Beiträge von 01833

    Wes meinst du genau mit "Faktor"


    Jahresmiete zu Kaufpreis+Renovierungskosten?


    So billig wird man aber kaum eine Immobilie bekommen.


    Ähh... Ja (Kaufpreis + Nebenkosten + Sanierungskosten) / Jahresnettokaltmiete = Faktor


    Und... doch, zu Zeiten in denen die Massen nicht kaufen, kauft man zu Faktoren < 10. Später dann, wenn die Massen kaufen, verkauft man zu Faktoren > 25. Der Gewinn liegt, wie immer, im Einkauf.


    Deshalb ja am liebsten Spezialsituationen, in denen das Kaufinteresse gering und das Verkaufsinteresse hoch - sehr hoch ist. Ich denke aber, die Zeiten nach 2008 werde ich in diesem Leben nicht mehr erleben. Somit bin ich raus aus der Diskussion, denn alles mit Zielrenditen unter 10% sehe ich als Liebhaberei. Kann man machen, aber es gäbe dann lukrativere Anlagemöglichkeiten.


    Mit deinem Einkommen ist diese Diskussion jedoch vollkommene Zeitverschwendung, da sowohl die Kreditsumme massiv begrenzt als auch kein Puffer für irgendetwas vorhanden wäre. Gehe mit deinen Einkommensnachweisen zur Bank und staune... Da sollte man froh sein, dass deutsche Banken nicht, wie in den USA, jedem das Geld hinterher tragen.


    250 km sind über 5 h Fahrt. Naja, wenn sich das irgendwie rechnet, liegen die Stundensätze in Bereichen, in denen ich nicht über Mehrfamilienhäuser als Altersvorsorge/Geldanlage nachdenken würde.


    Ich kalkuliere nach 27 Jahren im Markt mit 15% Leerstand und einer gehörigen Investitionsrücklage. So habe ich die letzte Krise hier im Osten überstanden, in der wir teilweise deutlich mehr als 15% Leerstand bei Grossvermietern hatten.


    Und sage mir keiner, dass das in westdeutschen Ballungsräumen nie passieren wird! Wir haben in Dresden 2008 Häuser für <1000€ den Quadratmeter eingesammelt. Zur gleichen Zeit habe ich in München zwei Perlen mit insgesamt 1500 m2 für knapp über 2500€/m2 gekauft. Ende des Jahres werden die lockere 10000€/m2 bringen. Ich denke, aktuell ist eher eine gute Zeit Immobilien abzustoßen, sein Portfolio neu zu ordnen und abzuwarten was kommt. Ich glaube nämlich weder, dass 10000€/m2 in München noch 3500€/m2 in Dresden langfristig nachhaltig sind geschweige denn irgendwelche Wertsteigerungen zu erwarten sind. Wer bitte sollte auskömmliche bzw. rentable Mieten zahlen können/wollen. Langfristig betrachtet, also für die kommenden 25 Jahre. Was würde z.B. in München passieren, sollte es Siemens, Allianz, BMW oder allen dreien schlecht gehen? Im Osten hatten wir das schon. Live, über 2 Jahrzehnte. Das härtet ab.


    Wenn du ein Haus als Altersvorsoge willst, musst du vermieten. Willst du vermieten, muss jeder Schaden zügigst repariert werden, da Mieter Rechte haben. Entsprechend fallen Bastellösungen und Selbstbau aus. Wohnst du in den eigenen 4 Wänden, möchte ich sehen, wie du eine Altersvorsorge hinrechnest. Man spart zwar eine fiktive Miete, hat aber im Einfamilienhaus deutlich erhöhte Nebenkosten und auf den Quadratmeter umgelegt ungleich höhere Wartungskosten.


    Nebenbei sehe ich für die aufziehenden pseudosozialistischen Zeiten mit immer mehr Regulierung und staatlichem Durchgriff die besten Zeiten für private Kleinvermieter in der Vergangenheit. Deshalb auch Neuordnung und Abstoßen aller privat gehaltenen Immobilien nach der Spekulationsfrist. Das ist aber nur die Privatmeinung eines Bewohners von Dunkeldeutschland. Für den worst case sind mir Immobilien zu immobil, wenngleich mir aktuell die Ideen fehlen, was ich mit dem frei werdenden Geld machen werde.

    Das Preisthema habe ich auch, aber am Ende ist dann wiederum der Zins niedrig. Denn die Entscheidung wäre ja: Entweder günstigere Immobilie, dafür höherer Zins, oder teure Immobilie und niedrigerer Zins (derzeit).
    Handwerklich bin ich recht fit, vieles Anfallende könnte und würde ich auch selbst machen.


    Wird der Faktor nicht aber ein wenig nebensächlich, wenn man weiß das die Immobilie immer bewohnt sein wird? Ob sie nun ein, oder zwei Jahre später refinanziert ist, wäre mir egal. Ist ja eh ein langfristiges Invest!


    Weiß man, dass die Immobilien IMMER bewohnt ist? Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Ich bin seit 1992 im Immobilienmarkt mit eigenen Wohnungen/Häusern dabei und kalkuliere so, dass ein Leerstand von 10-15 % ohne in Bedrängnis zu kommen, abgedeckt ist.


    Das "selber machen" ist meines Erachtens überbewertet. Schau dir z.B. Heizungs- oder Fußbodenarbeiten an. Da laufen im Vergleich zu den Materialkosten marginale Lohnkosten auf. Außerdem sollte man nicht alles ein bisschen können, sondern sich auf das konzentrieren, was man gut kann. Damit verdiene zumindest ich dann doch ein wenig mehr, als mich eine Elektriker kostet.


    Meine "besten Stücke" habe ich zu Faktoren um 8 gekauft. Ich sehe den Faktor als entscheidend, um eine adäquate Rendite zu erwirtschaften und sehe aktuell bei Faktoren um Bereich > 25 ... 35 kein wirkliches Potenzial mehr.

    Seit 2012 habe ich kein Haus mehr gekauft. Nicht, dass ich nicht gewollt hätte. Die Preise passen einfach nicht mehr. Um eine sinnvolle Rendite zu erreichen, sollte man nicht mehr als Faktor 12 bezahlen. Unser Ziel waren immer "Spezialsituationen", wie Pleiten oder Scheidungen und dadurch dann < Faktor 10. Dann macht es Spaß in Immobilien zu investieren.

    Bei TT und auch anderen Foren haben sich eben doch einige User abgewendet, und das dann Themen einschlafen das ist normal.


    Anderes Thema ist aber wohl sicher auch es durch die Niedrigzinspolitik kaum noch billigen Depots mit billigen Ordergebuehren mehr für private Kleinanleger gibt. Bei so 20.000€ verteilt auf 5-8 Posten, also 2.500€ bis 4.000€ pro Posten. Jedenfalls nicht mehr bei Banken und Onlinebanken.


    Wenn dann muss man heutzutage schon zu reinen Onlinebrokern wie Banx gehen. Aber denke das schreckt doch viele Leute ab. 0,14% bei einem Minimum von 3,90€ bis 5€ je nach Börsenplatz sind aber schon okay.


    Dein Postfach ist voll, deshalb hier: Hättest du 2008 z.B. deine 2500€ in Apple gesteckt, wären heute inkl. Dividenden mehr als 30000€ auf deinem Konto. Hätte. Wären.


    Gleiches bei Google, Facebook und noch viel mehr bei Amazon.


    Das Thema wurde damals im gleichen Stil wie die Elektroautos „diskutiert“. Endlosleier von Scheinargumenten.


    Tja. Mehr gibt es dazu tatsächlich nicht mehr zu sagen, außer, dass bei derartigen Gewinnen die Börsenspesen keine Rolle spielen. Lächerliche Nebenkriegschauplätze derer, die um 0,10€ an der Butter zu sparen, gern 5 km mit dem Auto fahren. Oder eben Getränke etc. mit dem Auto kaufen, anstatt nur marginal teurer, liefern zu lassen und dabei Zeit und Autoverschleiss zu sparen.


    Grillkohle und Markenbenzin beschäftigen über Monate die Diskutanten. Offenbar ist deren wirtschaftliches und persönliches Fortkommen bereist komplett geklärt, da man sich den Marginalien widmen kann.


    Arbeit ist der Tausch von Lebenszeit gegen Geld. Da Lebenszeit relativ begrenzt ist, sollte man Marginalien weg wischen und sich um Wesentliches kümmern. Sollte. Tut man aber nicht. Schade aber auch.

    Ich gerade hier ein bisschen intensiver in einem 2016 eingestellten Aktienthema herum gelesen. Erstaunlich. Dieses Thema läuft mangels Interesse aus, obwohl die Märkte boomen. Dafür diskutiert man Grillkohle... Naja.


    Aber
    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] hat damals heftig bei den Aktien mit diskutiert, so 2008/2009. Damals hättest du die Chance auf Wohlstand, wenn nicht Reichtum haben können. Wenn du außerdem dieser Martyn sein solltest, was stiltechnisch passt, dann brauchen wir auch hier nicht mehr weiter zu diskutieren. Gar nicht mehr. Zu keinem Thema. Dies, weil es letztlich sinnlos ist. Du hast zu allem und jedem eine wachsweiche Meinung und scheinst dazu noch inkonsistent zu handeln.

    Schade für dich. Schade um die Zeit für mich.

    Du hast Recht und ich habe meine Ruhe. Meine Vergleiche sind immer schlecht. Nur habe ich nicht verglichen, sondern versucht den Sinn eines Alleinstellungsmerkmals zu erläutern.


    Einfach mal einwirken lassen: https://youtu.be/qZQOTyNYsow


    Wenn du Dueck seit mehr als 10 Jahren auf dem Radar hast und seine Ideen und Prognosen durchdenkst und aufgreifst, bist du heute mehrfacher Millionär, allein mit Amazon und Google.


    Müsste ich ein Denkmal für einen meiner „Unterstützer“ bauen:


    1. Platz: Gunter Dueck
    2. Platz: Steve Jobs
    3. Platz: Jeff Bezos

    Warum sollte man konkret werden, wenn man so schön spekulieren kann. Straßenbeleuchtungen sind genormt, Städte haben ganz konkrete Richtlinien, die sich nur marginal unterscheiden. Mechanische Beanspruchungen spielen bei ortsfesten Systemen ohne jede Art von Dynamik nur im Traumzauberland eine gewisse Rolle. Nein, auch die Streckgrenze der Kabel wird für eventuelle Anprallereignisse nicht deutlich erhöht.


    https://www.erfurt.de/mam/ef/l…e_strassenbeleuchtung.pdf

    Diese Rechnung geht aber nur auf wenn ein Unternehmen viel Gewinn macht und nicht schon anderweitig Steuersparmöglichkeiten nutzt.


    Wenn ein Unternehmen schon etliche Steuersparmöglichkeiten anwendet oder wirklich nicht sonderlich viel Gewinn abwirft, und deshalb ohnehin einen recht niedrigen Steuersatz hat, dann funktioniert das nicht mehr.


    Ich sag es nochmal und entschuldige mich vorab prophylaktisch: typische Angestelltendenke


    Wenn Ikea 0,4 % Steuern zahlt und nun kostenlos Strom anbietet, reduziert sich der Steuersatz vielleicht auf 0,39 % (nur mal so fiktiv). Wenn ein Unternehmen "nicht sonderlich viel Gewinn abwirft", ist es kein wirkliches Unternehmen, sondern verkapptes Hobby oder sterbendes Unternehmen. Ist es in dieser Situation, wird es keine eTankstellen aufstellen, weil es in Zukunft eh tot ist.


    Unternehmen sind gegenüber ihren Aktionären verpflichtet, jede legale Steuersparmöglichkeit zu nutzen. Alles Andere wäre bei Aktiengesellschaften eine Veruntreuung betrieblicher Mittel!


    Meine Firmen haben einen Rahmenvertrag mit einem Energielieferanten. Wir verbrauchen um die 550 MWh pro Jahr, sind also im Prinzip ein kleiner Fisch im Gegensatz zu Aldi und Co. mit tausenden Filialen voller Beleuchtung, Klimaanlagen und Kühltruhen. Trotzdem zahlen wir im Gegensatz zum Haushaltskunden keine 15 ct/kWh (Zum genauen Preis ist vertraglich leider Stillschweigen vereinbart), während der Haushaltskunde schnittige 25 ct/kWh löhnt. Davon kommen, wie gesagt noch 19 % Umsatzsteuer runter und dann die Körperschaftssteuern und die Gewerbesteuern und und und, da am Betriebsgewinn auch einige andere, wenn auch marginale Abgaben hängen.


    Warum denkst du, setzen Aldi & Co. zunehmend auf Solar im Eigenverbrauch? Das sind bei denen nicht ganz so marginale Kosten. Blöd nur, dass der hohe Eigenverbrauch dazu führt, dass die durch die sozialistische Regierung in Berlin garantierte Rendite der Übertragungsnetzbetreiber dann auf immer weniger Nutzer umgelegt wird, der Strompreis insbesondere für Mieter somit immer weiter steigen wird. Nicht nur Aldi, auch McDonald, Lidl, Kaufland & Co., alle mit großen Dachflächen denken über Solar nach bzw. bauen schon fleissig.


    Wir haben auch ein paar, natürlich kleine PV-Anlagen. Die nutzen wir auch überwiegend für den Eigenverbrauch. An einem Standort testen wir einen "eigenen" Akku von E3DC. An einem zweiten Standort nascht nun der Nissan mehr oder weniger regelmäßig Strom. Spätestens 2019, eher Ende 2018 werden wir noch 2 Standorte mit Akkus ausstatten, um den Eigenverbrauch zu maximieren.


    Kleiner Spaß am Rande: Der für meine Firmen vereinbarte Preis gilt auch für die Privathaushalte von allen meinen Angestellten. Dies gilt nicht als geldwerter Vorteil, da es kein geldwerter Vorteil sondern nur eine Preisreduktion auf Grund einer Vertragsbündelung ist. Einzige Bedingung war, dass wir als Firma die Zahlung vorstrecken und das Inkasso bei den eigenen Leuten selbst übernehmen. Gerne doch!


    Was du so alles nicht praktikabel findest. Würden alle Menschen handeln, wie du es beschreibst, müssten die in Dresden, im Elbepark oder in Nickern oder in Gompitz pro Besuch mindestens 3 x umparken. Ich möchte bezweifeln, das die Masse das tatsächlich tut. Sollte sie es doch tun, bekenne ich mich zur Abartigkeit, mir einen für den jeweiligen Besuch günstigen Parkplatz zu suchen und auszuschwärmen. Da alle Läden, die schweres Zeug verkaufen im Osten Einkaufswagen anbieten, habe ich mit einem Zentralparkplatz kein Problem. Aber vielleicht gibt es bei euch ja keine Einkaufswagen, so dass man Umparken muss.


    Wenn es in Steinwurfweite eines Aldi eine "anderen Discounter" gibt, ergibt sich kein Alleinstellungsmerkmal für die Tankstelle. Dann tankt man dort und läuft mit dem Wagen von Aldi zum Lidl oder Getränkedealer.


    Ganz offensichtlich liebst du auch beim Einkauf die maximale Bequemlichkeit und meidest jeden unnötigen Schritt. Wie kommst du dann eigentlich auf deine empfohlenen 10000 Schritte pro Tag? 100000 Tastenanschläge ersetzen nämlich (leider) nicht die 10000 Schritte.