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Original geschrieben von aerox99
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass du eine junge Dame in der Schule fast nie alleine antriffst. Egal wo sie hingehen, sie haben stets Freundinnen dabei. Das machen die wahrscheinlich auch nur aus einem Grund, ...
Das betrifft nicht nur die "jungen Damen in der Schule" - das Verhalten hält sich erstaunlich lange lange auch über das Schulalter hinaus (Ausnahmen haben bestätigen die Regel). Und der Grund: kurz pointiert: während wir Jungs schon von klein auf mit großem Stolz von unseren Müttern angeguckt werden mit dem "mein Prinz"-Blick und zwar egal was wir anstellen erfahren die jungen Mädels das von ihren Vätern nicht oder nur seltenst. Das baut schon früh ein Selbstbewusstsein vom anderen Geschlecht her auf (oder eben auch nicht) und wirkt bis ins reife Alter nach. Deshalb laufen die meisten Damen lieber im Rudel zum Klo, damit sie noch ne Schwester dabei haben und sich nicht alleine den Blicken von Männern aussetzen müssen 
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Original geschrieben von Printus
Meistens erzählen Frauen so als ob sie auf die netten Kerle stehen, nur praktisch muss der Mann dann auch ein paar Ecken und Kanten haben.
Oder auf den Punkt gebracht: Frauen wollen einen Kerl, an dem sie sich noch als sein Veränderungsmanager austoben können. Sonst ist ihnen langweilig mit dem Typ. Und außerdem kann Frau bei dem Job so schön scheitern und sich dann bei Freundinnen über den bockigen und blöden Kerle uffreeschen 
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Ich habe oft das Gefühl, dass deutsche Männer heute allesamt zu Waschlappen erzogen werden - was keineswegs heißt, dass Macho-Allüren angesagt wären. Aber eben auch nicht dieses ständige Herumgedruckse und vorauseilender Gehorsam / Anpassung.
Tja -die kleinen Jungs mögen zwar noch mit Stolz angeguckt werden, aber es gibt auch die andere Seite: in Kindergarten und in der Schule gelten weibliche Eigenschaften als "gut". V.a. die Konfliktlösestrategien von Jungs werden da sehr schnell sanktioniert und weil da fast nur Frauen in den Jobs arbeiten, haben die Jungs 1. keine männlichen Vorbilder und 2. niemand, der gut auf sie als Jungs eingehen kann. Auch deshalb bringen Jungs in der Schule die schlechteren Leistungen, erleben so eine Frustration nach der anderen - die einen steigen dann irgendwann aus (2/3 der Schulabbrecher sind Jungs), die anderen werden so wie sie sind: an weibliche Normen (über)angepasst. Und bei der Partnerwahl als Teenys und Tweenys wundern sich die Mädels dann, was ihre Müttergeneration eigentlich an diesen "Waschlappen" verbrochen hat - sie wollten doch einen echten Kerl haben, an dem sie selbst rumverbessern können.
Weil es politisch höchst inkorrekt ist, ist es tabuisiert es laut zu sagen: wir brauchen in den Schulen schon lange keine Mädchenförderung mehr und keine girls days - wir brauchen Jungenförderung!
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Original geschrieben von wrywindfall
Nun ist aber bekannt, das Frauen, was Erziehung und erwachsen sein angeht, oft Lichtjahre den Männern voraus sind. Selbst mit 40 schaffen die Männer es noch, pubertär zu sein...
Wie war das?
Bekanntlich kommt das Kind im Weib
Durch das Gebären aus dem Leib.
Da aber sich das Kind im Mann
Nicht solcherart entfernen kann,
ist es begreiflich, dass es bleibt
und ewig in ihm lebt und leibt.
Eugen Roth

Und warum Mädels diesen Druck haben so schnell erwachsen zu werden und fast lebenslang gegen ihr inneres Kind arbeiten wär jetzt auch nochmal ein Thema für sich... 