31.12.2025 20 MHz , Telekom verdoppelt seine Frequenzen, Vodafone behält seine 15MHz( die eh Frequenzen vergammeln lassen).


    1&1 sollte dank TEF-Roaming erstmal mit 5MHz im B1 auskommen. Es wird eh einige Jahre dauern bis genügend Kunden vorhanden sind. Viel wichtiger ist es genügend Geld für die Versteigerung von B20 zurückzulegen.

    Damit will wohl Vodafone vermeiden das die miese 4G verfügbarkeit jeden sofort auffällt. Die zahlreichen innerstädtischen 3G Zonen sind ziemlich peinlich für einen möchtegern Premiumanbieter.


    Es werden in der B20 Wüste 100MBit als Höchstgeschwindigkeit angegeben.

    O2 baut mittlerweile SRAN, somit wäre es unsinn UMTS weiter zu betreiben. Nachdem jetzt die Freekunden LTE nutzen dürfen braucht quasi niemand UMTS. Praktisch alle Geräte die für sinnvolle Nutzung mindestens UMTS benötigen unterstützen LTE. HD voice geht auch über GSM

    UMTS schadet den Netz da der Wechsel zurück ins LTE zulange dauert und mit LTE2100 hat man fast die doppelte Kapazität je MHz. Nach den Abschalten von UMTS steigt der LTE Anteil deutlich.

    Nach aktuellen Stand hat TEF bis 31.12.2025 20MHz und muss erst ab 1.1.2026 mit 10MHz auskommen. Bis dahin könnte das Geschäftsmodell von 1&1 gescheitert sein.


    Daher ist es durchaus sinnvoll weniger zu investieren um bei der kommenden Versteigerung von B8 genügend Geld zu haben.

    Eine der auffälligsten Folgen wird IMHO sein, dass die Anbieter ihre einmaligen Anschlussgebühren, die ohnehin schon üppig geworden sind, weiter ordentlich in die Höhe schrauben werden, um der Wechselwilligkeit der Kunden Einhalt zu gebieten. Achtet drauf...

    Kaum wahrscheinlich.


    Die auffälligsten Folgen wird sein das Schubladernverträge verschwinden, der Absatz von Smartphones einbricht und viele Händler ihr Geschäft einstellen müssen.


    Wenn dann noch die passive Verlängerung auf max. drei Monate begrenzt wird werden die bisherigen Tarifmodelle (hoher Rabatt in der Mindestlaufzeit) nicht mehr tragfähig.


    Für Tarifoptimierer die alle zwei Jahre kündigen/wechseln (und wirtschaftlichen gesehen Verluste einbringen) wird es teurer.


    Kunden die ihren Vertrag länger laufen lassen werden sparen da durch die kurze Laufzeit der Wert von Bestandskunden steigt und keine Neukunden subventioniert werden müssen.