Beiträge von DUSA

    Re: 450KM wegziehen trotz kranker Mutter zu der ich eine sehr schwierige Beziehung ha



    Les Dir die Sätze nochmal in Ruhe durch und dann dürfte Dir die Antwort wie Schuppen aus den Haaren fallen ;)


    Ich entwickle ja bei sowas gerne (durch jahrelange psychoanalytische Umgebung "verdorbene" :eek: - aber kind sucht sich sowas ja nicht aus... :D) "Arbeitshypothesen", die es dann zu prüfen gibt. Sind sie falsch ist es eben die (therapeutische) Kunst, sie auch fallen zu lassen und sich nicht in sie zu verlieben :D Here we go:



    Frau hat Job aufgegeben oder hatte nie einen => alle Energie floß ins Kind, um wenigstens ein wenig Selbstwirksamkeit zu erfahren ("Mein Sohn ist ja nicht der hellste, aber immerhin hab ich ihn zu einem 1,9er-Abi durchgebracht!") => Ehemann ist froh, dass sie ihre Energie nicht an ihm auslässt und flüchtet in die 80-Std-Woche ("Wer meint, Arbeit sei die Hölle hat noch keinen Tag mit meiner Frau zusammenleben müssen") => daraus bildet sich eine gegenseitige Abhängigkeit ("Interdependenz") zwischen Mutter und Sohn/Dir => Sohn/Du entwickelt weitere Abhängigkeiten, damit a) er seine Aggressionen loswird bzw. rebelliert und b) Mama was zu retten hat => Mann flüchtet weiter ins Büro => Frau bindet sich noch mehr an Sohn, weil sie sonst niemand hat => Sohn/Du geht studieren => empty nest Syndrom beginnt => Psychologiebuch zeigt gegenseitiges Abhängigkeitssystem auf => alte Muster von Mama wirken nicht mehr so richtig => sie muss sich also was neues "ausdenken" => Sohn/Du lernst neue bzw. überhaupt Kumpel kennen => denkst über Aus- und Umzug nach Köln her => Mama wird plötzlich da krank, wo Hänschen (lies mal das Märchen Dir und Deiner Mutter vor ;)) zum Hans wird => Krankheit dient als wunder-barer und v.a. von Fachleuten bestätigter Anlass, alte Abhängigkeiten neu aufleben zu lassen und Dir mit anderen Mitteln das alte schlechte Gewissen neu einzutrichtern (Stichwort primärer und sekundärer Krankheitsgewinn) => Du hast Schuldgefühle => Mama droht => Zwickmühle erster Kajüte => Beitrag bei TT mit Zweitnick => Ausgang offen



    ;)




    Wie gesagt, ist nur eine ins Blaue geschriebene Hypothese und Musterbeschreibung, die mir beim Lesen Deines Beitrags in den Kopf fiel. Kann auch alles großer Quark sein, völlig überzogen und Widerspruch evozierend... Dient dann immerhin zum Nachdenken.

    Was würdest Du mir raten in Deiner Situation: den eigenen Wünschen/Bedürfnissen/Entwicklungsaufgaben nach Reifung nachgehen oder den Wünschen der Mutter und dem schlechten Gewissen nachgeben?

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Bei einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft kommt nun mal auf natürlichem Wege kein Nachwuchs zu Stande, das ist Fakt aber auch nicht wirklich dramatisch. Daher zu argumentieren, das solchen Partnerschaften der volle "Anspruch" auf steuerliche Vorteile zustehen soll nur weil theoretisch ja die Möglichkeit besteht ebenfalls Nachwuchs zu bekommen oder irgendwann mal zu adoptieren macht genauso wenig Sinn wie auf der anderen Seite solche Partnerschaften per se vom "Ehegattensplitting" auszuschließen, weil ja potentiell keine Kinder bei rumkommen.


    Dann sollte man vielleicht die steuerlichen Vorteile an tatsächlich vorhandene Kinder koppeln und nicht nur an eine Heiratsurkunde :rolleyes: ;) Zwar kommt das Wort "Steuer" von dem Verb "steuern" - d.h. der Staat will seine Bürger in eine bestimmte Richtung steuern - was in dem Fall auf die Eheschließung und damit verbunden auf den ungeschützten nachehelichen Geschlechtsverkehr abzielt. Nur ist auch das nicht mehr zeitgemäß: 1. gibt es verschiedenste überall erhältliche Verhütungsmethoden (sarkastisch "Verhängnisverhütung"), die 2. auch schon vorehelich und nachehelich erfolgreich angewendet wird und 3. bekommen Heteropaare bewusst Kinder oder eben keine - unabhängig ob ihre Ehe durch Steuervorteile subventioniert wird oder nicht. Und wenn wir die Geburtenrate in unserem Land angucken, nehmen zwar viele Heteros die Steuervorteile beim Trauschein mit, zeigen dem Staat aber was die Nachwuchsproduktion angeht den Finger.



    Außerdem - ich erwähnte es anno 2002 schon - gibt es ja noch mehr Anlässe eine feste Partnerbindung zu fördern als den reinen Nachwuchs: auch ein Homo-Paar geht (finanzielle) Pflichten füreinander ein, wo der Staat im Eintrittsfall bares Geld spart, weil erstmal der Partner zur finanziellen Absicherung herhalten muss.

    Die zwo Hesseköpp Maggus un misch samt ner Haubdschdattflüchtline dreffe uns diesn Donnersdaach in de Pistazie, um n paar Dedais abzukaspern :cool: Die annern un misch wer'n schon frieher da sein (de Hunger dreibts nei :D), schbädesdens um 20:30 Uhr geht's denn los mit babbele. Dann seh mer weider! :) :top:



    P.S.: Wer noch bei uns komme möschd, derf nadührlisch komme und mitbabbele :) Und wir werden auch hochdeutsch reden ;)

    Für homosexuelle Männer dürfte es in der Tat schwierig mit dem Kinderwunsch sein. Denn dazu brauchen sie zwangsläufig eine Leihmutter - zumindest solange Adoption ausgeschlossen bleibt.


    Wer aber mal z.B. in Berlin die Siegessäule in der Hand hatte und sich die teilweise urkomischen Kontaktanzeigen durchgelesen hat, wird einige in jeder Ausgabe finden, wo zwei homosexuelle Frauen einen Samenspender suchen. Und nein Jungs, ihr dürft nicht auf die eine draufspringen :p sondern dürft - Auswahlkriterien der zwei Damen erfüllt vorausgesetzt - mit zum Arzt, der dann den Becher nach getaner Handarbeit ins Nebenzimmer trägt und den Rest reichlich unerotisch erledigt. Ob noch ein Termin beim Anwalt ansteht weiß ich nicht, so genau kenn ich mich da nicht aus, aber das werden die zwei Damen und er Herr schon regeln. Hier kräht dann kein Hahn Bürokrat danach, dass das Kind in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufwächst.



    Dass es dem Kind wurscht ist, bei wem es aufwächst, solange es ein stabiles und halbwegs psychisch gesundes Elternhaus vorfindet wurde ja schon erwähnt und in zig Studien rund um den Globus belegt. Aber v.a. Konservative mit ihrem festen Hetero-only-Wertesystem sind immun gegenüber solchen Studien...



    Edit:

    Zitat

    Sind wir in unserer gesellschaftlichen Situation wirklich schon soweit, dass man nicht befürchten muss das ein Kind eines Homo-Paares von seinen Mitschülern nicht gnadenlos in Grund und Boden gemobbt wird, das es aufgrund seiner „Sonderstellung“ es nicht schwerer haben wir Freunde zu finden?


    Ich kann Deinen Gedankengang zwar nachvollziehen, aber irgendwann wird es immer eine/n Erste/n geben, der/die den Anfang macht. Vor zig Jahren war es (und in einigen Regionen dürfte das bis heute so sein) eine "Weltneuheit", wenn ein nicht-deutscher oder gar farbiger Schüler in der Schulklasse unter lauter weißen Deutschen saß. Und die allerersten dürften es da auch nicht grad leicht gehabt haben.


    Hinzu kommt, dass ich vermute, dass Kindern sowas schnurzpieps egal ist, ob der Mitschüler jetzt bei Mama & Papa, Mama only, Papa only, Mama & Mama oder Papa & Papa aufwächst. Kinder sind da afaik relativ wertfrei, die entscheiden nach anderen Kriterien, ob sie jemand mögen oder nicht. Vielmehr sind solche Vorurteile von den eigenen Eltern und/oder älteren Geschwistern mit in die Schule (und in die eigenen Einstellungen) getragen, weil es zu Hause am Mittagstisch dezent abfällig über den Schüler bzw. das Elternhaus geredet wird. Kinder haben für sowas Antennen und schon krakelen sie "aus heiterem Himmel" am nächsten Tag irgendwelche Vorurteile über den Schulhof.
    Wenn meine Mutter ihre Grundschulschüler nach "schwul"-Schimpfworten in der Klasse fragte, was "schwul" überhaupt bedeutet konnte keiner Auskunft geben - sie wussten nur, dass es ieh-bah ist :rolleyes: Nationen-Vorurteile und -beschimpfungen waren hingegen kaum zu hören - kein Wunder, war doch "Multi-Kulti" bei nem "Ausländer"anteil von 70% für alle völlig normal ;)


    Oder noch bissiger gesagt: wenn die Kids von heute schon Toleranz lernen müssen, nur weil jemand eine andere Klamottenmarke trägt muss man ihnen eben im selben Atemzug noch beibringen, dass Mobbing aufgrund von Handymarke, Jeansmarke, Schuhmarke und sexueller Orientierung des Elternhauses (sofern die Mehrheit überhaupt noch was mit dem Begriff anfangen kann...) "voll asso" ist (oder wie auch immer das aktuell im Jugendsprech heißt ;).




    _________________________
    [small]I knew he was different in his sexuality
    I went to his parties as a straight minority
    It never seemed a thread to my masculinity
    He only introduced me to a wider reality
    ...
    [/small]

    Die Versuche gegen die Dummheit der GEZapo und darüber urteilende deutsche Richter anzukommen kann nur scheitern: sie sind erfahrener auf diesem Gebiet und werden immer als Sieger vom Platz bzw. aus dem Gerichtssaal gehen ;)


    Natürlich ist es auch in einer Universität "Rundfunkempfang ohne erheblichen technischen Aufwand möglich" - egal wo. Denn: man ziehe ein Kabel von dem nächsten Verteiler bis zum TV-Gerät. Oder man stelle ein DVB-T-Receiver auf den Fernseher. Jedenfalls braucht man nur in den Baumarkt fahren, 100m Kabel kaufen, ein paar Kabelhalter und schon kann es los gehen.
    Bzw. es geht noch einfacher: verantwortlich ist ja der Unipräsident und der braucht nur dem Hausmeister den Auftrag zu geben. Und Untergebene rumkommandieren ist überhaupt kein erheblicher technischer Aufwand - das weiß selbst die GEZ :p



    Ich weiß nicht, ob schon eine Uni versucht hat, sich Fernseher und PCs befreien zu lassen. Aber es würde mich schwer wundern, wenn sie damit durchgekommen wären, rein bildungspolitischer Auftrag hin oder her. Bei Firmen interessiert es ja auch nicht, dass die Leute dort für's Arbeiten und nicht für's ÖR-Gucken/-Surfen bezahlt werden (bzw. sogar eine Abmahnung riskieren). Unis und Schulen werden da ganz normal zahlen dürfen wie alle anderen auch.



    Das Logo der GEZ müsste doch eigentlich ein Emblem sein mit der Inschrift "Logic is futile!", oder? :D



    Und dass Abmahnungen eine feine Einnahmequelle sind, haben ja schon viele Unternehmen entdeckt. Und versuchen kann man es ja mal, oder? :D