Naja, die Dinge unterliegen auch nicht täglichen Preisschwankungen beim Verbraucher 
Wobei sich die Preisgestaltung der Boss-Unterhose doch ganz einfach nachvollziehen lässt: ein paar Cent für den Stoff, ein paar Cent für die Arbeiter/innen die nach 12 Std. Arbeit mit 4x 10min Pause mit 2 Scheiben Toast und ner Käsescheiblette abgespeist werden, ein paar Cent für die Fabrik inkl. Maschinen und Strom, ein paar Cent Transport von Fernost nach Europa, dann ca. 1 Euro für den Händler - und dann noch 10 Euro obendrauf, damit Mann bei jeder Gelegenheit weiß, wer und wo der BOSS ist :cool:
Was einem gegenüber sich selbst und der (potenziellen) Dame ungemein das Selbstbewusstsein stärkt 
Klar blickt keiner genau durch, wie der Preis an der Tanke sich genau errechnet, dazu spielen da zu viele Variablen mit rein.
Trotzdem sind eben mindestens 2 Sachen auffällig, die kennzeichnend dafür sind, dass da was nicht mit ganz rechten Dingen zugehen kann:
1. Alle Marken haben zum selben Zeitpunkt in 99% der Fälle in einer Region den identischen Preis, die freien Tanken in 98% der Fälle einen 1-2 Cent billigeren Preis. Kann es sein, dass die Nachfrage bei allen Marken im ca. 6-10-Stunden-Takt exakt gleich ist? Und/oder wie verstehen die "freien Markt" und "Wettbewerb"?
2. Komischerweise gibt es landauf landab ein identisches Muster, wann die Preise relativ um 4-8 Cent nach oben gehen und relativ um 4-8 Cent nach unten gehen (nämlich in den letzten Monaten Montag und Donnerstag). Wer es halbwegs steuern kann fährt folglich an den "billigen" Tagen zur Tanke - da sollte die Nachfrage dann doch höher sein und wie bei Ferienbeginn und Feiertagen sich in einem höheren Preis bemerkbar machen.
Ob der Sprit jetzt zu billig oder zu teuer ist weiß ich tatsächlich nicht. Dass die mitunter untertäglichen Schwankungen um mehrere Cent auf Absprachen auf höchster Ebene beruhen halte ich für sehr wahrscheinlich. Nur will das keiner genau nachweisen - warum auch, denn der Staat verdient ja prozentual kräftig mit...