Beiträge von userVF2k1

    Haben die Niederlande nicht analog der Schweiz flächendeckend UMTS900 (ohje, ich hoffe, das Wort ist nicht auf der Blacklist) und werden damit bald GSM und nicht wie wir UMTS abwürgen? Deutschland ist technologisch schon ein arger Spezialfall.


    Also Vodafone-NL hat 3G schon vor einiger Zeit (Anfang Februar 2020) komplett abgeschaltet :D:D:D (Quelle: https://groeimeenaar4g.vodafone.nl/ ). Also ich finde es gut, dass die Netzbetreiber in Deutschland auf 2G+4G statt auf 3G+4G setzen, weil 4G einfach so viel besser ist, wenn man sich rein auf die technologischen Fakten bezieht ;).


    /Edit: Hatte den Beitrag von [USER="219829"]habehandy[/USER] übersehen :).

    Im offiziellen Vodafone Forum behauptet einer das am 9.6.2020 VoLTE für Callya kommen soll. Ich glaube es erst wenn das VoLTE Symbol angezeigt wird und das Handy bei enen Gespräch im LTE bleibt.


    https://forum.vodafone.de/t5/CallYa/...678620/page/48


    Wenn die Telekom dann "urplötzlich" VoLTE+WiFi-Calling für ihre eigenen Prepaidkunden freischalten sollte, dann wird Vodafone sicher auch noch WiFi-Calling für Callya (Digital) freischalten, würde ich zumindest denken :D...


    Habe mir die Karte mal angeschaut, bis 200 Mbit's ist aber mal wieder typisch Vodafone. Übertreiben tun sie so gar nicht auf ihrer Karte.:D


    Die Telekom rechnet in ihrer Netzkarte durchaus auch mit 256-QAM ;). Also genauso wie VF. So gesehen, weiß man durch die VF-Netzkarte eher welche Technologien an einem Standort funken und welche Frequenzen :top:.


    Mögliche Geschwindigkeit bis zu xxx Mbit/s hat nichts mit Übertreiben zu tun. Das ist lediglich die Maximalgeschwindigkeit, welche an der Antenne anliegt.

    Ich möchte jemandem ein Outdoor-Smartphone für obengenannte Zwecke empfehlen und habe da auch schon ein paar herausgesucht. Keines davon unterstützt jedoch LTE 700) B28. Jetzt gibt es ja (noch) UMTS, das reicht (mir) normalerweise auch locker. Aber ist es perspektivisch (für die kommenden zwei Jahre) unerlässlich, auch in Hinblick auf UMTS-Rückbau schon LTE-700-Unterstützung zu haben oder kann man darüber dann beim übernächsten Telefon nachdenken?


    Danke!


    Also der "UMTS-Rückbau" ist kein Rückbau in dem Sinne, sondern ein Refaming (zu Deutsch eine Umwidmung) der Kapazitäten im 2100er-Band zu LTE (B1) und 5G.


    In Deutschland rollt Vodafone bis Ende März 2021 LTE/5G 700 an 2.800 Antennenstandorten (gerade in ländlichen Regionen) aus, was zu 60.000 Quadratkilometern Flächendeckung führen soll. In dem Tempo (rund 3.000 Standorte pro Jahr) dürfte es bis mindestens Ende 2022 weitergehen, weil die Auflagen der 2019er-Frequenzauktion erfüllt werden müssen. Der Empfang bei 700 MHz kann durchaus mal etwas besser sein als bei 800 MHz, aber weil die Endgeräte beide Bänder derzeit nicht mit CA (Carrier Aggregation bei LTE) bündeln können, müssen sich die Endgeräte aktuell immer zwischen 700/800 entscheiden.


    Die Telefonica hat den 700er-Rollout bisher recht zurückhaltend gestartet (kaum Stationen und Planungen für einen wirklich großflächigen Rollout sind öffentlich nicht bekannt).


    Bei der Telekom hält man sich zum 700er-Band bedeckt, wobei es vermutlich exklusiv für 5G genutzt werden dürfte, wie schon mehrfach verschiedenen Medien zu vernehmen war.


    Das 700er-Band ist in Frankreich beim Betreiber Free großflächig im Einsatz.


    In Östereich wurde die Frequenzauktion für u. a. das 700er-Band wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben (Quelle: https://www.derstandard.at/story/200...zur-kurzarbeit ).


    Interessant wäre, welches Netz in Deutschland genutzt werden soll :).


    Danke für die Karte [USER="18086"]sailing2capeside[/USER] :). Dann geht es jetzt rund um Hannover wohl auch mit LTE 900 los (eNB 21892) :top: .

    • eNB 20953 (Stob vom 02.03.2020) bei Asel: 4G/5G-700 + 4G-1800(4x4),2100(4x4) + 5G-3500.


    Laut MLS on air :top:. [HR][/HR]/Edit:



    Weitere wohl geplante Ausbauvorhaben:

    • eNB 20118 (Stob vom 24.01.2020) bei Schneeren: +4G/5G-700, LTE 1800(4x4).


    Lt. Cellmapper on air :top:.

    D.h. es werden erst mehrere Standorte umgebaut, bevor diese dann ans Netz gehen? Oder wie kann man sich eine solche Netzintegration vorstellen, wenn eine Stadt oder ein größeres Gebiet erstmalig mit LTE aufgerüstet wird?


    Netzintegration bedeutet zuerst einmal, dass das Core-Netz des NB wissen muss, dass es jetzt eine neue LTE Station im Ort ... gibt, welche mit Technologie ... und den Sektoren ... funkt, damit die Station überhaupt genutzt werden kann und z. B. auch Monitoring zur Fehlersuche/Auslastung funktioniert. Die Stationen, welche an die neu ans Netz gehende grenzen, müssen wissen: „Hier ist jetzt eine neue LTE-Station, also ist bei einem Call ein Handover in LTE möglich und es muss nicht mehr ein CSFB in GSM durchgeführt werden“. Zusätzlich müssen auch die Sendeleistungen der umliegenden Stationen angepasst werden, weil es sonst zu Interferenzen kommen kann, was bedeutet, dass sich Standorte gegenseitig stören können, wenn sie im selben Frequenzband funken und sie von der Sendeleistung her zu doll aufgedreht sind. Ich hoffe, dass ich es einigermaßen, von Fehlern frei, erklären konnte :).