Beiträge von 01833

    Ups, meinte Watchever und Maxdome.


    Aber wenn man sich fuer ein Abo bei einem Streaminganbieter entscheidet ist es ja egal wielang der ueberlebt. Das "Verlustrisiko" beschraenkt sich ja auf wenige Euros, wenn am 1. nochmal abgebucht wird aber dann ploetzlich am 15. der Dienst eingestellt werden sollte. Das Risiko kann man eingehen.


    Egal ob Cringle oder andere Anbieter aus der zweiten Reihe. Wenn ein Großer den Markt dominiert, bleiben für den Rest dann nur noch Krümel über. Am Ende kommt der Wettbewerb mangels Teilnehmern zum erliegen. Du scheinst die Funktionsweise der Marktwirtschaft nicht zu verstehen. Es geht bei Plattformmärkten nicht im "dein Risiko" einen halben Monatsbeitrag zu verlieren. Es geht darum, dass ein Anbieter die ganze Welt aufrollt und ALLE VERBRAUCHER keine wirkliche Wahl mehr haben. Und exakt danach sieht es leider aus, weil die breite Masse offenbar gar nicht kapiert, was hier läuft. Du demonstrierst das ja hier gerade wunderbar...


    Du hast selbst geschrieben, dass du täglich in Facebook deine Freizeit verbringst. Es ist aber letztlich nicht DEINE FREIZEIT. Du ARBEITEST sozusagen kostenlos für Facebook und die machen mit deinen und aus deinen Daten Geld. Unendlich viel Geld. Ob dir das dabei egal ist, ist egal. DU BIST DAS PRODUKT, da deine Daten kommerzialisiert werden.


    Und wenn alle bei Spotify, Ebay, Netflix etc. Kunde sind, bleiben für die anderen kommerziellen Anbieter nur Peanuts. Auf die Spitze treibt das Apple, die mit marginalen Marktanteilen das Gros der Gewinne der von ihnen bedienten Sektoren vereinnahmen. Denen kann man trotz dieser Situation nicht einmal einen Strick aus seiner Marktbeherrschung drehen. Im Gegenteil kann Apple sogar noch gegen Google treten.

    [USER="160391"]dw4817[/USER] ich sag’s mal ganz lapidar. Aus meiner Sicht hat o2 strategische und wirtschaftliche Fehler gemacht, die sich aktuell zu einer kaum mehr zu bewältigenden Welle aufbauen. Was fiel der Führung in den letzten Jahren denn ein, außer das Unternehmen zu entkernen und den Blinden mit dem Lahmen zu verheiraten?


    Ihr könnt hier versuchen, deren Strategie gesund zu beten, wie ihr wollt. Am Ende beweist das Netz arbeitstäglich, dass es eher weitmaschig gespannt wurde. Das ist sicher erstmal schön billig, aber wenn diese Art Netz dann auf User trifft, die wirklich Traffic verursachen, fängt die Hütte an, lichterloh zu brennen.


    Am Ende kann es den Usern auch egal sein, welche Strategien o2 verfolgt bzw. ob die nicht eher reagieren anstatt zu agieren. Wem es nicht passt, der kann gehen. Alternativen sind ja zum Glück vorhanden.


    Wenn ich Anjas Argumentation zu Preisen bei der Telekom lesen, frage ich mich übrigens, warum sich nicht die jahrelang hier im Board involvierten Leute längst als GbR zusammen geschmissen haben, um sich leistungsfähige und preiswerte Verträge zu sichern. Bei meinen weniger als 300 Karten hat die Verhandlung keine 2 h Aufwand verursacht und wir sind bei weniger als 20% Aufschlag auf o2 inkl. aller Gimmicks gelandet. Statt napster haben meine Monteure nun eben Apple Music inkludiert. Auch nicht schlecht aus Aktionärssicht.

    Falsch, Telefonica hat die eigene DSL-Access Infrastruktur aufgegeben und hat da schon einen guten Deal mit der Telekom. Wenn die Telekom an Doppelstandorten schon Glasfaser hat, warum sollten sie selber bauen oder jemand anders mit der Erschließung beauftragen?


    Strategisch wichtige Infrastruktur wegzugeben, und dann noch an den direkten Wettbewerb, halte ich langfristig mindestens für gewagt, wenn nicht fahrlässig. Ich schließe doch auch nicht mit meinem direkten Wettbewerber Verträge, entkerne parallel mein Unternehmen und warte auf den Tag, an dem mit mein heutiger Partner den Saft abdreht. Strategisch wichtige Dinge sollte man immer in-house betreiben. Meine Meinung.


    Ich kann mich noch an die Zeit vor 2008 erinnern. Damals hatten wir diverse Wettbewerber, die alles beginnend beim PC geleast hatten. Als dann 2008 die Zahlungsströme kollabierten, waren die Leasinggeber natürlich nicht kulant. Wie auch. Von 2008 - 2009 habe ich Firmen mit mehr als 100 Leuten zugekauft. Sicher, kleine Fische im großen Teich, aber große Fische machen letztlich nur größere Fehler.


    Schlüpft man nun bei der Telekom unter, bedeutet das, dass es in diesem Sektor keine anderen Wettbewerber mehr geben wird, weil es ja quasi keinen Markt gibt. Damit stellt man sich dann zwar heute vielleicht finanziell ganz gut auf, hat aber eine langsam eiternde Wunde am Arsch, die in ein paar Jahren aufbricht. Und man kann dann nichts mehr dagegen tun...


    [USER="203826"]Senfdazugeber[/USER] ein weitreichendes Abkommen 1&1/o2 wäre für beide sicher zweckmäßig, wobei der Regulierer sicher nicht begeistert wäre, da ja o2 wegen der Wahrung des Scheins von Wettbewerb Drillisch in den Pelz gesetzt wurde. Am Ende hat aber auch 1&1 es vermasselt, sich ein leistungsfähiges Festnetz zu kaufen/bauen. Damit würde auch ein fusioniertes oder wie auch immer geratenes Konstrukt mit o2 zukünftig an Grenzen stoßen. Wie gesagt, man kann nicht ein Gewerbe aufziehen und sich die strategisch wichtigen Dinge dazu mieten. (Schließt du für dein Kaffee in 1a-Lage einen 2-Jahres-Mietvertrag ab, musst du dich nicht wundern, dass dich dein Verpächter nach 12 Monaten entschädigt und einen 10-Jahres-Vertrag mit Starbucks schließt. Dann kannst du dir deine Kaffeemaschine schnappen und auf die Suche gehen...)

    Die Telekom wird langfristig mindestens 5.000 Basisstationen von Telefonica mit Glasfaser anbinden. (Quelle: https://www.mobiflip.de/shortnews/o2...mit-glasfaser/, https://blog.telefonica.de/2018/10/l...meinsam-voran/) & https://www.telekom.com/de/med…fonica-deutschland-544478)


    Das ist dann aber ein heftiges Armutszeugnis für die o2-Führung. Man muss dem Wettbewerber zu Kreuze kriechen und hat vermutlich sogar preislich kaum die Möglichkeit groß zu verhandeln. Somit ist man dann nur noch auf dem Spielfeld geduldet. Hier wurden ganz offensichtlich in der Vergangenheit einige Weichen falsch gestellt, im den Zug eine Weile preiswert in die falsche Richtung fahren lassen zu können.


    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich gern an Joussen, der vor Urzeiten KabelDeutschland kaufen wollte. Über diese Geschichte ist er gegangen worden. Später dann kaufte Vodafone KabelDeutschland zu. Zum x-fach höheren Preis.

    Es führt zu weit weg vom Thema, aber deine Argumente stechen nicht.


    Wo existieren bitte mehrere Musikstreamer auf Augenhöhe nebeneinander? https://de.statista.com/statis…eaming-anbieter-weltweit/


    Der einzige wirklich erfolgreiche Streamer, der nicht nur Beiwerk ist, ist spotify. Napster und Deezer finden wirtschaftlich kaum statt.


    Expedia vermittelt alles. Flüge, Hotels, Autos. HRS und Booking.com eher nicht. HRS fühlt sich dabei so doll auf Augenhöhe, dass die nach der Politik rufen. https://www.handelsblatt.com/u…-zyt2Zri7QK3ATnXsZ3ln-ap2


    Du willst nicht studiVZ & Co. mit Facebook vergleichen? Ernsthaft? Eine unserer Töchter war früher mal bei dampfer.de Alle diese Dienste waren gegen das weltweite Facebook Witzfiguren


    Lycos und Yahoo waren Portale inkl. Suchmaschine. Man hätte sich ggf. besser wie Google fokussieren sollen. Google hat seinerzeit als reine Suchmaschine abgeräumt, weil deren Ergebnisse besser waren und man bei lycos und Yahoo seine Ergebnisse in dem ganzen Werbemüll kaum noch finden konnte.


    Klar gibts ricardo.ch noch. Yahoo gibts doch auch noch. Nur besteht zwischen „gibts noch“ und „erfolgreich im Markt“ einen gehörigen Unterschied.


    „The winner takes it all“ heißt ja nicht, dass der Gewinner 100% Marktanteil hat bzw. haben will. Warum wohl hat Microsoft seinerzeit Apple 1 Mrd Dollar rüber geschoben? Warum redet sich Google gern klein. Amazon tut zunehmend das Gleiche.


    Diese Plattform-Konzerne haben alle nur noch einen wirklichen „Feind“ und das ist das Kartellamt.



    Zwischengeschaltete Dienstleister für Kreditkarten und Zahlungen haben zumindest bei mir dazu geführt, dass meine eh schon Onlinebank von meinen Zahlungen und mir so gut wie gar nichts mehr weiß. Außerdem haben die den Kontakt zu mir bereits vor Jahren komplett verloren, obwohl ich auf Grund meiner Depotgrösse sogar einen eigenen festen Bearbeiter haben könnten bzw. vermutlich sogar habe. „Meine“ Bank ist in den letzten Jahren nur einmal zu einer direkten Kommunikation gekommen, als die bemerkten, dass ich ein zweites Depot bei einem anderen Dienstleister aufgemacht habe. Da hat man abweichend von seiner eigenen Preisliste dann fix von Maximalgebühren von 69€/Order auf 2,50€/Order gesenkt, um das Depot nicht zu verlieren. Das wäre gar nicht nötig gewesen, da ich das neue Depot nur fürs trading nutzen wollte und ansonsten alles beim Alten bleiben sollte. Aber wenn einem so ein Nachlass aufgenötigt wird, sieht man einerseits, wie dünn deren Nervenkostüm ist und andererseits, was wirklich preislich noch geht. Trotzdem fehlt denen die Chance, meine Zahlungsdaten zurück zu erobern. Die bekommen barclay, n26, Paypal, LBB, amex. Dabei bekommt aber jeder nur ein Stückchen der Daten, während „meine“ Bank vor Jahren die Chance gehabt hätte, fett im Datennest zu sitzen bzw. sitzen zu bleiben.


    Als Dienstleister sollte man immer anstreben, den Mittelsmann auszuschalten. Der kostete früher „nur“ Geld. Heute saugt er auch noch die Daten. Und das Irre ist, dass der Mittelsmann heute teilweise trotz eines Transaktionsschrittes mehr die Kosten senkt.


    Dienste wie Cringle hätten eigentlich eine Chance verdient, nur sehe ich nicht, wie man sowas heute noch schnell groß machen könnte, ohne dass Paypal etc. einfach ein Zusatzfeature implementiert. Siehe den Kampf Facebook / Snapchat. Alles, was letztere können, kann Facebook nebenbei mit anbieten. Somit reduziert sich Snap auf die Funktion der Facebookpeitsche, ohne dass die wirklich darunter leiden. Obwohl jüngere Leute unter 20 zumindest bei uns in der Gegend kaum noch bei Facebook sind. Unsere neuen Lehrlinge haben ALLE gar keinen Account mehr bei Facebook.


    Cringle hatte nach eigener Aussage 16 Mitarbeiter aus 8 Ländern. Wie sollen aber 115000 Kunden 16 Mitarbeiter finanzieren. Mit micropayment. 16 Nasen kosten dich lockere 80000€ pro Monat + Miete, Hardware, Software etc. Was soll also bitte ein Transfer kosten??? Am Ende sind diese Art Dienste nur Software, die bei Amazon, Paypal, Apple etc. nebenbei mit durchläuft. Das meine ich mit „the winner takes it all“! Das machen die Plattformen nebenbei mit, sowas entwickelt man bei Google in seinen kreativen 20% sozusagen mit, als Beifang.


    Nicht umsonst checken alle Investoren seit Jahren, ob Google & Co. ein Thema bearbeiten. Und wenn ja, bekommt das Startup kein Geld. Wäre auch sinnlos. Rein schwanzvergleichstechnisch sich mit Google messen zu wollen.


    Ich hatte vor mehreren Jahren die Chance bei Uber und AirBNB Geld anlegen zu können. Heute ist das nur noch etwas für die wirklich großen Jungs mit den ganz tiefen Taschen. Damit werden Kleinanleger von den Chancen der aufgehenden Sterne angeschnitten. Die gehen erst im Notfall an die Börsen oder, wenn der Drops gelutscht ist, wie bei Rocket.

    Es ist nicht nur eine bestimmte Prozentzahl an Bevölkerung, die erreicht werden muss, auch die Verkehrsadern müssen abgedeckt werden. Es sind ja aber noch 14 Monate Zeit nicht viel zu tun...


    "Die Bundesnetzagentur verknüpft die Vergabe von Mobilfunkfrequenzen mit Auflagen zur Verbesserung der Netzabdeckung. Die Frequenzen, die 2015 für mobiles Breitband versteigert wurden, enthalten eine Verpflichtung zur Versorgung der Bevölkerung. Diese Versorgungsauflage verpflichtet jeden Mobil*funk*netz*be*treiber dazu, mindestens 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland zu versorgen. Überdies sind die Autobahnen und ICE-Strecken vollständig zu versorgen. Die Versorgungsauflage muss ab 1. Januar 2020 erfüllt sein."


    98 % der Haushalte? Möchte ich in Mecklenburg und Brandenburg gern sehen...


    Quelle: https://www.teltarif.de/o2-lizenzauf...ews/71996.html


    Klar gehört Mobilfunk nicht zur Grundversorgung. Aber letztlich hängt man sich international immer weiter ab. Heute gehört Mobilfunk und schnelles stationäres Internet zu einer grundlegend wichtigen Infrastruktur. Die Argumentation der Bundesregierung ist sicher juristisch korrekt, erinnert aber an die Zeit, in der die Wasserversorgung und das Stromnetz ausgerollt wurden und in manchen Ländern (Portugal, Spanien, Griechenland, Balkan) diese Entwicklung unterschätzt wurde. Seither ist man dort mehr oder weniger abgekoppelt.


    Letztens dazu einen schönen Spruch gelesen: Heute lebt es sich in Deutschland wie in Portugal in den 1890ern. Man lebt ganz angenehm im Glanz der vergangenen Zeit. Die Post geht aber anderswo ab.


    Diese Auffassung teile ich. Deutschland war mal Infrastrukturweltmeister. Für viele viele Länder ein leuchtendes Vorbild. Heute diskutieren wir, was Grundversorgung ist und was nicht...


    Wir haben zwei Bürostandorte in Dresden und Pirna, die im Festnetz mit 6 Mbit/s auf dem Papier angeschlossen sind. LTE gibt es nicht. Von keinem der 3 Anbieter. 2018. Krass. Finde ich. Dresden ist nach meiner Auffassung schon ein Ballungsraum.


    Genau, jeder sucht sich seine Marktlücke. Der LTE-Ausbau ist offensichtlich bei O2 beendet. Bei den Preisen kann o2 auch gar kein besseres Netz anbieten. Bloß wurde bei der Fusion mit eplus etwas anderes suggeriert, riskantes Spiel. Aber wie ich O2 kenne, wird im letzten Moment wieder etwas gemacht (vllt ein Ausbau), um sich soeben wieder am Leben zu halten.


    Naja. Das mit "der Lücke" sollte ja eigentlich durch die Auflagen bei der Frequenzvergabe verhindert werden. Klar ist es am lukrativsten, nur die Ballungsräume abzudecken, aber eigentlich... Was heißt schon eigentlich. Stell dir vor, die Post liefert nur noch in Ballungsräumen... oder Wasserversorger, Müllabfuhr etc. All das läuft finanziell immer am besten, wo die Bevölkerungsdichte am höchsten ist.


    Die Wette auf eine nicht optimale aber hinreichende Netzabdeckung scheint ja aber aufzugehen, sonst würden die Kunden in Strömen fliehen. Und regulatorisch ist diesem Spiel auch nicht beizukommen. Ganz sicher hat o2 alle Eventualitäten vor Beginn des Pokers durchgespielt.

    Naja, Paypal und Apple Pay sind alles so Micropayment-Sachen die das klassische Bankkonto nicht ersetzen sondern nur ergaenzen. Aehnlich wie alterantive Kredit- und Debitkarten. Ich denke die Banken sind teilweise ganz froh darueber wenn sie diese Dinge nicht selbst anbieten muessen.


    Mein Nachbar hat auf seine isländischen „Anlagen“ geschlagene 48 Monate gewartet. Zinsfrei versteht sich. Und auch die vorher aufgelaufenen Zinsen waren weg. Ein „paar Monate...


    Den Kontakt zum Kunden zu verlieren sollte kein Dienstleister gut finden, denn das ist sein Kerngeschäft. Das ganze Leben besteht überwiegend auf Micropayment, sich da rauszunehmen könnte böse enden. Als Bank...


    Die ersetzen wirklich nicht, die schöpfen den Rahm = die Daten ab.


    Wenn im Investmentbanking nichts mehr zu holen ist, die Kreditrisiken bei Industriekunden steigen und einem im Privatkundengeschäft die Felle davon schwimmen, wird es kritisch. Man muss sich nur die Geschichte/Expansion von Paypal ansehen und mit der Totgeburt Paydirekt vergleichen. Jahrelang tagte man in großen Gremien, um diese Totgeburt widerwillig auf den Markt zu werfen. Das grundsätzliche Problem ist, dass der Disruptor auf niemanden Rücksicht nehmen muss und auch nicht nimmt. Dagegen müssen Disruptionsversuche aus etablierten Strukturen heraus auf alle möglichen Befindlichkeiten Rücksicht nehmen. Damit ist klar, wer letztlich gewinnt. Und alle Klose wie Cringle haben von Anbeginn keine Chance, denn bei Plattformen räumt nun einmal der Platzhirsch 80-90 % des Marktes ab. Vom Rest müssen sich dann alle anderen ernähren. Das ist bei Uber, Lyft, Paypal, Ebay, Spotify, WhatsApp, AirBNB, Booking.com, Microsoft, Visa, Mastercard auch so. Plattformen sind leider keine deutsche Stärke, deshalb fehlt den Leuten bei uns auch die Sensorik für die Gefahren, die davon ausgehen, da keinen Fuß mehr auf die Erde zu bekommen. Die Masse denkt, eine neue Generation Golf VIII oder so kann das Land retten.


    Buchempfehlung: https://www.randomhouse.de/Buch/Disr...in/e538558.rhd


    Da sind ein paar harte Realitäten drin. Aktuell nur noch nicht spürbar, weil der Erfolg der Vergangenheit die Risiken der Zukunft vernebelt. Aktuell geben die Banken, Autohersteller etc. noch Jobgarantien, vermutlich in der Gewissheit, diese niemals über 2020 - 2022 hinaus halten zu können. Wie auch...


    Und Paypal & Co. sind nur einer der wirksamen Nägel am Sarg.


    Aber all das geht am Thema vorbei, deshalb möchte ich dazu nichts weiter sagen, außer, dass Cringle ebenso geringe Chance hatte, wie Mytaxi gegen Uber und Lyft. Entweder du bist ganz schnell global und groß oder du bist tot, ehe du es merkst. Ich kenne niemanden, der Cringle nutzte, habe aber selbst die Tendenz online bevorzugst per PayPal zu zahlen. Cringle bzw. deren Dienstleistung wird in diversen afrikanischen Ländern von Vodafone organisiert. Dort kann man mangels Bankkonto per SMS Geld versenden und an Kiosken auszahlen lassen. Ähnlich wie Western Union, nur basiert auf einfachen SMS und ohne großen Overheadprojektor, deshalb billig. Warum Vodafone das nicht z.B. auch vor 10 Jahren nach Europa brachte? Weiß der Fuchs.