Beiträge von 01833

    Noch ist der Markt für Elektrofahrzeuge nicht so gross das wir dafür in Europa eine Gigafactory braeuchten. Erst mit Milliarden eine Gigafactory errichten und dann stellt sich raus, das sich vielleicht stattdessen Wasserstoffantrieb durchsetzt wäre doch auch doof.


    Man merkt, dass du selbst kein Unternehmer bist. Entweder trifft man die Entscheidung für Elektro oder man trifft die Entscheidung für Wasserstoff. Tut man das nicht, hat man die deutsche Situation mit Alibi-Elektroautos in Kleinserie zu absurden Preis-Leistungs-Verhältnissen.


    Für diesen Fall ist natürlich eine kleine Halle zur Montage der Akkus ausreichend. Für diesen Fall braucht man keine eigene, wirtschaftlich wettbewerbsfähige Zellenfertigung. Deshalb haben wir ja die derzeitige Situation. Exakt deshalb. Und wenn das die Entscheidung der deutschen Industrie und Politik ist, dann muss man das eben zur Kenntnis nehmen. In Alibi sind wir ja ganz groß, siehe z.B. Dosenpfand und grünen Punkt und Energiewende mit erforderlichem Hochfahren der Braunkohle.


    Nach meiner Auffassung ist das aber der gleiche Fehler wie seinerzeit bei der Fertigung von Solarpanels. Entweder ich will und ziehe das groß auf oder ich will nur das Maximum an Fördermitteln, dann baue ich Hällchen und kassiere ab. Danach schließe ich dann rechtzeitig. Letzteres ist geschehen. Schau dir im Gegensatz dazu mal die Fertigungen in China an. Ein Werk hat dort im Neubau die Kapazität aller SolarWorld-Werke mal Faktor 5-10.


    Akkuzellen sind wie Solarpanels ein nur über Skaleneffekte wirtschaftlich herstellbares Produkt. Klein Klein führt dagegen zu unwirtschaftlichen Preisen, siehe LiTec. Diese Schiene könnte man natürlich fahren, um Technologie zu lernen, müsste dann aber später noch tiefere Taschen für die Giga-Factory haben. Ich ich tippe mal, die nächsten Grossfabriken werden noch größer als die von Tesla, da einzig die Größe die Preise schnell genug skaliert.


    Wasserstoff? Die Wirkungsgrade bei der Herstellung des H2 sind so spannend, dass dieser deutsche Traum einfach nur noch lächerlich wirkt. Entweder baut man dafür dann neue Atomkraftwerke oder Autos können sich nur noch die obersten 10000 leisten. Über die Flüchtigkeit, die geringe Energiedichte, das Sicherheitsrisiko und die Kosten für das Tankstellennetz müssen wir gar nicht erst reden.


    H2 heißt nicht umsonst Knallgas. Jede Tankstelle wäre das perfekte Ziel für Terroristen.


    Dass die deutsche Autoindustrie H2 liebt, kann ich verstehen. Maximal kompliziert. Sehr kurze Wartungsintervalle. Teuer. Alles wunderbar, um die VEBs weiter voll auszulasten.


    Ich denke aber, energetisch betrachtet und auf Grund der Einfachheit der Konstruktion hat H2 gegen Elektro keine Chance. Nicht einmal ansatzweise. Jeder Umwandlungsschritt bedeutet bei Energie Verlust, entsprechend macht die Umwandlung Elektro - Wasserstoff - Elektro keinen wirklich Sinn, wenn Elektro in ausreichenden Mengen speicherbar ist.


    Damit haben sich aber andere Leute längst auseinander gesetzt: https://www.heise.de/newsticker/meld...g-3638549.html


    Auch bei deinem Thema bist die der Altindustrie, der Qualitätspresse und der Politik gnadenlos auf den Leim gegangen. Leute wie du, die billigen Transport benötigen, müssten sogar gegen H2 kämpfen, weil dir dann nur noch das Fahrrad bleibt.


    Elektro dagegen ist bei den TCO bereits heute wirtschaftlich und wird zunehmend billiger. Wie gesagt, die die kenne, die Zoes fahren, fahren die wegen der besseren Wirtschaftlichkeit gegenüber herkömmlichen Verbrennern. Heute. Nicht 2025.


    Eine Zellenfertigung könnte man z.B. politisch mit kurzen Abschreibungsfristen fördern. Tut man aber auch nicht, weil man das Geld für Afrikaner braucht, die man nach Europa lockt. Da sind dann plötzlich 5 Mrd. für die industrielle Zukunft viel Geld, nachdem man offizielle 22 Mrd p.a. in die neuen Präferenzen „investiert“. Die deutsche Industrie ist zwar der Goldesel, der den Refugeewelcomestaat nährt und jeder Esel braucht Futter, aber man kann natürlich insbesondere Industrieesel auch eine Weile ohne Futter melken, ehe sie kollabieren, verrecken oder abhauen. Kollabiert ist die Solarindustrie, außerdem das Gros der Elektronik. Wobei, eigentlich ist Solar ja nun endlich verreckt. Abhauen? Die Chemie haut ab, wegen der Strompreise. Pharma auch, wegen der Forschungsfreundlichkeit. Dafür wächst die Sozialindustrie doppelt so schnell wie das BIP. Seit zig Jahren. Wie gesagt, Goldesel zahlen dafür. Noch.


    Wenn du für den Verbrennern und/oder H2 eine große Zukunft siehst, hast du dann z.B. Aktien von Shell oder Gazprom? Die liefern ganz treu Dividenden, von denen Omi eine feuchte Hose bekäme bzw. für die Omi ihr Tagesgeld 25 Jahre liegen lassen müsste. Hast du? Oder auch nicht? Man muss sich entscheiden! Im Leben! Man ist als Mann nämlich keine Amöbe, die sich treiben lässt. Eigentlich.


    Der IWF hat zunehmend auch die Faxen dicke vom deutschen Geschäftsmodell, alle anderen zu Tode zu exportieren: https://www.welt.de/wirtschaft/artic...h-Risiken.html


    Der Sinn hinter der Nichtinvestition in Zellen ist ja vielleicht genau dies. Den Überschuss auszugleichen. Wobei BWLern die volkswirtschaftliche Perspektive in der Regel egal ist.


    LiTec war quasi ein Mittelständler, den ein Konzern am langen Arm verrecken ließ. Mittelständler und Startup wie Saft erreichen in Europa auf Grund der Finanzierungsbedingungen niemals eine Größe, die den Bau einer Gigafactory erlaubt. Sogar Bosch ist diese Investition eine Nummer zu groß. Also verlässt man kampflos das Feld.


    China? USA? Japan? Die werden ihre Akkus selber brauchen.
    Frankreich? Der war gut! Dieses Land befindet sich ebenso wie Buntland in einer Art Endverwaltung.
    Indien? Aha! Wer bitte?


    Rohstoffe? Ihr meint nicht Lithium? Die vorhandene = gesicherten Ressourcen reichen für mehr als 1 Mrd PKW, denn bis 2018 wurde der Lithiumcerbrauch bereits radikal gesenkt. Tesla benötigt heute schon nur noch 1/3 pro kWh gegenüber VW und BMW.


    Lithium: http://scienceblogs.de/wasgeht/2015/...ktroautos-aus/


    Klar gehen die Untergangspropheten davon aus, dass niemand recycled. Ich habe beispielsweise in der Uni gelernt, dass Erdöl nach 2000 zunehmend knapp wird und 2010 zur Neige geht. Vorhin war ich tanken. Problemlos, musste nicht kämpfen, alle waren ganz friedlich und freundlich.


    Du hast also keine Apple-Aktien, weil du im worst case dem Staat nicht zu Last fallen willst? Apple, Google, Facebook und Tesla haben mir und zig anderen Leuten in den letzten Jahren so viel Geld gebracht, dagegen ist das, was meine Firmen einbringen Peantus.


    Den Spruch von der Zeche höre ich seit 1990. Vorher lebte ich im Sozialismus. Die Zeche zahlt, wer stehen bleibt und sich nicht weiter entwickelt. Die Zeche zahlen Leute wie du, mit 1400 € netto und einem Pseudomittelstandstraum von einem gebrauchten Audi. Du zahlst aber komplett freiwillig, niemand zwingt dich statt des iPhone Aktien zu kaufen. Du bist bei Facebook. Ich nicht. Ich habe Aktien von denen, du nicht. Ich frage mich echt, warum du nicht wenigstens Aktien von den Firmen kaufst, denen du auf den Leim gehst. Mit was außer Google suchst du im Internet? Kennst du Leute, die viele andere Suchmaschinen außer Google nutzen? Warum dann nicht damals, zum Start einen Sack von denen ins Depot gelegt. Das Gleiche gilt für Amazon.


    Bei den genannten Aktien bin ich teilweise seit deutlich mehr als 10 Jahren drin. Von schnell raus gehen kann also keine Rede sein. Wie gesagt, du lebst im Kapitalismus, hast das System aber nicht wirklich verstanden bzw. wälzt dich in einer Art Opferrolle.


    https://goo.gl/images/yDswia


    Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie:
    “Wir haben für uns zwar festgestellt, dass sich Batteriezellenfertigung in Deutschland nicht lohnt, wäre aber schön wenn sich ein Zulieferer drauf stürzt falls der Nachschub doch mal den Bach runter geht.“
    Man könnte meinen gleich geht die Tür auf und Didi Hallervorden und Mike Krüger spielen den Gag zuende.


    Andersrum könnte das natürlich tatsächlich ne Riesenchance sein im richtigen Moment liefern zu können, dafür müsste Daimler aber auch mal ein paar E-Autos bauen und die nicht permanent für in zwei bis drei Jahren ankündigen. Die fünf B-Klassen die bislang ausgeliefert wurden zähle ich mal nicht mit. Und allein für den Smart schien es sich ja auch nicht zu lohnen.


    Naja. Permanentankündigungen mit Korridoren von 2-3 Jahren sind gegenüber den 25 Jahren bei der Kernfusion und dem schnellen Internet für Deutschland in 5 Jahren schon ein Fortschritt.


    Zetsche ist alt, der kann ankündigen, was er will. Nach seinen Diesellügen erst recht.


    Ja. LiTec hätte eine Chance sein können. Braucht man aber nicht, für ein Feigenblatt einfach zu groß gewesen.


    Die Gigafactory soll 6 mrd gekostet haben. Das investiert in Buntland niemand mehr in Industrie.

    Dort steht: "Der Zulieferer Bosch will allerdings definitiv keine eigene Fertigung aufbauen. Auch ZF aus Friedrichshafen hat keine entsprechenden Pläne."


    Das wundert mich nicht, denn beide Unternehme haben ja nicht wirklich Erfahrung mit Batteriezellen.


    Wuerde eher mal bei Saft oder Varta anfragen - die haetten auf jeden Fall mehr Erfahrung ;)


    Wie groß ist Saft gleich nochmal? Und welche Sparten hat Varta gleich nochmal aufgegeben?


    Die haben alle gedacht, man könnte immer billig einkaufen. Alle denken bis dato so. Beispiel gefällig?


    Wenn die Bundeswehr schwere Technik durch die Luft verlegt, mietet sie russische Antonows. Gleichzeitig stänkert man zunehmend gegen Russland.


    Dieses Denken unterscheidet den Osten vom Westen. Der Westdeutsche geht seit jeher davon aus, dass bei Mängeln an irgendetwas beliebig bestellt oder ins Regal gegriffen werden kann. Bei strategischen Gütern funktioniert das aber nur, wenn Friede Freude Eierkuchen ist. Spuckt einer in die Suppe, ist die Kette unterbrochen. Siehe seinerzeit Streiks in Frankreichs Transportsektor, die Opel in Deutschland zum Erliegen brachten. Normal klappt alles wunderbar und spart Geld. Im Unnormalfall wird dann das ganze eingesparte Geld in kürzester Zeit verbrannt.


    So wird das auch bei den Akkus. Drehen die Asiaten die Lieferungen ab, weil wir z.B. beginnen, die auch anzupissen oder weil die die Zellen selbst brauchen, werden wir Fertigungen bauen. Zu dann JEDEM Preis, weil sonst diverse Bundesländer kollabieren.


    Ich finde es überdies sehr erstaunlich, wie sich diverse Bundesländer auf Knien rutschend mit herunter gelassenen Hosen um Teslas Fabrik bewerben, während man in der Qualitätspresse lesen kann, dass Tesla demnächst sowieso pleite geht. Erkläre mir mal einer diese besondere Art von Schizophrenie! Bitte! Gerne! Eigentlich müsste die Qualitätspresse nämlich die Bewerbungen heftig kritisieren, weil es sinnlos ist, Pleitekandidaten anzufüttern.


    Mich persönlich wundert gar nichts mehr. Nicht einmal, das dich zunehmend auch nichts mehr wundert.


    Nachdem Apple die $200 geknackt hat und Tesla nach Zahlen gesprungen ist, wundert es mich nicht einmal mehr, das meine Frau die Auffassung vertritt, dass die Zeit gekommen sein könnte, an die nächste Generation zu übergeben und die Hände in den Schoß zu legen. Natürlich jeder seine Hände in seinen Schoß, schließlich wird Deutschland zunehmend züchtiger.


    Blöd nur, dass die nächste Generation mit Gewinnmargen zwischen 10 und 30% nichts anzufangen weiß und eher auf Dinge setzt, die raketenartige Margen sicherstellt. Ich hatte ja geschrieben, dass die erste Tochter bereits finanziell frei ist. Die Welt ist irgendwie ungerecht. :D


    Später am Tag fliegen wir zu unserer Tochter nach Tel Aviv. Vorher noch schwimmen und lecker essen. Schönen Sonntag.

    Weil es nicht angeboten wird habe ich ja "waere" geschrieben, nur um zu zeigen was a) im Bezug auf den Fuehrerschein und b) bei der Technik moeglich sein sollte.


    Finde so 1.000kg Anhaengelast muessten auch beim eGolf theoretisch drin sein, zumal sich ja im Anhaengerbetrieb eh die Hoechstgeschwindigkeit auf 80 bzw. 100 km/h reduziert.


    Wichtig wäre auch, dass man mit dem eGolf im Gegensatz zum iPad DVDs abspielen kann. Tonnenweise.


    Wichtig wäre auch eine Abwärtskompatibilität. Den eGolf sollte man auch als Diesel und Holzvergaser liefern.


    eTDI - klingt geil und sauber. Am besten als grünes Logo.

    Ist doch ne geile Karre, sowas zu fahren hat bestimmt mehr Stil als bei Ikea Strom für den Firmenbulli zu schnorren (und das als Schlag gegen das Establishment zu verkaufen)


    Ein großer Teil der Jugend in meinem Umfeld hat schon gar keinen Führerschein mehr. Die ziehen in die Shhwarmstädte, fahren mit Blablacar oder Bus und fliegen in den Urlaub.


    Unsere Kinder haben zwar alle 5 die Fahrerlaubnis, aber nur eine hat ein Auto.

    Wobei der Trick dabei ist, dass man zum Halten der Synchronfrequenz den überschüssigen Strom über die inzwischen riesigen Verbundnetze in die Ukraine oder noch weiter verschiebt. Bis dahin hat sich das "Problem" in den Hochspannungsleitungen in Wärme verwandelt. :-)


    Man „verschiebt“ nicht, man entsorgt. Kostenpflichtig. Es zahlt: der dumme Michel, dem man einflötete, er ganz allein wurde geboren, die Welt zu retten.


    Du vielleicht, aber nicht „man“.


    Schnelles Laden sollte kein Problem sein, wird nur eben teurer, als zum Schnäppchenpreis in der Dämmerphase der Nacht voll zu machen.


    Ausserdem ist es statistisch bei 12000 km pro Jahr und 220 Arbeitstagen doch so, dass das Gros der Leute den Akku auf der täglichen Fahrt schon heute nur ankratzen würde. Die Gegner, wie Anja, konstruieren ein Phantom des leeren Tanks, der Immobilität und sind entweder ganz bewusst auf dem Tripp, die tatsächliche Nutzung der großen Masse der Autos zu ignorieren oder plappern, wie Anja immer die gleichen, fest gefahrenen Worthülsen, um später dann umzusteigen und so zu tun, als hätten sie schon immer eine andere Meinung vertreten.


    Ich erinnere mich ganz konkret an die Anfänge des Mobilfunks, als viele gesagt haben, das wäre nur was für Angeber und sie würden sich nie ein Handy kaufen.


    Nie ist ein gefährliches Wort und die Entwicklung hat bis dato noch beinahe jedes Nie überrollt.


    Leute wie Anja wohnen, ausgehend von seinem Gehalt in einer eher preiswerten Wohnung. Entsprechend macht es keinen Sinn über Ladeinfrastruktur für zu Hause zu diskutieren. Mit Taubblinden unterhält man sich auch nicht über darstellenden Tanz.


    Wir nutzen für den NV200 vorerst einfachen Drehstrom, haben aber den Ikea in Steinwurfweite, so dass natürlich oft und gern dort kostenlos genascht wird. Jetzt bitte nicht Schmarotzertum unterstellen, meine Firmen zahlen jeweils den Grenzsteuersatz, während Ikea traditionell nie die 3% überschreitet. Somit sehe ich das als Cashback für den Steuerzahler, der dafür sorgt, dass Ikea an Straßen und Kanäle angeschlossen bleibt und auch Rechtssicherheit vorfindet.


    https://www.sueddeutsche.de/wi…ping-mit-ikea-1.2213559-2