Mir ist auch so ein Fall in meinem Umfeld zu Ohren gekommen, wo der Kunde erst nach einem dreistelligen Betrag an unerwarteten Abbuchungen bemerkt hat, dass etwas nicht stimmt, und dann auf Anfrage erfahren hat, dass die Flatrate gekündigt wurde. Die Kombination aus automatischer Pflichtaufladung ohne Limit mit einer leicht übersehbaren Kündigung ist für mein Empfinden Fallenstellerei.
Es gibt noch Leute, die nicht für jede Kontobewegung eine Push-Nachricht bekommen, und in Zeiten von Instant Messengern werden Emails auch nicht mehr so regelmäßig gelesen oder gehen in den ständigen Statusmails unter. Es wäre für Sipgate leicht, wenigstens die automatische Aufladung zu deaktivieren, wenn sie eine Kündigung aussprechen, die bei unveränderter Nutzung zu einer Flut an Abbuchungen von unverhältnismäßig hohen Kosten führt, die vom Kunden offensichtlich nicht gewollt sind. Die automatische Aufladung wird regelmäßig nur deshalb aktiviert, weil die Optionen sonst nicht buchbar sind. Sie dient also nicht dem Kunden sondern Sipgate.
Ich werde in Zukunft von allen Sipgate Produkten abraten, die eine Bankverbindung bzw. eine automatische Aufladung erfordern. Für mich ist dieses Verhalten auf dem Niveau von 24ct/MB Onlineverbindungen, wenn kein Datenpaket gebucht ist. Diese Art von Abrechnung ist auch dafür gemacht, dass es jemand nicht merkt. Fallenstellerei eben.
Sipgate.