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Mag sein, daß das langfristig geplant ist, aber derzeit läuft NB-IoT nur im B8-Carrier und ich vermute, daß es einfacher ist NB-IoT im Rahmen des ohnehin erforderlichen B8-Ausbaus auszurollen, als die B20-eNodeBs anzufassen. Womöglich sind diese teils auch noch gar nicht NB-IoT-fähig.
Hauptproblem bleibt, aber daß die meisten IoT-Module single band sind und sich B8 international durchsetzt.
Beispiele:
https://www.quectel.com/product/bc95.htm
https://www.u-blox.com/en/product/sara-n2-series
Ist auch nicht mein Interessengebiet. :top:
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[USER="223204"]userVF2k1[/USER]
Es gibt bislang kein NB-IoT in B20 und dafür gibt es drei triftige Gründe: Erstens NB-IoT-Module sollen simpel und günstig sein und unterstützen daher meist nur ein Frequenzband, zweitens ist das Link Budget für NB-IoT in einem schmalen Carrier günstiger (bedenke, daß sich die Sendeleistung auf die gesamte Trägerbandbreite verteilt, aber NB-IoT nur einen 200kHz breiten Bruchteil des Trägerspektrums abbekommt und somit im Gegensatz zu normalen LTE nicht durch die Breite kompensieren kann), sodaß man NB-IoT lieber in den 5MHz breiten B8-Carrier statt in den 10MHz breiten B20-Carrier steckt und drittens hat sich B8 aus vorgenannten Gründen bereits als internationaler - jedenfalls europäischer - Standard etabliert.
Da gibt es bei der Telekom (Quelle: https://www.telekom.com/de/medien/mediencenter/infografiken ) eine Infografik mit dem Titel "Inhouse-Versorgung mit LTE", welche das Gegenteil zu Deiner Aussage behauptet. Dort steht sogar explizit "zusätzlich: Narrow Band IoT bei LTE 800/900". Ich bin mit dem NB-IoT Kram zwar nicht so richtig befasst, aber die Infografik sagt da doch etwas anderes als Du. Wie der Infografik außerdem zu entnehmen ist, wird LTE 700 kommen.
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Hör doch mal auf, mit deiner Träumerei, eine L8 Zelle schafft das nicht einmal auf dem unausgelastestem Sektor, guck dir doch einfach mal die Vodafone Band 20 Sender an :/.
Wenn ich dir jetzt noch sage, dass ich für 100 Mbps VDSL 60€/Monat bezahle, bin ich dann schon ein Nerd ohne Hobbys, oder ein "Reicher"?
Ich habe im nördlichen Niedersachsen kurz vor Hamburg an vielen Vodafone LTE-800 Sendern Datenraten von 50-70 Mbit/s. Allerdings ist die Entfernung zu den Sendern auch meist nicht groß.
Zitat von 01833
Nun stell dir dazu autonome oder teilautonome Fahrzeuge vor, die permanent kommunizieren. Untereinander und mit ihren Zentralen. Allein, was man hört, was die Teslas so an Datenvolumen verkonsumieren. In meinem Bekanntenkreis hat einer wegen des tollen Netzes seinen Tesla von o2 auf D1 gewechselt und kam mit 2 GB/Monat bei weitem nicht aus. Nun rechne mal 4000 neue Teslas pro Woche in den USA und alle diese kommunizieren munter vor sich hin.
Das stimmt absolut. Laut einem Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=S0LYloGKNi0 ) verbrauchen alleine 120.000 Aufzüge von Thyssenkrupp Elevators 100 GB Daten am Tag. Die Datenmengen werden weiter steigen.
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Das zentrale Motiv für LTE900 ist ein flächendeckendes NB-IoT-Netz aufzubauen. Insofern spielt die LTE800-Verüfgbarkeit hierbei eine untergeordnete Rolle.
Auch das NB-IoT-Netz braucht eine deep Indoor coverage und wenn es in den Städten überall LTE-800 gäbe, dann hätte man diesen LTE-900 Rollout doch gar nicht nötig.
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Wie [USER="203826"]Senfdazugeber[/USER] schon geschrieben hat, VF schaltet sukzessive LTE 2100 mit 5 MHz Bandbreite, Neusichtungen auf dieser Karte (MLS Export) von [USER="18086"]sailing2capeside[/USER] ⇨ https://drive.google.com/open?id=1bC...2o&usp=sharing. Band 1 = 2018-10-06_262-02_4G_new_s192021.csv, den Rest einfach deaktivieren. Bandbreitenerhöhung wird später erfolgen, wenn Discounterkunden Zugang ins LTE Netz erhalten.
Was den Ausbau im Allgemeinen betrifft, hat vermutlich die Telekom die Nase vorn. Grober Überblick nach Zahlen: In Hessen 850 neue Standorte, über 700 errichtet die Telekom. NRW 1350 neue Standorte, 1100 baut die Telekom. Falls Bedarf bei der Konkurrenz besteht, wird Infrastruktursharing angeboten.
In Hamburg gibt es von Vodafone großflächig an fast jedem Standort LTE 2100 mit 10 MHz Bandbreite [und ebenso in Essen und München]. Dafür ist das 3G-Netz jetzt quasi tot.
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Wir brauchen Technologien mit vernuenftigem Preis Leistungsverhaeltnissen.
So 20€ SIMonly / 35€ mit Smartphone sowie 35€ fuer Festnetzbreitband sind in meinem Umfeld so die Schmerzgrenze. Fuer flaechendeckendes 3,5 GHz 5G und Glasfaser bis in die Einfamilienhaeuser reicht das natuerlich nicht. Aber solche Bandbreite braucht und will eh kaum jemand.
Aber flaechendeckendes 3G/4G (mindestens 2,5 MBit/s Down- und 0,25 MBit/s Upstream, durchschnittlich 15 MBit/s Down- und 5 MBit/s Upstream) und VDSL incl. ggf. Supervectoring (mindestens 18 MBit/s Down und 3 MBit/s Upstream, durchschnittlich 75 MBit/s Down- und 15 MBit/s Upstream) waeren damit moeglich und reichen bis auf Weiteres auch voellig aus.
Laut deinem ersten Satz hast du das Prinzip der Marktwirtschaft offensichtlich nicht verstanden: Angebot + Nachfrage = Preis und nicht Kosten=Preis...:) Die Preise in Deutschland haben nichts mit der Technik oder den tatsächlichen Kosten zutun, sondern kommen aufgrund der „Wettbewerbssituation“ zustande.
Auf dem Land muss LTE 700 + LTE 800 + LTE 900 Standard werden und in den Ballungsräumen alles was geht, auch 3,5 GHz. An den Hauptverkehrswegen und wichtigen Wirtschaftsgebieten ebenso. Das mag aus heutiger Sicht Wahnsinn sein, aber für Unternehmer heißt das Investition...:top:
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Das läuft großflächig, auch an L8-only-Standorten. Es gibt allerdings tatsächlich noch Sender, an denen nur 64/16 QAM aktiv ist.
Wusste ich noch gar nicht. Gut zu wissen. 
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Es waere aber Unsinn die Autobahnen auf 5G auszubauen um dann am eigentlichen Ziel wo man sich mehrere Stunden oder gar Tage aufhalten will auf 2G zurueckzufallen.
Wir brauchenn eher erstmal einen verpflichtenden annaeherend flaechendeckenden Ausbau mit 3G/4G mit vernuenftigen aber nicht uebertriebenen Datenraten.
Einen Ausbau mit zusaetzlichen Frequenzbaendern oder gar 5G kann man dann meinetwegen gerne als "freiwillige Kür" machen.
Daimler will mindestens 500+ Mbit/s flächendeckend (Quelle: https://media.daimler.com/marsMediaS...l?oid=41601234 ). Ich bin für mindestens 1 Gbit/s flächendeckend in besiedelten Gebieten ,an Autobahnen und Bahnstrecken. Bei 50-100 Prozent mehr Daten in den Netzen jedes Jahr halte ich Datenraten unter Gigabit für zu kurz gedacht. Man baut heute das Netz für morgen und wenn das schief geht, dann hat man als Anbieter verloren.
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Warum wohl? Weil der Preis billig ist. Diese Leute begnügen sich wegen des billigen Preises mit der schlechtesten verfügbaren Qualität.
Das sind wahrscheinlich die Leute, die auch sonst nicht auf Qualität achten. Es reicht ihnen auch die mangelhafte Herta-Billig-Fleischwurst mit Kartoffelsalat aus dem Eimer, statt einem Rindersteak mit Salatteller.
Ist mir auch klar ;). Wenn Telefonica LTE halbwegs läuft, dann ist das doch eigentlich gut für die Menschen. Sind die Netze von Telekom und Vodafone umso leerer...:D
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Die Beiträge hast du aber gelesen und verstanden? Wir waren in einem Fahrzeug unterwegs und das Gerät hing in der Halterung. Es war teilweise kein Radio verfügbar und hatte dauernd Aussetzer.
Zudem bin ich ab und an mit 1-2 Telekomkunden unterwegs.
Nö. Ich habe in der Regel Netz wo ich es mal brauche und wenn nicht, geht für mich keine Welt unter.
Wir haben wenigstens 2 Sender bei 3800 Einwohner:D
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Ja, ich habe Deine Beiträge gelesen, was ich kritisiere ist, dass Du nicht behaupten kannst, dass mit Telekom-Edge kein Webradio möglich wäre, da Du ja nach eigenen Angaben nicht wusstest, auf welcher Qualität das "Radio" eingestellt war.
Schön für Dich, wenn Du zufrieden mit dem Telefonica-Netz bist.
BTW: Der Telekomsender bei mir liefert 145 MBit/s via LTE 1800 [ohne 256-QAM, was das Gerät nicht konnte, welches die Karte hatte] im Prinzip 24/7. Und außerdem bist Du jetzt auf meiner Ignoreliste "Spacko007".