Beiträge von DUSA

    Zitat

    Original geschrieben von Abakus
    ...
    Aber ich glaube, dass der tiefere Sinn in der Bibel, die Message dahinter, die Wahrheit ist. Ich glaube, dass Gott die Welt geschaffen hat. Darin stimmen auch die beiden Berichte überein. Und sie stimmen auch darüber überein, dass nicht Mann und Mann oder Frau und Frau zusammengehören. Vielmehr sind Mann und Frau zusammen Abbild Gottes. Mann und Frau gehören zueinander.


    ...


    Mögen sie zusammen leben und glücklich sein, mögen sie sich psychisch-sozial befriedigen, heiraten können sie nicht. Natürlich sind homosexuelle Menschen gleichberechtigt, sie haben die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder andere Mensch - das Recht auf eine Ehe haben aber pro Ehe immer nur ein Mann und eine Frau.

    Irgendwann musste ja so ein religöses Begründungsgebäude hier kommen :rolleyes:


    Dein Glaube sei Dir unbelassen. Er ist aber Deine "Wahrheit" und nicht meine!!!
    Und was ich an sämtlichen religiösen Gruppen auf den Tod nicht ausstehen kann ist genau die Aufoktroierung ihrer "Wahrheit" auf den gesamten Rest der Menschheit :mad: Wenn Deine Religion meint, dass man die nicht verheiraten kann, darf sie das. Was unser Staat macht, ist aber was vollkommen anderes! Und da hat sich die Religion verdammt nochmal rauszuhalten! :mad:

    Zitat

    Original geschrieben von jabrokoss
    echt? wow... hätte ich nicht gedacht.


    bei uns wäre es aber schon - wenn du den "richtigen" arzt erwischst - unmöglich eine auskunft zu bekommen. du bist ja für die ein fremder. natürlich gibt es auch ärzte und schwestern, denen das egal ist... aber verlassen kann man sich halt nicht drauf.

    Ebent! Und dass Ärzte hier und da trotzdem ihre Bedenken äußern gehört zu ihrem Job (oder im schlimmsten Fall zur Lobbygruppe, der sie angehören). Allerdings gibt es auch einen gesetzlichen Rahmen, an den sie sich zu halten haben. Das betrifft Auskünfte und schlimmere "Ernstfälle" - und da ist so ein anerkannter Trauschein denn eben doch was Feines!

    Zitat

    ich frage mich im moment: was nehmen wir den "normalen" denn eigentlich weg?

    Na, die ganzen gepflegten, geduldig zuhörenden, empathischen, an Kultür interessierten und überhaupt "besseren" Männer!
    Und ihr seid auch noch für uns Heten unerreichbares und vor allem obernerviges Vorbild, das wir von den ganzen Mädels, die sich gezwungenermaßen dann doch mit uns ruppigen Banausen in Beziehungen rumschlagen, vorgehalten bekommen :D :mad: :D


    [small](Umgekehrt nehmen uns Jungs die Lesben ne Menge geiler Weiber weg, die wir gerne mal - gerne auch zu zweit - durch die Laken ziehen würden... :D Andererseits: sie räumen auch die größten Zicken mit aus dem Markt :D <= oh, das war jetzt aber verdammt un-p.c. :D)[/small]

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Mindestlohn ist Unsinn. Es gibt kein vernünftiges Argument dafür.

    Genau, find ich auch - was die Befürworter hier schreiben ist totaler Stuss und die Vernunft (und womöglich damit auch der Verstand) scheint sie schon vor langer Zeit verlassen zu haben. Da braucht man gar nicht weiter drauf eingehen und argumentieren :top:

    Zitat

    Original geschrieben von MTT
    Wäre ich nicht schwul, würde ich jetzt mit Dir flirten. ;)

    Och, das machst Du schwul hin oder her doch schon auch so sehr gut ;) :D
    [small]Gerüchten zufolge war sie im Dezember diesmal höchstselbst aber ohne männliche Begleitung im Waldschlösschen das Buffet abräumen... :eek: :D[/small]


    SCNR! :)



    P.S.: Einige beweisen mal wieder die Signatur, die glaub JoPi früher mal hatte... erst niveaulos posten und auf der Ebene meisterlich alle schlagen :rolleyes:



    P.P.S.: Wenn ich hier von "genetischer Fehlveranlagung" lesen muss, frag ich mich, ob das aus nem Buch aus dem Vatikan oder aus der Zeit von ca. 1940 ist :rolleyes: :mad:

    Hier geht ja wirklich alles durcheinander :rolleyes: :D


    Was denn nu? Ausländische und teil-ausländische Jugendliche oder Familienwerte? :D Zwar stimmt es, dass es immer mehr Patchworkfamilien gibt (der Wert der Individualität und der persönlichen Glücksmaximierung wird eben höher bemessen als das sich unterordnende zwanghafte Zusammenbleiben) und dass in immer mehr Familien mit Kind beide Elternteile arbeiten (was überall in Europa völlig normal ist und dort offensichtlich gut geht, nur eben in Deutschland seit Luther bis zur heutigen Herdprämienanhängerschaft nicht...).
    Jetzt müsste man eben mal gucken, ob durchschnittlich mehr Patchwork- und double-income- Jugendliche aller Schichten strafauffällig werden, oder ob das nicht vielmehr am sozialen Herkunftsmilieu liegt. Ich vermute nämlich: zunächst mal entscheidet das Milieu ob aus den kids was wird oder nicht und wenn dann noch "schwierige" Familienverhältnisse dazukommen, wird es noch schlimmer. Da werden nämlich kaum Werte vermittelt und dank dem starken Zusammenhang in Deutschland zwischen "wo Du herkommst wirst Du auch in der Zukunft landen" haben diese Jugendlichen kaum Chancen. Klar - da sind sie zu nem Teil auch selbst für verantwortlich, nur sorgt unsere Gesellschaft eben auch dafür, dass es so bleibt. Wie gesagt: Geld wäre genügend da, nur wird es an anderer Stelle ausgegeben. Wie viele Jungendeinrichtungen haben denn in Hessen dank der Politik von Herrn Koch dicht gemacht?


    Gleiches gilt für Erzieherinnen und die ganze Sparte: beschissen bezahlt, sozial wenig anerkannt. Und die haben wenigstens ne Ausbildung was die Fragen rund um die Kindererziehung angeht, während Eltern da anfangs überhaupt keine Ahnung über den Zeugungsakt hinausgehend haben ;) Die machen das per trial-and-error, wobei sich die Männer vermehrt in die Arbeit stürzen, weil sie offensichtlich zwar Bock auf ihr Kind haben, aber nicht auf die mehr anfallende Hausarbeit und der beste Ausweg ist, im Job mehr zu tun zu haben (da gibt's nämlich Anerkennung von Kollegen und Cheffe für). Dass Erzieherinnen da auch einen guten oder gar teilweise besseren Job machen ist natürlich ein Tabu, zumal wo wir doch mehrheitlich der Meinung anhängen, dass nur die biologische Mutter dem Kind bis es 18 ist wirklich gut tut...

    Hm, ob der Onkel da in Cottbus mit ner Partnervermittlung so erfolgreich wäre? *kopfkratz* :D
    Aber es haben wohl einige ihre Schwierigkeiten mit der "Szene" - sie hat eben Vor- und Nachteile. Was längerfristiges zu finden scheint was ich so mitbekommen habe nicht so einfach zu sein :-/



    @<registered>: Auch hier hilft mal wieder die Wiki: Hanky Codes (nicht zu verwechseln mit Handy Codes :D). Wobei ich mal davon ausgehe, dass die wenn nur beim Ausgehen innerhalb der Szene getragen werden. Sämtliche Schwule (von denen ich es wusste) die mir im Alltag begegnet sind, waren und sind ganz normal gekleidet wie alle anderen auch.

    Gibt es sonst noch ein Rohr, was irgendwo aus der Wand kommt, wo ein Deckel drauf ist? Das könnte es auch sein.


    Ansonsten, wenn es irgendwo aus dem Kanal rausmieft (und das scheint ja der Fall zu sein), hilft es eben nicht, Verbindungsstellen außen mit Silikon (neu) abzukitten. Das hab ich bei nem anderen Fall wo es auch stank vergebens probiert. Da hilft nur, dass die Abdichtung im Rohr richtig greift und die Sache 100% luftdicht macht.


    Ich würde dem Vermieter schreiben, denn ne Firma einfach so kommen zu lassen, geht schon mit der Anfahrt locker über die 100 Tacken "Schönheitsreparatur" hinaus. Schildere, was Du und der Hausmeister inzwischen unternommen haben und fordere ihn auf, die Sache von einer Abfluss- oder Sanitärfirma utnersuchen und beheben zu lassen. Und zwar erstmal auf die freundliche Tour, wenn der da bockig wird, kannst Du immer noch beharrlicher werden bis zur Mietminderung. Hausmeister mögen ja alles liebe Kerle sein, die auch von sehr vielen Dingen Ahnung haben - aber alles können die eben auch nicht und man muss eben Geld in die Hand nehmen.
    Denn Fakt scheint zu sein: irgendwo kommt Luft aus dem Kanal in den Raum. Und der kommt nicht durch's Wasser hindurch, sondern an einer undichten Stelle.

    Zitat

    Und genau das bekommt man in Deutschland ja irgendwie nicht gebacken.

    Weil wir uns bis heute nicht als Einwanderungsland verstehen, obwohl wir es schon lange sind :rolleyes: Weil wir nach dem Desaster von 1945 imho bis heute eine gebrochene Identität haben klammert sich ein Großteil immer noch an "Deutsch ist, wer deutsches Blut hat", darüber kommen wir kaum hinaus, Deutsch-sein auch anderst zu denken. Deshalb auch die Panikdiskussion über die niedrige Geburtenrate - parteiübergreifend sehen wir das Überleben unseres "eigenen" Volkes bedroht und dass der deutsche Mutterboden von fremdländischen Gestalten bewohnt wird. Wie groß und auch erfolgreich der Druck auf die Zugezogenen ist, sich hier als deutsch zu integrieren wird kaum gesehen - es fallen ja auch nur die auf, bei denen die Integration nicht so recht gelingen mag. Und mit denen lassen sich alle Ängste und Parolen schüren, die wir hier ja auch alle schön repräsentativ in diesem Thread nachlesen dürfen...

    Sorry, aber das ist doch eine der vielen Säue, die regelmäßig durch's Dorf getrieben wird :rolleyes: Und zwar in erster Reihe meist von konservativen Politikern, die nicht das Versagen von Eltern, Schule, Gesellschaft, Politik eingestehen wollen. Und eine einfache Lösung für ein komplexes Problem haben wollen. Aber was soll aus einem einfach strukturiertem Gemüt schon an Lösungsvorschlägen zu einem vielschichtigen System kommen? Genau: eine Sau, die durch's Dorf getrieben wird, womit man a) die Bevölkerung für ne Weile beschäftigt, b) über vielschichtige Ursachen und Zusammenhänge nicht weitere nachdenken braucht und c) genügend Wählerstimmen mit Angststimmung und ebenfalls Nicht-nachdenken einfangen kann.



    Es gibt genügend Gesetze - man müsste sie nur konsequent anwenden. Aber dazu fehlt z.T. Personal. Geld gäbe es genügend, aber das wird an anderen Stellen ausgegeben.



    Und was die "ausländischen Jugendlichen" oder "Jugendliche mit Migrationshintergrund", wie es so schön p.c. heißt, angeht: die wollte niemand von Anfang an integrieren, weil alle dachten und hofften, dass die eh irgendwann wieder heimfahren wo sie herkamen. Selbst ein Rolli Koch konnte ungeniert einen Wahlkampf mit "Wo kann ich hier gegen die Ausländer unterschreiben?" in Hessen erst ausfechten und schließlich gewinnen. Tja, und jetzt wird eben die Suppe schön ausgelöffelt, die hier jahrzehntelang angerichtet wurde! Da nützen auch härtere Strafandrohungen auf dem Papier nix - außer wie oben geschrieben, dass sich irgendwelche Nasen meinen mit dem Geschrei profilieren zu wollen.



    Insgesamt halte ich den Sachverhalt für zu komplex, um ihn hier vernünftig zu diskutieren - und schon gar nicht mit so einem - sorry - platten Eröffnungsposting.

    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Naja, beim Ehegattensplitting sparen diejenigen Eheleute besonders, die sehr unterschiedlich viel verdienen. (Bei Wikipedia mal ganz anschaulich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehegattensplitting)


    Dieser Bonus stammt von der Überlegung her aus Zeiten, als ein Ehepartner (meist der Mann) den Großteil des Einkommens erwirtschaftete.

    Deshalb gehört das Ehegattensplitting auch dringend überarbeitet, wenn nicht abgeschafft. Denn es fördert gerade das überholte Rollenmodell der Frau am Herd und des Mannes im Büro oder auf dem Bau. Da wird vom Staat aus gefördert, wenn einer der beiden - und das ist eben fast immer die Frau - wenig verdient, sprich, niederen Arbeiten nachgeht, weniger arbeitet oder einfach um's mal platt zu sagen dumm bleibt :rolleyes:



    Wo wir hier schon in familienpolitische Überlegungen abdriften: da empfehle ich doch gleich mal das Buch von Karl Otto Hondrich: Weniger sind mehr. Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist. Die westlichen Gesellschaften haben nämlich die Arbeits- und Funktionsteilung weiter vorangetrieben und auch auf die "Reproduktion" ausgedehnt: wir brauchen hier nicht mehr so viele Kinder und die Leute, die auf Kinder verzichten (also auch die allermeisten Homosexuellen (Paare)) erwirtschaften so viel Überschuss in die Sozialsysteme, dass alle - incl. der wenigeren Eltern - davon bis ins hohe Alter profitieren. Das Buch ist mal eine erfrischende andere Sichtweise als das parteienübergreifende Angstszenario, dass "die Deutschen" aussterben. Übrigens: der Rezensent der nur einen Stern vergeben hat, hat imho den Inhalt von dem Buch nicht wirklich verstanden, also von dem nicht abschrecken lassen!