Beiträge von 01833

    Danke für deine Meinung 01833. Von Kindern ist aber in meinem Eingangsposting auch gar nicht die Rede! Aufzuchtphase? Ganz sicher nicht, aus dem Alter bin ich raus...


    Nun. Auf Grund der aktuell erreichten Preisniveaus würde ich persönlich derzeit nicht kaufen. Die Kaufpreise habe sich in den Gegenden, die ich kenne und in denen man im Alter leben könnte, deutlich von den Mieten abgekoppelt. Aktuell wird hier bei uns mit Faktoren zwischen 20 und 30 hantiert. Da ist dann zwar die Miete nicht billig bzw. eigentlich sogar teuer, aber das Kaufen ist noch teurer.


    Dumm ist nur, dass sich bisher hier bei uns in 28 Jahren nur 2 kurze Zeitfenster ergaben, in denen es wirklich lukrativ war zu kaufen. 1990-1992 und 2008-2009. Da konnte man wirklich Schnäppchen aufgabeln. Außerhalb dieser Zeiten rechnete es sich IMHO nicht so richtig. Aber wenn du Aktien nicht als Alternative erwägst, was bleibt dir dann als verzinsliche Alternative.


    Man könnte somit glatt fragen: Ich verstehe die Frage nicht. Bzw. sind in deinem Posting ja bereits die Antworten enthalten.


    Wenn du aber jetzt kaufst, sei dir gewärtig, dass es keine Schnäppchen ohne Makel gibt. Und schätze deine Finanzen realistisch ein. Ist das geschehen, heißt es Augen zu und durch.


    15 Umzüge hätten mir auch die Laune verdorben. Und Eigenbedarf kenne ich auch. Beidseitig. Als Vermieter habe ich den Mietern der Fairness halber immer (2x) 12 Monate gegeben. Scheisse ist es aber trotzdem.


    Wenn du kaufst, solltest du vorher darüber nachdenken, ob du es emotional und finanziell aushälst, die Preise um 20-30% fallen zu sehen. Das halte ich ausgehend von den Mietpreis und Kaufpreisentwicklungen für möglich. Die Verluste auf dem Papier sind dabei noch verdrängbar. Aber was tust du, sollte die Bank zusätzliche Sicherheiten wollen. In Spanien, Irland, USA ist letzteres schon passiert. Noch 2008. Somit sollte man trotz abartig hoher Preise mit sehr hohen Eigenkapitalquoten arbeiten. Am besten 40%+, dann ist ein Crash von dieser Seite eingepreist. Was ich auch bedenken würde, ist, in eine Gegend zu ziehen, in der tendenziell die Immobilien abgezahlt sind. In einer Krise schlägt es dort nicht so rein, wie im B-Plan, der tendenziell überbeliehen wurde.

    Eine selbstgenutze Immobilie zur Altersvorsorge macht aus meiner Sicht aus diversen Gründen keinen Sinn.


    Im Alter ist man zu zweit, später ist zumeist einer alleine. Entsprechend braucht man im Alter vielleicht 80 m2, mehr als 100 m2 wären vermutlich schon eher belastend. Zumindest sagen das meine Eltern. In der Aufzuchtphase wäre ein solcher Alterssitz somit zu klein.


    Kauft man also eine Wohnung für später und vermietet die bis zur Eigennutzung? Woher soll man aber wissen, wo man später wohnt, da ja die eigenen Kinder heute oft mobil sind und man ggf. gern in deren Nähe wäre.


    Deshalb sehe ich es als günstiger selbst zu mieten und andererseits zu vermieten. So kann man dynamisch anpassen. Alternativ haben wir es so gemacht, dass wir uns aus dem Eigentumsfundus bedienten. Bis die Kinder raus waren 220 m2. Seither 120 m2. ABER aktuell noch mit großem Garten und über 2 Etagen. So voll altersgeeignet also auch nicht. Somit steht noch mindestens ein Umzug um, ehe es ins Heim oder den Sarg geht.


    Weiterhin ändern sich in den verschiedenen Phasen die optimalen Standorte. Zumindest bei uns. Und da will ich gar nicht über Verelendung, Ghettoisierung etc. sprechen, wozu man auch nie nie sagen sollte. Langfristig.


    In der Schulzeit unserer Kinder wohnten wir maximal 250 m von Kita und allen Schulen in einer 20000-Einwohner Stadt mit S-Bahn nach Dresden. Das entspannt die ganze Familie. Heute wäre mir dieser Wohnort zu zentral. Im Alter wäre er aber wieder perfekt. Ohne Auto, mit Rollator zu Fuß zur Apotheke, zum Arzt, Essen kaufen und gehen. Perfekt. Aber, wie gesagt, alles immer zu seiner Zeit.


    Meine Wurzeln sind in 01833. Das wäre mir aber auch heute zu dezentral. Im Alter erst recht.


    Tja. Da sage noch einer, das Leben wäre nicht kompliziert. Jedenfalls sehe ich im Einfamilienhaus auf dem Dorf nicht die Anforderungen an das Leben im Alter erfüllt. Wäre es so, müsste ich nicht mehr oder weniger regelmäßig meine Eltern umherfahren bzw. Dies und Das für die beiden ranschleppen. Aber jedem, wie es ihm gefällt und die beiden haben in der DDR das Haus gebaut und hängen quasi an jedem Stein und der Geschichte seiner Beschaffung. Wären wir weg gegangen, hätten sie die Hütte aber vermutlich aufgegeben, wie viele ihrer Nachbarn es taten.


    Das ist meine Meinung zum eigentlichen Thema. Womit ich doch wieder bei Diversivizierung und Vermietung gelandet bin.


    Ist man Single oder kinderlos, stellt sich das alles anders dar.


    PS: eine sehr nett formulierte gelbe Karte.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] uns unterscheidet, dass du aus einer Welt kommst, in der es seit 1949 mehr oder weniger stetig bergauf ging. Bei mir gab es 1989 einen Bruch. Etwa 2/3 der Verwandtschaft und Bekanntschaft waren über Nacht arbeitslos. Etwa 50 % sind dann in den Westen gezogen. Das prägt und lässt einen Sentimentalitäten beiseite wischen.


    Glaubst du ersthaft, ich lebe in einer unschönen Wohnung? Ich meinte nur, man sollte nicht verkehrt herum starten. Später dann ist alles möglich.


    Die Kindergartenkinder hälst du für neutral? Woher haben die denn den Trieb für ein Auto und ein Haus??? Ich habe doch gesagt: jahrzehnte langes Marketing! Es wird lang und breit von allen Seiten auch auf die Kinder und gerade die Kinder eingeflötet!


    Ich empfehle Sonntags KIKA einzuschalten und dort die neu verfilmten Märchen zu inhalieren. Da gibt es beispielsweise das extrem kapitalismuskritische und börsenfeindliche Schneeweisschen und Rosenrot von 2012. Der böse Zwerg verjubelt dort den Goldschatz, den er dem armen König weg genommen hat an der Amsterdamer Börse. (Der Prinz wollte vom Gold Getreide für die Armen kaufen...) Früh übt sich... bzw. möglichst früh muss man beginnen einzuflöten. Das machen/machten KIKA; HAMAS, Jungpioniere etc. schon immer so. Kinder sind offen für Einflötungen aller Art.


    Oder schau den Tatort. Opfer sind in 90 % der Fälle Flüchtlinge oder Arme. Täter sind mehr als oft Unternehmer oder Selbständige. ALLE Kommissare haben eine zerrüttete Familie...


    Hier werden Bilder vermittelt bzw. Scheiße in Köpfe geschüttet. Ganz gezielt. Schöner Spruch aus einem Film meiner Tochter, den ich mir gemerkt habe, weil der universell auf den mainstream passt: "Die Leute würden Schweinekotze essen, wenn man ihnen lange genug erzählt, dass die lecker ist." Hitler drückte es etwas vornehmer aus: "Mache die Lüge groß, mache sie einfach, wiederhole sie immer wieder, und letztendlich wird man sie glauben."

    Du solltest dringend überprüfen, ob dein "normal" nicht das Ergebnis von Jahrzehnten Marketing ist. Alles andere ergibt sich dann von selbst. Du verbrauchte für meinen Geschmack viel zu viel Energie für Selbstmitleid und das Reiben an Dingen, die du nicht ändern kannst.


    Letztlich lesen sich deine Kommentare leider als verkapptes Selbstmitleid. Du hast dich sozusagen "abgefunden" anstatt aktiv zu sein bzw. zu werden. Das dies normal ist, weil es die Masse macht ist dabei kein stichhaltiges Argument. Wer gedenkt, einen der Work-Live-Balance verträglichen ob zu finden, muss sich nicht wundern, Schritt für Schritt abzusteigen, da Arbeitskraft und Qualifikation tendenziell immer weiter entwertet werden. Rifkin hat es in "Access" vor mehr als 10 Jahren auf den Punkt gebracht: "Arbeit wird billig wie Dreck!" - Und da helfen dir auch keine Gewerkschaften. Helfen kannst du dir nur selbst, indem du kapierst, wie das System in dem du lebst funktioniert.


    Das führt aber alles viel zu weit weg und Klient für die meisten Leute eh wie Spinnerei. Deshalb bringt man sowas im Alltagsleben besser erst gar nicht zu Sprache und grenzt sich von den "Verlierern" einfach konsequent ab, denn deren Denke steckt ob der Bequemlichkeit an. Der Mensch ist nämlich eigentlich ein Faultier, nur ohne Fell.

    Unser Dorf ist zu klein, als dass ich konkreter werden möchte... Es gehört auch nicht hierher. Und letztlich soll doch jeder sehen wie er mit seinen Auffassungen glücklich wird oder eben nicht.

    Wozu sollte man ausgehend von den steuerlichen Rahmenbedingungen zuerst selbstgenutztes Eigentum erwerben bzw. zumeist finanzieren? Weil Wüstenrot das jahrelang den Leuten eingeblasen hat?


    Zu Aktien sage ich besser nicht viel. Nur eins: Ich bin bei Amazon seit 1997 dabei. Damals zu knappen $20. Heute nach ein paar Splits über $1400. Ebenso gab es Apple, als alle iPhones kauften als Aktie für deutlich unter $100, gesplittet heute 1:7 bei über $190. Nicht ganz so extrem ging es mit Google ab. Einige meiner Bekannten shorteten Google nach dem Börsengang. Naja. Man muss Bedenkenträger aus seinem Bekanntenkreis aussortieren, sonst klebt man fest am Leimtopf an dem mehr als 90% kleben.


    Ich war in der DDR ab 14 mit eigenem Gewerbeschein selbständig. Ich weiß nicht, wie viele damals überhaupt selbstständig waren. Vielleicht 5%?


    Heute sind im Schnitt keine 10% selbständig. Die Quittung sind katastrophale Zustände bei den Privatvermögen.


    Wie gesagt, es gibt immer wieder Chancen. Man muss nur Mut und Glück und Geduld haben.


    Bei Tesla stehen wir nach < $40 nun bei etwa $300. Jede dieser Aktien brachte mehr als 60%. Ich halte nichts von breiter Streuung. Lies mal Markowitz noch, der bekam für sein Modell den Nobelpreis, legte aber selbst konzentriert in Einzelwerten an und streute 1/n in Aktien, Immobilien, Gold und Bares.


    In Amerika hat das einer meiner Söhne auf dem College gelernt. In Deutschland lernt man sowas nicht. Wozu auch, Ziel ist Gleichheit. Resultat ist Gleichheit in Armut. Sozialismus eben.


    Jedenfalls half es noch nie zu jammern oder auf Rettung zu hoffen. Der Plan den einen zu nehmen und den anderen zu geben wurde in der DDR verfolgt. Das Ergebnis ist bekannt.

    Kann ich so nicht bestätigen. Die Startups hier in der Umgebung schießen wie Pilze aus dem Boden. So einen Boom, soviele frische Ideen, die noch dazu entsprechend gefördert werden, habe ich bis dato noch nicht erlebt.


    Eigentlich sehe ich, zumindestens aus wirtschaftlicher Perspektive gesehen, in letzter Zeit überall nur Verbesserungen, gegenüber sagen wir mal vor 20 Jahren. Es kann natürlich sein das es in McPom komplett anders aussieht. Allerdings wird glücklicherweise niemand mehr gezwungen dort wohnen zu bleiben !


    Startups ok. Aber wann wurde aus dem letzten deutschen Starter ein Weltkonzern??? Kleine Klitschen kommen und gehen. Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft etc. etc. haben die Welt aufgerollt.


    Ich wuerde eher sagen im Bereich Wohneigentum hat Deutschland einen grossen Rueckstand. Ausser der Schweiz gibt es wohl kam ein Land wo die Eigenheimquote so niedrig ist wie in Deutschland. Selbst Kriesenstaaten in Suedeuropa oder sogar Schwellenlaender haben eine hoehere Eigenheimquote.


    Und die starke Wirtschaft nutzt nichts wenn die Bevoelkerung nicht davon profiitert. Wenn nur fuer Amis und Chinesen produziert wird, fuer Araber und Afghanen Sozialabgaben bezahlt werden, aber die Bevoelkerung in der Masse abgesehen von ein paar Invetoren und Grossaktionaeren nicht wirklich profitiert, bringt es nichts.


    Die Ursache der geringen Eigentumsquote ist die vormals sehr stabile Währung. In Italien etc. war es hochgradig sinnvoll Immobilien zu erwerben. Die Kredite wurden durch teilweise sprunghaft inflationiert. Weichwährungen führen gemäß diversen Studien immer zu hohen Eigentumsquoten.


    Das Jammern führt zu gar nichts. Problem erkennen, eigene Position finden, gut leben. Solange es hierzulande Rechtssicherheit gibt, lebt es sich nahezu perfekt hier. Und seit 1990 gab es für mich 3 Chancen reich zu werden.


    - Dotcom 1 ca. 1998-2000
    - geplatzte Immobilienblase 1 ab 1995
    - Dotcom 2 ab ca. 2008-2009 mit Apple, Google, Facebook, Amazon


    Meine Meinung. Wobei ich heute auch diversifiziere, weil viel auf dem Spiel steht.

    Man sollte vielleicht mal zwischen Zukunftstechnologien, also solche die noch nicht existieren - und aktuellen Technologien differenzieren. Bei ersteren sehe ich Deutschland ganz und gar nicht hinten anstehen. Ist aber auch egal und gehört nicht hierhin.


    Klar sollte man differenzieren. Nur ist es eben so, dass wir in Industrien führend sind, deren Etablierung bereits der Kaiser live erlebt hat. Das sehe ich schon als Gefahr. Ebenso sehe ich "die Flucht ins Betongold" als Gefahr, denn Immobilien sind quasi nur die "Wohnhöhle" und tragen im Gegensatz zu Maschinen und Anlagen nicht langfristig zur Wertschöpfung bei. Das Geschäftsmodell des Vizeexportweltmeister kann und darf es nicht sein, zu versuchen, den Besitzstand zu wahren. Die Leute sind zu satt um heiß auf Neues zu sein. Kommt was Neues, gründet man eine Bürgerinitiative dagegen. Meine Meinung.

    Dieses Szenario scheint mir aber verdammt weit hergeholt. Vielleicht wird im tiefsten Osten ja der Sturm auf die Bastille schon geplant, hier in Mitte Deutschlands hingegen ist die Lage total entspannt. Pleite Kommune reiht sich harmonisch an wohlhabende Kommune, Millionäre leben friedlich mit Hartz4ern in Einklang. Etwas Ironie darfst du gerne herauslesen.


    Auch deine Befürchtungen mit der Hauszinssteuer von 1928, naja, ich weiß nicht. Die hatte doch einen Hintergrund, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nie mehr eintreten wird. Ausserdem müsste die Inflation dann erstmal kommen, darauf bin ich dann mit allem was nicht brennbar ist, immer noch am besten vorbereitet.


    Eine Hauszinssteuer und Abgaben auf sonstige Vermögen könnte auch die Grundlage zur Entschuldung sein, sofern es, wie bis dato, nicht zu einer Eruption der Inflation kommt. Die Staaten müssen früher oder später entschulden. Das geht aber nur auf Kosten der Bevölkerung, die über Besitz verfügt.


    Von Sturm habe ich nicht gesprochen. Seit 2008 läuft ja eher das Gegenteil. Man lullt die Leute in eine Pseudosicherheit. Wenn man Verwandte und Bekannte in Italien, Spanien und Griechenland befragt, sieht es dort auch 10 Jahre "nach der Krise" katastrophal aus. Italien, Portugal und Griechenland liegen mit der Industrieproduktion noch deutlich unter 2008. Ich für meinen Teil denke, dass die Lösung keinesfalls das immer weitere Ansteigen der Verschuldung sein kann. Langfristig schlägt Mathematik immer Politik. Siehe DDR. Und es kann letztlich kein Geschäftsmodell der BRD sein, Südeuropa zu Tode zu exportieren. Klar sind die nicht so produktiv wie wir, jedoch wird es immer problematisch, wenn man den Leuten die Existenzgrundlage entzieht. Es macht Menschen weder zufrieden noch glücklich, wenn man sie an den Tropf hängt, anstatt, dass sie unabhängig werkeln können.


    Ich möchte diese Diskussion aber nicht weiter führen, da ich "What ever it takes..." etc. für verdammt gefährlich und in der Endkonsequenz sogar friedensgefährdend halte. Das Gegenteil dessen, was eigentlich erreicht werden sollte.


    Man sollte mal die Geschichte inhalieren, um zu erkennen, wie überraschend mache Dinge passieren, die im Nachgang als lange absehbar deklariert werden: https://www.amazon.de/Das-Ende-Gelde...nde+des+geldes


    Klar ist die Lage bei uns aktuell entspannt, jedoch geht die Post bezüglich Zukunftstechnologien etc. woanders ab. Damit lebt man quasi von der Substanz. Das halte ich für gefährlich. Nicht für mich mit über 50. Aber für meine Kinder. Nichts lähmt mehr als der gestrige Erfolg. Auch wenn Thiel ein wenig überspitzt formuliert, den Finger hat er definitiv drauf auf dem Sattheitsgeschwür: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...8970.bild.html


    Es gibt im Leben viele "verdammt weit Hergeholts": Ich sitze zu dieser Jahreszeit sehr oft im Garten, laufe durch die Stadt, besuche Leute im In- und Ausland und ziehe basierend auf diesem begrenzten Sichtfeld meine Schlüsse für meine finanztechnische Aufstellung. Dabei lese ich keine Zeitung und auch keine Zeitschriften. Auch nicht im Internet. Artikel wie der bezüglich Thiel werden mir von Bekannten und Verwandten sozusagen "zugearbeitet", wobei die wissen, dass ich News prinzipiell versuche zu meiden. Dieses Vorgehen ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es bewahrte mich bis dato davor mich einlullen zu lassen und das zu tun, was andere tun. Dies wiederum befähigte mich dazu meinen Kindern Studien im Ausland und eine "breite" Vorbildung zu finanzieren, aus der sie nun schöpfen können. Für mich selbst brachte das Ganze finanzielle Freiheit, ohne Askese aber mit bewusstem, ballastreduziertem Konsum.


    Anders herum betrachtet läuft der Aufschwung in Deutschland ein 9 Jahren. Die Verschuldung ist trotzdem seit 2009 massiv gestiegen. Rettungsverbindlichkeiten jedweder Art nicht berücksichtigt. Die Bevölkerung konnte finanziell breit gefasst auch keinen Speck ansetzen. Die Sozialkassen erwirtschaften lausige Überschüsse. Was passiert wohl, wenn die Säge mal wieder richtig klemmt. Im Prinzip ist ja die Munition aus Schulden und Zinssenkungen verschossen, AUSSER man switcht auf "Helikoptergeld" und massive Negativzinsen. Zu Letzterem gibt es bis hinunter in Regionalverwaltungen der großen Banken ganz klare Planspiele.


    Wir plaudern aber zu weit weg von den Zinshäusern.