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Der Artikel von opensignal ist Unsinn/überholt. Die App läuft nur auf Smartphones somit werden die zahlreichen Telefonie only Nutzer nicht berücksichtigt zudem haben nahezu alle Tarife inzwischen LTE bekommen.
Die Daten stammen aus dem Zeitraum 1. Juli bis 28. September 2019.
Mir ging es aber dabei vor allem um zwei Punkte:
- Im Rahmen der "drohenden" UMTS-Abschaltung wird auch immer gewarnt, dass etliche Nutzer sich neue Smartphones kaufen müssen, weil sie noch Geräte benutzen die kein LTE beherrschen. Die Zahl von 84% Prozent 3G-Nutzer mit LTE-fähigen Geräten quantifiziert etwas wie groß dieses Problem ist.
- Hier wissen alle, dass LTE besser ausgebaut ist als es UMTS je war. Trotzdem fand ich es interessant (und das ist der Bezug zu diesem Thread), dass reine 3G-Nutzer 50% der Zeit in "für die Datenübertragung nutzbaren" Netzen verbringen, während 3G+4G Nutzer 88% Prozent der Zeit in solchen Netzen verbringen
Dass in den letzten Monaten auch Bewegung in die LTE-Verfügbarkeit bei Discount-Tarifen gekommen ist, ist richtig, ist aber unabhängig von den obigen Beobachtungen.
Was die reinen Telefonienutzer betrifft: wer ein Smartphone ohne LTE-Unterstützung nutzt, wird von einer UMTS-Abschaltung stärker betroffen sein als jemand der ein "normales" Handy ohne LTE verwendet, weil er/sie sowieso nur telefonieren will. Letzteren kann das in der Regel egal sein, solange es GSM gibt.
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OpenSignal hat heute eine Analyse zu den reinen 3G-Nutzern/Tarifen veröffentlicht:
https://www.opensignal.com/201…e-users-are-still-3g-only
Interessante Punkte:
- 84% der nur-3G-Nutzer haben ein LTE-fähiges Smartphone
- Reine 3G-Nutzer verbringen 50% der Zeit im 3G-Netz, LTE-Nutzer verbringen 88% der Zeit im 3G oder 4G-Netz
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Hallo zusammen,
habe eben einen Artikel aus 2017 gefunden, in dem die Telekom mitteilte, dass bis Ende 2019 nahezu flächendeckend LTE verfügbar sein soll bzw. ähnlich gut wie GSM.
Wird die Telekom noch Vollgas geben oder war das wie bei den Mitbewerbern eher heiße Luft?
An jedem Sender LTE900 - das wäre klasse.
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Es gab heute auf dem TelekomNetz-Kanal ein Gespräch mit dem Telekom-Technikchef. Da kam auch die Frage auf, wie es um LTE900-Ausbau bestellt ist. Antwort war, dass man im Jahr 2020 an über 90% der GSM-Standorte auch LTE900 haben möchte.
Siehe hier:
https://youtu.be/FAr6AfXcbJU?t=332
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Wie DUS-Tim schon gesagt hat können die Roaming-Kunden meist kein VoLTE und der Anteil an Roaming-Kunden wird auf der Wiesn höher sein als normal.
Sprich unter normalen Zuständen könnte der Anteil also sogar noch größer sein.
Betrifft zwar nicht Deutschland, aber ist vielleicht als internationaler Vergleich ganz interessant: T-Mobile US hat heute im Rahmen der Quartalsergebnisse bekannt gegeben, dass im Q3 2019 90% der Gespräche über VoLTE gelaufen sind:
https://www.tmonews.com/2019/1…-1-million-customer-adds/
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Die Daten scheinen fehlerhaft zu sein. Laut CM soll dort der EARFCN 9460 genutzt werden. Dieser liegt aber mitten im Vodafone Spektrum.
Stimmt... Vielleicht eine Fehlzuordnung vom französischen Betreiber Free. Der hat in Frankreich das gleiche Spektrum auf Band 28 wie Vodafone in Deutschland, und betreibt im Elsass laut CM zahlreiche B28-Sender. Schade... 
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Telekom wäre sehr neu, war aber indirekt angekündigt...
Klar, war zu erwarten. Deswegen habe ich ja auch immer mal wieder geschaut.
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Bei Cellmapper sind mehrere Standorte mit LTE 700 im Vodafone-Netz sichtbar. Das würde auch zu den MLS-Daten passen, welche dies ebenfalls besagen.
Ja, von Vodafone und O2 gibt es schon seit ein paar Monaten erste einzelne Standorte in Cellmapper. Telekom war mir neu...
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Auf Cellmapper sind jetzt südwestlich von Karlsruhe zwei Telekom-Standorte mit LTE auf B28 aufgeführt. Etwas kurios ist, dass in einem Fall das "First Seen"-Datum auf 18. Dezember 2018 steht, im anderen Fall auf den 1. September 2019. Bin aber ziemlich sicher, dass die mir vor kurzem noch nicht angezeigt wurden...
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https://mobil.teltarif.de/5g-f…-vodafone/news/77757.html
die Frequenzen wurden anscheinend nun festgelegt. Nach welcher Logik/Kriterien passiert das denn und warum dauert das Monate?
Bei den Frequenzen um 3,6 GHz war klar, dass Vodafone am unteren und die Telekom am oberen Rand des Spektrums liegen würden, da sie jeweils Frequenzblöcke am jeweiligen Rand ersteigert hatten.
Bei den 2GHz-Frequenzen lagen Vodafone und Telekom bisher ebenfalls schon am unteren bzw. oberen Rand des Spektrums:
https://www.spectrummonitoring.com/frequencies/#Germany
Von daher war es vermutlich naheliegend, das so beizubehalten. Beide bekommen zum 1.1.21 einfach neue Frequenzen hinzu.
Nur bei der Reihenfolge von Telefonica und Drillisch zwischen den beiden anderen gab es keine vorgegebene (oder zumindest naheliegende) Lösung. Entweder haben die beiden sich darauf geeinigt. Dafür hatten sie wohl bis einen Monat nach Ende der Auktion Zeit. Danach (ab 12. Juli) konnte im Zweifelsfall die Bundesnetzagentur entscheiden.
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Wozu muss man die weißen Flecken melden? Will uns die Telekom erzählen dass sie nicht wissen wo die weißen Flecken sind?
Und an den Kommunen kann es oft nicht liegen, wie sonst schafft es z.B. o2 an den Orten LTE anzubieten?
Es wird sicher nicht immer an den Kommunen liegen. Aber es ist sicher ein Faktor, der den Ausbau kompliziert und langwierig macht.
Was Orte angeht die von einem Anbieter versorgt werden und einem anderen nicht (gibt es ja in alle Richtungen): es kommt auch immer darauf an, von wo die Orte versorgt werden. Neue Standorte sollten sich ja in die vorhandene Infrastruktur und vorhandenen Standorte einbinden.
Ein Anbieter kann z.B. von einem exponierten Standort mehrere Kommunen in der Umgebung versorgen. Ist dann vielleicht nicht überall optimal (aufgrund der Entfernung), aber immerhin... Ein anderer Anbieter hat in der Gegend mehrere Standorte in den einzelnen Kommunen/Ortsteilen. Also ein engmaschigeres Netz, mehr Kapzität, näher an den Nutzern... Nur in einer Ortschaft gibt es keinen Standort, weil es dort Widerstand aus der Bevölkerung gibt. Hier hat der zweite Anbieter dann im Gegensatz zum ersten kein Netz. Liegt das dann an der Kommune? Oder am Anbieter, denn der andere "kann es ja auch"?