Es führt zu weit weg vom Thema, aber deine Argumente stechen nicht.
Wo existieren bitte mehrere Musikstreamer auf Augenhöhe nebeneinander? https://de.statista.com/statis…eaming-anbieter-weltweit/
Der einzige wirklich erfolgreiche Streamer, der nicht nur Beiwerk ist, ist spotify. Napster und Deezer finden wirtschaftlich kaum statt.
Expedia vermittelt alles. Flüge, Hotels, Autos. HRS und Booking.com eher nicht. HRS fühlt sich dabei so doll auf Augenhöhe, dass die nach der Politik rufen. https://www.handelsblatt.com/u…-zyt2Zri7QK3ATnXsZ3ln-ap2
Du willst nicht studiVZ & Co. mit Facebook vergleichen? Ernsthaft? Eine unserer Töchter war früher mal bei dampfer.de Alle diese Dienste waren gegen das weltweite Facebook Witzfiguren
Lycos und Yahoo waren Portale inkl. Suchmaschine. Man hätte sich ggf. besser wie Google fokussieren sollen. Google hat seinerzeit als reine Suchmaschine abgeräumt, weil deren Ergebnisse besser waren und man bei lycos und Yahoo seine Ergebnisse in dem ganzen Werbemüll kaum noch finden konnte.
Klar gibts ricardo.ch noch. Yahoo gibts doch auch noch. Nur besteht zwischen „gibts noch“ und „erfolgreich im Markt“ einen gehörigen Unterschied.
„The winner takes it all“ heißt ja nicht, dass der Gewinner 100% Marktanteil hat bzw. haben will. Warum wohl hat Microsoft seinerzeit Apple 1 Mrd Dollar rüber geschoben? Warum redet sich Google gern klein. Amazon tut zunehmend das Gleiche.
Diese Plattform-Konzerne haben alle nur noch einen wirklichen „Feind“ und das ist das Kartellamt.
Zwischengeschaltete Dienstleister für Kreditkarten und Zahlungen haben zumindest bei mir dazu geführt, dass meine eh schon Onlinebank von meinen Zahlungen und mir so gut wie gar nichts mehr weiß. Außerdem haben die den Kontakt zu mir bereits vor Jahren komplett verloren, obwohl ich auf Grund meiner Depotgrösse sogar einen eigenen festen Bearbeiter haben könnten bzw. vermutlich sogar habe. „Meine“ Bank ist in den letzten Jahren nur einmal zu einer direkten Kommunikation gekommen, als die bemerkten, dass ich ein zweites Depot bei einem anderen Dienstleister aufgemacht habe. Da hat man abweichend von seiner eigenen Preisliste dann fix von Maximalgebühren von 69€/Order auf 2,50€/Order gesenkt, um das Depot nicht zu verlieren. Das wäre gar nicht nötig gewesen, da ich das neue Depot nur fürs trading nutzen wollte und ansonsten alles beim Alten bleiben sollte. Aber wenn einem so ein Nachlass aufgenötigt wird, sieht man einerseits, wie dünn deren Nervenkostüm ist und andererseits, was wirklich preislich noch geht. Trotzdem fehlt denen die Chance, meine Zahlungsdaten zurück zu erobern. Die bekommen barclay, n26, Paypal, LBB, amex. Dabei bekommt aber jeder nur ein Stückchen der Daten, während „meine“ Bank vor Jahren die Chance gehabt hätte, fett im Datennest zu sitzen bzw. sitzen zu bleiben.
Als Dienstleister sollte man immer anstreben, den Mittelsmann auszuschalten. Der kostete früher „nur“ Geld. Heute saugt er auch noch die Daten. Und das Irre ist, dass der Mittelsmann heute teilweise trotz eines Transaktionsschrittes mehr die Kosten senkt.
Dienste wie Cringle hätten eigentlich eine Chance verdient, nur sehe ich nicht, wie man sowas heute noch schnell groß machen könnte, ohne dass Paypal etc. einfach ein Zusatzfeature implementiert. Siehe den Kampf Facebook / Snapchat. Alles, was letztere können, kann Facebook nebenbei mit anbieten. Somit reduziert sich Snap auf die Funktion der Facebookpeitsche, ohne dass die wirklich darunter leiden. Obwohl jüngere Leute unter 20 zumindest bei uns in der Gegend kaum noch bei Facebook sind. Unsere neuen Lehrlinge haben ALLE gar keinen Account mehr bei Facebook.
Cringle hatte nach eigener Aussage 16 Mitarbeiter aus 8 Ländern. Wie sollen aber 115000 Kunden 16 Mitarbeiter finanzieren. Mit micropayment. 16 Nasen kosten dich lockere 80000€ pro Monat + Miete, Hardware, Software etc. Was soll also bitte ein Transfer kosten??? Am Ende sind diese Art Dienste nur Software, die bei Amazon, Paypal, Apple etc. nebenbei mit durchläuft. Das meine ich mit „the winner takes it all“! Das machen die Plattformen nebenbei mit, sowas entwickelt man bei Google in seinen kreativen 20% sozusagen mit, als Beifang.
Nicht umsonst checken alle Investoren seit Jahren, ob Google & Co. ein Thema bearbeiten. Und wenn ja, bekommt das Startup kein Geld. Wäre auch sinnlos. Rein schwanzvergleichstechnisch sich mit Google messen zu wollen.
Ich hatte vor mehreren Jahren die Chance bei Uber und AirBNB Geld anlegen zu können. Heute ist das nur noch etwas für die wirklich großen Jungs mit den ganz tiefen Taschen. Damit werden Kleinanleger von den Chancen der aufgehenden Sterne angeschnitten. Die gehen erst im Notfall an die Börsen oder, wenn der Drops gelutscht ist, wie bei Rocket.