Beiträge von 01833

    Du sprichst von der Antriebstechnik. So ein Auto besteht aber aus viel mehr.


    Zum Thema Diesel glaube ich nicht, dass der tot ist. Es ist noch immer die effektivste Art einen Verbrenner anzutreiben. Ich fahre schon immer Benziner, weil ich persönlich Diesel überhaupt nicht mag und was die Direkteinspritzer inzwischen hinten an Ruß und wahrscheinlich auch Stickoxid raushauen, ist auch nicht OK und dass da die Grenzwerte eingehalten werden, glaube ich auch nicht wirklich.


    Die gleichen Quellen, die heute auf den Diesel einhauen, schreiben in ein paar Jahren, wie furchtbar die Rohstoffgewinnung und die Entsorgung bei den Batterien ist. Auto fahren ist nicht gut. Wer das nicht will, muss mit dem Fahrrad fahren.


    Wer schon einmal zumindest in einem Tesla mitgefahren ist, weiß, dass dieser Newcomer alle anderen Teile des Autos auch recht gut beherrscht bzw. sich kompetente Lieferanten ausgesucht hat. Auto kann letztlich jeder, siehe Magna oder NedCar oder Valmet.


    Den Diesel, besonders die kleinen Exemplare, sauber zu bekommen, führt zu Unwirtschaftlichkeit.


    „Quellen“ aller Art sind mir relativ egal. Ich suche neben der Arbeit nur permanent nach neuen Möglichkeiten, mit meinem Geld Geld zu machen. Deshalb versuche ich das Politische auszublenden und lese kaum noch deutsche Qualitätspresse, da bei uns alle die gleiche Melodie blöcken.


    Frag die Grünen: Fahrradfahrer, die Fleisch essen, gehören sicher auch weg.


    Umweltschutz ist das Eine. Religiöser Eifer, wie in Deutschland praktiziert hat damit nichts zu tun. Es endet zugespitzt in Faschismus oder Ökoeuthanasie, nenne es wie du willst. Es gibt ja bereits Argumentationen, die dahin gehen, die Stückzahl der Individuen zu reduzieren, in dem Familie und Kinder schlecht geredet werden. Klappt ja auch schon wunderbar. Die Wurzel der Grünen liegt bei den Kommunisten, die andernorts in Lagern maschinell Menschen töteten. Braun = Rot. Alles eine menschenfreundliche Sauce. Aber wir wollen nicht politisch werden.


    Jedenfalls sehe ich die deutsche Industrie wanken. Und wankt sie tatsächlich, wird es sozialstaatlich sehr spannend. Da helfen alle Konservierungsversuche nicht mehr weiter.


    Ich werde wieder berichten, wenn unser eNV 200 die 50 tkm auf dem Tacho hat. Alles andere ist eh nur Spekulation.

    senderlisteffm


    Was sagst du zu o.a. Artikel aus Nature. Die Diesel-Grenzwertüberschreitungen kosten nach deren Rechnung 38000 Menschen pro Jahr das Leben. Zusätzlich zu den über 60000 toten durch „korrekte“ NOx-Emmissionen. Alles bezogen auf die EU. Rechnerisch. Nun ist es im Gegensatz zum Rauchen und Saufen aber so, dass man es sich nicht heraus suchen kann, welche Luft man atmet oder seinen Kindern anbietet. Kommen in verbraucherfreundlichen Ländern Klagen, ist der Diesel endgültig am Ende.


    Zugespitzt bezogen auf Nature: VW schummelt pro Jahr allein in Deutschland 1800 Menschen zu Tode. Zusätzlich zu den legal mit NOx vergasten Menschen. Gäbe es stichhaltige Gegenstudien, kämen die bei Nature, die sind nämlich unabhängig, im Gegensatz zur deutschen Qualitätspresse. Aber der Versuch Affen zu vergasen scheint VW ja nicht die gewünschten bzw. stichhaltigen Ergebnisse gebracht zu haben.


    Letztlich ist der Diesel schon heute tot, wenn man sich ehrlich macht. Volvo und die Japaner haben die Entwicklungen eingestellt. In USA und Asien ist er als PKW praktisch unverkäuflich. Damit wird er auch für die verbleibenden Märkte unattraktiv, weil tendenziell immer teurer.


    100 Jahre Erfahrung scheinen, wie so oft, eher Hemmnis als Vorteil zu sein, weil permanent gegen „das haben wir schon immer so gemacht“ und „das haben wir noch nie so gemacht“ gekämpft werden muss. Außerdem hat man die Gewerkschaften als Besitzstandswahrer im Boot, die auch bei Getriebe-, Auspuff- etc. -herstellern am Fleischtopf sitzen und höchst erfolgreich mit bremsen.


    Für Tesla gilt meines Erachtens, dass Musk sich genau in die Dinge verkeilt, von denen alle anderen sagen, es ginge aus 100en Gründen nicht. Ebenso bei Space X. Letztlich geht es nicht um Fan oder Bashing, es geht um Disruption und das Abschneiden alter Zöpfe.


    Bei Tesla muss ich immer an VW-Piëch denken. Elektro hielt er für technisch nicht machbar, aber 1000 PS waren ok. Und seine Antwort auf den Dacia war „der gebrauchte Golf“. Herzlichen Glückwunsch, wenn solche Leute die Vorturner sind. Suchen in der Vergangenheit die Zukunft und lassen ihre Arroganz öffentlich raus. Danach kam ein Straftäter an die Spitze. Heute turnt ein Mitläufer vor. Deshalb sollte man sich ernsthaft Sorgen machen, falls man bei denen oder für die arbeitet oder in deren Heimat wohnt.


    Daimler sehe ich nicht anders. Zetsche stellt sich 2015 vor die Presse und bescheinigt sich eine weiße Weste. Fraglich ist für mich persönlich, warum man diesen Menschen weiter an der Spitze hält. Zumindest mal scheinen die Aktionäre nicht so recht glücklich mit Daimler zu sein. Die werden ggf. eher zum Übernahmekandidaten als Tesla, wobei diesen Gewerkschaftsladen sich hoffentlich niemand ans Bein bindet.


    Tesla: Totgesagte leben länger. Musk war nie ein „Feiner“. Ich bin gespannt, ob er genug Cashflow für die Selbständigkeit generieren kann. Aktuell sieht es sooo schlecht gar nicht aus.

    Da gebe ich Dir 100 % Recht. Zudem halte ich TESLA nicht für einen Automobilhersteller, sondern für eine Technik Bastelbude. Model S und X sind überteuerte Kleinserien Versuchsträger.


    Beim Model 3 wird das denen das Genick brechen. Die Bremsprobleme waren sicher nur ein Vorgeschmack.


    Das kann nur funktionieren, solange man keine wirkliche Konkurrenz hat. In der 40000 Euro Klasse haben sie die aber.


    Ich wäre vorsichtiger. Nokia hielt Apple früher auch für einwwen eher defizitären Computerhersteller. Und Kodak hielt Digitalfotografie für eine Mode. Und Bismark hielt sogar das Auto für eine vorübergehende Mode.


    Am besten wartet man ab und glaubt nicht alles, was die deutsche Qualitätspresse zu berichten weiß. Ein Bekannter aus meiner Lehre arbeitet bei VW und testet dort Elektroautos aller Hersteller. Er jedenfalls ist nicht wirklich sicher, ob die Deutschen nicht doch zu spät kommen könnten.


    Die Stückzahlen von Tesla sind weder Kleinserie noch Versuchsträger. http://live-counter.com/TESLA/
    https://teslamag.de/tag/absatz


    Porsche muss man basierend auf deren Zahlen ansonsten auch nicht mehr ernst nehmen. Nach 50 Jahren noch immer Nische... und nur etwas mehr als doppelt so viele Autos wie Tesla, trotz weltweitem Vertrieb, Konzernmutter mit tiefen Taschen etc.


    https://de.statista.com/statistik/da...e-nach-modell/


    Wenn schon Bashing, dann bitte qualifiziert.


    Am spannendsten an Tesla finde ich selbst aber sogar das Ladenetz, das ein dickes zukünftiges Kaufargument darstellt. Man kann exklusiv laden und muss nicht sein teures Auto in die Schlange hinter den 500er Fiat stellen. Wie werden Porsche, Benz & Co. dieses Problem lösen? Ich fürchte, die sehen das Problem noch gar nicht, weil sie denken, dass es sie nichts angeht, wo die Autos laden.


    Über Vorgeschmäcker muss man auch bei deutschen Autos nicht reden. DSG, Steuerketten, Turbolader, Dieselbeschiss... viel mehr muss man nicht auffahren. Mein Nachbar hat seinen Touran nach 6 Monaten zurück gegeben, weil man die Elektronik trotz x Versuchen nicht zuverlässig zum Laufen bekam. Glashaus? Steine? Vorsicht bitte! Er ist Ossi, durfte also VW erst seit 1989 kaufen. Das tat er. Bis 2018. Nun hat er einen Toyota gekauft.


    Was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Schummel-Diesel? https://www.nature.com/articles/nature22086.epdf


    Naja. Nicht so! Oder? Und Nature ist nicht irgendwer. 38000 Tote? Sollte man mal in den USA ausdiskutieren, wo Menschenleben etwas wert sind... Bei uns dient der Verbraucherschutz dagegen ja eher dem Schutz der Konzerne vor dem Verbraucher. Man hat sich verzockt und verrannt und sucht nun krampfhaft Argumente, sich in die Zukunft zu schleppen, weil die eigenen Investitionen sonst weg wären. Alternativlos sozusagen.

    Korrekt. Zusätzlich zum restlichen Benziner und Dieselmarkt. Denn realistisch betrachtet (und da werden mir alle recht geben, die kalkulatorisch Ahnung haben und ggf. für ihre Mitarbeiter Autos leasen oder selber Mitarbeiter sind und ein Auto für Heim und Arbeit brauchen) rechnet sich ein E-Auto erst bei massiven Zuschüssen beim Kauf.


    Selbst einfachste Überschlagsrechnungen der Kosten werfen ein riesiges Problem für das E-Auto auf.


    Hierzu empfehle ich dringend Kontakt zum Fuhrparkmanagement der Post und von Dominos Pizza aufzunehmen. Beide träumen durch Elektro von Kostenkappungen um > 50 %!


    Wir haben einen Kunden, der pendelt seit Anfang Juni 2018 täglich Leipzig - Dresden - Leipzig mit dem eGolf. Wir haben Kundinnen, die pendeln täglich einen Renault Zoe leer. Das aber seit 2015 bzw. 2016. Witzig dabei: diese Damen arbeiten im Fuhrparkmanagement ihrer Firmen, so dass ich einfach mal unterstelle, dass Mathematik und TCO denen geläufig sein sollten.


    Unter dem Strich gilt aktuell: es kommt darauf an...


    Aber da die Akkupreise ja regelrecht kollabieren, rechnet es sich absehbar für immer mehr Anwendungen. Und dieses Rechnen höhlt den Restmarkt aus, da der Overhead der klassischen Hersteller dann tendenziell auf immer weniger Autos umgelegt werden kann.


    Ich persönlich sehe das Feld der Entscheidung sowieso in Asien. Denen, ist ihren 4 Milliarden Einwohnern, ist es heute schon relativ egal, welche Befindlichkeiten wir in Europa so haben. Und sofern in Asien die Anteile beginnen, sich zu verschieben, sind wir ganz fix bei der CashCow von VW und BMW. VW verdient in Deutschland keine 400€/Auto. In China aber >3000€. Knackt es dort, knackt es ganz laut auch in Deutschland.


    Buchempfehlung: https://www.amazon.de/Wer-kriegt-Kur...s=dudenhöffer


    Nicht alles wird eintreffen. Trifft aber nur 1/3 ein, wackelt in Deutschland die Wand.


    Wenn du heute eine Anwendung hast, bei der du konstant und planbar Strecken abspulst, die den Akku täglich möglichst weit leer fahren, kommst du heute schon ohne gesund zu rechnen in die schwarzen Zahlen. Alle Elektroautofahrer, die ich kenne, genießen es außerdem, nahezu wartungsfrei und ohne Tankstopps an der Tankstelle zu fahren. Die meisten von denen fahren zu Hause voll los und laden entweder auf Arbeit oder fahren den Akku eben nur einmal täglich leer. Für den Urlaub und das Wochenende gibt es Carsharing oder Miete.


    Ich selbst fahre einen alten Verbrenner, da ich unplanbar und viel fahre. Kämen reale Reichweiten um 350 km wäre ich aber sofort dabei.


    Bis dahin testen wir seit Anfang Juli einen Nissan eNV200, den wir im Zweischichtbetrieb nutzen und täglich mit knapp über 300 km füttern. Da zwischen den Schichten jeweils eine Lücke liegt, ist es kein Problem den Akku zu füttern. Auf dem Papier rechnet der sich. Und wenn der sich bis kommendes Jahr auch real rechnet, fliegen einige Kangoos raus. Ehrlich gesagt wäre es spannend, alle 20 vergleichbar genutzten Kangoos auszutauschen. Ist zwar Pillepalle und wir sind eine Hanswurstfirma, aber warum sollte Hans Wurst nicht die Großen bei den Eiern packen?


    Stromknappheit und andere gern erzählte Märchen sehe ich dabei nicht als Problem. Als Eigner mehrerer WKAs im windreichen Teil Deutschlands kann ich Geschichten erzählen, wie viele Stunden unsere Anlagen abgekoppelt werden, weil zu viel Strom im Netz ist.


    Ausserdem ballern wir ca. 25% der Ladung vom eigenen Dach rein. Zumindest beim ersten eAutochen.


    Das ist das erste Auto, das ich jemals geleast habe. Damit ist das Risiko minimiert und schon heute kann ich sagen: Die Fahrer sind angefixt. Elektro zu fahren ist supergeil, weil sogar ein Hundefänger zum Dynamiker wird und man tatsächlich sehr ruhig unterwegs ist. Natürlich könnte man auch einen Audi holen, der ist auch schön leise, nur kann der keine Europalette zuladen. Geschweige denn 2 Paletten.


    Was auch Fakt und brandgefährlich ist: Man wird von Kunden und Lieferanten permanent angesprochen. Irgendwie scheinen viele zu warten, ob die Zahlen stimmen. Es scheinen sich zumindest in meinem Umfeld viele, insbesondere VW-Käufer verarscht und abgezockt vorzukommen und warten nun auf den Moment, den Finger zeigen zu können. Das sehe ich an unserem Nissan als das gefährlichste. Pizza und Post schön und gut, aber Handwerker?!


    eAuto als Nischenmarkt bis 2025 oder gar 2030? Spannend. Allein schon unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz mit Faktor 2-2,5 gegenüber modernden Verbrennern. So lange wird die Industrie die Leute nicht verdummen und die Chinesen nicht aufhalten können. 2030 werden voraussichtlich in Norwegen, Holland und Paris keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Meinst du einer der dortigen Bewohner wird sich dann 2028 oder 2027 noch einen neunen Alten kaufen? Die Welle läuft und Deutschland sollte dringend versuchen mit zu schwimmen.


    Vergleiche mal deine Zeitachse mit Internet oder Smartphone.

    Eine SIM fürs Smartphone + eine Multicard für den LTE Router und schon hast du alles aus einer Hand. Kommt sicherlich drauf an, ob man in München auf ewig 3G Resteverwertung betreiben möchte oder die mal was Neues versuchen. Seit fast 2 Jahren keinerlei Veränderung am Free Konzept zuzulassen ist schon merkwürdig, noch mal 2 Jahre und die Konkurrenz hat 3G abgeschaltet. :D


    Ich denke, Mobilfunk wird absehbar nicht die Bandbreite hergeben, die es erlaubt, dass ein bedeutender Anteil an Usern aus dem Festnetz wechseln könnte. Wenn es einzelne Leute tun und es bei denen genug Bandbreite gibt, sollten sie tunlichst die Klappe halten, damit nicht mehr wechseln und das System überlasten.


    Gangbar, zumindest praktizieren wir es so, ist es zur Kostensenkung eher, in hochwertige WLAN-Technik zu investieren und Zugänge in der Nachbarschaft zu sharen. Bei uns zu Hause hängen 4 Haushalte an 1x 100 MBit von Kabeldeutschland. Die Netzwerktechnik dafür hat um die 500€ gekostet.


    Aber auch diese eigentlich missbräuchliche Nutzung würde bei weiter Verbreitung des Sharings nur dazu führen, dass der Preis pro Einzelanschluss steigt. Schließlich hat der Anbieter auch gerechnet und unterstellt sicher nicht nur ein Marktpotenzial 1:4.


    In unseren Büros haben wir die Wlans offen (abgeschirmte Gastnetzwerke). Sehr beliebt bei an der Haltestelle stehenden Schülern... Da spart man halt Mobilvolumen. Und die Störerhaftung ist ja letztlich kein Problem mehr, wenn man eine Startseite hinterlegt.

    Ich finde zeitgemaesse Kommunikationsmoeglichkeiten fast wichtiger als Wasser und Strom.


    Denn geniessbares Wasser findet man in Mitteleuropa immer nicht allzuweit seiner Behausung. Strom kann man erstens notfalls auch selber machen, zweitens ist der Nutzwert eines elektrischen Kuehlschranks gegenueber einem Gaskuehlschrank, oder einem elektrischen Buegeleisen gegenueber einem Kohlebuegeleisen, elektrischem Licht gegenueber Kerzen und Petroleumlampen, garnicht so gross.


    Frage mal im Krankenhaus deines Vertrauens nach, ob die lieber Strom oder LTE hätten! Viele Krankheiten lassen sich heute heilen oder zumindest behandeln. Verblödung leider nicht!


    Dein Wasserversorger sollte dir mal das Wasser abstellen. Für 4 Wochen. Und deinen Nachbarn auch. Denen sollte er aber sagen, das er es für dich tut. Dafür könnte dann o2 einen LTE-Mast für 4 Wochen aufstellen, damit du ggf. noch den Notarzt rufen kannst, sofern der ohne Strom sein Handy laden konnte.


    Wenn Hirn verteilt wird, sollte man drängeln. Manchmal führt Zurückhaltung zu gar nichts.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben. Lernt man in jeder Dorfschule, auch ohne LTE.


    LTE im Garten ist exakt so sinnvoll wie LTE auf dem Klo, im Supermarkt oder im Freibad. Du immer mit deinen Freibädern... Auf Arbeit brauchst du auch kein LTE, denn da sollst du die wenigen Stunden, die du eh nur dort sein willst, arbeiten.


    Die Hinterwäldler in Börnchen brauchen eigentlich gar nichts, die Müglitz ist nur 1000 m weit weg, da hätte man sich auch Wasser und Abwassernetz sparen können und das Geld lieber in Grossdörfern, am besten in Bayern, verbaut.


    Wenn man es genau bedenkt, ist LTE überall gleich sinnvoll oder sinnlos. Wenn nämlich z.B. ein Fremder vor meinem Garten steht, hat er kein WLAN un ich wette mit dir, in meinem Garten stehen öfter und mehr Fremde als vor deinem Bildschirm sitzen, denn so oft, wie du im Freibad bist bzw. im Cabrio zur Erbtante düst, kannst du gar keinen Garten haben.


    Klar könnte man auch argumentieren, in Städten würden mehr Menschen beglückt. Ein fantastisches Gegenargument wäre aber, dass die Städter ja im Gegensatz zum Hinterwäldler schon Hundescheisse auf dem Fußweg haben und nun nicht auch noch LTE brauchen. Dieses dümmliche Aufgerechne führt jedenfalls zu nichts und ist Kindergarten.


    Wie geschrieben: Meine Theorie ist, dass o2 ausschließlich deshalb so baut, weil die deinen Blutdruck hochjagen wollen. Alternativ könnte es natürlich sein, dass sie die Leute aus den durchgegenderten und verdreckten Grossstädten auf die Kleindörfer locken wollen. Vielleicht bauen die aber auch nur deshalb, wie sie bauen, weil es ihr Netz ist und sie es eben deshalb einfach machen können.


    Das ist wie mit unserem 1200 m2 „Garten“ in der Innenstadt, von dem wir ca. 500 m2 verkommen lassen. So sehen es einige ältere Nachbarn, die im verkommenen Bereich lebenden Vögel und Käfer und auch ich sehen das anders. Und machen kann ich das, weil es mein Garten ist und nicht der meiner älteren Nachbarn. Noch haben nämlich Eigentümer gewisse Rechte. Noch.


    Wäre ich Eigentümer eines Mobilfunknetzes, würde ich ggf. auch einiges anders machen. Aber so wie die Dinge stehen, habe ich keinen Einfluss und mache deshalb jetzt erstmal das späte Frühstück für Frauchen und ein paar Gäste.

    Du setzt leider die falschen Prioritäten. Die Leute, die ich kenne, nutzen Mobilfunk als Dienstleistung und nicht, um sich daran aufzugeilen. Wohnt man im Osterzgebirge, nutzt man eben einfach T-Mobile, anstatt sich o2 ins Handy zu holen und dann frustriert zu sein. Und nun gibt es eben für 3 Nasen in Börnchen, ein paar mehr in Bärenstein und Bärenhecke eine weitere Option. Ich finde das gut.


    Je mehr LTE-Inseln gebaut werden, desto schneller entsteht ein geschlossenes Bild.


    Am geilsten finde ich immer wieder deine Luftbildanalyse zu DSL und WLAN. Wirklich sehr geil. Dazu nochmal: ICH brauche in Mecklenburg keinen ÖPNV, ich fahre dort Auto! ICH! Andere offenbar anders!


    Mit LTE und DSL ist es wie vor 100 Jahren mit Wasser und Strom. Braucht das wirklich jedes Dorf? Diese Frage stellte man sich damals nicht, man machte einfach, was sich rechnete. Schritt für Schritt. Heute sitzen die Satten und Frustrierten zu Hause und recherchieren POI anstatt in ihrem Metier einfach zu machen und Mehrwert zu schaffen.


    Zu deinen POI und der ÖPNV-Manie sage ich besser nichts.


    Zu „so kann man es durchaus aushalten“ viel mir spontan ein Bekannter ein, der seit mehr als 15 Jahren in Patagonien lebt. Nicht zum aushalten für verpäppelte Wohlstandsbubis. Dessen Kinder studieren beide in den USA Medizin, obwohl die zu Hause weder DSL noch ÖPNV hatten. Oder vielleicht gerade deshalb. Resilienz, Biss, Härte (gegen sich selbst) und Prioritäten oder eben verpäppeln und jammern. Schwupp, da wären wieder die Todsünden...

    Im PLZ Bereich 0 sind zwar auch ein paar GSMonly Standorte dabei, aber die sind wirklich extremst abgelegen.


    Für den einen ist Börnchen abgelegen, andere wohnen dort. Zwei meiner Leute wohnen dort. Perfekt also der Ausbau dort.


    Ich hatte dir das schon einmal bildlich versucht zu erklären. Ich bin grundsätzlich gegen jede Art von ÖPNV in Mecklenburg, da ich dahin ausschließlich mit dem Auto fahre. So ist deine Denke... Ziemlich eng das Gesichtsfeld.


    In Glashütte haben die Leute schon hochwertige Uhren gebaut, als in weiten Teilen Bayerns noch von Landwirtschaft gelebt wurde. Nur, weil Bayern derzeit vorn ist, sind andere nicht gleich abgelegen. Aus Börnchen bis du in weniger als 30 Minuten im Zentrum Dresdens. Im Münchner Umfeld nennt man sowas Speckgürtel.