Beiträge von DUSA

    Naja, in dem Fall könntest Du das auch direkt dort abgeben mit dem Kommentar ala "meine Freundin ist auch an der Stelle interessiert und hat mir auf dem kleinen Dienstweg ihre Bewerbungsunterlagen zum Abgeben mitgegeben".
    Der Haken an der Sache ist imho der, wenn sie abgelehnt wird, dass Du das firmenintern mit einem achselzuckenden "hei jo, so isch halt worre" abhaken kannst.


    Ich kenn das von diversen Ausbildungsleitern, die immer wieder freudig sind, wenn sie Kollegen- oder Kundenkinder nach dem Azubi-Einstellungstest ablehnen dürfen. Getoppt [small](um mal Futter für den Anglizismen-Thread einzustreuen)[/small] wird das nur, wenn der Vorstand "ein gutes Wort" für ein Bewerber vor dem Auswahlverfahren einlegt und sich im standardisierten Test dann herausstellt, dass da ne Absage mehr als angebracht ist ;) Einige können mit umgehen, andere eher weniger...

    Hm, männliche Intuition? ;) Oder vielleicht bin ich nur einem Truismus gefolgt... :p
    Dein Freund findet den nächsten großen Elektronik- und MultiMedia-Laden instinktiv, oder soll ich da auch nochmal einen Link posten? :D


    FF!

    "Mann tunkt seinen Füller nicht in Firmentinte!" ;)



    Ansonsten tät ich das so machen, dass sie das dort direkt hinschreibt und hinschickt (per Email oder Post). Ggf. kann sie ja vorher dort noch anrufen, sich noch ein wenig über die Stelle erkundigen (wie man das halt oft so macht) und wenn im Telefonat die Frage aufkommt, wie sie an die Ausschreibung kommt kann sie ja sagen, dass ihr Freund dort arbeitet.
    Kommt aber vielleicht auch auf die Größe des Ladens und das Klima dort an...

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    ... stört, ist, daß alles offenbar einem festen Programm unterliegt. Zugaben sind keine Zugaben, sondern nur Gelegenheiten zur Pause bzw. eben alles andere als spontan. Ich sehe es ein, daß so ein Konzert auch geplant sein muß, aber es fehlt einfach etwas "Natürliches".

    Tja, wenn Du sowas willst, musst Du in kleine Clubs gehen mit entsprechend kleineren Acts. Z.B. der Colos-Saal in Aschebersch wäre da eine gute Adresse.


    Bei so großen Konzerten wie jetzt eben U2 ist natürlich fast alles durchgeplant: Reihenfolge der Songs, welche Songs diesen Abend gespielt werden (so es überhaupt wechselnde Setlists gibt), wo wer eine kurze Ansprache an's Publikum hält, ob's ne Pause gibt, wie lange die Unterbrechung bis zur "Zugabe" ist und welche Songs dann als "Zugabe" gespielt werden. Was zum Teil auch an der Digitaltechnik liegt: sowohl Licht als auch Ton wird heute von vollautomatisierten Steuerpults übernommen, wo die Grundeinstellungen sämtlicher Regler für quasi jeden Takt vorprogrammiert sind. Keine Ahnung, ob die Dinger über MIDI mitbekommen, an welcher Stelle im Song die Band gerade ist, aber "wissen" tun sie's. Die Techniker regeln dann bei Bedarf nur noch graduell nach. Anders ist so eine Show wie sie inzwischen Standard in großen Hallen und Stadien sind gar nicht mehr zu bewältigen. Echte Handarbeit leisten nur noch die armen Schweine an den Verfolgern über der Bühne: dank den zehntausenden von Watt (und ggf. Pyros) ist es vor allem in der Halle da oben bestimmt Saunamäßig.



    Und für die Musiker ist so eine Tour im Grunde ein Job wie jeder andere auch: 3-5mal die Woche das gleiche Programm spielen (mit ewig langen Wartezeiten vor und nach dem Soundcheck) und jede Nacht in nem anderen Hotelzimmer nächtigen - abseits von Familie, Freunden und der bekannten Umgebung. Das jeden Abend auf's neue so gut rüberzubringen ist im Grunde die eigentliche Leistung. Und wenn ich dann von "großen" Bands mitbekomme, dass sie zwar wieder zusammen auf Tour sind, aber auf der Bühne Zonen für jeden abgegrenzt sind bevor sie sich gegenseitig die Fresse polieren... kein Wunder also, wenn bei vielen Bands mal seltener, mal öfters die Besetzung wechselt. Und die Hallen sind inzwischen auch zu groß, als dass die Chemie der Band noch richtig rüberkommt - dafür sitzen/stehen bis auf die ersten 20m die Leute einfach zu weit weg.


    Mein bestes Rush Konzert war nicht das 2002 im Madison Square Garden, sondern 2004 in der Hamburger Sporthalle. Keine Ahnung, wer die da reingebucht hat, denn das ist im Grunde ne größere Turnhalle, wo vermutlich maximal 4.000 Leute reingehen. Von der Lichttechnik passte vielleicht ein Drittel rein und ohne zu Drängeln standen wir 15m vor der Bühne. Da war dann sogar mitzubekommen, wie die drei Herren auf der Bühne reagieren und interagieren, wenn sich mal einer wo verspielt oder einen Einsatz verpennt hat - oder was die sonst noch für Blödsinn während dem Spielen verzapfen und sich gegenseitig Sachen ins Ohr "flüstern". Klar war es auch dort "Standardprogramm", aber man hatte den Eindruck, dass sich wirklich eine Chemie zwischen Band und Publikum ergab. Sowas kannste leider in ner größeren Halle oder gar nem Stadium knicken.

    Auf arte kommt heute Abend eine Doku über You too:
    [URL=http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1026956,day=4,week=32,year=2009.html]Pop Galerie Reloaded: U2[/URL]


    Wo: arte
    Wann: 3.8.09; 22:05 - 23:00Uhr
    Wiederholungen: 9.08.2009 um 11:00
    (Deutschland, 2009, 52mn)


    :)

    Die angeblich "beste Band der Welt" braucht noch eine Vorgruppe? :eek: :confused:
    Spielen sie danach wenigstens knapp 3 Stunden, so dass man was für seine Kohle geboten bekommt [small](so wie ich das von "meiner" "besten Band der Welt" inzwischen gewohnt bin)[/small]? ;) :p

    Auf der Autobahn auch immer wieder schön zu erleben:
    Mehrere Autos links am überholen (heute an 'ner 3-spurigen Stelle), drei bis vier aufeinanderfolgende fahren nach dem Überholen wieder in die Mitte, weiter vorne bleiben einige links. Es entsteht also 4 Autolängen inkl. Sicherheitsabstand Platz auf der linken Spur - geschätzt 500-600m bis zum nächsten Auto. Der Hintermann nutzt diese 600m, um auf das letzte Auto aufzuschließen - soweit so gut. Was ich dabei interessant finde: die meisten geben hier Vollgas und Gummi, fahren dann dem Auto in 600m viel zu dicht drauf und müssen auch wieder auf die Bremse steigen, damit sie ihm nicht hinten reindonnern. Vermutlich Schaltwagenfahrer, denn "Automatik verbraucht ja viel zu viel und beschleunigt so langsam" ;) :rolleyes:
    Da denk ich mir immer: die Spritpreise sind schon wieder viel zu billig. Und vorausschauend fahren ist auch was anderes. Nix dagegen, dass man dann etwas mehr beschleunigt - aber doch 1. in Maßen und 2. nur so weit, dass man nicht nach 580m (oder von mir aus auch 980m) schon wieder in die Eisen gehen muss :rolleyes:



    Und auch immer wieder beliebt: von ganz links sich auf den letzten 30m über zwei Spuren hinweg durch eh schon zu kurze Sicherheitsabstände auf die Ausfahrtsspur ganz rechts durchdrängeln. Motto: wer länger 150km/h fährt ist 3 Sekunden schneller am Ziel, Verkehrsrisiken inklusive.



    Aber die Bewegung wird ja im Mittelhirn gesteuert - und mehr als lenken, Füße treten und (ggf.) mit der rechten Hand rühren machen 80% der Fahrer/innen offensichtlich auch nicht... [small](bzw. wenn ihr Großhirn aktiv ist, dann nur das Sprachzentrum mit natürlich Handy am Ohr...)[/small]

    SCNR!


    Zitat

    Original geschrieben von TeddybaerW
    ...
    Ein Männlicher Schnitt, etwas buschigere Augebrauen und kein Makeup und der wäre wohl recht nett.

    Ach, und dann hätte er endlich Chancen bei Dir?