Zurück zum Thema, das RKI hat wohl ein Konzept für den Herbst mit drei Warnstufen vorgelegt.
Indikatoren sollen neben der bisherigen Inzidenz, noch die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und der Anteil der Corona-Erkrankten an der Intensivstationen-Kapazität berücksichtigt werden.
Warnstufe 3 hat es für ungeimpfte dann in sich:
ZitatWarnstufe 3 würde also gelten, wenn die Inzidenz bei über 200 steht, es mehr als zwölf Schwerkranke pro 100.000 Einwohner gibt oder ein Anteil von mehr als zwölf Prozent an Corona-Erkrankter an der Intensivstation-Kapazität vorliegen.
In der Folge würden laut Konzept wieder strengere Schutzkonzepte in Kraft treten und die Kontakte auf ein Minimum reduziert werden.
So würde beispielweise anstelle von „3G“ wieder „2G“ gelten.
Heißt: Ungeimpfte getestete Personen dürften sich unter anderem nicht mehr im Innenbereich von Restaurants aufhalten dürfen. Bei Warnstufe 2 würde demnach noch die „3-G-Regel“ gelten. Doch auch hier müssten die Kontakte erstmals reduziert werden.
Jedoch:
ZitatEine Einigung, weitere Indikatoren hinzuzunehmen, konnte auch auf dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Dienstag nicht erzielt werden. Dabei sei das Konzept des RKI den politisch Verantwortlichen schon seit Ende Juli bekannt, berichtet „Business Insider“.