h http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15719091.html
Selbstverständlich muss sich die FAZ als deutsches Qualitätsmedium den Verlust als Headline heraus picken. Die Börse scheint einfältiger als der deutsche Journalist. Die Aktie steigt nachbörslich um 9%. Manchmal trügt eben der Schein.
Im August werden ggf. dann 6000 Model 3 pro Woche zusammengebastelt. Die Kleinserie wird langsam größer. Spannend.
Parallel meldeten BMW und Benz sinkende Gewinne nach Sondereffekten. Nun ist es erfahrungsgemäß aber leider so, dass negative Sondereffekte gar nicht so besonders sind, wie gern beschrieben. Die Deutschen fahren mehrgleisig und verzetteln sich, zumindest finanziell. Was ich von bekannten aus Leipzig höre, spricht auch nicht für die Elektro-BMWs. Die Zahlen scheinen von marginal auf homöopathisch zu fallen. Kein Wunder bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Carbon-Holzweg, vor dem einige gewarnt hatten, die sich auch mit Elektro beschäftigt hatten. Das Gewicht spielt ja wegen der Rekuperation keine wirkliche Rolle. Aber, da man einen Technologieträger bauen wollte, musste man, in alten Mustern gedacht, auch noch Carbon verbauen.
Bei den Zahlen zum Model 3 sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Nullserie, für die sich andere Hersteller gern 6 Monate nehmen, komplett weggelassen wurde.
Bei ab August etwa 8000 Autos die Woche wird Tesla nach und nach immer sichtbarer im Straßenverkehr. Damit werden automatisch immer mehr „Will auch haben“-HONKs auf den Plan gerufen. 6000 Autos pro Woche wird dann auch dazu führen, dass das Model 3 erwartungsgemäß Anfang 2019 in Europa anlanden wird.
6000 Autos pro Woche werden auch den Cashflow gesunden. Da jauchzt der Aktionär und der Mainstream zittert vor Wut, weil doch nicht einmal die Gottkanzlerin verstehen kann, dass Firmen wie Tesla und Amazon keine Gewinne ausweisen, sondern lieber immer weiter expandieren. 