Beiträge von 01833

    So groß spekulieren braucht man da gar nicht.


    1. Geld verdient wird in der Bundesrepublik mit 2G.
    2. Der Zugang zu 5G bleibt ein Premiumfeature der Netzbetreiber, ähnlich wie heute schon LTE.
    3. Außer ein paar Leuchttürmen in den Hauptstädten wird nichts ausgebaut werden.


    Vielleicht besitze ich irgendwann sogar mal ein Endgerät mit 5G, aber ein Netz wird das mit meinen SIM-Karten bei Aufenthalt im abgehängten Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit nie finden. Da mache ich mir keine Illusionen.


    Ich glaube kaum, dass 5G ein Premiumfeature werden wird. Dafür ist es einfach zu teuer. Und teuer lohnt nur, wenn man es auf Massen an Nutzern umlegen kann. In den Städten wird es, denke ich, recht zügig kommen. An den Verkehrsachsen ggf. auch. Bei der weiten Fläche habe ich meine Zweifel, allein auf Grund der erforderlichen Zellendichte. Wozu aber auch. Ein dichtes LTE könnte noch eine ganze Weile reichen.


    Jedenfalls denke ich, dass man in Berlin erkannt hat, das die reale Gefahr besteht, abgehängt zu werden. Also wird man sich ein zögerliches „Weiter so.“ gar nicht leisten können.


    Telefonie und damit 2G ist bei den jungen Leuten scheintot bis tot. Die nutzen nahezu ausschließlich Daten. Wie teilt man jungen Leute in der Firma Termine mit? Per Telefon oder gar Mail nicht mehr.

    Du kannst den Versandkostenvorteil genau einmal weitergeben.


    Ich habe das bei Amazon nie nachgelesen, ABER wir bestellen alle über einen Primeaccount. Wir = 5 Kinder mit eigenem Haushalt und wir als Eltern = 6 Haushalte mit unterschiedlichen Anschriften in 4 verschiedenen Städten. Außerdem bestelle ich auch aus dem privaten Account für die Firma und rechnen dann per Handkasse ab. Wir lassen auch oft auf wechselnde Baustellen per Packstation liefern. Bis dato hat Amazon da noch nie gezuckt.


    Ich habe 15 Lieferadressen hinterlegt. Gerade gecheckt.


    Aber wir setzen bei Amazon auch locker 20-25000€ pro Jahr um. Brutto.

    [USER="66899"]newage_02[/USER] ich denke die Netzdiskussion führt zu gar nichts. Meine Tochter in München nutzt auch o2. Sie verlässt die Stadt aber selten und wenn, dann per Flieger. Deshalb ist o2 für sie die perfekte Lösung. Fährst du aber beruflich über Land und brauchst ggf. unterwegs in der Pampa auch noch Daten, sieht die Sache anders aus.


    Ballungsraumfunk spricht vermutlich mehr als 50% der gesamten Kundschaft an. Warum auch nicht. Man sollte sich deshalb aber nicht permanent gegenseitig anpissen... Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] eine italienische Bank ziehe ich 2018 ebenso wenig in Betracht, wie ich 2008 nicht wegen 2% mehr Zinsen mein Geld in Island verbrannte.


    Du hast die AGBs von PayPal offenbar nicht wirklich verstanden. Wir setzen in der Firma über Paypal um die 1 Million pro Jahr um. Irgendwie scheint das dann doch zu gehen. Und Guthaben von mehreren hunderttausend Euro sind auch kein Problem.


    Paypal hat die Transferkosten z.B. nach Südamerika für uns drastisch reduziert.


    Treuhanddienste? Ich bin doch nicht irre.


    OT: Ich finde es nicht nur schade, sondern sogar gefährlich, wie Paypal, ApplePay etc. den Europäern die Butter vom Brot nehmen. Noch sehen die Leute die Bedrohung nicht. Wenn sie sichtbar wird, ist es zu spät. Wie hart der Kampf tobt, sieht man an den neuen Konditionen für die Kreditkarten von Amazon. Alle deutschen Banken Schrauben aktuell an den Gebühren und Amazon nutzt deren Schwäche und greift an. Kostenlos + Partnerkarte + 3% Nachlass. Dagegen hat die Deutsche Bank bei mir gerade die Gebühren derart hoch gedreht, dass ich denen alle Karten zurück gegeben habe und Zahlungen nur noch mit Barclay, N26, Paypal und Amex abwickle.

    Der Staat könnte die Frequenzen, egal ob 4G oder 5G, ganz normal versteigern. Anstatt mit Bußgeldern zu drohen, könnte der Staat auch denjenigen belohnen, der ausbaut. Wer ein flächendeckendes 4G oder 5G schafft, bekommt alle Ersteigerungsgebühren zurück. Würde der Staat die Frequenzen verschenken, gäbe es keinen Anreiz, ein Netz auszubauen. So gäbe es ein Anreiz ein Netz auszubauen, weil es dann Geld zurück gibt. Dann hätten wir nicht nur so ein Lücken-Restpostennetz wie o2, sondern ein flächendeckendes Netz.


    O2 wird dann mitsteigern müssen, um die beliebten Frequenzen zu bekommen, wird allerdings auch ausbauen wollen, weil es dann Cash zurückgibt.


    Frequenzgebühren, die an die Grenze der finanziellen Belastbarkeit gehen und diese kombiniert mit einer Rückerstattung basierend auf Ausbauzielen wäre tatsächlich ein gangbarer Weg, die Netzbetreiber zum Ausbau zu nötigen. Da wäre es dann sogar sinnvoller, gar nicht zu versteigern, sondern einen fixen Preis zu benennen, da ja alle drei Konzerne keine finanziellen Leichtgewichte sind und man freies Geld ansonsten sicher gern anderswo verballert oder an die Mutter zum verballern abführt.


    Das Problem wäre vermutlich, eine juristisch saubere Routine zu finden, mit der man misst und den Ausbau dokumentiert.


    Ohne vorherige Absprache (die in der Vergangenheit bereits deftige Strafen mit sich gebracht haben), wird es immer mindestens einen geben, der dann doch das Minimalgebot auf den Tisch legt und alle Frequenzen einsackt. Da keiner der anderen Anbieter mit einem solchen Ausgang zufrieden wäre, wird dann doch jeder etwas bieten.


    Und? Was ist, wenn nur einer oder bestenfalls zwei Bieter alle Frequenzen einsacken? Knackt dann die Kartellbehörde das Netz bzw. die Netze für Drittanbieter? Das wäre dabei mein Gedanke. Das meine ich damit, dass die Regulierer nur noch Papiertiger sind. Bestenfalls. Die Kräfte haben sich deutlich verschoben. Und ja, das ist auch politisch.


    Eher wäre es bei einer Beschränkung auf einen oder zwei Bieter wohl so, dass man auf Grund der Bedeutung leistungsstarker Netze für die Zukunft zu einer Schenkung oder mindestens einer drastischen Reduktion der Auflagen käme. Neue Anbieter von außen sehe ich dagegen nicht, da sich keiner mehr das Ausrollen eines flächendeckendes Netzes antun würde.


    Wozu sollte z.B. Telefonica sich Frequenzen ins Regal legen, wo sie doch bereits aktuell beweisen, dass sie bereits mit dem deutlich grobmaschigeren LTE komplett überfordert sind. Bei 5G wird das vermutlich nicht besser, außer natürlich, man wartet wieder 10 Jahre ab. Im Gegenteil, da man ja europa- bzw. weltweit 5G ausrollen müsste. Und man müsste auch in Südamerika ausrollen, wo man derzeit mit wertlosem, bunt bedrucktem Papier bezahlt wird, das in Europa kaum etwas wert ist. Deren Spekulation auf "smart follower" in Deutschland ist ebenso daneben gegangen, wie die Expansion nach Südamerika auf Grund der abgewerteten regionalen Währungen mehr oder weniger daneben gegangen ist. Man hat sich schlicht und einfach verzockt und trotzdem wird hier der Ausbau um weniger als 100 LTE-Stationen pro Woche gefeiert. Traurig.

    PayPal soll auch nicht als Tagesgeld oder Sparkonto genutzt werden. Ich habe dort wenig bzw. soviel wie gebraucht wird aufgeladen. Nur Guthaben basiert. Eine Kreditkarte ist nicht hinterlegt und SEPA Einzug ist auch nicht erteilt. Für kleine Beträge ist PayPal perfekt.


    Paypal ist insbesondere für große bis sehr große Beträge als sicherer Parkplatz außerhalb der EU perfekt. Insbesondere dann, wenn man zeitnah finanzielle Repressionen erwartet. Zu diesem Thema solltest du dringend mit Unternehmern aus Griechenland und/oder Zypern die Fakten austauschen. Wer es seinerzeit ahnte/absah, hat PayPal gefüttert und dadurch die Krise überleben können. In Griechenland hat man teilweise monatelang nicht auf die eigenen Guthaben zugreifen können. In Zypern gar es Kapitalschnitte zwischen 90 und 100 %, wobei man ja als Gegenleistung wertlose Aktien der Banken bekam. Blöd, mit wertlosen Aktien seine Lieferanten bezahlen zu wollen. Ganz blöd.


    Ich persönlich bevorzuge eher Kreditkartenkonten kanadischer und australischer Banken, deren Währungssystem mehr oder weniger rohstoffgedeckt sind.


    Und jetzt bitte nicht mit Gold, Silber, Palladium oder Platin kommen. Bitte, bitte nicht.


    Spätestens bei der Fusion mit EPLUS hätte die EU entsprechende Auflagen machen können. Das ist mal wieder ein schönes Beispiel für Komplettversagen der EU in Wettbewerbssachen.


    Indem auf EU- und Landesebene die Reduktion der Wettbewerber zugelassen wurde, hat man einerseits die jeweiligen Konzernmütter = ehem. Staatskonzerne gepampert. Andererseits hat man vordergründig zwar noch Wettbewerb, aber sich selbst entwaffnet.


    Ich hatte ja anderswo schon die Frage aufgeworfen, was wohl wäre, würden die Netzbetreiber z.B. bei 5G einfach gar nichts für die Frequenzen bieten. Was sollte denn der Versteigerer dann tun? Soll er die Anbieter zwingen? Bzw. käme es bei einer zweiten Runde etwa zum Eintritt weiterer potenter Wettbewerber, die es auf sich nehmen, ein Netz deutschlandweit aufzuziehen? Eher käme es wohl zu einer Schenkung.


    Die Kräfte sind aus meiner Sicht auf Grund der Reduktion der Anzahl der Wettbewerber radikal in Richtung der Betreiber verschoben worden. Das ist ähnlich bei den Banken, Autoherstellern etc. Man hat es auf Seiten der "Wettbewerber" nahezu durchweg mit systemrelevanten Scheinriesen zu tun, denen man als Politiker jeden Schnupfen, geschweige denn eine richtige Grippe ersparen sollte.


    Deshalb empfinde ich Aussagen, wie sie die Grünen-Vorturnerin Baerbock zuletzt raushaute als nur noch lächerlich. Wie sollte man denn die Autohersteller mit "Bussgeldern in die Knie zwingen", (Annalenchen Baerbock, die den Strom im Netz speichern kann wörtlich: "Notfalls müsse man die „Konzerne“ mit Bußgeldern in die Knie zwingen." https://www.bild.de/politik/inland/p...3976.bild.html) ohne in Bayern, BaWü und Niedersachsen für immer und alle Zeiten abgegessen zu haben? Wie sollte man z.B. o2 zwingen, schneller auszubauen? Sollte man denen Frequenzen abnehmen? Und wenn ja, was dann? Weiter mit 2 Netzbetreibern? Man hat sich auf Seiten der Politik selbst kastriert, in dem man Oligopole zugelassen hat. Ja, auch bei den Autos und Banken sehe ich Oligopole, die munter Preise und technische Konfigurationen absprechen und damit durchkommen. Einfach so... Weil sie es können, in dem sie mit 1 Million Arbeitsplätze und den Wahlterminkalendern drohen.


    Aber vielleicht versucht sich die Politik nach den nächsten interessant daherkommenden Wahlen doch noch in dieser Art Populismus und löst aus Versehen einen größeren Unfall aus. Das wäre mit einigen hundert Kilometern Abstand sicher interessant zu beobachten, wie im Westen reagiert wird, wenn plötzlich BMW, VW und Benz in die Knie gezwungen sind und wie die knienden Überbezahlten darauf wohl reagieren werden. (Wir hier kennen das, da wurden Werke mit mehreren 10000 Angestellten von Treuhand-Treuhändern quasi über Nacht geschlossen, obwohl die Ossis nur dumm und faul waren, aber nicht betrogen hatten...)


    OT: Wenn Annalenchen als Parteichefin schon nur einen Golf Plus fährt, den bei uns in der Gegend nur Leute fahren, die binnen 5 Jahren ins Pflegeheim umziehen, wird mir langsam klar, warum die Hautevolee der Verbotspartei allen anderen Mitbürgern dann gleich komplett das Auto fahren verbieten will. Ich hoffe, die Grünen bekommen in Tateinheit mit den Hellroten, den "Freien Wählern" und dem gelb-blauen Fähnchen im Wind die Chance Bayern nachhaltig zu ruinieren. Fette und zu satte Vögel [USER="983"]Anja Terchova[/USER] neigen nun einmal dazu, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen. Ganz in diesem Sinne fahre ich jetzt erstmal eine Runde mit unserem neuen Zoe.