Beiträge von 01833

    Klar müssen Akkus gekühlt werden. Das Temperaturmanagement ist kriegsentscheidend.


    Hier noch was zur deutschen Industrie. Beinahe schon lustig, wie man beginnt aufzuheulen: https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ausbluten.html


    Was soll man auch forschen, wenn man alles besser weiß.


    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Wie regelt man gleich nochmal einem Pürierstab? Mit einem Getriebe? Oder einen Mixer.


    Wozu sollte man den konstruktionsbedingten Vorteil es Elektromotors mit dem Einsatz eines Schaltgetriebes verschenken? Vergleiche doch bitte die Kennfelder von Verbrennern mit denen von eMotoren. Das erklärt sich da ganz von allein und tut nicht weh.


    Klar kühlt Tesla auch seine Motoren und Akkus. Aber nicht mit einem strömungstechnisch irrsinnigen Kühler. Bei Verbrennern wiederum geht es nicht anders, da ja über 80% der Energie als Wärme raus müssen. Bei Elektromotoren sind es aber weniger als 30%, so dass Wasserkühlung nicht erforderlich ist. Und das Vollgasproblem, das du siehst, ist obsolet, da man mehrere 100 PS nur sehr selten auf Volllast abruft. Auch einen großen Audi mit über 400 PS fährt man nur selten Volllast.

    Es spielen doch nicht die Preise verrückt. Es sind die Marktteilenehmer, die verrückt spielen.


    Zu politischen Medien habe ich gar keinen Zugang. Dafür habe ich einen ziemlich weit oben sitzenden Kriminalisten als Nachbarn, der beim Grillen gern mal aus dem Nähkästchen plaudert.


    Früher hat meine große Tochter bis 2 Uhr auf der Prager Straße gekellnert. Danach ist sie mit der S-Bahn heim. Aus und vorbei. Das wäre heute als Frau nicht mehr möglich. Das hat sich geändert. Nicht nur gefühlt. Und eine offene Drogenszene gibt es am Hbf auch erst seit 2016. Auch Fakt, nicht gefühlt. Da hilft auch kein weltoffenes gesund beten.


    Ist mir aber jeweils komplett egal, da die Kollision nicht in meinem Umfeld stattfinden wird.


    Nochmal zum Thema: die Immobilien, die ich in Dresden kenne, die seit mindestens 2016 auf den Markt gekommen sind, weisen aus meiner Sicht alle eine gehörige Diskrepanz zwischen Kaufpreis und fiktivem Mietzins auf. Renditen <5% auf dem Papier werden gern gegen die Nullzinsen für Tagesgeld hochgerechnet. NUR ist es doch so, dass Immobilien bezüglich des Anlagehorizonts eher mit Aktien zu vergleichen wären. Und bei denen kann von Nullrendite beileibe keine Rede sein. Im Gegenteil. Außerdem sollte man bei Immobilien beachten, dass die Nebenkosten gehörig sind. Und die sind in jedem Fall verloren.


    Ob der Markt irgendwann kollabiert oder nicht, ist IMHO unerheblich. Dies ist kein Argument für oder gegen ein Investment mit lächerlichen bzw. vernichtenden Renditen.


    Man sollte sich als Nichtbesitzer schon wundern, warum seit etwa 2014 alle von Immobilien labern. Bei jedem Grillabend, jeder Party. Immer. Und es labern die von Betongold, die früher dieses Thema nie aufgeworfen haben bzw. z.B. mich seinerzeit, als ich noch kaufte für verrückt erklärt haben. Fragt sich am Ende, wer bzw. was verrückter ist.


    Ich war vorhin beim Notar und habe quasi unseren nahezu kompletten Ausstieg besiegelt. Wie behalten nun ab 2019 noch ein 8-Familien-Haus. Da würden im Falle des von dir besprochenen Zusammenbruchs alle Verwandten 1.Grades hinein gepresst werden können. Alles andere geht jetzt weg. Ich denke nämlich, diese Preise werden wir nicht so schnell wieder sehen.


    Wir verkaufen in der Spitze in Dresden-Striesen für 4500€/m2. Gekauft 2008 für < 1000€/m2. Die Leute sind irre. Irre. Irre. Erzielbar sind bestenfalls 9€ kalt. Macht Faktor 41 vor Verwaltungskosten etc. Macht dann real windschnittige 1,5% Zinsen vor Steuern. Nochmal: Irre. Vollkommene Verblödung. Aber ich habe mir vom Käufer sagen lassen müssen, dass man als Eigennutzer ja anders rechnet. Aha. Naja. Herzlichen Glückwunsch.


    Jedenfall denke ich mir meinen Teil, nehme das viele Geld und habe damit dann ein echtes Problem. Bei Aktien sehe ich aktuell nämlich auch nicht wirklich Druck einzusteigen. Also werden wir wohl einen bunten Strauß an Tagesgeldkonten eröffnen und die Kohle erstmal parken.

    Ein vernünftiger Kühlergrill macht auch bei Elektroautos sinn um Elektromotoren, Stromrichter und Batteriezellen zu kühlen damit sie nicht so schnell überhitzen wie bei Tesla ;)


    >> https://www.welt.de/motor/article131...hwaecheln.html


    Möglichst komplizierte Getriebe würden auch in Elektroautos Sinn machen. Zumindest für ZF. Und wenn man schon mal dabei ist, könnte man ja einen Zwangsauspuff an den Unterboden heften, als Gedächtnisauspuff für das 2014 aufgeflogene Kartell (https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Verdacht.html). Und wenn wir schon bei Regulierungsträumen sind, könnten die Elektroautos aus verpflichtet werden, sich 2 x jährlich beim Hufschmied beschlagen zu lassen. Viel mehr dummes Zeug fällt mir zu deinem feuchten Traum vom Kühlergrill irgendwie gerade nicht ein. Obwohl, eins ggf. doch noch: In Physik lernt man, zumindest in Sachsen, noch etwas über den Luftwiderstand und, dass Verwirbelungen aller Art schlecht sind. Nun rate mal, warum Tesla auf eine Kühlung per Grill verzichtet! Du darf 3 x raten, weil heute Mittwoch ist. Ein Heckmotor + Kühlergrill vorn ist meines Erachtens eher doof, denn dann zieht es im Innenraum immer dermaßen, dass man sich seinen Skoda 1000MB zurück wünscht, der hatte wenigstens seitliche Lufthutzen und neigte deshalb nicht so zu Überhitzungen, wie alles, was nachher kam.

    https://www.handelsblatt.com/dpa/wir...TDjPTwCyWY-ap1


    [USER="1238"]Anja[/USER] Klar, ich habe verstanden, dass man Akkus immer problemlos auf dem freien Markt kaufen kann und, dass die Kernkompetenz der deutschen Industrie die Gestaltung beeindruckender Kühlergrills ist. Nur leider braucht man demnächst keine Kühler, ergo keine Kühlergrills. Auch keine Abgasstränge, Getriebe, weniger Bremsen etc. etc.


    Nun hat es auch Herr Diess bemerkt, offenbar brennt die Hütte schon lichterloh. Und vermutlich beginnt man auch zu realisieren, dass die 3 als Studie in Norddeutschland fahrenden Elektrobusse kaum als gleichwertige Referenz gegenüber den 38000 Bussen von BYD in Shenzen gelten können. Zumindest, wenn man versuchen will, außerhalb Buntlands an Ausschreibungen teilzunehmen. BYD hat gerade im Juli und August einige Großstädte in Kanada gewonnen. Aber was ist schon Kanada gegen NRW, wo die Busse bald durchstichsicher ausgeliefert werden müssen.


    Spass bzw. Sarkasmus beiseite: Die Bonzen bekommen Angst. Nicht nur Mutti-Sichtschutzzaun-aber-offene-Grenzen-Merkel sondern nun auch die VW-Bosse. Wird demnächst Zeit, short zu gehen.


    Um die besten Zeiten sehen zu können, sollten sich die Deutschen Autobauer ein paar schicke Rückspiegel ins Regal legen: https://www.welt.de/wirtschaft/video...n-Rang-ab.html


    Die Reporterin hat im Schlusssatz leider Erfolgsmodus und Betrugsmodus verwechselt. Kleiner Faupax am Rande, aber wenn Toyota über 5 mrd verdient und VW nur 3,8 mrd, dann ist irgendwie klar, dass Masse zwar lustig aber nicht zwingend lukrativ ist. Kennen wir ja aber von Samsung vs. Apple.

    Interessiert mich nicht...


    Ich mache solche Arbeiten eben gerne, ganz einfach, da spielt Geld eben eine untergeordnete Rolle. Geld verdiene ich eben anderweitig. Und da ich nicht tagtaäglich zur Arbeit rennen muss, spielt auch Zeit keine Rolle.;)


    Stell dir vor, wenn es knackt und deine Mieter dein Argument "Interessiert mich nicht" einfach aufgreifen und keine Miete oder eine massiv gedeckelte Miete zahlen würden... Wie gesagt, wen das große Ganze nicht interessiert, der geht den Weg der Lemminge und wird am Ende mit Zitronen gehandelt haben. Ich muss auch nicht arbeiten, schon seit 10 Jahren nicht mehr, trotzdem tue ich es, einfach so, weil es Spaß macht.

    Das Problem von Leuten wie Spacko007 ist, dass die 25€ Stundensatz der billigsten Handwerker aus deren Sicht Wucher sind (weil sie selber nur 10€ Stundenlohn bekommen).
    Und Spacko007 kann sowieso alles besser als jeder Handwerker. Dass der Handwerker die Arbeit in 1/3 der Zeit und in besserer Qualität schafft, kapiert Spack007 nicht.


    Dass 25€ Stundensatz für einen Handwerker viel zu wenig sind, um davon sinnvoll leben zu können, ist eine andere Sache.


    Die 25 € netto sind zwar irre, aber hier im Dresdner Raum kannst du auch ganz legal mit Esten oder Letten bauen. Die machen es für die Hälfte, schlafen im Rohbau und verdienen damit immer noch das mehrfache eines Schuldirektors zu Hause. Ein Bekannter (Bauer an der polnischen Grenze) hat, als es noch ging, für die Spargelernte polnische Lehrerinnen (aus Ostpolen) beschäftigt. Die haben mit der Spargelernte ihr Jahreseinkommen mehr als verdoppelt. Seid froh, dass ihr im Westen noch ein Stück von diesen Entwicklungen entfernt seid (der Nachbarn-zu-Tode-Export-Industrie sei Dank), aber auch bei euch wird der Speck immer weiter runter geschnitten. Bei uns schneidet man unterdessen seit 1990 konsequent ins blutende Fleisch und der Westen wundert sich, dass der Osten AfD-Land wird. Kommt bei euch auch noch. Einfach noch ein bisschen Geduld, denn die o.a. Abwärtsspirale, demonstriert am Gebrauchtwagenmarkt braucht bei euch ein bisschen länger, weil die Fallhöhe einfach eine höhere war/ist.


    Spacko leidet an der deutschen Krankheit. Im Großen soll die Welt am deutschen Wesen genesen. Im Kleinen ist jeder sein eigener kleiner Gott. Tja. Das hat uns nicht dorthin gebracht, wo wir heute sind, aber es wird uns dahin befördern, wo viele unserer Nachbarn nun schon eine Weile sind.


    Im Kleinen musst du dein Geld ausgeben oder investieren, damit sich das regionale Rad weiter dreht. Im Großen musst du deinen Nachbarn ihr Zeug abkaufen und kannst die nicht nur mit deinem durch eine zauberhaft billige Währung abgewerteten Scheiß zukippen. Beides rächt sich. Langfristig. Immer.

    Meinte ich nicht und selbst wenn, würde ich das selber machen. Da weiß ich, dass das vernünftig wird, ich auf niemanden warten muss und Geld für so Kleinkram gebe ich schon gar nicht aus.


    Ich fasse mich besser kurz bzw. versuche zum nachdenken anzuregen:
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...-11979146.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/The_Market_for_Lemons


    Denken zu viele wie du, wirst auch du mit Zitronen gehandelt haben, denn wenn Geld stillsteht, ist es kein Geld mehr. Frei nach Simmel.

    Was heißt zeitkritisch? Kommt ja drauf an, was und in welchem Zustand man kauft. Was wir jetzt gekauft haben, hat drei vermietete Wohnungen im besten Zustand. Nur eine muss renoviert werden. Im Herbst fange ich damit an. Da die Mieter alle ganztags aus dem Haus sind, kann man auch Lärm machen.


    Renovieren? Wenn du damit Malerarbeiten und Fussbodenleger meinst, sind das Gewerke, die Soloselbständige zumindest bei uns für 25€ netto pro Stunde erledigen. Aber jeder wie er möchte.

    Klar kann man das. Ok, ich muss auch nicht mehr arbeiten in dem Sinne aber jahrelang renovieren braucht man trotzdem nicht. Und Zeit opfern? Ich nenne es auch Hobby. Mir macht sowas Spaß. Ich könnte nur handwerken, basteln oder schrauben.


    Wenn du vermieten willst, ist die Sanierung doch aber zeitkritisch. Siehst du es als Hobby, ok.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Naja, du kennst dich eben aus.


    Der „Vorteil“ der Immobilie ist, dass auch der private Anleger per Kredit das Eigenkapital hebeln kann. Das kann in Krisenzeiten aber zum genauen Gegenteil werden. Dann ist man ohne Cashpolster schnell angreifbar.


    Ich habe nach 2008 einige Häuser gekauft, die per Sondertilgungen im Zahlungsplan weit vorne waren, aber wegen der Krise die monatlichen Raten nicht mehr zahlen konnten. Die Banken haben da ganz kurzen Prozess gemacht und wegen der Sondertilgungen trotz Schleuderpreisen auch ihren Schnitt gemacht.


    Heute sind die Zeiten anders. Aber heute kaufen mir eindeutig zu viele. Insbesondere zu viele Laien, die durch niedrige Zinsen angegeilt werden.


    Faktor 12 sind ohne Leerstand 8% vor Steuern. Heute sind aber <20 bereits „Schnäppchen“. 20 heißt aber 5% vor Steuern, Reparaturen, Leerstandsrisiko, Verwaltungskosten.


    Dann ist es einfacher, sich Daimler mit 6,9% Dividende als selbstreparierendes System ins Depot zu legen. Gehen die nämlich komplett unter, haben wir in Süddeutschland Bürgerkrieg und die Immobilien kacken mit ab... Nur mal so als Denkanstoß.


    Oder stell dir vor:
    - Opel schliesst
    - Ford zieht sich aus Europa zurück
    - Benz und BMW reduzieren die Stückzahlen auf 50% wegen elektro


    Dann könnte BYD günstiger sein. Demnächst größter Akkuproduzent der Welt, KGV <21.


    Man kann sich Vieles vorstellen, definitiv sollte man aber immer ein wenig abseits der Herde grasen und im richtigen Moment mutig in die Gegenrichtung laufen.