Beiträge von Frank73

    Saarland und S-Bahn sind zwei Begriffe die ich bislang nicht unter einen Hut gebracht habe.

    „Das S-Bahn-Netz führt zu erheblichen Qualitätsverbesserungen für die Fahrgäste. Die Umsetzung des 20-Minuten-Taktes im Kernnetz zwischen Saarlouis, Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg ist sogar ohne Investitionsmaßnahmen in die Infrastruktur möglich“, betont Mobilitätsministerin Petra Berg.

    Die bittere Pille ist das Wort "Kernnetz". Wenn ich mir die Lage der Orte ansehe, und das saarländische Streckennetz darüber lege fällt auf, dass die Strecke von Saarlouis nach Trier, von Saarbrücken nach Lebach, und von Neunkirchen nach St. Wendel dazu nicht gehören. Zusammengefasst verbessert man das Angebot primär dort, wo die Bahnanbindung eh schon recht brauchbar ist, und lässt den Rest links liegen. Da bekommt "im Westen nichts neues" eine völlig neue Bedeutung. Aber Saarland und Bahn, das passt eh nicht so völlig zusammen.


    Beispiel: Saarländische Bahnstrecken-Studie erneut verschoben


    Darin geht es um das Potential der Reaktivierung stillgelegter Strecken. Die Studie wurde nicht das erste mal verschoben. Die bereits aktive Reaktivierung der Strecke zwischen dem saarländischen Homburg und dem pfälzischen Zweibrücken (rund 11 km Schienenstrecke, nicht die Welt, sollte man meinen) schleppt sich nun auch schon seit 2010 hin. Letzte Aussage der Bahn war, dass vielleicht 2028(!) erste Züge fahren könnten, aber da ist das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen. Zwischenzeitlich soll man auf der pfälzischen Seite über die saarländische Blockadehaltung so verärgert gewesen sein, dass man ankündigte die Kosten der Reaktivierung notfalls auch alleine zu tragen, und dass die S-Bahn dann aber von Homburg bis Zweibrücken, ohne saarländische Zwischenhalte, durchfahren werde.

    "Zumindest diesem Wunsch will GDL-Chef Claus Weselsky entsprechen: „Die GDL hat noch nie über Weihnachten gestreikt und wird es auch dieses Jahr nicht tun“, erklärte er. Allerdings sagte Weselsky den „Nürnberger Nachrichten“, Weihnachten fange ja konkret erst am 24. Dezember an. Ein Warnstreik in den Tagen vor Heiligabend scheint also denkbar."


    Quelle:

    Warnstreik der GDL kurz vor Weihnachten möglich: Infos für Reisende


    Er nennt weiterhin keinen weiterhin keinen Termin, und setzt mit dem Hinweis auf den 24., wohl wissend dass die meisten in den Tagen kurz vor dem 24. in den Weihnachtsurlaub fahren wollen, weiterhin auf maximale Verunsicherung. Es ist damit praktisch unmöglich geworden, irgendwas in der Richtung zu planen. Was ein verf*cktes *rschloch. Der Blitz soll ihn beim sch**ßen treffen!

    Ich habe den Whatsapp-Kanal einer lokalen Tagestzeitung gefunden, und aboniert. Der erste Versuch einen Artikel zu lesen, der dort verlinkt war endete, an der Paywall. So erhöht man weder seine Klickzahlen, noch macht man Werbung für sich. Überflüssig zu erwähnen, dass ich aus dem Wahtsapp-Kanal sofort wieder raus bin.

    Wo ein WILLE ist, ist auch ein Weg!

    Das hat sich Russland bestimmt auch gedacht, als es die Ukraine überfallen hat. Im ernst jetzt. Der Satz ist eine Mischung aus realitätsfremdem Wunschdenken und Größenwahn, die allzu oft in der Katastrophe mündet.

    Eine Komplettniederlage der Ukraine bei der Russland einen Diktatfrieden durchsetzen kann finde ich angesichts dessen das die Ukraine solange dagegengehalten hat ziemlich unwahrscheinlich. Dazu müssten es die Ukraine und der Westen schon komplett verkacken das die Russische Armee wieder bis nach Kiev vorrücken kann.

    Du vergisst die Möglichkeit dass der nächste US-Präsidenten Trum heißen könnte. Wenn das passiert...

    "Das Kalkül ist klar: Wenn die Kunden wissen, dass es bald keine Kupfer­lei­tungen mehr gibt, werden sie eher bereit sein, einen Glas­faser­anschluss zu buchen, auch wenn der - je nach örtlich verfüg­barem Anbieter - etwas teurer als bisher sein könnte."


    Quelle: Abschaltdatum für DSL 2032: Chancen und Risiken


    Ob die BREKO für diese Idee wohl eine Vorlage hatte? Mal überlegen. Man tausche "Kuperleitungen" durch "Verbrennungsmotoren", "Glasfaseranschluss" durch "Elektroautos", und "etwas teurer" durch "deutlich teurer". Passt! Wenn die BREKO Glasfaser am Markt durchsetzen will, sollen ihre Mitgliedsunternehmen passende Angebote machen, welche die Kunden freiwillig zum Wechsel bewegen. Auf Zwang zu setzen ist großer Mist, und provoziert Widerstand, egal ob bei Glasfaser oder beim Elektroauto,