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[USER="42827"]Crusader2004[/USER] Als Telefonica auf 5G zu verzichten, hielte ich auch für gar nicht so dumm. Du sparst Milliarden für die Lizenz und x Milliarden für einen Netzausbau, den auf mehrere Jahre keiner brauchen wird.
Gäbe es dann nur zwei Anbieter und wird 5G tatsächlich erforderlich, müsste das Kartellamt die Netze für Untermieter knacken. Das ist jetzt vielleicht einfach gedacht...
Noch einfacher gedacht: Was wäre, wenn alle 3 Netzbetreiber die Bundesregierung auf ihrem Frequenzschatz sitzen ließen? Da würde der Pseudoschatz in einer erforderlichen zweiten Runde sicher radikal an Wert bzw. Auflagen verlieren. Manchmal sollte man geldgierige Anbieter einfach auf ihrem Angebot hocken lassen, bis denen der Allerwerteste brennt.
Und käme eine Wirtschaftskrise und bräuchte Buntlands Regierung plötzlich Geld, und der Tag kommt, wäre sicher ein Schnäppchen zu schlagen. Schließlich hat auch der letzte Hinterbänkler vermutlich geschnitten, dass aktuell die Digitalisierung stramm an Buntland vorbei marschiert. Also brächte man den geldgierigen und inkompetenten Haufen in Berlin mit dem Schwänzen der Versteigerung schwer unter Druck. Dieses Versagen würde sich dann einreihen in eine Kette von Beweisen wirtschaftlicher Inkompetenz.
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Tja. Der fette Vogel sitzt satt auf dem Ast und zwitschert die Melodie, die er seit Jahrzehnten zwitschert. Alles bleibt gut, hofft er. Guter Artikel. Krasse Zahlen, die man hierzulande aber gern ignoriert, weil wir ja vorn sind und deshalb automatisch sowohl Leit- als auch Leidmarkt.
Ich sehe schon Parallelen zwischen Tesla / BMW & Co. und Nokia / Apple. Aber vielleicht unterschätze ich auch die Schnelle und Härte des deutschen Gegenschlags. Vielleicht liegen alle eAuto-Erwarter aber auch ganz falsch und die aktuell erneuerten Arbeitsplatzgarantien bei Daimler sind tatsächlich nachhaltig.
Heute früh stand auf dem Frischkäse „Du musst dein ändern leben.“ - find ich gut. Die einen müssen, die anderen wollen. Wieder andere sitzen eben einfach nur fett auf dem Ast mit der Säge in der eigenen Hand.
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Okay, dann nenne mal ein paar Beispiele. Muessen keine internen Daten sein, sondern einfach die Daten die bei der Bundesnetzagentur in der oeffentlichen Karte sind.
Exemplarisch: Hermsdorf, Erzgebirge: 3 Masten auf weniger als 1000 Einwohner. Einer Pfleiderer Stahlbeton, einer Stahlgitter, einer aktuell Interimslösung, nachdem ein Bäuerlein die Pacht auslaufen lies. VEB Vodafone und VEB o2 konnten sich auf Grund des plötzlichen Auftretens der Kündigung der Pacht noch nicht einigen, Vodafone bei o2 ran zu lassen. Telekom ist statisch voll.
Das ist jetzt aber keiner meiner dienstlichen Masten, sondern einer aus dem privaten Umfeld. Vodafone trat gegenüber dem ehemaligen Verpächter auf, wie man leider oft in Sachsen auftritt, wenn man ganz weit aus dem Westen kommt. ...und durfte abtreten, da der Verpächter auf die Flöhe des Funkers nicht angewiesen ist und ihn der Mast einfach nur nervte.
Wenn ich Mast sage, meine ich nicht Dachmast, sondern eine freistehende Lösung.
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Richtige Masten oder genehmigungsfreie "Minimasten" unter 10m.
Drei oder sogar vier (falls E-Plus noch nicht abgebaut ist) "Minimasten" nebeneinander gibt es oefter, aber mehr als ein Anbieter wuerde da kaum draufpassen, und ich glaub das 3 solche "Minimasten" billiger und vom Genehmigungsaufwand her einfacher als ein grosser Mast sind.
Auch bei diesem Thema. Ich habe die Fakten auf der Festplatte, du deinen Glauben. Mit religiösen Fanatikern, deren Religion alle Themen abdeckt, muss man nicht streiten. Die stellen sich bei jeder beliebigen Gelegenheit selbst bloß.
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Probier mal ein iPad mit dem Apple Pencil aus. Dann wird sich deine Meinung diesbezüglich vermutlich ändern. 
Der Pencil hat die Produktivität des iPad bei uns in den Firmen in komplett andere Dimensionen gehoben. Die Präzision hat damals, bei Einführung, sehr überrascht.
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Wenn wo ein grosser Mast gebaut wird, dann teilen sich den eh meist alle Anbieter.
Was die Akzeptanz betrifft, ist es aber so das die Anwohner meisten leiber drei kleinere Standorte akzeptieren, zum Beispiel Telekom auf dem Lagerhaus neben dem Bahnhof, Vodafone auf dem Trockenturm einer Schreinerei, und o2 am Kamin eines Privathauses.
Da wir in exakt dieser Branche unterwegs sind: 2 x vollkommener Käse. Da kann ich dir 1000e Beispiele aufzählen, wo in Blickweite in wenigen 100 m Abstand jeder seinen Mast aufgezogen hat. Wir haben für alle drei installiert und uns teilweise wirklich heftig an den Kopf gegriffen. Das alle ging nur, weil das Geld in Strömen floss.
Mit Bürgerinitiativen hattest du ganz offensichtlich auch bis dato eher im Bilderbuch zu tun, denn im realen Leben. Für Bürgerinitiativen ist die Länge ebenso relevant bzw. eben gerade nicht wie für die meisten Frauen. Aber das kannst du ggf. leider nicht wissen, denn als Trockenschwimmer lässt es sich leicht fabulieren. Du solltest mal deine Hütte verlassen und eine Anhörung einer Bürgerinitiative besuchen. Das ist kostenlos und sicher mit einem Spontanbesuch deiner Erbtante zu verbinden.
Den Vergleich Kolumbien / Venezuela sollte ich mir ausdrucken und einrahmen. Du warst offenbar noch nie in Südamerika. Einer meiner Cousins ist im diplomatischen Dienst der USA seit 1992 in Südamerika in zig Ländern "stationiert". Den besuchen wir regelmäßig. WO ich definitiv derzeit nicht hinfahren würde, ist Venezuela. Nordkorea dagegen ist ein Hort der Sicherheit, in dem zumindest Touristen genügend Klopapier und Essen haben. In Venezuela eher nicht so. Einer meiner Bekannten war bis Frühjahr 2018 über Jahre für Bosch dort, die wurden 2018 sozusagen evakuiert und haben damit Platz für Honks wie dich gemacht.
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Herr Ametsreiter hat auch im VF-Blog bereits gesagt, was er von National Roaming hält, also alles was über Mast Sharing hinausgeht: Angeblich ist der technische Aufwand dann größer als die Kosten für eine eigene eNB.
Mast-Sharing wäre aus meiner Sicht schon sinnvoll, da man sich in den Kommunen gern an diesen exponierten Bauwerken selbst entzündet und eher weniger Sensibilität bezüglich der Antennendichte am Mast zu erkennen ist. Ein 300-Seelen-Dorf will eben keine 3 Masten. Was irgendwie auch nachvollziehbar ist.
Diesbezüglich sehe ich in Sachsen auch Bemühungen der Netzbetreiber. Insbesondere, wenn Pachtverträge auslaufen, versucht man auf den Mast des Wettbewerbers drauf zu kommen, sofern es die Statik hergibt. Aber da ist die Erfahrung leider auch so, dass die Betreiber soweit durchbürokratisiert sind, dass schnelle flexible Lösungen nicht wirklich gangbar sind. Da passiert es dann, dass Interimsbauten aufgestellt werden (aktuell beispielsweise im Osterzgebirge und Pirna), wo Vodafone Pachtverträge verliert, T-Mobile voll ist und o2 nicht aus der Sauce kommt. Da klappt man nun für 6 Monate Behelfsmasten auf, bis man mit o2 handelseinig ist. Im Prinzip aus technischer und kaufmännischer Sicht der typische Konzernirrsinn, an dem man erkennen kann, wieviel Speck noch auf dem Fleisch ist.
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[USER="222693"]01833[/USER]
Wenn du hier in Deutschland alles so schlimm findest, dann ziehe bitte auch die Konsequenzen. Zumindest seit 1989 darf jeder Bürger dieser Republik, zu jeder Zeit ihr den Rücken zukehren und auswandern. Musst dich nur trauen, und nicht nur labern wenn für dich das Leben hier so unerträglich geworden ist.
Nach 1990 wurde privatisiert und kommerzialisiert. Ergebnis sind gerade bei der Kommunikation diverse Anbieter und drastisch gesunkene Preise. Dagegen bedeutet Einheitsnetz, am besten noch staatlich, exakt das Gegenteil. Merkst du was? Vielleicht sollten eher die Verstaatlichungsfans einen Urlaub in Nordkorea machen, um zu checken, wie toll der Sozialismus ist.
Ich bin nicht unzufrieden. Ich bin nur unzufrieden damit, dass Freiheit ganz locker und naiv aufgegeben, ja regelrecht in den Wind geschossen wird. Weil man Unfreiheit zunehmend nur noch aus Büchern kennt. Ist dann erst einmal die Unfreiheit wieder etabliert, bekommt man sie nicht mehr weg.
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Mal was zum hören zu 5G: http://blogs.faz.net/digitec/2018/09...ab-teil-1-146/
Die sehen es auch relativ klar, dass es unsere letzte Chance sein könnte, den Anschluss zu halten. Wird aber sicher totreguliert und optimal versemmelt, da es uns ja dolle gut geht. Primär ist doch die schwarze Null, damit die roten und schwarzen Nullen ihre Jobs behalten können.
Asien wird einfach machen. Wir werden einfach weiter wursteln und leider wird der Abstand immer größer werden. Der Ruf nach dem Staat und staatlichen Netzen ist dann nur logisch, denn Vater Staat ist ja traditionell gut darin, Dienstleistungen zu mäßiger bis katastrophaler Qualität zu absurden Preise dem Volk aufzuzwingen.
Man stelle sich vor, die Telekom hätte ihr Monopol behalten (dürfen). Wie viele Handys wären wohl zum Betrieb in Deutschland zugelassen, was würde wohl Mobilfunk kosten? Ich erinnere mich an Zeiten, in denen es illegal war, DECT-Handys in Deutschland zu betreiben. Nicht kurz nach 1945, sondern nach 1990. Der Monopolist hat damals jede Innovation gekillt. Und preislich wären wir selbstverständlich auch ganz vorn, weshalb man in USA nur anklingelte, um sich zurückrufen zu lassen. Das ist staatliches Netz in Reinform.
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