Und dafür war jetzt extra ein Zweiaccount nötig, um dem Psycho mal kräftig ans Bein zu pissen? Aber man will ja schließlich feige die Anonymität bewahren...
Beiträge von DUSA
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Na Koleesche, wurde bei euch das in der Prüfungsordnung zwar verpflichtende Seminar "Rechtswissen für Psychologen" (oder so ähnlich) auch nur alle 5 Jahre angeboten und niemand hat gefragt, ob man es vor dem Diplom besucht hat?
Im Grunde ein wichtiges Thema, wo die Uni aber ihrer Lehrpflicht lausigst nachkommt...Nach § 203 Strafgesetzbuch (StGB) unterliegen auch Psychologen der Schweigepflicht. Ich erinnere mich nur dunkel, dass irgendwo Ausnahmen formuliert sind, vermutlich in eben jenem §203. Anonymisierte Berichte wie hier geschehen, die keinerlei Rückschlüsse auf die Person zulassen dürfen auch in einem Forum gemacht werden - das ist eindeutig. Schwierig wird's dort, wo Ärzte/Psychologen ihre Schweigepflicht brechen dürfen/können, aber nicht müssen (die Fälle gibt's nämlich auch - afair), also die berühmte Grauzone, wo sich dann auch die Juristen über die Auslegung anfangen zu streiten.
Google wirft auf die Schnelle u.a. die "Berufsordnung für Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PDF)" aus, sowie einen kurzen Artikel "Gibt es Ausnahmen bei der Schweigepflicht? (aus Report Psychologie) (PDF)".
Dass der Koleesch hier nicht Hals über Kopf bei der nächsten Polizeiwache eine Anzeige aufgibt dürfte wohl klar sein
Ich kann bezeugen, dass er schonmal was von Ressourcen- und Lösungsorientierung gehört hat und im Gegensatz zum biblischen Spruch recht gut weiß, was er tut
Sprich, ergebnisoffen an die Sache herangehen, allerdings auf Nachfrage juristisch korrekte Infos zur Entscheidungsfindung auf Seite der Klientin hereingeben möchte. Dass so ein Fall trotzdem kein Zuckerschlecken ist dürfte allerdings auch klar sein - aber es rennen eben nicht nur Höhenangstler und Depressive einem die Bude ein... -
Hi +a! Einen fröhlichen Geburtstagstag wünsch ich Dir! Auch wenn Du es nicht lesen solltest, weil Du seit April nix mehr gepostet hast
Einen vergnügten Tag! -a -
Zitat
Original geschrieben von ChickenHawk
Ich verstehe die Aufregung wirklich nicht, lasst die doch klagen in der momentanen Situation sind die Erfolgschancen da doch eh sehr gering.Also über die Klage(n) reg ich mich wirklich nicht auf - das ist für mich ein klassischer Fall von ALP (anderer Leute Problem)
Ich wunder mich nur über das Geschrei der klagewilligen Wirte. Die können sich ja mal in einer ruhigen Stunde abends bei nem Bier mit nem niedergelassenen Arzt unterhalten, was die inzwischen für z.T. völlig schwachsinnige Auflagen erfüllen müssen, die nur Geld und Zeit kosten. Spontan fallen mir da Mülleimer und Waschbecken in Behandlungszimmern ein - da läuft tatsächlich ein Hampelmann mit nem Klemmbrett rum und kriegt statt Arschtritte auch noch Kohle für. Da ist Aschenbecher wegräumen und die vergilbten Tapeten mal wieder überstreichen echt ein Klacks gegen. Die Liste mit Einschränkungen ließe sich beliebig lange fortsetzen. Aber gut, sollen sie mal klagen - die Juristerei freut sich, die machen ja die Gesetze schließlich auch, damit Leute dafür oder dagegen klagen können - oder anders gesagt, jede neues neue Gesetz bringt regelmäßig mindestens zwei Kollegen in Kanzleien neues Geld in die Taschen 
Und vielleicht stößt der ein oder andere Kläger ja auch auf einen kettenrauchenden Richter, der sich abends nach getaner Arbeit in seiner Stamm-Eckspelunke bei Bier und Kippen nicht mehr wie bisher wegschießen kann, sondern sich seine nur noch dürftig durchbluteten Eier bei den winterlichen Temperaturen draußen entgültig abfrieren muss...
(SCNR!) -
Naja, Raucher gibt's zwar überall, allerdings sind sie im Gesamten inzwischen in der Minderheit. Und die Lobby bilden auch nicht unbedingt die verbleibenden 20-30% Raucher, sondern die finanzstarke Tabakindustrie in Berlin. Dass bzgl. Nichtraucherschutz in diesem Land so ewig lange nichts passiert ist, haben sie ihren Spezis zu verdanken, die alle Abgeordneten mit genügend Rauchware und anderen Gefälligkeiten versorgt haben. Für mich nach wie vor das beste Beispiel, das nicht Mehrheitswille des Souverains die Gesetze macht, sondern die zahlungsstärkste Lobby mit den besten Juristen

Und was die klagenden Wirte angeht: es gibt zig Gesetze, die einen Eingriff in ihre Berufsausübung mit finanziellen Folgen bedeuten, z.B. Hygienevorschriften oder Beschränkung der Kundengruppe nach unten mit kein Alk unter Alter 16/18. Jetzt gibts eben eine neue Regelung und sie müssen ihren Marktauftritt umstellen und überleben nur mit z. T. neuen Kundengruppen, die sie sich erschließen müssen. Das nennt man Wirtschaftsrisiko
:p -
@JoPi: ver
ziehschieb Dich doch gerade mal in den Nichtraucherthread, was ihr an den organisierten Lustigkeitstagen macht interessiert hier niemanden

BTT:
Ob da jetzt gleich für das Grundegesetz geändert werden muss weiß ich nicht, man könnte es auch von oberster Stelle anders auslegen.
Und ansonsten: die Kerle sind auch dabei das GG zu ändern, um hier ihre verfolgungswahn- und Panikschürungsattacken auszuagieren. Egal ob Bundeswehr im Inneren (das hatten wir seit 1933 schon lange nicht mehr...) oder Flugzeuge abschießen. Ohne das hier weiter vertiefen zu wollen, weil das ne völlig andere Baustelle ist: auch für so ein Blödsinn wird ne GG-Änderung diskutiert - sie lässt sich aufgrund der Materie nur leichter dem Volk "verkaufen", indem man genügend Panik schürt
Und mit dem Kinderwunsch hat der Staat natürlich ein Interesse, da Dinge vorzugeben. Allerdings seh ich das nicht ganz so starr wie Du: wenn man für Homos die Adoption freigibt, findet da ja ne Prüfung wie bei allen anderen auch statt. Und die ist soweit ich das von Betroffenen gehört habe so hart, dass einige das Vorhaben abbrechen, weil sie die Schnauze gestrichen voll haben von der "Schnüffelei". Ergo würden diese Kinder aufgrund der Amtsfürsorge um einiges besser aufwachsen als manches Kind aus Heterofamilien.
Denn wenn ich viele hier genannte Maßstäbe an Familie mit Kindern an die Realität anlege... meine Mutter war Grund- und Hauptschullehrerin in nem Stadtteil von Frankfurt. Da hätte man in die Klassen gehen können und einer Mehrheit der Eltern sofort weitere Zeugungen verbieten und die Kinder wegen Vernachlässigung abnehmen können
Über die Zustände wird zwar ab und an aufgestöhnt, aber das war's denn auch schon. Mit Prekariatsdiskussionen sind eben keine Wählerstimmen zu gewinnen, zumal man hier auch Geld für in die Hand nehmen müsste, die in den letzten Jahren eh schon gekürzt wurden...
Und das finde ich die viel grausamere Realität, als wenn da ein paar Kinder bei Homos aufwachsen, die sich dann auch wirklich um das Kind kümmern wollen, weil sie 50mal überlegen mussten, ob sie sich das "antun". -
Nur mal so kurz, que(e)r durch, ein paar Anmerkungen:
@ErikM: (ok, schon paar Seiten her): Auf euren Jugendfreizeiten ist es schlicht vorgeschrieben, dass da beide Geschlechter als Begleitung mit dabei sind, aus imho einfachen pragmatischen Gründen: während man die Betreuerin bei Sonderfällen sich vielleicht noch auf dem Jungsklo vorstellen kann, dürfte der Mann schon alleine deshalb davor zurückschrecken, weil da ganz leicht Vorwürfe entstehen könnten, die den Job kosten. Für besondere Situationen ist es einfach notwendig, dass beide Geschlechter zur Ansprache vorhanden sind, denn die Kinder werden ja von den Eltern in eure Obhut übergeben.
In Familien sieht die Sache nu mal anderst aus, weil es dort "intimer" zugeht. Natürlich gibt es auch hier Punkte, wo ein Kind je nach Fall mal die Mama, mal den Papa besser gebrauchen kann. Ist diese/r nicht vorhanden (aus welchen Gründen auch immer), finden die meisten Kinder Ersatz und lernen damit umzugehen und arrangieren sich. Natürlich ist es ideal, wenn Kinder beide Geschlechter als Vorbild haben - v.a. die Jungs leiden darunter, dass es kaum Erzieher und Grundschullehrer gibt, weil ihnen hier die Vorbilder fehlen. Nur sollte unser ideeler Blick auf die Sache auch berücksichtigen, dass Kinder viel intelligenter und resistenter ihrer Umgebungssituation gegenüber sind als wir Erwachsenen glauben und als dass sie da psychische Schäden draus mitnehmen. Ob sich ein Kind/Jugendlicher "gesund" entwickelt hängt von vielen Faktoren ab, aber eben so gut wie gar nicht oder gar nicht, ob da jetzt M+F, F+F, M+M oder was weiß ich rumspringen.@Artikel 6 GG & Urteile des BVG: Jupp, das steht da von 1949 so drin und auch Richter sprechen ihre Urteile vor dem Hintergrund der aktuell gesellschaftlich herrschenden Umstände. Zumal die ja auch nicht ganz unbefangen sind, schließlich werden die von den Parteien da hingeschickt / vorgeschlagen und von vielen der 8 Richter ist zumindest eine Tendenz bekannt, wenn sie nicht eh ein Parteibuch unterm Arm haben. Von daher ist das für mich nicht in Stein gemeißelt, sondern kann durchaus auch morgen anderst entschieden werden, auch wenn die CSU dann anfängt zu toben, weil es ihrer Mann-im-Job-Frau-mit-Kind-am-Herd - Vorstellung von Familie widerspricht

@Kinderwunsch:
Leute, ihr diskutiert hier v.a. die Lage für Schwule. Klar, die haben es hier was die "Kinderbeschaffung" angeht schwerer - wie übrigens auch Hetero-Männer! Der Mann ist nämlich egal wie nur der Samenspender und dann auf die Gebärmutter und das Wohlwollen der Frau angewiesen. Wer von den Kerlen mit ONS-Erfahrung, bei der auf Gummi verzichtet wurde kann denn genau sagen, dass euch die Frau nicht mit in die Kiste genommen hat, damit sie sich endlich ihren Kinderwunsch erfüllt?
(Und nein, als die Idealsituation sehe ich das auch nicht an ;))Lesben haben es da viel einfacher. Wer mal die Anzeigen in der Siegessäule durchgelesen hat, weiß, wie einfach es für die ist: die suchen sich einen Samenspender (und es gibt wohl mehr Männer als man glaubt, die gerne mal ne Spende abgeben, auch wenn sie nicht direkt in der Frau landet :D) und entweder läuft das dann im stillen Kämmerlein mit rübertragen via Reagenzglas ab oder etwas formeller mit ärztlicher Unterstützung und Vertrag, wo für den Spender die Sache rechtlich geregelt ist. Die Zeugung mag zwar mit der Partnerin zusammen nicht klappen, aber die interessiert eure "biologische" Überlegung auch nicht groß. Jede Frau, die gesundheitlich dazu in der Lage ist, kann schwanger werden, wenn sie denn unbedingt will - irgendein Kerl findet sich immer
(Und ob das dann moralisch immer so dolle ist, lass ich auch mal dahingestellt - es ist nur gelebte Realität!)Und wenn die ihre Kinder dann erstmal kriegen, weil sie sie wirklich wollten, greift obiges: es entscheidet die Stabilität der Beziehung und des Umfeldes, ob das Kind auch psychisch gesund heranreift.
Und apropos Kindeswohl: niemand, der geboren wurde, wurde vorher gefragt! Was die Zeugung angeht, dürften die allermeisten Menschen schlicht egoistische Schweine sein, die sich vermehren wollen (oder es "einfach so" passieren lassen, weil sie nicht drüber nachdenken). Und auch bei vielen Erziehungsschritten kräht kein Hahn danach, was die Eltern entscheiden - Kindeswohl hin oder her. Das geht von Kindstaufe über Erziehungsstile bis zur finanziellen Unterstützung im Sinne von Investitionen ins Kind. Kinder mögen zwar viele Rechte haben wie körperliche Unversehrtheit etc. - aber das meiste wird eben doch nach Gutdünken der Eltern entschieden, Punkt. Man könnte es auch als biologische Begebenheit bezeichnen oder eben Schicksal - und wen es da ganz schlimm erwischt hat, kommt eben zu uns Psychoonkels für 200 Stunden auf die Couch und wir reden drüber
("Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben! :D) (Ok, den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen...)Soweit erstmal....
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wswasser: schonmal in Erwägung gezogen, dass Elke keinen Bock hat sich mit Dir auf Deinem unterirdischen Niveau von Trollereien, Anpöbeleien und Beleidigungen abzugeben? Frauen stehen nu mal auf Leute mit Niveau und Intellekt - so wie Schwule z.B.
Da können Heten wie Du wohl nicht mithalten... -
StevenWort: warum lässt Du Dich hier auf trollige Diskussionen mit Usern ein, die offensichtlich nur provozieren wollen und auch nicht davor zurückschrecken, dem Mod das Wort im Mund rumzudrehen [small](JoPi - gepennt?)[/small]?
Und das nicht nur in diesem Thread... 
@ErikM: Ich hoffe, Du lässt Deine Meinung nicht Deine Chefs mit Kindern hören... Wie viel 60-Wochenstunden-Workoholics zwar beim Zeugungsakt bestimmt ganz viel Spaß hatten, aber danach so gut wie nie sich um ihre Kinder kümmern... Die hätten - Deinen Idealen zufolge - mal lieber mit Verhüterlis gepoppt. Und von den ganzen "oops, da kam ja ne Zeugung zustande"-Eltern, die mit ach und Krach gerade mal noch bei der blöden Sparkasse für 20 Ktoführungsgebühr ein Guthabenkto bekommen oder den Alleinverziehenden fangen wir erst lieber gar nicht an
Dann lieber zwei Mamas oder Papas, die sich um ihr Balg auch kümmern... -
Zitat
Original geschrieben von Abakus
Was der Staat dann macht, ist Sache des Staates. Ich würde sagen, was der Staat macht, liegt in Gottes Hand, aber wenn Du sagst, dass es wo anders liegt, ist das durchaus OK.
Gott
sei Dank haben wir hier die Errungenschaft der Trennung von Staat und Kirche. Zumindest zum großen Teil - wenn's nach mir ginge, dürfte die noch viel deutlicher und klarer sein
Dass das vielen Leuten offensichtlich nicht so ganz passt krieg ich - kopfschüttelnd - auch regelmäßig anhand ihrer geäußerten Meinungen mit (und ich bin froh nicht in Bayern zu leben...).Was Du aus Deiner Religion für Schlüsse zum Zusammenleben und zur Diskriminierung von Einzelnen ziehst, übe bitte in Deiner Glaubensgemeinschaft aus (so gilt das AGG eben gerade nicht für kirchliche AG, obwohl doch die katholische Kirche jede Menge Homosexueller in (fast) allen Ämtern beschäftigt :eek: ).
Der Staat sollte seine Regeln für's Zusammenleben imho aus allgemeineren Werten ableiten, die für *alle* Menschen gelten und wo - siehe Grundgesetz - alle gleich behandelt werden müssen. Und das mag dann in dem ein oder anderen Gesetz der ein und anderen Religionsgruppe auf die Füße treten. Das müssen sie dann eben innerhalb ihrer Gemeinde regeln (wie imho z.B. die anhaltende Diskriminierung von Frauen bei den Katholen oder "sexuell freizügiger Lebende" in einer Baptistengemeinde).Und warum jetzt eine Homo-Ehe die Ehe von Heterosexuellen entwürdigt oder abwertet werd ich glaub nie verstehen - zumal es mir auch noch niemand wirklich erklären konnte. Es kommt halt aus einem Gefühl heraus und naja, als Psychologe weiß ich, dass die oft irrational sind
Man könnte ja auch behaupten, die Ehe wird durch die vielen Tausend Scheidungen pro Jahr abgewertet und deshalb sollte der Staat Scheidungen und Wiederheirat verbieten. Nur das tut doch *meiner* Ehe keinen Abbruch...