Keine Ahnung, wie der Lehrer genau vorgeht - aber ich vermute doch mal, es wird erstmal um Stocktechnik sowie Takt und Notenwerte gehen. Und dafür braucht's im Grunde nur eine Trommel
Sprich: ich tät als Papa erstmal nur eine Snare kaufen. Wenn Sohnemann da 4-6 Wochen dabei bleibt und auch "den langweiligen Kram" übt, kannst Du immer noch in ein Anfängerset investieren. Denn bevor nicht die absoluten Basics sitzen, braucht er mit der Koordination von zwei Händen und rechtem Fuß erst gar nicht anfangen - imho. Schlagzeug schaut zwar cool aus, v.a. je größer das Set desto cooler, nur der Anfang ist wie so oft erstmal Grundkenntnisse erlangen.
"The apprentice takes something easy and makes it look difficult, while the master takes the impossible and makes it look easy." ![]()
Vorteile eines E-Sets sind neben der Lautstärkeregelung die verschiedenen Sounds, wo sich zusätzlich dran rumspielen lässt. Und wenn Du die Oberklasse von Roland kaufst, kriegst Du auch Mehrzonen-Becken ![]()
Bei nem Akkustik-Set würd ich zusätzlich noch Mickey Mäuse kaufen - auch so ein "Billigset" macht jede Menge Krach und er wird sich seine Ohren noch früh genug mit iPod/Phone-Verkabelung ruinieren
Ernsthaft: "schwerhöriger Schlagzeuger" ist nicht umsonst eine Tautologie und heute würd ich (rückblickend) auch mir selbst so Schallschutzkopfhörer aufsetzen.
Noch ein ganz anderer Hinweis: wenn er beim Schlagzeug bleibt, halte ich es für sinnvoll, wenn er noch ein "richtiges" Instrument lernt, und sei es nur Blockflöte. Denn auf dem Schlagzeug lernt man hauptsächlich Rhythmus, sollte aber auch was über Melodien wissen, wenn man später in 'ner Band spielt. Wenn ich einige Top-Schlagzeuger beim Solo höre, ist das ein gedankenloses Rumgebolze - zwar auf technisch höchstem Niveau, aber nach spätestens 1-2 Minuten wird's total langweilig. Und zwar, weil sie nicht gelernt haben, auch aus ihren diversen Trommeln eine Melodie rauszuholen und Musik damit zu machen...



Oder nur den falschen zitiert? 