Beiträge von 01833


    Bei Ikea mag das funktionieren, bei dem Scheißladen muss man ja einen Halbmarathon laufen und eine Viertel bis halbe Stunde in der Kassenschlange stehen (zumindest meine Erfahrung in Wallau) auch wenn man nur eine Kleinigkeit kaufen will, bei Aldi schafft man ohne dumm rumstehen (die haben anders als REWE i.d.R. auch kein Bistro o.ä.) kaum über eine Viertelstunde totzuschlagen, das reicht mit Mühe für den Strom zum Hin- und Zurückfahren.
    Das wird dann zumindest wenn Elektroautos nicht mehr so elitär sind so laufen dass man zum Aldi fährt, eine Kleinigkeit kauft und danach die umliegenden Geschäfte abklappert, dann erledigt sich das mit kostenlos ganz schnell.
    Gut, ich erwarte ja auch nicht einen Kanister Diesel zu meinem Einkauf dazuzubekommen weshalb auch nichts dagegen spricht wenn man einen normalen Strompreis dafür zahlen muss, wie ich schon früher geschrieben habe muss man sein Auto im Prinzip einfach (und ohne Ladekarten-Quartett wie du so schön schreibst) überall wo man mal länger steht laden können wenn es im Alltagsbetrieb den Verbrennungsmotor weitgehend ersetzen soll.


    Der kostenlose Strom als Alleinstellungsmerkmal rechnet sich letztlich nur, wenn der Anbieter am besten ganz allein irgendwo draußen auf der grünen Wiese sitzt. Viele Ikeas sind zumindest in Deutschland in irgendwelche Shopping-Areas integriert, so dass sicher so einige Sauger nicht für Umsatz bei Ikea selbst sorgen werden. Gleiches gilt für Aldi. Dort stelle ich auch oft das Auto für die 2 h ab und besuche dann Bauamt, Gericht etc.


    Das kostenlose Laden ist letztlich ein witziges Gimmick, aber nicht kriegsentscheidend. Entscheidend ist eine leistungsfähige Infrastruktur wo die Leute wohnen. Und da sehe ich als erstes und klar bevorteilt die Bewohner von Einfamilienhäusern. Ehe das "Laternenladen" in Deutschland tatsächlich um sich greift, fließt sicher noch viel Wasser die Elbe hinunter. Außerdem weiß jeder Nichtelektriker, dass Laternen ganz sicher keine Leistungen im kW-Bereich bereitstellen können. Da aber Politiker keine Nichtelektriker sind, lassen wir sie noch ein bisschen labern, ehe sie diesen Ulk geräuschlos begraben werden.


    Grüne Fachkräfte speichern ja sogar den Strom im Netz. Logisch. Man lässt ihn einfach im Kreis fliessen, bis man in abrufen will: https://www.heise.de/tp/features/Gru...g-3955792.html


    Politikwissenschaftler die zu Politikern werden, leiden offenbar bzw. ganz offensichtlich nicht nur an Dyskalkulie sondern auch einen einem kruden Physikverständnis. Narren steuern das Schiff... Spannend.

    Da würde eine eNode aus dem aktuell zu erlebenden "Tröpfchenausbau" auch nichts bringen, außer Frust wegen überlastetem LTE.


    Der Tröpchenausbau führt östlichen von Dresden, in den Bereichen, in denen ich so unterwegs bin, so gaaaanz langsam zu einer flächendeckenden Versorgung zumindest der bewohnten Gebiete. Solange O2 keine Fullflats bringt, die Leute preislich dazu verleiten könnten, ausschließlich auf Mobilfunk zu setzen, sehe ich gerade in Ostsachsen nicht die Gefahr der Überlastung. Volksfeste sind natürlich gewaltige Lasten, wobei ein dauerhafter Ausbau dieser Festgemeinden wohl kaum Sinn machen würde.


    Ich staune, dass die Netzbetreiber nicht eine Art Zirkustruppe unterhalten, die quasi von Fest zu Fest fährt und z.B. wie die Armee mit entsprechend ausgerüsteten LKW Interimslösungen auffährt. Ich hab aber auch keine Ahnung bezüglich Genehmigungen etc., ob sowas außer eben bei der Armee überhaupt realisierbar ist. Ich weiß nur noch von 2002, dass in Dresden an einigen Punkten nach der Flut ganz fix Funkmasten aufgestellt wurden. Der Notstand wurde damals aber, nach meiner Erinnerung, nicht ausgerufen, so dass eigentlich eine "normale" Gesetzeslage gegolten haben sollte.


    Und von jemanden mit so einem Gehalt zu erwarten dass er auch noch privat großzügig füs Alter vorsorgt (was dann auch noch gegen die Grundsicherung verrechnet wird) finde ich überheblich.


    Mein Vorwurf an Anja war, dass er/sie sich zurücklehnt und sich mehr oder weniger als Opfer sieht. Er hat es sich in dieser Rolle bequem gemacht und versucht eben nicht, etwas zu ändern. Wenn du voll in Saft und Kraft stehst und trotzdem auf der Bremse stehst, ist das aus meiner Sicht Schmarotzertum. Auf die Grundsicherung würde ich bei Zeitfenstern von 20 Jahren keinesfalls spekulieren, da die Veränderungen seit 2015 den Sozialstaat im Ganzen zerlegen werden. Meine Meinung. Unsere Zukunft werden amerikanische Verhältnisse. Der eine sieht dies als leistungsgerechter und freut sich (ich). Der andere sieht es als ungerecht und unsozial (Anja).

    Ich glaube sogar, dass sich das lohnt. Angenommen, ich gehe eigentlich lieber zu Lidl. Ich kann aber bei Aldi 50 km Strom während des Einkaufs einfüllen. Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ich da hin fahre. Kostet Aldi 2 Euro und generiert Umsatz von 60 Euro, der sonst wo anders getätigt werden würde. Außerdem ist es Kundenbindung. Und Spekulation. Vielleicht kaufen EMobil Fahrer auch mehr hochpreisige Bio und Fair Trade Waren? Gerade Aldi macht mit ihren Solardächern ja besonders auf Öko.


    Bei Ikea ist es wahrscheinlich eher "Kommt lasst uns Auto laden und zu Ikea gehen." Ist ja bekannt, dass die Frau, wenn sie schon mal bei Ikea ist, dann mit 100 Euro Schnickschnack durch die Kasse rollert. ;-)


    Der Witz ist doch aber, dass es Aldi eben nicht die 2 € kostet. Erstens wird Aldi einen Rahmenvertrag für seine Filialen haben, der zu wesentlich niedrigeren Einkaufspreisen führt. Zweitens sind das Geschäftsausgaben, die den Gewinn mindern, so dass man brutto-netto eigentlich Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. runter rechnen kann. Damit tendiert der Aufwand gegen Null und der Gewinn liegt im gewonnenen Kunden, solange man das Alleinstellungsmerkmal hat.

    Nicht von der Masse an Bevoelkerung, aber was die Zahl der Fahrzeuge betrifft, duerfte der Anteil nicht so gering sein. Da die PKW-Quote in solchen Regionen deutlich groesser ist als in den Grossstaedten und Ballungsrauemen.


    Trotzdem scheint aber sowohl die Politik als auch viele Forenuser diese Regionen komplett zu vergessen - egal ob es jetzt um Elektroautos, Mobilfunk oder Breitbandinternet geht.


    Irgendwer muss sich ja fuer diese Regionen einsetzen wenn Leute schreiben das Elektroautos, o2 Free und Netflix das Tollste auf der Welt und eine gesellschaftliche Revolution waeren.


    Ich würde glattweg unterstellen, dass bei der o.a. Statistik zur Nutzung von PKW die Anzahl der PKW eine der bestimmenden Größen ist. Hat man nämlich z.B. EINEN PKW in Deutschland, der Tag und Nacht permanent im Schichtbetrieb fährt, ist es so, dass dieser Ausreisser in der Statistik untergeht bzw. weg geglättet wird. Ebenso wird es sich mit dem von dir als "deutlich größer" bzw. "nicht so gering" unterstellten Verhaltensweisen sein. Im Fleischverzehr sind auch die drin, die 6 x täglich Fleisch essen. Ebenso die, die gar keins essen. Deshalb nennt man das ja "Statistik". Und Statistik ist die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen und kein Wunschkonzert. Es ist Mathematik.


    Und auch wenn die Grünen-Wähler gefühlt breite Mehrheiten für "No Borders" sehen und die AfD-Wähler das exakte Gegenteil, so ist es nach der Wahl doch eindeutig ein eher geglättetes Ergebnis.


    Das, was du fühlst und empfindest, könnte man positiv als "Filterblase" bzw. Echokammer beschreiben. Du umgibst dich mit Gleichgesinnten und denkst nach einer Weile, alle Menschen wären so. Geht mir übrigens ebenso, ich kann basierend auf meinem Bekanntenkreis deine Denke zu Arbeit, Familie und Verantwortung auch nicht nachvollziehen. Leute wie dich wurden aus meinem Bekanntenkreis sozusagen ausgemendelt, da vermutlich bei jeder Party Zoff aufgekommen wäre. Die haben mich aussortiert und ich habe sie aussortiert.


    Deshalb finde ich es manchmal erfrischend, in Foren, wie diesem zu lesen und zu schreiben. Vieles hier steht komplett konträr zu meiner Welt und meiner Wahrnehmung. Entsprechend ist all das hinter dem Rand meiner Blase angesiedelt. Lasse ich es einwirken, wird meine Blase ein bisschen durchsichtiger.


    Tue bitte, wie in den letzten beiden Sätzen oben versucht, nicht, als ob du dich für irgendetwas einsetzt. Du Streben ist Work-Live-Balance mit viel Freizeit und möglichst wenig Verantwortung bei möglichst viel Geld (was IMHO niemals funktionieren kann, außer man täuscht sich selbst). Kampf bedeutet Verantwortung, Aufwand, Initiative. Hier im Forum ein bisschen über o2- zu maulen und da die Elektroautos zu bashen ist kein Kampf. Das ist eine Meinungsäußerung, mehr nicht.


    Wie Politik funktioniert, hast du noch nicht verstanden. Es geht um Macht und Einfluss und Geld. "Die Menschen da draußen" sind das Stimmvieh zur Erreichung dieser Primärziele. Und so lange genügend Schafe mitlaufen und frei blöcken dürfen, funktioniert diese Simulation doch ganz passabel. Und wenn nicht mehr, baut man eben Feindbilder auf. Unternehmer, Neger, Araber, Hartzer... Feinde gibt es genug, man muss nur sensibel genug aufbauen, damit man nicht auffliegt. Stell dir vor, Hitler hätte sofort die Juden ausgerottet, sozusagen mit der Tür ins Haus. Die Leute hätten sich entsetzt abgewendet. Schritt für Schritt konnte der Mitläufer sein Gesicht bewahren, hatte seinen Reibebaum und war am Ende natürlich vollkommen unschuldig und wusste von nichts.


    Auf einer anderen Ebene bis du exakt so: Verantwortung für das eigene Fortkommen, Verantwortung und Familie, Altersvorsorge für dich, um nicht deine Mitmenschen zu belasten... Nebenbei tust du dann, als würdest du für irgendetwas kämpfen, um die besser zu fühlen. Kommt der Richtige, läuft die Masse mit. Immer. Das war jetzt hart und viel, aber wenn sich Faultiere als Kämpfer tarnen, muss das so! Leider.


    Zum eigentlichen Thema: Mit deinem Einkommen wird es für dich schlichtweg nicht bezahlbar sein, ein Auto zu besitzen, dass mit Kombinationsantrieben irgendwelcher Art ausgestattet ist. Außer Fahrrad mit Akku, genant Pedelec.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...lockierer.html


    Teilweise muss ich der Qualitätspresse zustimmen. Es geht um Eier, Eier zu haben, etwas durchzuziehen. Um Hennen geht es eher nicht, auch wenn Qualitätsjournalisten gern dümmliche Bilder benutzen.


    Der Verfasser geht offfenbar davon aus, dass der eAuto-Käufer der urbane Hippster sein wird, der bis 35 in der WG wohnt und so tut, als sei er 20.


    Die ersten die eAutos kaufen werden die sein, die im eigenen Haus wohnen. Und die werden kaufen, sobald es sich offensichtlich rechnet. Bis dahin müssen sich die Erfahrungen noch durch die Gesellschaft fressen. Wenn irgendwann jeder einen kennt, der einen kennt, bei dem es ist funktioniert, bricht der Damm.


    Der Hippster wird trotzdem nicht dabei sein, weil der sein Geld für veganen, links gerührten und ungefilterten Latte ausgibt. Später, wenn der Hippster kein Geld mehr von Mutti bekommt... dann vielleicht.

    Geschwindigkeit? Löse dich von deinen 170 km/h. Das Tempolimit wird kommen. Allein, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Außerdem wird eine offene Autobahn das autonome Fahren verhindern, so dass sich Buntland von der technischen Entwicklung abklemmen würde.


    Und stell dir mal vor, die seit 2015 dazu gekommenen 2 Millionen Südländer machen den Führerschein und sorgen für Verkehrstote, wie z.B. in Südeuropa üblich. Dann ist’s aus mit freier Fahrt für freie Bürger.


    Offene Autobahnen funktionieren nur, solange die Masse sich an die Grundregeln hält. Machst du in Italien auf, kannst du an kritischen Punkten Friedhöfe anlegen. Die haben heute noch trotz 20 Millionen weniger Einwohnern deutlich mehr Verkehrstote als wir.


    Komfort? Mit deinem Einkommen wirst du später bestenfalls Pedelec fahren können, was du ja weiter oben für deine Mitmenschen propagierst.


    Es wird ganz einfach werden. Die Kosten für Energie, wohnen und Gesundheit werden dir weiter unter dem Arsch explodieren, während dein Einkommen kaum über der Inflation steigen wird. Wenn überhaupt. Ergo wirst du an einen Punkt kommen, ab dem ausschließlich der Preis zählen wird. Du bist mit deinem Einkommen schon heute nur noch ein paar wenige Euro von der Unterschicht entfernt, wirst somit absehbar massiv Druck bekommen. Spätestens, wenn das nächste mal die Konjunktur ein paar Jahre klemmt.


    ÖPNV widerstrebt den Menschen. Schweine würden auch lieber individuell zum Schlachthof fahren. Es liegt einfach in unserer Natur, nicht in Viehwaggons fahren zu wollen, solange es anders geht. Wir haben das als Scherz mal getestet. 2 Transporter aufgestellt. In einen ein Schwein rein. Rate mal, für welchen Transporter sich die nachfolgenden 25 Testschweine entscheiden haben! Das erste Schwein stammte aus einem anderen Stall, war den Testschweinen somit persönlich nicht bekannt. Immer haben die sich für den leeren Transporter entschieden, nachdem die kurz geguckt hatten, welche Sau in dem Transporter sitzt. Stellt man ein bekanntes Schwein rein, steigen die anderen auch zu 100% gern zu. 100% ebenfalls von 25 Schweinen. Man reist auch als Schwein umweltschweinig am liebsten allein oder mit engen Bekannten. Aber eben nicht mit fremden Schweinen. Dazu hat eine meiner Töchter damals eine FBA geschrieben, es war also nur ganz am Anfang wirklich ein Scherz. Später dann war es Schweinearbeit mit Videodokumentation etc. etc.. Kam im Gymnasium jedoch nicht so gut an, weil der Umweltgott damit beleidigt wurde. Sie bekam ihre 15 Punkte, war ab dann aber ideologisch das Umweltschwein, obwohl sie nur bewiesen hat, das Menschen wie Schweine handeln.


    Da hilft das ökofaschistische Indoktrinieren also auch nur begrenzt. Bei Schweinen gar nicht.


    Da Elektro und H2 bestenfalls am Anfang ihrer Entwicklung stehen und der klassische Verbrenner am Ende der Entwicklung aber bereits stark reguliert bis stranguliert wird, spulen wir bitte mal fiktiv die Zeit zurück.


    Vor 100 Jahren ging das Proletariat zu Fuß, die Mittelschicht fuhr ggf. mit der Kutsche und ein paar First Mover hatten bereits zur Kutsche ein Auto. Übertragen wir das auf deine wirtschaftliche Situation: Wann wäre der Zeitpunkt als Mittel-Unterschicht gekommen gewesen, ein eigenes Auto zu haben? Ich tippe noch noch nicht einmal auf 1965, eher vielleicht 1980-1975, abhängig von der Kinderzahl. Also wirst du ggf. nich ewig die alte Technik nutzen müssen, wenn sie nicht durch Regulierung zu teuer wird. Alles davon abweichende ist Realitätsberweigerung. Nun hast du aber ggf. Glück, dass die Markpenetration mit Elektro viel schneller gehen könnte als damals von der Kutsche zum Auto.


    Jedenfalls solltest du dir eher Gedanken machen, deine wirtschaftliche Situation grundlegend zu reformieren, ehe du weiter schwadronierst.


    Ehe du nämlich von Elektro mit 1000 km Reichweite oder gar Wasserstoff redest, könntest du auch mit meinem Nachbarn zu seiner Rolex-Sammlung diskutieren. Ihn belustigt das ggf. Für dich aber ist es unerreichbar, sich für mehr als 750000€ Uhren in den Tresor zu legen. Keine Angst, der hat alles andere, was man so braucht auch und zahlt auch Reichensteuer, wobei der Herr hat auch mehrere plc. und Ltds. Vielleicht zahlt er gar keine Steuern und die Rolex sind ggf. Betriebsvermögen seiner englischen Konstrukte.


    Wie gesagt, Träume kann man haben, man sollte aber auch die Realität nicht verlieren. Deshalb ist die Diskussion irgendwie müßig.


    Die Welt spaltet sich zunehmend in die Wenigen, die alles haben und die vielen, die fast nichts bzw. nichts haben. Wir erleben dies gerade live. Und die, bei denen es läuft, kassieren endlos ab. Der Teufel scheisst nun einmal auf den größten Haufen.


    Siehe Apple vs. Samsung & co. Apple macht 50% aller Smartphoneumsätze und 80% der Gewinne bei lächerlichen Marktanteilen von <20%. The winner takes it all...


    https://www.teltarif.de/apple-iphone...ews/73521.html


    Und so wird es auch zunehmend im Arbeitsleben. Meine Spitzenleute kosten unsere Kunden 1500€ netto pro Tag, während andere aus anderen Sektoren für 30€ auf den Markt geworfen werden und sich über einen eNV200 freuen. Das Leben ist eines der härtesten...


    Und dann gehste in Dresden in die Alrmarktgalerie zum Applestore und siehst große Gruppen junger Araber, die die iPhones begrapschen und fragst dich, wie lange die Jungs wohl noch ruhig bleiben werden bzw. ob sie schon bemerkt haben, dass sie auch hier nicht die Spur einer Chance auf Wohlstand haben. Satt und sicher ist nämlich nicht alles, wenn das iPhone blinkt und dich die deutschen Mädels nicht mit dem Arsch angucken... Spannende Zeiten, auch ohne alten Audi Cabrio.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Redest du mit Scholz Recycling, die ja den Chinesen gehören, gehen 50% der Edelmetalle aus den Kats in die Umgebung. Von den restlichen 50% werden über 90% recycelt.


    Wasserstoff verbrennen? Phänomenal. Da entstehen keine NOx. Nein. Nein.


    An den nur 50% Wirkungsgrad der Brennstoffzellen kommst du elektrochemisch auch nicht vorbei. Dazu noch das Desaster bei der Gewinnung des H2. Das perfekte Energiegrab.


    https://www.spektrum.de/news/h…utos-eine-zukunft/1523803


    Aber natürlich supergeil für alle, die hochsubventioniert über Jahrzehnt daran spielen durften und dürfen.


    Am Ende wird sich das wirtschaftlichste System durchsetzen. Deshalb gingen der Sozialismus, Quelle, Grundig, Neckermann, Telefunken etc. zu Grunde. Its the economy! Immer! Alles andere ist politisches Gefasel. Aber Mathematik schlägt Politik.

    Bei Wasserstoff ist es wie bei Verbennern. Man braucht einen Sack voller Edelmetalle, die am Ende der Nutzungsdauer per Abgas über die Landschaft verteilt wurden. Dagegen bleibt das unedle und vergleichsweise häufige Kobalt und Lithium beim eAuto vollständig im Auto und kann recycelt werden.


    Hydrolyse ist nicht komplex aber ein Energiegrab. Brennstoffzellen bzw. deren Membrane sind auch nicht komplex, man kommt aber schwer ran, was den Spaß teuer macht. Teuer liebt ja aber unsere Verbrennerindustrie. Gern baut die noch ein paar Filter und Kats mehr ein bzw. an. Damit wird der Spaß immer komplexer und teurer. Die einfache, für viel von deren Invest und Arbeit den Tod bedeutende Technologien können die sich nicht begeistern. Müssen sie auch nicht, dann kommen sie halt weg. Global gesehe ist das marginl, für Deutschland wäre es der k.o.-Schlag.


    Wasserstoff ist technisch nicht sicher dauerhaft speicherbar. Es gibt keine undurchlässigen Dichtungen. Entsprechend heißt dass für Rentner mit H2-Auto: Auto hat 3 Wochen gestanden, Tank leer, weil verflüchtigt. Herzlichen Glückwunsch. Aber trotzdem wird diese Technik gern als Zukunft verkauft. Ähnliche wie die bereits 1960 für 1990 angekündigte Kernfusion.


    Bereits seit mehr als 25 Jahren lassen Benz und BMW Wasserstoffautos fahren, deren Marktreife jeweils für 5-10 Jahre in der Zukunft angekündigt wurde. Nach Tesla erkannte man, dass es sich lohnen könnte, nun endlich einfach das Maul zu halten, um sich nicht noch weiter lächerlich zu machen.


    Für Wasserstoff zahlt der Bund den Herstellern hunderte Millionen. Ein Geldgrab ohne Ende, obwohl die die Chance hatten, aus dem Cashflow zu forschen. Nun wird absehbar der Cashflow unter Druck geraten, weil man zu lange die alte Kuh melken und nicht in frische Kälbchen investieren wollte.


    Bei der Kernfusion stehen wir aktuell bei 2030-2035. Ab 2025 dann werden wir
    bei 2040-2045 stehen. Nicht, dass der Betrug irgendwann messbar wird.

    Außerhalb Deutschlands ist bei 130 km/h Schluss. In Deutschland zunehmend auch. Statistische Ausreißer wird es immer geben. Ich kenne noch 2 Leute, die bis heute Trabant fahren. Ausschließlich.


    Anja mit seinen anfallartigen, plötzlichen Spontanfahrten ist sicher eine Randgruppe, die später aus finanziellen Gründen gar nicht mehr fahren wird.


    Für Massenhersteller ist die Masse interessant und nicht eine Nische die eh kein Geld hat.


    Anja hat aber sowieso das Henne-Ei-Problem, was beweist, warum er schlecht bezahlter Angestellter ist. Wer gewinnen will, muss wagen. Wer nichts wagt verliert schlussendlich alles.