Spätestens bei der Fusion mit EPLUS hätte die EU entsprechende Auflagen machen können. Das ist mal wieder ein schönes Beispiel für Komplettversagen der EU in Wettbewerbssachen.
Indem auf EU- und Landesebene die Reduktion der Wettbewerber zugelassen wurde, hat man einerseits die jeweiligen Konzernmütter = ehem. Staatskonzerne gepampert. Andererseits hat man vordergründig zwar noch Wettbewerb, aber sich selbst entwaffnet.
Ich hatte ja anderswo schon die Frage aufgeworfen, was wohl wäre, würden die Netzbetreiber z.B. bei 5G einfach gar nichts für die Frequenzen bieten. Was sollte denn der Versteigerer dann tun? Soll er die Anbieter zwingen? Bzw. käme es bei einer zweiten Runde etwa zum Eintritt weiterer potenter Wettbewerber, die es auf sich nehmen, ein Netz deutschlandweit aufzuziehen? Eher käme es wohl zu einer Schenkung.
Die Kräfte sind aus meiner Sicht auf Grund der Reduktion der Anzahl der Wettbewerber radikal in Richtung der Betreiber verschoben worden. Das ist ähnlich bei den Banken, Autoherstellern etc. Man hat es auf Seiten der "Wettbewerber" nahezu durchweg mit systemrelevanten Scheinriesen zu tun, denen man als Politiker jeden Schnupfen, geschweige denn eine richtige Grippe ersparen sollte.
Deshalb empfinde ich Aussagen, wie sie die Grünen-Vorturnerin Baerbock zuletzt raushaute als nur noch lächerlich. Wie sollte man denn die Autohersteller mit "Bussgeldern in die Knie zwingen", (Annalenchen Baerbock, die den Strom im Netz speichern kann wörtlich: "Notfalls müsse man die „Konzerne“ mit Bußgeldern in die Knie zwingen." https://www.bild.de/politik/inland/p...3976.bild.html) ohne in Bayern, BaWü und Niedersachsen für immer und alle Zeiten abgegessen zu haben? Wie sollte man z.B. o2 zwingen, schneller auszubauen? Sollte man denen Frequenzen abnehmen? Und wenn ja, was dann? Weiter mit 2 Netzbetreibern? Man hat sich auf Seiten der Politik selbst kastriert, in dem man Oligopole zugelassen hat. Ja, auch bei den Autos und Banken sehe ich Oligopole, die munter Preise und technische Konfigurationen absprechen und damit durchkommen. Einfach so... Weil sie es können, in dem sie mit 1 Million Arbeitsplätze und den Wahlterminkalendern drohen.
Aber vielleicht versucht sich die Politik nach den nächsten interessant daherkommenden Wahlen doch noch in dieser Art Populismus und löst aus Versehen einen größeren Unfall aus. Das wäre mit einigen hundert Kilometern Abstand sicher interessant zu beobachten, wie im Westen reagiert wird, wenn plötzlich BMW, VW und Benz in die Knie gezwungen sind und wie die knienden Überbezahlten darauf wohl reagieren werden. (Wir hier kennen das, da wurden Werke mit mehreren 10000 Angestellten von Treuhand-Treuhändern quasi über Nacht geschlossen, obwohl die Ossis nur dumm und faul waren, aber nicht betrogen hatten...)
OT: Wenn Annalenchen als Parteichefin schon nur einen Golf Plus fährt, den bei uns in der Gegend nur Leute fahren, die binnen 5 Jahren ins Pflegeheim umziehen, wird mir langsam klar, warum die Hautevolee der Verbotspartei allen anderen Mitbürgern dann gleich komplett das Auto fahren verbieten will. Ich hoffe, die Grünen bekommen in Tateinheit mit den Hellroten, den "Freien Wählern" und dem gelb-blauen Fähnchen im Wind die Chance Bayern nachhaltig zu ruinieren. Fette und zu satte Vögel [USER="983"]Anja Terchova[/USER] neigen nun einmal dazu, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen. Ganz in diesem Sinne fahre ich jetzt erstmal eine Runde mit unserem neuen Zoe.