In Biberach an der Riß waren Ende Mai/Anfang Juni Wartungsarbeiten eingetragen. Als ich letzten Freitag dort war, konnte ich aber nach wie vor kein LTE empfangen.
Auch bei TEF müssen neue Standorte sicher ins Netz integriert werden und das geht nicht einfach auf Knopfdruck :D. Ein neuer (LTE-)Standort muss sich in das bestehende Netz einfügen, weil es sonst zu Störungen kommt.
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Ich verlinke mal eine Standortbescheinigung in der Nähe des Ortes Waldburg (QP47+XH). Es handelt sich dabei um einen 107 Meter hohen Fernmeldeturm, auf dem laut Stob alle drei Anbieter vertreten sind. TEF hat dort MB09 und MB18 eintragen lassen. Nachdem dort vor zwei Wochen Wartungsarbeiten waren, hatte ich auf eine LTE Aktivierung spekuliert, allerdings ist bis heute nichts passiert, bzw. gibt es dort nach wie vor ausschließlich GSM/EDGE Empfang. Wie genau sind denn die MB-Einträge zu interpretieren, kann man daraus auf eine Technologie schließen?
"MB" steht für Mobiles Breitband. Heißt, dass der Betreiber auf diesen Frequenzen dann theoretisch fahren kann, was er möchte. Bei dem konkreten Fall würde ich von GSM 900 + GSM/LTE 1800 ausgehen und das heißt in dem Fall auch, dass die Antennen wohl eher nicht getauscht werden, weil nur von GSM 900+1800 umgeswicht wird und man davon ausgehen kann, dass nur neue Systemtechnik kommt. Die NB lassen sich heute fast alles als "MB" genehmigen.
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Etwas OT aber ich habe Anfang des Jahres gelesen, dass die Telekom im Ortszentrum von Waldburg einen Dachstandort für die LTE Versorgung sucht. Erstaunlich fand ich das deshalb, weil eben ca. 1,5 Km entfernt der Fernmeldeturm steht. Allerdings scheint der Standort nicht sehr geeignet zu sein um das Ortszentrum zu versorgen. Hat dafür vielleicht jemand eine Erklärung
Dazu sei Dir folgendes Video empfohlen:
https://www.youtube.com/watch?v=KG4L6cbDC8E .
Kurz gesagt: Ein Antennenstandort, welcher direkt im Ort steht, strahlt deutlich weniger, als wenn er weiter draußen steht, weil die zu überbrückende Distanz zwischen Endgerät und Mobilfunkfunkantenne deutlich geringer ist. Nicht zuletzt ist es so, dass wenn der Standort im Ort steht, man nur dann sinnvoll Kapazität (1800/2100/2600/3500 MHz) nachrüsten kann, weil ein Standort, welcher z. B. 1,5 Km außerhalb der Bebauung steht, einfach nur ins leere Senden würde (die Endgeräte der Nutzer noch viel mehr), weshalb sich die NB auch nicht mehr auf Standorte einlassen, welche mehrere Kilometer außerhalb der Orte stehen, weil dies physikalisch keinen Sinn macht, obwohl die "Intention" einiger Politiker die "Strahlenbelastung" zu senken, oft dazu führt, dass ein Standort zig hundert Meter bis mehrere Kilometer außerhalb eines Ortes steht, was dann exakt das Gegenteil der Intention, der um ihre Gesundheit "besorgten" Bürger bewirkt, weil ein Endgerät, dann durchaus die max. Sendelesitung benutzen muss, was nicht nur den Akku richtig schnell leert, sondern auch richtig doll "strahlt", also genau das tut, was angeblich verhindert werden sollte, von Seiten der Lokalpolitik/Bevölkerung. Das wollen viele Aluhüte aber leider nicht wahrhaben :mad:.