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Original geschrieben von genex_katalog
für meinen Device an einem 50 Meter hohen Sendemasten betreibe ?
Wenn das mit 14dbmW stimmt, dann liegt die Sendeleistung bei etwas über 10 mWatt.
Wie man damit in bebautem Gebiet auf mehr als 200 Meter Reichweite kommen will
erschließt sich mir nicht.
Das Geheimnis nennt sich Codierungsverfahren (bspw. Spreizcode) ... somit kann man sogar noch unter der Rauschgrenze funken! (Klingt erstmal nicht logisch, aber funktioniert in der Signaltheorie und in der Praxis hervorragend) Daher haben die Empfänger auch eine so hohe Eingangsempflindlichkeit, denn die müssen das anliegende "Rauschen" linear auf ihre interne Prozessstufen weiterleiten, die dann das Signal "mathematisch" decodieren.
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Original geschrieben von Wechsler
Was ich unterhaltsam finde, ist, daß man hier davon ausgeht, daß sich Telefonica davon irgendwie wieder erholt und dann irgendwie eine Art großes Comeback kommt. :p
Es ist doch offensichtlich, daß die Spanier sich mit der E-Plus-Übernahme vollkommen verhoben haben. Die werden das Ding jetzt noch schön mit Schmackes an die Wand fahren und dann wie ehemals Quam die Reste an die übrigen zwei Netzbetreiber verkaufen.
Und dann war es das mit Netzcode 262-03/07.
Ich finde es viel unterhaltsamer, wie hier stammtischartig Theorien und Behauptungen von Trollen in den Raum gestellt werden … Man merkt an den Kommentaren sofort, dass sowohl das technische, als auch das wirtschaftliche Wissen fehlt.
Telefonica hatte sich das mit dem Zusammenschluss vermutlich einfacher vorgestellt (und den Versprechungen der Equipment-Herstellern geglaubt) … Das die am Ende schnellstmöglich Zellen tauschen mussten (ZTE?), damit nicht noch mehr Ausfälle oder Roamingprobleme auftreten war bestimmt nicht so geplant. Das mit den Roamingproblemen zeigt übrigens, wie gut die Standardisierung von Mobilfunkequipment (nicht) funktioniert! Die Telekom hat das im Zuge des LTE900 Ausbau für Nb-IoT ziemlich schmerzhaft feststellen müssen.
Die jetzigen Aufrüstungen scheinen nun mehr nach Plan zu laufen und dem zu entsprechen, was Tef bei seinen Dienstleistern eingekauft hat. Jetzt werden die Stationen meistens komplett umgerüstet oder richtig aufgerüstet. (Je nachdem, ob es einen Anbieter/Hardwaretausch gibt oder nur eine Aufrüstung) Dann kommt konsequent auch mehr mit als eine reine LTE800 Monokultur …..
PS: Schaut einfach mal in die wirtschaftliche Entwicklung von Tef hinein – so schlimm sieht es da gar nicht aus, der Verlierer wird am Ende Vf sein, da Tef kapazitätsmäßig möglicherweise dieses Jahr in allen Ballungsräumen an denen vorbei zieht (und in 1-2 Jahren dann auf dem Land auch) Durch den verspäteten Ausbaubeginn muss Tef die Stationen nicht alle nachrüsten, sondern baut ja jetzt wenigstens konsequent aus (siehe Ruhrpott)
PS: Auch wenn es hier so aussieht, so beobachte ich nicht nur Tef intensiv und bin bei weitem kein Freund dieses Tef Netzes (ich brauche auch persönlich ein stabiles Netz) - Es ist aber sehr interessant wie gut man Tef beim Arbeiten zusehen kann (hat teilweise schon etwas sehr unterhaltsames) und für zuverlässige Anwendungen in der Industrie ist es noch nicht brauchbar ... Bei den anderen muss man schon mal genauer hinsehen, wenn man Zuverlässigkeit und Versorgung (und andere Situationen) bewerten will
(Aber wenn man so sieht, was Vf bspw. für Redundanzprobleme hat
.... Ein verschmortes Kabel und ganze Städte sind offline - incl. BOS...)
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Hallo,
es wird tatsächlich oft etwas getauscht, was man nicht sehen kann - Software .... die Basisstationen der neuen Generation sind schon soweit modular, dass man Teile der Systemtechnik austauschen kann, ohne das man den Rest anfassen muss (jedenfalls solange sich nicht die Technologie ändert) ...
Huawei-Stationen (auch älterer Generation, sofern Updatefähig) bekommen eine neue SRAN-Version (Software) aufgespielt, werden neu konfiguriert und können danach erst in das neue Kernnetz (Single-RAN) integriert werden.
Wie es genau mit den NSN Stationen läuft weiß ich leider nicht.
Bei ZTE-Stationen gibt es vermutlich gar keinen Upgrade-Pfad außer den kompletten Tausch (vmtl. gab es für LTE da nicht mal eine Roaming-Möglichkeit, sodass das komplett abgeschaltet werden musste -- E-Plus LTE)
Übrigens sind die neuen Richtfunkstrecken oftmals von Huawei - bzw. mir ist noch keine Ericsson Antenne aufgefallen - Eplus setzte bei LTE auf Ericsson-RIFU, sodass diese Links vermutlich alle! ausgetauscht werden müssen, bevor man eine Station hardwaremäßig upgradet ... (btw. da sind nicht nur Antennen, sondern ggf. auch Router etc. auf dem Weg zum Kernnetz betroffen)
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Aachen ist m.E. ein schönes Beispiel dafür, dass man beim LTE-Ausbau eines Vergessen hat, was laufen muss: das Backbone ...
Ich gehe davon aus, dass nun nach der Fusion endlich überall die Netzknoten und geupdateten Basisstationen stabil laufen und man auch die alten Stationen ins neue Backbone umlegen kann. (Was nun allmälich vmtl. auch passiert) Was nützt es einem tolle neue LTE-Stationen zu haben, in die man aus alten Stationen raus nicht sauber hineinroamen kann? Immerhin hat Telefonica ja quasi 3 Netze ...
In Aachen wurden sehr viele Richtfunklinks umgestrickt (siehe meine Senderbilder) und ich gehe davon aus, dass erst jetzt dort das neue Backbone stabil läuft. Das dürfte auch das Hindernis in ländlichen Gegegenden sein - erst wenn man die Daten sauber transportiert bekommt, dann kann man dort neue Stationen hinstellen. Ostwestfahlen ist auch ein schönes Beispiel - hier kommt gefühlt täglich etwas dazu und bis auf Porta Westfalica oder die Richtung nach Osnabrück wird das Netz immer engmaschiger ...
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Hallo,
hier bräuchte man prinzipiell Insiderinformationen um mehr zu erfahren.
Ein Vermutung: Aktuell roamen die Nodes nur zwischen alt O2 und alt E+ dh. auf den alten Systemen und werden jetzt nach und nach an das neue Kernnetz angebunden....
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Hallo,
das mit den plötzlich auftauchenden Sendeanlagen - mit bekannter eNodeB-ID kommt häufiger vor. Die Stationen laufen sobald sie konfiguriert sind mit ihrer echten ID und werden somit auch bei Testläufen erfasst. (es wird scheinbar oftmals keine Testkennung genutzt)
In Aachen wurden vmtl. die Richtfunklinks von anderen Teams gebaut als die Basisstationen (was wegen der Spezialisierung der Fachkräfte auch sinnvoll seien kann). Die wurden Mitte letzten Jahres gebaut, aber scheinbar erst dieses Jahr fertig, denn eine bereits bekannte Node ist jetzt erst im Januar on-Air gegangen. Vermutlich klemmte da - wie so häufig - der Richtfunk ...
4G stellt bezüglich der Datenraten und Richtfunklinks neue Anforderungen, sodass da einiges geändert werden muss. Damit kämpfen aber alle Netzbetreiber und das wird die größte Hürde für 5G. Wirklich latenzarm und mit hoher Bandbreite bekommt man die Daten nur mit Glasfaser weg.
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telefonica 9473
vodafone 14790
telekom 23703
==> von der 5G "Abdeckungsvision" sind alle Anbieter noch Jahre entfernt
180 Tage-Sichtungsintervall
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Original geschrieben von Telefonicer
Die eNodeB ist neu. Wir schauen ob wir sowas in Zukunft besser berücksichtigen können. Auf jeden Fall ist sowas irgendein größerer Umbau als nur ne einfache Erweiterung.
Hallo, das wollte ich eigentlich so nicht in Zweifel ziehen, da man sowas nur schwer feststellen kann....
Die eNodeB ist tatsächlich interessant, da sie sich sowohl von der Nummerierung her, als auch von der TAC von der restlichen Stadt unterscheidet ... Hat dazu vieleicht jemand nähere Infos?
Das ist übrigens auch das Phänomen in Löhne / Bad Oeynhausen ... Wird hier von einem Techniklieferanten auf einen anderen umgebaut? Wenn ich nach Weihnachten Zeit finde, dann sollte ich mir tatsächlich mal die BTS-Hardware näher anschauen fahren. (Kenne ein paar exponiertere Zellen hier)
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Hallo,
auch von mir ein herzlichen Dank für die Arbeit.
Der Mast in Minden ist nicht neu, sondern nur eine Aufrüstung mit LTE1800! Dieser war ca. 6 Wochen offline und ist plötzlich wieder da.
Insgesamt ist die Gegend um Bad Oeynhausen sehr komisch, denn einerseits gibt es hier eine hohe Dichte mit LTE-Standorten (Löhne, Bad-Oeynhausen, Minden) wobei aber die A2 und die Gegend um Porta-Westfalica nicht wirklich ausgebaut wurde. Die Innenstadt von Minden ist auch ziemlich unterversorgt ...
Hinzu kommen Masten, die plötzlich verschwinden und dann wieder aufgerüstet auftauchen. (Wie der in Minden)
Es kommt mir so vor, als versuche sich Telefonica hier gegen ein recht schlechtes Vodafone-Netz (lt. Kollegen) zu behaupten.
Übrigens: In meiner Heimat Aachen ist übringens im letzen Jahr nur extrem wenig passiert. Es gabt zwar lt. Mozilla einen Versuch im Innenring einen neuen (aufgerüsteten) Mast in Betrieb zu nehmen (lief 2 Tage?), aber dieser ist nun schon wieder seit über einen Monat offline und auf dem Weihnachtsmarkt / nahezu ganzem Innenring kann man nur mit Telekom/Vodafone telefonieren und surfen.
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Filter nun auf 180 Tage:
tef 9308 (wurden aber beim Umnummerieren erwischt - vmtl. 100 Zellen weniger)
vodafone 14799
telekom 23554