Beiträge von Frank73


    Nun ja, bei Vodafone laufen über 13.000 Basisstationen im Bereich um 2.100 MHz. Es wäre nur logisch, dass man so einen teuren Antennentausch umgeht.


    Kann ich ja absolut nachvollziehen, aber warum haben sie denn so einen großen Brocken im 1800er Band überhaupt erst ersteigert? TEF hätte diese Frequenzen im Gegensatz zu VF gut nutzen können, da E-Plus viel mit GSM1800 gearbeitet hat,und somit viele alte 1800er Antennen vorhanden waren. Deshalb die Aussage dazu, dass es VF eventuell nicht nur darum geht was sie selbst brauchen, sondern was sie anderen weg nehmen können.

    Ich würde es gut finde, wenn Vodafone und Telekom jeweils 20 MHz ersteigern, weil sie einzigen sind, welche wirklich halbwegs in Fläche bauen.


    Was zu beweisen wäre. Ich denke eher, wenn VF 20 MHz ersteigert, dann nicht weil sie diese wirklich brauchen, sondern nur damit andere sie nicht bekommen. Wer daran zweifelt, den verweise ich auf das Band 3, wo sich VF ein ordentliches Stück der ehemaligen E-Plus-Frequenzen gesichert hat.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…equenzband_(E-UTRA_Band_3)


    Was macht VF eigentlich damit? Groß angelegtes LTE1800 ist ja bei denen eher nicht erkennbar.

    Verstehe ich das richtig? Du kannst LTE 700 nutzen (wenn Du wirklich LTE 700 nutzen kannst, dann müsste das von derselben Site weiter komen als LTE 800)? Das ist noch nirgendwooffiziell im Live-Netz im Einsatz (bei der Telekom und Telefonica soll es ab Mitte des Jahres kommen und bei Vodafone ist der Start unbekannt)...


    Hast Du LTE 700 (Band 28) wirklich im Fieldtest stehen? Laut Cellmapper soll LTE 700 die Sektornummern 49-51 haben...


    Laut Cellmapper ist tatsächlich bei O2 hoch im Norden Band28 im Einsatz. Von der Reichweite würde ich da keine signifikanten Unterschiede erwarten, da die realen Frequenzen dichter zusammen liegen, als ich die Bezeichnung LTE700/800 vermuten lassen. Der DL von LTE700 liegt bei 758 – 788 MHz, und bei LTE800 bei 791 – 821. Wahrscheinlich braucht es an LTE800-Standorten nicht mal separate Panels für LTE700.

    Und wen die deutschen Anbieter wirklich ihre Strategie umsetzen UMTS abzuschalten bevor VoLTE brauchbar inklusive Roaming funktioniert stirbt die klassische Telefonie


    So unterschiedlich können Betrachtung, bzw. die Schlüsse die man daraus zieht, ausfallen. Die Zukunft der Telefonie hängt für mich gewiss nicht an VoLTE. VoLTE ist ein Bonbon, mehr nicht, und ob ich jetzt über 2G oder 3G klassisch und ohne VoLTE telefoniere ist mir eigentlich schnuppe. Wichtig ist nur, dass die Verbindung klar und stabil ist, und da sehe ich bei 2G größere Chancen. Zugang zu 2G hat fast 100% der Bevölkerung, und das sogar bei TEF. Würde man 2G abschalten, was in den noch nicht 4G-versorgten Gebieten aus Datensicht durchaus wünschenswert wäre, müsste man das 3G-Netz komplett neu planen und massiv erweitern, und das will sich scheinbar kein Betreiber antun.

    Bekommt man die Sosh bei Ebay oder über eine Bestellmöglichkeit? Wohne wie vermutlich viele zu weit weg von F


    Darauf wirst du lange warten. Bei den Kunden im Ausland würde Sosh vermutlich kein Geld verdienen sondern drauf legen. Wie viel dürfen die Netzbetreiber untereinander noch mal für das Datenroaming in Rechnung stellen?

    Ich bin ich ehrlich gesagt auch gespannt, wie die ihr Geschäft mit FWA aufrollen wollen. Ich denke, das kommt irgendwo zu spät. Die meisten dürften mit den Geschwindigkeiten von VDSL völlig zufrieden sein.

    1&1 bietet jetzt wieder, wie am Anfang, auf vier Blöcke, auch auf Blöcke die ab 2021 genutzt werden können, was sie vorher lange nicht mehr taten. Eine Antwort auf den Frontalangriff der Runde 70? Man weiß es nicht. Man steckt nicht in deren Köpfen drin. Aber interessant ist es allemal.

    Das ist noch die Frage. Ich befürchte nämlich, unsere schlauen Wettbewerbshüter kommen auf die Idee, 1&1 habe einen so großen Nachteil, dass eingegriffen werden müsse. Sprich, der teure Netzaufbau muss an den Neuen "verschenkt" werden. Dann lieber mit eigenen Waffen für geordnete Verhältnisse sorgen. Und letztlich haben die etablierten damals die 100 Mrd. DM für die UMTS Frequenzen auch überlebt. Das Geld bleibt ja in Deutschland.


    Der Nachteil den 1&1 als kompletter Neueinsteiger als Netzbetreiber hat ist unumstritten. Den Versuch der "etablierten" (mir würden da noch ein paar andere Wörter einfallen, die aber vermutlich gegen die Nutzungsbedingungen des Forums verstoßen würden) Oligopolisten, 1&1 finanziell an die Wand zu klatschen zahlt letztlich wieder das ganz Land mit löchrigen langsamen Netzen zu völlig überhöten Preisen. Danke für gar nichts...

    Irgendwie liegen unsere Interpretationen da immer sehr weit auseinander.
    Meiner Meinung nach ist die Runde 70 ein Frontalangriff von TEF auf 1&1.


    Im 2.1 GHz Bereich bietet man Telekom und Vodafone die Wunschverteilung1 an und drängt 1&1 komplett aus dem Bereich.
    Im 3.6 GHz Bereich ziemlich genau das gleiche, nur das dort für die Wunschverteilung2 der 3 großen auch 1&1 noch ein wenig was behalten darf.


    1) Alle 3 bekommen ab 2021 und dauerhaft 4 Blöcke, also: Telekom 4/0, Vodafone 3/1, Telefonica 1/3
    2) Telekom 10, Vodafone 8, Telefonica 8


    Ich hoffe sehr, du hast unrecht, sondern wiederholt sich das Szenario der 3G-Versteigerung. Einer will den anderen raus drängen, aber der sieht sich gezwungen mitzugehen, um im Geschäft zu bleiben. Letztendlich verlieren dabei alle (viel Geld).